DE8609058U1 - Zweiteiliger Montagesockel - Google Patents
Zweiteiliger MontagesockelInfo
- Publication number
- DE8609058U1 DE8609058U1 DE19868609058 DE8609058U DE8609058U1 DE 8609058 U1 DE8609058 U1 DE 8609058U1 DE 19868609058 DE19868609058 DE 19868609058 DE 8609058 U DE8609058 U DE 8609058U DE 8609058 U1 DE8609058 U1 DE 8609058U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- base plate
- mounting
- plate
- base
- arm
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C11/00—Dental articulators, i.e. for simulating movement of the temporo-mandibular joints; Articulation forms or mouldings
- A61C11/08—Dental articulators, i.e. for simulating movement of the temporo-mandibular joints; Articulation forms or mouldings with means to secure dental casts to articulator
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
- Dentistry (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Dental Prosthetics (AREA)
Description
-4-Beschreibung $
Die Neuerung betrifft einen zahntechnischen Artikulator, f
mit einem Unterarm und einem damit gelenkig verbundenen w Oberarm zur Aufnahme eines Gipsmodells eines Unter- bzw.
eines Oberkiefers, und mit einem am Unterarm bzw. am Oberarm festlegbaren Montagesockel, mit dem ein Teil des '
Gipsmodells verbunden ist.
Bei zahntechnischen Artikulatoren besteht ein Hauptproblem darin, daß die Teile des Gipsmodells nach ihrer
erstmaligen Festlegung in dem Artikulator im Zuge der Fertigung eines Gebisses aus dem Artikulator ein- oder
Ii mehrmals entnommen werden und anschließend wieder in dem §
Artikulator positionsgerecht befestigt werden müssen. Es ist bekannt, an jedem Artikulatorarm mit Hilfe einer
Schraube einen das Gipsmodell des Oberkiefers bzw. des Unterkiefers tragenden Montagesockel festzuklemmen. Nach
einem Lösen der Schrauben und dem später erfolgenden erneuten Festklemmen des Montagesockels mit dem Gipsmodell
nimmt das Modell jedoch nicht exakt die ursprüngliche Lage wieder ein, sondern erfahrungsgemäß ergibt
sich eine Abweichung von mehreren 1/1000 bis mehreren 1/100 mm oder mehr. Gefordert wird aber eine Positionsgenauigkeit von beispielsweise weniger als 10 MikroMikrometer
.
meter. Wünschenswert ist außerdem die Austauschbarkeit einer Vielzahl von Gipsmodeilen untereinander, um so die
Anzahl der insgesamt benötigten Artikulatoren in einer Praxis oder in einem Labor herabzusetzen.
Um eine exaktere Produzierbarkeit der ursprünglichen
Lage der Gipsmodelle zu erreichen und außerdem den Austausch von Gipsmodellen zu ermöglichen, wurde in der
DE-PS 32 02 997 bereits ein Artikulator vorgeschlagen, bei dem mit jedem Artikulatorarm fest ein Montagesockel
verbunden ist, an welchem das Gipsmodell lösbar befestigt
ist. Der Montagesockel besitzt auf seiner dem Modell zugewandten Fläche eine Reihe von radialen, im
Querschnitt dreieckigen Führungswülsten, die in entsprechende Ausnehmungen des zugehörigen Gipsmodells
eingreifen. Hierdurch soll erreicht werden, daß das erneut auf den Montagesockel aufgesetzte Gipsmodell
ßtets wieder dieselbe Lage einnimmt wie bei der ersten Positionierung. Bei dieser Anordnung müssen die beiden
Gipsmodellteile für Oberkiefer bzw. Unterkiefer senkrecht zur Bodenfläche des Montagesockels abgenommen und
aufgesetzt werden. Befindet sich nur etwas Staub auf einer der miteinander in Berührung zu bringenden Flächen
von Montagesockel einerseits und Gipsmodell andererseits, so verkantet sich dadurch möglicherweise das
Gipsmodell gegenüber dem Montagesockel, so daß die gewünschte Reproduzierbarkeit möglicherweise nicht mehr
gewährleistet ist. Außerdem steht bei dem bekannten Artikulator das Gipsmodell direkt mit dem Montagesockel
in Verbindung, so daß die mit dem Montagesockel in Berührung zu bringende Fläche des Gipsmodells leicht
beschädigt oder abgerieben werden kann, mit der Folge, daß die gewünschte Reproduzierbarkeit möglicherweise
nicht erzielt wird.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen zahntechnischen Artikulator der eingangs genannten Art
derart weiterzubilden, daß auch nach mehrmaligem Entfernen der Gipsmodellteile und erneutem Anbringen der
Mo'ctellteile an den Artikulatorarmen praktisch immer die
gleiche Ursprungslage von den Modellen eingenommen wird. Außerdem soll in einer speziellen Ausführungsform der
Neuerung erreicht werden, daß die Modelle in verschiedenen Artikulatoren gleichen Typs befestigt werden können,
ohne daß die ursprüngliche relative Lage der beiden Modellteile verändert wird.
