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DE861232C - Eiserner Ringausbau, insbesondere fuer Blindschaechte - Google Patents

Eiserner Ringausbau, insbesondere fuer Blindschaechte

Info

Publication number
DE861232C
DE861232C DEB12692A DEB0012692A DE861232C DE 861232 C DE861232 C DE 861232C DE B12692 A DEB12692 A DE B12692A DE B0012692 A DEB0012692 A DE B0012692A DE 861232 C DE861232 C DE 861232C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rings
bolts
shaft
iron
extension
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB12692A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Brand
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB12692A priority Critical patent/DE861232C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE861232C publication Critical patent/DE861232C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D5/00Lining shafts; Linings therefor
    • E21D5/06Lining shafts; Linings therefor with iron or steel
    • E21D5/08Lining shafts; Linings therefor with iron or steel in the form of profiled parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

  • Eiserner Ringausbau, insbesondere für Blindschächte Die Erfindung betrifft einen eisernen Ringausbau, insbesondere für Blindschächte, Gesenke u. dgl., und bezweckt, den bekannten Ringausbau durch aus Segmentenvon geeignetemProfil zusammengesetzte Ringe zu verbilligen, zu vereinfachen und hinsichtlich seinerLebensdauer und Wirkung zu verbessern.
  • - Bei dem üblichen Ringausbau werden die aus stumpf voreinander stoßenden und durch Laschen miteinander verbundenen Segmenten bestehenden Ringe abschnittsweise durch starre Bolzen von meist-U-förmigem Profil, deren Füße mit den Ringen verschraubt werden, miteinander verbunden. Hierdurch ergibt sich jedoch eine unerwünschte Starrheit des Gesamtausbaues, der zur Folge hat, daß infolge von Gebirgsbewegungen eintretende Deformationen der Schachtsäule sofort zu Zerstörungen derAusbauelemente führen. Insbesondere wirkt sich dies bei Schächten aus, welche ein oder mehrere im Verhieb befindliche Flöze durchörtern. Ein völlig starrer Ausbau der bekannten Ausführung ermöglicht es aus den gleichen Gründen auch nicht, die Schachteinbauten (Einstriche usw.) an den Ausbauringen selbst anzubringen, die vielmehr zwischen den Ringen unmittelbar in das Gebirge eingebühnt bzw. an dieses angeschlossen werden müssen.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, die den Schachtausbau bildenden Ringe in der Achsrichtung des Schachtes nicht starr, sondern nachgiebig miteinander zu verbinden, d. h. an Stelle der starren Profileisenbolzen für diesen Zweck nachgiebige Elemente zu verwenden, die beispielsweise nach dem Prinzip der nachgiebigen eisernen Grubenstempel ausgebildet und aus zwei teleskopartig ineinander einschiebbarem und durch ein oberhalb einer -vorbestimmten Druckgrenze eine Nachgiebigkeit ergebendesKeilschloß miteinanderverbundenen Teilen bestehen können. Durch entsprechende Fuß= und Kopfplatten werden diese nachgiebigen Verbolzungen an die Horizontalflansche der Ausbauringe angeschlossen.
  • Durch diese Art der Verbindung der Ausbauringe miteinander erhält der ganze Schachtausbau die Eigenschaften einer in sich nachgiebigen Stahlröhre, die lediglich an den Teilsohlen um je einige Ringe unterbrochen ist. Diese Röhre wird in bestimmten vertikalen Abständen, die in Abhängigkeit von den vorliegenden Gebirgsverhältnissen zu wählen sind, durch in- das Gebirge eingebühnte, mit den betreffenden Ringen verbundene Konsolen abgefangen.
  • Um die so erzielten Eigenschaften des Gesamtausbaues noch zu vervollkommnen, werden in weiterer Ausbildung der Erfindung zwischen die Stöße der die Ringe bildenden Segmente Druckplatten eingelegt, welche den Ringen in sich eine vorbestimmbare Nachgiebigkeitscharakteristik verleihen, vorzugsweise eine im Zuge der Druckaufnahme immer geringer werdende Nachgiebigkeit.
  • Die nachgiebigen Vertikalbolzen gleichen, ohne daß Zerstörungen. des Ausbaues eintreten können, die Deformationen. der Schachtsäule aus, bis sich das Gebirge gesetzt hat. Sobald dies erfolgt ist und weitere Gebirgsbewegungen nicht mehr zu befürchten sind, haben die nachgiebigen Verbolzungen ihre Aufgabe erfüllt und werden zweckmäßig nunmehr ausgebaut, durch starre Eisenverbolzungen bekannter Art ersetzt und an anderer Stelle wieder verwendet.
