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DE8609058U1 - Zweiteiliger Montagesockel - Google Patents

Zweiteiliger Montagesockel

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Publication number
DE8609058U1
DE8609058U1 DE19868609058 DE8609058U DE8609058U1 DE 8609058 U1 DE8609058 U1 DE 8609058U1 DE 19868609058 DE19868609058 DE 19868609058 DE 8609058 U DE8609058 U DE 8609058U DE 8609058 U1 DE8609058 U1 DE 8609058U1
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DE
Germany
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base plate
mounting
plate
base
arm
Prior art date
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DE19868609058
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ANKENBAUER RAINER 8000 MUENCHEN DE
Original Assignee
ANKENBAUER RAINER 8000 MUENCHEN DE
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Publication date
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Publication of DE8609058U1 publication Critical patent/DE8609058U1/de
Priority to AT82287A priority patent/AT387322B/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C11/00Dental articulators, i.e. for simulating movement of the temporo-mandibular joints; Articulation forms or mouldings
    • A61C11/08Dental articulators, i.e. for simulating movement of the temporo-mandibular joints; Articulation forms or mouldings with means to secure dental casts to articulator

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description

-4-Beschreibung $
Die Neuerung betrifft einen zahntechnischen Artikulator, f mit einem Unterarm und einem damit gelenkig verbundenen w Oberarm zur Aufnahme eines Gipsmodells eines Unter- bzw. eines Oberkiefers, und mit einem am Unterarm bzw. am Oberarm festlegbaren Montagesockel, mit dem ein Teil des ' Gipsmodells verbunden ist.
Bei zahntechnischen Artikulatoren besteht ein Hauptproblem darin, daß die Teile des Gipsmodells nach ihrer erstmaligen Festlegung in dem Artikulator im Zuge der Fertigung eines Gebisses aus dem Artikulator ein- oder
Ii mehrmals entnommen werden und anschließend wieder in dem § Artikulator positionsgerecht befestigt werden müssen. Es ist bekannt, an jedem Artikulatorarm mit Hilfe einer Schraube einen das Gipsmodell des Oberkiefers bzw. des Unterkiefers tragenden Montagesockel festzuklemmen. Nach einem Lösen der Schrauben und dem später erfolgenden erneuten Festklemmen des Montagesockels mit dem Gipsmodell nimmt das Modell jedoch nicht exakt die ursprüngliche Lage wieder ein, sondern erfahrungsgemäß ergibt sich eine Abweichung von mehreren 1/1000 bis mehreren 1/100 mm oder mehr. Gefordert wird aber eine Positionsgenauigkeit von beispielsweise weniger als 10 MikroMikrometer .
meter. Wünschenswert ist außerdem die Austauschbarkeit einer Vielzahl von Gipsmodeilen untereinander, um so die Anzahl der insgesamt benötigten Artikulatoren in einer Praxis oder in einem Labor herabzusetzen.
Um eine exaktere Produzierbarkeit der ursprünglichen Lage der Gipsmodelle zu erreichen und außerdem den Austausch von Gipsmodellen zu ermöglichen, wurde in der DE-PS 32 02 997 bereits ein Artikulator vorgeschlagen, bei dem mit jedem Artikulatorarm fest ein Montagesockel
verbunden ist, an welchem das Gipsmodell lösbar befestigt ist. Der Montagesockel besitzt auf seiner dem Modell zugewandten Fläche eine Reihe von radialen, im Querschnitt dreieckigen Führungswülsten, die in entsprechende Ausnehmungen des zugehörigen Gipsmodells eingreifen. Hierdurch soll erreicht werden, daß das erneut auf den Montagesockel aufgesetzte Gipsmodell ßtets wieder dieselbe Lage einnimmt wie bei der ersten Positionierung. Bei dieser Anordnung müssen die beiden Gipsmodellteile für Oberkiefer bzw. Unterkiefer senkrecht zur Bodenfläche des Montagesockels abgenommen und aufgesetzt werden. Befindet sich nur etwas Staub auf einer der miteinander in Berührung zu bringenden Flächen von Montagesockel einerseits und Gipsmodell andererseits, so verkantet sich dadurch möglicherweise das Gipsmodell gegenüber dem Montagesockel, so daß die gewünschte Reproduzierbarkeit möglicherweise nicht mehr gewährleistet ist. Außerdem steht bei dem bekannten Artikulator das Gipsmodell direkt mit dem Montagesockel in Verbindung, so daß die mit dem Montagesockel in Berührung zu bringende Fläche des Gipsmodells leicht beschädigt oder abgerieben werden kann, mit der Folge, daß die gewünschte Reproduzierbarkeit möglicherweise nicht erzielt wird.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen zahntechnischen Artikulator der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß auch nach mehrmaligem Entfernen der Gipsmodellteile und erneutem Anbringen der Mo'ctellteile an den Artikulatorarmen praktisch immer die gleiche Ursprungslage von den Modellen eingenommen wird. Außerdem soll in einer speziellen Ausführungsform der Neuerung erreicht werden, daß die Modelle in verschiedenen Artikulatoren gleichen Typs befestigt werden können, ohne daß die ursprüngliche relative Lage der beiden Modellteile verändert wird.