• · · · · aca ι«··*
Neuerungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch geloöt, daß
der Montagesockel aus einer an dem jeweiligen Arm des Artikulators festgelegten Grundplatte und einer in diese
einschiebbaren Montageplatte, an der ein Teil des Gipsmodells befestigt ist, besteht, und daß Grundplatte und
Montageplatte eine Einrichtung aufweisen, die die relative Lage der Platten zueinander festlegt.
ITm Gegensatz zu der oben erläuterten bekannten Anordnung
steht bei dem erfindungsgemäßen Artikulator der Montagesockel nicht direkt mit dem jeweiligen Gipsmodellteil
in Berührung, sondern das Gipsmodellteil ist an der Montageplatte festgemacht, welche ihrerseits in
die Grundplatte eingeschoben werden kann. Durch das in horizontaler Richtung erfolgende Einschieben lassen
eich Artikulator und Gipsmodellteile bequem handhaben. Außerdem wird durch eine geeignete Führung beim Einechiebvorgang
erreicht, daß eventuell vorhandener Schmutz beseitigt wird und folglich nicht Ursache für
•ine Lageverändervmg der Modellteile sein kann.
Die oben genannte Einschieb-Führung wird vorzugsweise
dadurch gebildet, daß Grundplatte und Montageplatte mittels einer Schwalbenschwanzführung in Eingriff
«tehen, und daß ein Anschlag die Relativbewegung der beiden Platten begrenzt. Dieser Anschlag besteht vorzugsweise
aus einem am Ende des Einschieb-Weges befestigten, runden Stift, so daß zwischen dem Stift und
der eingeschobenen Montageplatte lediglich eine Linienberührung besteht. Durch diese Linienberührung wird
erreicht, daß die relative Lage von Grundplatte und Montageplatte in Einschieb-Richtung stets die gleiche
ist. Die Schwalbenschwanzführung gewährleistet einen
sicheren Halt der Modellteile sowohl am Unterarm als auch am Oberarm des Artikulators.
llllf'l !ftf·«· · · I
-7-
Vorzugsweise besteht die Schwalbenschwanzführung in der
Grundplatte aus einer Ausnehmung mit einer Bodenfläche, einer Schrägfläche und einer zur Bodenfläche etwa senkrechten
Fläche, wobei in der Grundplatte eine Vorspamneinrichtung vorgesehen ist. Diese Vorspanneinrichtung
umfaßt mindestens zwei, teilweise aus der senkrechten Fläche austretenden, federbelasteten Kugeln. Die Kugeln
sxnd zum Beispiel in Bohrungen untergebracht, die seitlich in die Grundplatte gebohrt sind. In jede Bohrung
ist eine Kugel zusammen mit einer Feder eingebracht, wobei die Feder durch eine von außen zu verstellende
Stellschraube in der Bohrung gehalten wird.