  • Ein, in solcher Weise ausgebildeter Schachtausbau ermöglicht es, wegen seiner Unempfindlichkeit gegen Gebirgsbewegungen die Schachteinbauten, wie Einstriche, Stützen, Rohrträger usw., an den Ringen selbst anzubringen, wobei durch die Einstriche, die in Sehnenrichtüng der Ringe paarweise rechtwinklig zueinander verlaufen, gleichzeitig ein Versteifungsgerippe für die betreffenden Ringe gebildet wird, welches in denkbar günstiger Weise den auftretenden Beanspruchungen entgegenwirkt.
  • Um die für die Innehaltung des Spurmaßes der Schachtleitungen notwendige genaue Einstellung der Einstriche bei auftretenden Deformationen zu sichern, erfolgt, soweit sie als Träger für die Schachtleitungen dienen, ihre Befestigung an den sie tragenden, ihrerseits an den Ringen angebrachten Konsolen verstellbar. Als besonders zweckmäßig 'hat sich für diesen Zweck eine in einem älteren Vorschlag beschriebene Befestigungsvorrichtung erwiesen, in Gestalt einer in einer Boh= rung eines mit dem Einstrich verbundenen, diesen tragenden Konsolenblechs drehbaren Buchse, deren außerhalb der Bohrung liegender Teil ein vorzugsweise asymmetrisch sich bis zum Umfang des in der Bohrung befindlichen Teils der Buchse erstreckendes Langloch aufweist, so daß durch Verdrehung der Buchse eine Verschiebung des Einstrichs um das Maßdes Durchmessers des zylindrischen Teils derselben möglich ist. Durch Anbringung weiterer Bolzenlöcher in den Tragkonsolen, die innerhalb des von dem Langloch verdrehbaren Buchse bestrichenen Bereichs liegen, läßt sich die hierdurch gegebene Verstellmöglichkeit vervielfachen. Eine solche Art der Befestigung ermöglicht ein jederzeitigesNachstellen derEinstriche, sobald sichVeränderungen des Spurmaßes der Schachtleitungen bemerkbar machen, so,daß alle Verschiebungen der Schachtringe in beliebigenRichtunigen ausgeglichen werden können.
  • In den Abbildungen ist der neue Schachtausbau schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. a einen Längsschnitt durch einen Abschnitt des Schachtes, Abb. a die Schachtscheibe; Abb. 3 und q. zeigen im größeren Maßstab in Seitenansicht und im Schnitt durch das, Schloß eine der nachgiebigen. in, Art eines eisernen Grubenstempels ausgebileten Vertikalstreben.
  • In den Abbildungen. sind mit a die einzelnen Ringe bezeichnet, .die aus Segmenten b zusammengesetzt sind, welche durch Laschen c, vorzugsweise unter Zwischenschaltung von in den Abbildungen nicht dargestellten Druckplatten der oben beschriebenen Ausbildung zwischen die Stoßstellen, miteinander verbunden werden. Die Segmente können aus ibeliebigem ,geeignetem Profil bestehen.
  • Zwischen den einzelnen Ringen sind .die -diese verbindenden nachgiebigen Bolzen d in entsprechender Verteilung und Anzahl, mit den Ringen durch Kopf--und Fußplatten s, r verbunden und verschraubt, angebracht, gemäß dem Ausführungsbeispiel acht solcher Bolzen in gleichmäßiger Verteilung über den Umfang. Die in vertikaler Richtung aufeinanderfolgenden Bolzen d fluchten, wie Abb. a erkennen läßt, miteinander, so daß, wie oben beschrieben, derGesamtausbau als solcher dieEigenschaften einer in. sich nachgiebigen langen Stahlröhre enthält, die in gewissen Abständen durch nicht dargestellte, in der Schachtwandung verankerte Konsolen abgefangen: werden kann.
  • Die Haupteinstriche e und die die Schachtleitungen l tragenden Einstriche f sind mit den Ringsegmenten unmittelbar starr verbunden und bilden. derart in ihrer Gesamtheit ein Versteifungsgerüst, wobei die Befestigung der die Schachtleitungen tragenden Einstriche f über mit denProfilsegmenten fest verbundene Konsolen g durch verstellbare Befestigungen h der in dem älteren Vorschlag beschriebenen, oben grundsätzlich gekennzeichneten Ausführungsform, die in der Abbildung nur schematisch dargestellt sind, erfolgt.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform der nachgiebigen Bolzen ist aus den Abb. 3 und q. ersichtlich, die zeigen, daß es sich hierbei im wesentlichen um in Art von eisernen Grubenstempeln ausgebildete Elemente handelt, die aus je einem Oberteil m und einem Unterteil n, welche ineinander einschiebbar und mittels des Keilschlosses o feststellbar sind, bestehen.