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Neuerungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch geloöt, daß der Montagesockel aus einer an dem jeweiligen Arm des Artikulators festgelegten Grundplatte und einer in diese einschiebbaren Montageplatte, an der ein Teil des Gipsmodells befestigt ist, besteht, und daß Grundplatte und Montageplatte eine Einrichtung aufweisen, die die relative Lage der Platten zueinander festlegt.
ITm Gegensatz zu der oben erläuterten bekannten Anordnung steht bei dem erfindungsgemäßen Artikulator der Montagesockel nicht direkt mit dem jeweiligen Gipsmodellteil in Berührung, sondern das Gipsmodellteil ist an der Montageplatte festgemacht, welche ihrerseits in die Grundplatte eingeschoben werden kann. Durch das in horizontaler Richtung erfolgende Einschieben lassen eich Artikulator und Gipsmodellteile bequem handhaben. Außerdem wird durch eine geeignete Führung beim Einechiebvorgang erreicht, daß eventuell vorhandener Schmutz beseitigt wird und folglich nicht Ursache für •ine Lageverändervmg der Modellteile sein kann.
Die oben genannte Einschieb-Führung wird vorzugsweise dadurch gebildet, daß Grundplatte und Montageplatte mittels einer Schwalbenschwanzführung in Eingriff «tehen, und daß ein Anschlag die Relativbewegung der beiden Platten begrenzt. Dieser Anschlag besteht vorzugsweise aus einem am Ende des Einschieb-Weges befestigten, runden Stift, so daß zwischen dem Stift und der eingeschobenen Montageplatte lediglich eine Linienberührung besteht. Durch diese Linienberührung wird erreicht, daß die relative Lage von Grundplatte und Montageplatte in Einschieb-Richtung stets die gleiche ist. Die Schwalbenschwanzführung gewährleistet einen sicheren Halt der Modellteile sowohl am Unterarm als auch am Oberarm des Artikulators.
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Vorzugsweise besteht die Schwalbenschwanzführung in der Grundplatte aus einer Ausnehmung mit einer Bodenfläche, einer Schrägfläche und einer zur Bodenfläche etwa senkrechten Fläche, wobei in der Grundplatte eine Vorspamneinrichtung vorgesehen ist. Diese Vorspanneinrichtung umfaßt mindestens zwei, teilweise aus der senkrechten Fläche austretenden, federbelasteten Kugeln. Die Kugeln sxnd zum Beispiel in Bohrungen untergebracht, die seitlich in die Grundplatte gebohrt sind. In jede Bohrung ist eine Kugel zusammen mit einer Feder eingebracht, wobei die Feder durch eine von außen zu verstellende Stellschraube in der Bohrung gehalten wird.