Entsprechend dem erwähnten Aufbau der Schwalbenschwanzführung in der Grundplatte besitzt die Montageplatte
eine in die Ausnehmung der Grundplatte einschiebbare, schwalbenschwanzförmige Schiene mit einer seitlichen,
abgeschrägten Anlagefläche, an der die Kugeln der Vorspanneinrichtung anliegen. Ein Vorsprung in der Anlagefläche
befindet sich zwischen zwei benachbarten Vorspann-Kugeln und verhindert dadurch, daß sich Montageplatte
und Grundplatte unbeabsichtigt lösen. Die unter Federspannung stehenden Kugeln stehen jeweils teilweise
aus der senkrechten Fläche in der Ausnehmung der Grundplatte vor und drücken gegen die Anlagefläche der
Schiene der Montageplatte, so daß die auf der anderen Seite der Schiene befindliche Schrägfläche in die keilförmige
Ausnehmung zwischen Bodenfläche und Schrägfläche der Ausnehmung in der Grundplatte gedrückt wird. Auf
diese Weise wird die Lage der Montageplatte in Bezug auf die Grundplatte eindeutig festgelegt. Es ist ersichtlich,
daß durch die neuerungs3<*^iße Ausbildung der Verbindung
von Grundplatte und Montageplatte eine praktisch lÖ0%ige Reproduzierbarkeit der Position der Montageplatte
in Bezug auf den jeweiligen Artikülatorarm erreicht wird. Die Grundplatte wird an dem Unterarm vor-
** ·· <« Il Il ItII I
*·· ί I * t I I I t
·» ··· · ·· Il «III I
• * ■ ·· »«(ι* 4 ti
• ' ·> · t * ι iii t
zugsweise dadurch in ihrer Lage fixiert, daß ein Fixierstift des Unterarms in eine Fixierbohrung der Grundplatte
hineinragt, während ein weiterer Fixierstift des Unterarms in einen Fixierschlitz der Grundplatte vorspringt.
Die Grundplatte kann in der gewünschten Lage mit Hilfe einer an sich bekannten Klemmschraube festgelegt
werden. Die am Oberarm des Artikulators festge^ legte Grundplatte besitzt zwei Fixierschlitze, kann
also grundsätzlich in allen drei Achsen eines räumlichen Koordinatensystems bewegt werden. In Verbindung mit
dieser Ausbildung der Grundplatte mit zwei Fixierschlitzen wird neuerungsgemäß eine Eichlehre verwendet,
die zum Beispiel aus einem metallischen Stab besteht, dessen beide Stirnenden ähnlich ausgebildet sind, wie
die den jeweiligen Grundplatten zugewandten Flächen der Montageplatten. Zwischen den Grundplatten am Oberarm
bzw. am Unterarm wird diese Eichlehre angeordnet, um den lichten Abstand zwischen den Grundplatten, die Lage der
Grundplatten längs der Artikulatorarme und/oder die Lage der Grundplatten quer zu den Artikulator-Armen festzulegen.
Da die beiden Fixierschlitze in der Grundplatte am Oberarm einen Bewegungsspielraum für die Grundplatte
bieten, läßt sich die Lage der Grundplatte exakt an die Form der Eichlehre anpassen. Benutzt man also ein-
und dieselbe Eichlehre für eine Vielzahl von Artikulatoren, so erhält man praktisch identische Artikulatoren,
die einen beliebigen Austausch -ier Gipsmodelle unter den geeichten Artikulatoren ermöglichen. Das Fixieren
der in der Lage geeichten Grundplatte am Oberarm des Artikulators erfolgt beispielsweise mit Hilfe eines
gießfähigen, erhärtbaren Materials, welches nach Justieren
der Grundplatte in die Fixierschlitze eingegossen wird. Das gießfähige Material hüllt den Raum zwischen
den Fixierstiften und den Wänden der Fixierschlitze und gegebenenfalls den Zwischenraum zwischen der Unterseite
der Grundplatte und dem benachbarten Artikulator-
■ I ■ · · .
I · ·
j arm aus.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Neuerung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Artikulators mit Gipsmodell,
Fig. 2 eine perspektivxsche Ansicht einer
am Unterarm eines Artikulators zu befestigenden Grundplatte mit zwei
schematisch dargestellten Querschnittansichten einer zu der Grundplatte passenden
Montageplatte,
Fig. 3 eine Ansicht einer Montageplatte ent
sprechend dem Pfeil III in Fig. 2,
Fig. 4 einen Grundriß einer am Oberarm eines Artikulators zu befestigenden Grundplatte,
und
Fig. 5 eine schematische Ansicht eines Artikulators mit Eichlehre.