  • Eine beispielsweise Konstruktion dieses Keilschlosses ist insbesondere aus Abb. q. ersichtlich, gemäß welcher der Oberstempel aus einem einseitig offenen. Profil p besteht, dessen. geschlossene Seite den inneren Profilflächen des kastenförmigen Unter- Stempels n auf drei Seiten( ganzflächig anliegt, wobei ein Schleppkeil q des Keilschlosses, dessen Profil dem Innenprofil des Oberstempels entspricht, im Innern des Oberstempelprofils unter ebenfalls dreiseitig ganzflächiger Anlage an dieses untergebracht ist und-durch ein Keilgetriebe üblicher Art an dieses angepreßt wird. Durch eineFußplattey, dieBOlZenE-löcher aufweist, kann der Unterstempeln an dem Horizontalflansch des Ringes, auf dem er aufruht, befestigt werden. DieKopfplatten derVerbindungsstreberr können gegebenenfalls auch ohne besondere Befestigung auf dem gegenüberliegenden Horizontalflansch des folgenden Ringes ierschieblich sein, um derart Relativbewegungen der Teile infolge von Deformationen auch hier' ausgleichen zu können-.
  • Selbstverständlich ist die beschriebene Ausführungsform des Schlosses gemäß eines älteren Vorschlages nur eine beispielsweise, ebenso wie die in den Abbildungen dargestellte des Schachtausbaues als solche, d. h. es sind zahlreiche Abänderungen möglich, ohne von dem Grundgedanken der Erfindung abzuweichen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Eiserner Ringausbau für Förderschächte, insbesondere Blindschächte, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Ringe wenigstens in der Phase, in welcher Gebirgsbewegungen zu erwarten sind, durch je eine Mehrzahl von in sich gegen Druck nachgiebigen, mit den Ringen verbundenen Bolzen gegeneinander abgestützt sind, welche, sobald das Gebirge zur Ruhe gekommen ist, vorzugsweise durch starre Eisenbolzen an sich bekannter Art ersetzt werden.
  2. 2. Schachtausbau nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in gleichmäßigen Abständen über den Umfang der Ringe verteilten nachgiebigen Bolzen sämtlicher aufeinanderfolgenden Ringe miteinander fluchten.
  3. 3. Schachtausbau nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebigenBolzen aus teleskopartig ineinander einschiebbaren und durch ein Keilschloß gegeneinander unter Aufrechterhaltung einer gewissen Nachgiebigkeit verspannten Elementen in Art üblicher Grubenstempel bestehen.
  4. 4. Ausführungsform des Schachtausbaues nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebigen Verbolzungen jeweils nur an einem der durch sie verbundenen Ringe befestigt sind, während sie in bezug auf den zweiten der Ringe verschieblich sind.
  5. 5. Schachtausbau nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Enden der durch Laschen verbundenen, die Ringe bildender Profileisensegmente Druckplatten in solcher Anordnung eingelegt sind, daß sich eine mit zunehmender Druckaufnahme verringernde Nachgiebigkeitscharakteristik der Ringe in sich ergibt.
  6. 6. Schachtausbau nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der die Spurlattrn tragenden Einstriche an die Ringe mittels verstellbarer Brfastigungsvorrichtungen erfolgt.
  7. 7. Schachtausbau nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch die Verwendüng von Befestigungsvorrichtungen, die aus einem aus einer in eine Bohrung eines mit dem Einstrich fest verbundenen Teiles drehbaren, in ihrem aus der Bohrung herausragenden Teil ein asymmetrisch bis zum Umfang der -Bohrung verlaufendes Langloch für den Verbindungsbolzen aufweisenden Buchse bestehen.
DEB12692A 1950-11-26 1950-11-26 Eiserner Ringausbau, insbesondere fuer Blindschaechte Expired DE861232C (de)

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DE (1) DE861232C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE951084C (de) * 1953-12-16 1956-10-25 Wilhelm Bienhuels Schachtausbau
DE967041C (de) * 1952-10-23 1957-09-26 Wilhelm Reppel Nachgiebiger Schachtringausbau
DE1184721B (de) * 1957-07-03 1965-01-07 Bochumer Ges Fuer Grubenausbau Verschalungsgestell fuer mit Betonauskleidungen zu versehende geradlinige Strecken und Schaechte
DE1217310B (de) * 1961-03-10 1966-05-26 Bochumer Eisen Heintzmann Laengeneinstellbarer stangenartiger Distanzhalter fuer den Streckenausbau

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DE951084C (de) * 1953-12-16 1956-10-25 Wilhelm Bienhuels Schachtausbau
DE1184721B (de) * 1957-07-03 1965-01-07 Bochumer Ges Fuer Grubenausbau Verschalungsgestell fuer mit Betonauskleidungen zu versehende geradlinige Strecken und Schaechte
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