Fig. 1 zeigt vereinfacht einen Artikulator 1 mit einem auf Füßen stehenden Unterarm 2 und einem daran um eine
Schwenkachse 4 gelagerten Oberarm 3. Mit Hilfe eines unteren Montagesockels 5u bzw. eines oberen Montagesockels
5o sind an dem Unterarm 2 und an dem Oberarm 3 das Modell eines Unterkiefers 6u bzw. das Modell eines
Oberkiefers 6o befestigt.
Der Montagesockel Su und der Montagesockel So haben weitestgehend den gleichen Aufbau, so daß die nachfolgende
Erläuterung des einen Montagesockels auch für den
•I I I I t I
III I Il Il
Il Il I llll
Il Il I Il
Λ · 1 I
I I I 1
ι ι »
-10-
anderen Montagesockel zutrifft, falls nicht ausdrücklich etwas anderes gesagt ist.
Jeder Montagesockel 5 besteht aus einer Grundplatte 7 und einer damit in Eingriff stehenden Montageplatte 8.
Die Grundplatte 7 ist mit Hilfe einer Klemmschraube an dem jeweiligen Arm des Artikulators 1 befestigt. Die
Montageplatte 8 besitzt eine mit Hinterschneidungen versehene Ausnehmung 10 sowie weitere, hier nicht dargestellte
Mittel zum Halten des an die eine Oberfläche der Montageplatte angeformten Gipsmodellteils 6.
Bei hochgeklapptem Oberarm 3 lassen sich die beiden Gipsmodellteile 6u und 6o senkrecht zur Zeichenebens von
dem jeweiligen Artikulatorarm lösen, wobei das jeweilige
Modellteil zusammen mit der betreffenden Montageplatte 8 aus der Grundplatte 7 herausgezogen wird.
Fig. 2 zeigt in perspektivischer Darstellung die untere Grundplatte 7u. Die obere Grundplatte 7o ist ähnlich
ausgebildet, die Unterschiede zwischen oberer und unterer Grundplatte sind unten näher erläutert.
Nach Fig. 2 besteht die Grundplatte 7u aus einer Metallplatte, zum Beispiel einer Aluminiumplatte, in der eine
im Querschnitt schwalbenschwanzförmige Ausnehmung 11
ausgebildet ist. Die Ausnehmung 11 besitzt einen im wesentlichen flachen und zur Unterseite der Grundplatte
parallelen Boden mit einer kleinen Abstufung, eine Schrägfläche 12 und eine zum Boden im wesentlichen senkrecht
verlaufende Fläche 13. Am Ende der Ausnehmung 11 befindet sich ein Anschlag in Form eines vom Boden der
Ausnehmung abstehenden Anschlagstifts 14. Außerdem besitzt die Grundplatte 7u eine Fixierbohrung 15, einen
Fixierschlitz 16 und eine mit Innengewinde versehene Bohrung 17 zur Aufnahme der in Fig. 1 gezeigten Klemm-
• * a · ι · ι
Ii* « · · 4
f t fin i ) { iMi ι i
-11-schraübe 7u.
Derjenige Teil der Grundplatte 7u, in dem sich die Fixierbohrung 15 befindet, enthält etwa parallel zur
Unterseite der Grundplatte verlaufende Bohrungen, die sich von der Außenseite der Platte bis zu der senkrechten
Fläche 13 der Ausnehmung 11 erstrecken. In jeder BOiixTuFiy befindet sich eine Kugel 22ä, 22b, 22c, die von
einer in der Bohrung sitzenden Spiralfeder belastet wird. Mit Hilfe einer Stellschraube (23 in Fig. 1) werden
Kugel und Feder in der jeweiligen Bohrung gehalten. Jede Kugel 22a, 22b und 22c steht etwas über die senkrechte
Fläche 13 in Richtung auf die Ausnehmung 11 vor.
Die zu der Grundplatte 7u gehörige Montageplatte 8u hat etwa den gleichen Grundriß wie die Grundplatte.
Eine im Querschnitt schwalbenschwanzförmige Schiene 20
besitzt auf ihrer Unterseite eine Ausnehmung 18, die sich im zusammengesetzten Zustand von Grundplatte und
Montageplatte über der Bohrung 17 befindet und die Aufgabe hat, eine Behinderung des Verschiebens der
Montageplatte in der Grundplatte durch die Spitze der Klemmschraube 9u zu verhindern. Die Schiene 20 besitzt
eine Schrägfläche 19 und eine unten noch näher erläuterte Anlagefläche 21, die ebenfalls abgeschrägt ist.
In Fig. 2 ist einmal eine Seitenansicht der Montageplatte 8u, zum anderen eine Schnittansicht der Montageplatte
8u dargestellt, um die Ausbildung der Anlagefläche 21 zu verdeutlichen. Wie aus Fig. 2 in Verbindung
mit Fig. 3 hervorgeht, liegen die drei Kugeln 22a, 22b und 22c dann, wenn die Montageplatte bis an den Anschlagstift
14 in die Grundplatte 7u eingeschoben ist, in Anlage an der Anlagefläche 21. Die Anlagefläche 21
ist etwas abgeschrägt und besitzt einen durch Nicht-Abschrägung gebildeten Vorsprung 24 zwischen den Anlagebereichen
für die Kugeln 22b und 22c. Hierdurch wird
* tatest« t ***** · · t
·· · te · ti t
-12-
bewirkt, daß beim Einschieben der Montageplatte 8u in
die Grundplatte 7u ein Schnappeffekt eintritt und die Montageplatte unvörlierbar mit der Grundplatte 7 verbunden
ist. Der Vorsprung 24 unterteilt die Anlagefläche 21 in zwei Abschnitte. Der Übergang zwischen dem Vorsprung
24 (Fig. 3) und dem kürzeren Teil der Anlagefläche 21 erfolgt nicht stufenweise, sondern abgeschrägt
oder kurvenförmig, so daß die gegen die schrägflache
3 0 drückende Kugel 22c die Montageplatte 8u in Richtung des Pfeils P zu bewegen trachtet, die Montageplatte 8u
also zwischen dem Anschlagstift 14 und der Kugel 22c gehalten wird. Hierdurch wird ein unbeabsichtigtes Verrutschen
der Montageplatte 8u von dem Anschlagstift 14 weg verhindert.
Die Montageplatte 8u wird gemäß Fig. 2 mit der Schiene 2 0 von vorn in die Ausnehmung 11 der Grundplatte 7u eingeschoben,
bis gemäß Fig. 3 die vordere Endfläche der Montageplatte 8u an dem Anschlagstift 14 in Linienberührung
anliegt. Die Kugeln 22a, 22b und 22c drücken die Schiene 20 und damit die gesamte Montageplatte 8u
in Richtung auf die Schrägfläche 12, so daß aufgrund des Zusammenwirkens der Schrägflächen 12 an der Grundplatte
7u sowie 19 an der Schiene 20 eine definierte Relativlage zwischen Grundplatte und Montageplatte erreicht
wird. Aufgrund der Schrägflächen 12 und 19 legt sich die Unterseite der Schiene 20 an die Bodenfläche der Ausnehmung
11 an, während gleichseitig die Schrägfläche gegen die Schrägfläche 12 gedrückt wird. Da gleichzeitig
die Montageplatte 8u an dem Anschlagstift 14 sicher anliegt, wird auch nach mehrmaligem Herausziehen
der Montageplatte 8u (zusammen mit dem Modellteil 6u) und erneutem Einschieben der Montageplatte immer dieselbe
Relativlage zwischen Grundplatte und Montageplatte erreicht.
ItI * 4 * *
itif* t a tetti
-13-
Wie Fig. 4 zeigt, weicht der Aufbau der oberen Grundplatte
7o von dem Aufbau der unteren Grundplatte 7u insoweit ab, als statt einer Fixierbohrung Und eines
einzigen Fixierschlitzes zwei Fixierschlitze 16· und
16'' auf beiden Seiten der Gewindebohrung 17 vorgesehen
eind. Die Fixierschlitze 16' und 16'' sind mit einem
•rhärtbaren Flüssigmetall vergossen, so daß durch von 4ejn Qi?oT^arn>
3 abstehende Fixierstifte 27o und 28c Löcher 15' bzw. 15·' gebildet werden, was nachfolgend
unhand der Fig. 5 noch näher erläutert wird.
Fig. 5 veranschaulicht die Mittel und das Verfahren zum liehen mehrerer Artikulatoren, so daß diese geeichten
Artikulatoren bei einem gegebenen Gipsmodell sämtlich »dieselbe Modellposition gewährleisten, so, als handele
•s sich um ein- und denselben Artikulator.
Fig. 5 zeigt einen Artikulator in vereinfachter Darstellung.
Zunächst wird auf dem Unterarm 2 eine untere Grundplatte 7u befestigt. Hierzu wird die untere Grundplatte
7u so auf den Unterarm 2 aufgesetzt, daß ein fositionierstift 27u in die Fixierbohrung 15 hineinragt,
während sich ein Fixierstift 28u mit Spiel innerhalb des Fixierschlitzes 16 befindet. In dieser Lage wird
die untere Grundplatte 7u mit Hilfe der Klemmschraube 9u befestigt. Dann wird mit Hilfe der Klemmschraube
die obere Grundplatte 7o am Oberarm 3 festgemacht, wobei die von der Unterseite des Oberarms 3 abstehenden Fixierstifte
27o und 28o in die Fixierschlitze 16· bzw. 16'' mit Spiel hineinragen. Dann wird senkrecht zur
Zeichenebene eine zum Beispiel als Metallstab ausgebildete Eichlehre 25 zwischen die beiden Grundplatten
7u und 7o geschoben.
HO t i rl
I * · I
I * · I
I I · I
-14-
Die Eichlehre 25 besitzt auf ihren beiden Stirnseiten eine Formgebung, die mit denen der beiden Montageplatten
8u bzw. 80 vergleichbar ist. Der Abstand Z der beiden Stirnflächen der Eichlehre 25 ist exakt vorbestimmt,
ebenso wie die Breite der Elchlehre und die relative Lage der Schrägflächen, die mit den Schrägflächen der
Bchwalbenschwanzförmigen Ausnehmungen in den Grundplätten
in Eingriff gelangt. Hechts in Fig. 5 ist zur
} Veranschaulichung ein Koordinatensystem mit den Achsen
x, y und ζ dargestellt.
Die Eichlehre 25 wird zum Beispiel soweit in die Aus-
P nehmung der unteren Grundplatte 7u eingeschoben, bis sie
an dem Anschlagstift 14 anschlägt. Die aus den Kugeln 22a, 22b, 22c bestehende Vorspanneinrichtung drückt den
unteren Teil der Eichlehre 25 gegen die Schrägfläche der Schwalbenschwanzführung in der unteren Grundplatte
7u.
Die noch nicht vollständig befestigte obez'-a Grundplatte
7o wird nun so eingestellt, daß sie flach auf der oberen Stirnseite der Eichlehre 25 aufliegt, der Anschlagstift
14 an der Seite der Eichlehre 25 anliegt, und die durch das obere Ende der Eichlehre 25 gebildete Schiene in
dichter Anlage an der Schrägfläche der Ausnehmung in der oberen Grundplatte 7o ist. In diesem Zustand wird in
die Fixierschlitze 16' und 16'' und gegebenenfalls noch
»usätzlich in die Lücke zwischen der Oberseite der Grundplatte 7ο und der Unterseite des Oberarms 3
flüssiges, erhärtbares Material 26 eingegossen oder eingepreßt. Bei diesem Material 26 kann es sich zum Bei-•piel
um flüssiges Metall handeln, welches nach gewisser leit vollständig aushärtet. Das ausgehärtete Material
26 fixiergt die Fixierstifte 27o und 280 innerhalb der
Fixierschlitze 16' und 1611, und gegebenenfalls in der
Lücke zwischen Grundplatte 7o und Oberarm 3 befind-
• ι mi · t a·«**·· λ a *
-15-
liches Material fixiert den Abstand Z zwischen den Bodenflächen
der beiden Ausnehmungen in den Grundplatten 7u und 7o, wenn die Klemmschrauben 9u, 9o angezogen
sind.
Mit Hilfe der Eichlehre 25 läßt sich also in verschiedenen Artikulatoren (gleicher Bauart) die Lage
der Grundplatten 7u und 7o in allen drei Achsen eines räumlichen Koordinatensystems x, y, ζ festlegen. Dies
ermöglicht den Austausch von Gipsmodellen bei verschiedenen Artikulatoren.
Die Grundplatten lassen sich ferner auch an beispielsweise Bearbeitungsmaschinen, Modellträgern, Duplierküretten
und dergleichen anbringen, wo sie dann als Fixierung und Halterung für das zu bearbeitende Modellteil
dienen, welches lediglich mit der Montageplatte in die Grundplatte eingeschoben werden muß.
It III f
* I ( Il
I * I ti
Claims (5)
1. Zweiteiliger Montagesockel zur Aufnahme eines Gipsmodells
eines Unter- bzw. Oberkiefers/ vorzugsweise zum Einbau in einen zahntechnischen Artikulator,
dadurch gekennzeichnet, daß der Montagesockel (5u; 50) aus jeweils einer an einem Arm (2, 3)
eines Artikulators (1) festlegbaren Grundplatte (7u; 70) und jeweils einer in diese einschiebbaren Montageplatte
(8u; 80) besteht, an der ein Teil des zweiteiligen Gipsmodells (6u; 60) befestigt ist, und daß Grundplatte und
Montageplatte eine Einrichtung aufweisen, die die relative Lage der Platten zueinander festlegt*
Il II · · ·*
• I I It·
• I I I 1 I I ' "
it .ι ι · ι · · ;
1 < I I I · · '
> ι 11 1 · * *
2. Montagesockel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (7) und die Montageplatte (8) mittels einer
Schwalbenschwanzführung (11, 12, 13, 19, 20, 21) miteinander in Eingriff stehen, und daß ein Anschlag (14)
die Relativbewegung der beiden Platten begrenzt.
3. Montagesockel nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwalbenschwanzführung
in dex' Grundplatte (7) eine Ausnehmung (11) mit einer Bodenfläche, eine: Schrägfläche (12) und
einer zur Bodenfläche etwa senkrechten Fläche (13) aufweist, und daß in der Grundplatte (7) eine Vorspanneinrichtung
(22a, b, c) vorgesehen ist.
4. Montagesockel nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspanneinrichtung aus mindestens zwei, teilweise aus der senkrechten
Fläche (13) austretenden, federbelasteten Kugeln (22a, b, c) besteht.
5. Montagesockel nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die in die
Ausnehmung (11) der Grundplatte (7) einschiebbare
schwalbenschwanzförmige Schiene (20) eine seitliche, abgeschrägte Anlagefläche (21) besitzt, an der die Kugeln
(22a, b, c) der Vorspanneinrichtung anliegen, und daß in dem Bereich der Anlagefläche zwischen zwei
Kugeln (22b, c) der Vorspanneinrichtung ein Vorsprung (24) ausgebildet ist, durch den die Montageplatte (8)
unverlierbar an der Grundplatte gehalten wird.
6, Montagesockel nach einem der Ansprüche ί bis 5,
dadurch gekenn ze ichnet, daß die an dem einen Arm, vorzugsweise dem Unterarm (2), festgelegte
Grundplatte eine Fixierbohrung (25) zur Aufnahme eines Fixierstifts (27u) und einen Fixierschlitz (16) aufweist,
während die an dem anderen Arm, vorzugseise dem Oberarm (3) -, befestigte Grundplatte (70) zwei Fixier=
schlitze (161, 16'') aufweist, in die von dem Arm abstehende
Fixierstifte (270, 280) hineinragen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19868609058 DE8609058U1 (de) | 1986-04-04 | 1986-04-04 | Zweiteiliger Montagesockel |
| AT82287A AT387322B (de) | 1986-04-04 | 1987-04-03 | Zweiteiliger montagesockel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19868609058 DE8609058U1 (de) | 1986-04-04 | 1986-04-04 | Zweiteiliger Montagesockel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8609058U1 true DE8609058U1 (de) | 1986-07-31 |
Family
ID=6793305
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19868609058 Expired DE8609058U1 (de) | 1986-04-04 | 1986-04-04 | Zweiteiliger Montagesockel |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT387322B (de) |
| DE (1) | DE8609058U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2743714A1 (fr) * | 1996-01-22 | 1997-07-25 | Le Jan Jacques | Dispositif de positionnement, dans le domaine de l'orthopedie et notamment de la chirurgie maxillo-faciale, de modeles des maxillaires superieur et inferieur sur un articulateur |
| FR2872022A1 (fr) * | 2004-06-25 | 2005-12-30 | Serge Maltese | Dispositif de support de modele dentaire |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4118138C2 (de) * | 1991-06-03 | 1995-06-08 | Hanns Joachim Feyen | Verfahren und Vorrichtung zur Justage und Kontrolle von Dental-Artikulatoren |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3202997C1 (de) * | 1982-01-29 | 1983-07-21 | Hans-Joachim Dr. 8940 Memmingen Roos | Zahntechnischer Artikulator |
-
1986
- 1986-04-04 DE DE19868609058 patent/DE8609058U1/de not_active Expired
-
1987
- 1987-04-03 AT AT82287A patent/AT387322B/de not_active IP Right Cessation
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2743714A1 (fr) * | 1996-01-22 | 1997-07-25 | Le Jan Jacques | Dispositif de positionnement, dans le domaine de l'orthopedie et notamment de la chirurgie maxillo-faciale, de modeles des maxillaires superieur et inferieur sur un articulateur |
| EP0784964A3 (de) * | 1996-01-22 | 1997-12-10 | Jacques Le Jan | Vorrichtung zur Positionierung von Gussmodellen der Ober- und Unterkiefer auf einen Artikulator |
| FR2872022A1 (fr) * | 2004-06-25 | 2005-12-30 | Serge Maltese | Dispositif de support de modele dentaire |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT387322B (de) | 1989-01-10 |
| ATA82287A (de) | 1988-06-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3105234C2 (de) | Klemmen zum Auspannen von Werkstücken | |
| DE3324519C2 (de) | ||
| DE3045243A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum genauen positionieren und einrichten von werkzeugsaetzen | |
| DE3243275C2 (de) | Meßgerät | |
| DE3438900C2 (de) | Maschinenschraubstock | |
| DE3615821A1 (de) | Sockel fuer ein gebissmodell und verfahren zur herstellung eines gebissmodells | |
| DE4120002C2 (de) | Schraubstock | |
| DE3634118C2 (de) | ||
| DE69012313T2 (de) | Numerisch gesteuerte maschine zum bearbeiten oder messen mit einer befestigungsvorrichtung für ein werkstück auf einem werktisch. | |
| DE3732206A1 (de) | Verfahren zum herstellen eines bezueglich eines zweiten gegenstandes hochgenau festlegbaren ersten gegenstandes | |
| DE8609058U1 (de) | Zweiteiliger Montagesockel | |
| DE3604963C2 (de) | Einsatz zum Unterteilen einer Stranggießkokille | |
| DE2165877A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zur befestigung von bindungen auf skiern | |
| DE2834277A1 (de) | Verankerungsvorrichtung | |
| DE69520141T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur reparatur des chassis und/oder der karosserie eines kraftfahrzeuges | |
| DE69328131T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Einstellen der Ruhelage eines verstellbaren Teils relativ zu einem stationären Bezugspunkt in einer Kartoniermaschine | |
| DE2447243B2 (de) | Niederzug-werkstueckspannvorrichtung, insbesondere niederzug-maschinenschraubstock | |
| DE3420182A1 (de) | Artikulator | |
| DE4213770C1 (de) | Vorrichtung zum Positionieren eines Werkzeuges oder Werkstückes an einer Werkzeugmaschine | |
| CH439921A (de) | Einrichtung zur genauen Einstellung eines Werkstückes bezüglich eines vorbestimmten Bezugspunktes an einer Bearbeitungsmaschine | |
| DE2604874A1 (de) | Passystem fuer offset-rollen-rotationsdruckmaschinen | |
| DE2323054C3 (de) | Vorrichtung zum Befestigen von Nutenplatten od. dgl. zur Aufnahme von Steuernocken an Werkzeugmaschinen bzw. an Voreinstelleinrichtungen | |
| CH631367A5 (de) | Verfahren zur herstellung eines diamantwerkzeuges. | |
| CH618908A5 (en) | Method of manufacturing a device for the precise mounting of workpieces to be machined, and a device manufactured according to the method | |
| DE4123492C3 (de) | Mehrfach-Spannvorrichtung |