Entsprechend dem erwähnten Aufbau der Schwalbenschwanzführung in der Grundplatte besitzt die Montageplatte eine in die Ausnehmung der Grundplatte einschiebbare, schwalbenschwanzförmige Schiene mit einer seitlichen, abgeschrägten Anlagefläche, an der die Kugeln der Vorspanneinrichtung anliegen. Ein Vorsprung in der Anlagefläche befindet sich zwischen zwei benachbarten Vorspann-Kugeln und verhindert dadurch, daß sich Montageplatte und Grundplatte unbeabsichtigt lösen. Die unter Federspannung stehenden Kugeln stehen jeweils teilweise aus der senkrechten Fläche in der Ausnehmung der Grundplatte vor und drücken gegen die Anlagefläche der Schiene der Montageplatte, so daß die auf der anderen Seite der Schiene befindliche Schrägfläche in die keilförmige Ausnehmung zwischen Bodenfläche und Schrägfläche der Ausnehmung in der Grundplatte gedrückt wird. Auf diese Weise wird die Lage der Montageplatte in Bezug auf die Grundplatte eindeutig festgelegt. Es ist ersichtlich, daß durch die neuerungs3<*^iße Ausbildung der Verbindung von Grundplatte und Montageplatte eine praktisch lÖ0%ige Reproduzierbarkeit der Position der Montageplatte in Bezug auf den jeweiligen Artikülatorarm erreicht wird. Die Grundplatte wird an dem Unterarm vor-
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zugsweise dadurch in ihrer Lage fixiert, daß ein Fixierstift des Unterarms in eine Fixierbohrung der Grundplatte hineinragt, während ein weiterer Fixierstift des Unterarms in einen Fixierschlitz der Grundplatte vorspringt. Die Grundplatte kann in der gewünschten Lage mit Hilfe einer an sich bekannten Klemmschraube festgelegt werden. Die am Oberarm des Artikulators festge^ legte Grundplatte besitzt zwei Fixierschlitze, kann also grundsätzlich in allen drei Achsen eines räumlichen Koordinatensystems bewegt werden. In Verbindung mit dieser Ausbildung der Grundplatte mit zwei Fixierschlitzen wird neuerungsgemäß eine Eichlehre verwendet, die zum Beispiel aus einem metallischen Stab besteht, dessen beide Stirnenden ähnlich ausgebildet sind, wie die den jeweiligen Grundplatten zugewandten Flächen der Montageplatten. Zwischen den Grundplatten am Oberarm bzw. am Unterarm wird diese Eichlehre angeordnet, um den lichten Abstand zwischen den Grundplatten, die Lage der Grundplatten längs der Artikulatorarme und/oder die Lage der Grundplatten quer zu den Artikulator-Armen festzulegen. Da die beiden Fixierschlitze in der Grundplatte am Oberarm einen Bewegungsspielraum für die Grundplatte bieten, läßt sich die Lage der Grundplatte exakt an die Form der Eichlehre anpassen. Benutzt man also ein- und dieselbe Eichlehre für eine Vielzahl von Artikulatoren, so erhält man praktisch identische Artikulatoren, die einen beliebigen Austausch -ier Gipsmodelle unter den geeichten Artikulatoren ermöglichen. Das Fixieren der in der Lage geeichten Grundplatte am Oberarm des Artikulators erfolgt beispielsweise mit Hilfe eines gießfähigen, erhärtbaren Materials, welches nach Justieren der Grundplatte in die Fixierschlitze eingegossen wird. Das gießfähige Material hüllt den Raum zwischen den Fixierstiften und den Wänden der Fixierschlitze und gegebenenfalls den Zwischenraum zwischen der Unterseite der Grundplatte und dem benachbarten Artikulator-
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j arm aus.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Neuerung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Artikulators mit Gipsmodell,
Fig. 2 eine perspektivxsche Ansicht einer
am Unterarm eines Artikulators zu befestigenden Grundplatte mit zwei schematisch dargestellten Querschnittansichten einer zu der Grundplatte passenden Montageplatte,
Fig. 3 eine Ansicht einer Montageplatte ent
sprechend dem Pfeil III in Fig. 2,
Fig. 4 einen Grundriß einer am Oberarm eines Artikulators zu befestigenden Grundplatte, und
Fig. 5 eine schematische Ansicht eines Artikulators mit Eichlehre.
Fig. 1 zeigt vereinfacht einen Artikulator 1 mit einem auf Füßen stehenden Unterarm 2 und einem daran um eine Schwenkachse 4 gelagerten Oberarm 3. Mit Hilfe eines unteren Montagesockels 5u bzw. eines oberen Montagesockels 5o sind an dem Unterarm 2 und an dem Oberarm 3 das Modell eines Unterkiefers 6u bzw. das Modell eines Oberkiefers 6o befestigt.
Der Montagesockel Su und der Montagesockel So haben weitestgehend den gleichen Aufbau, so daß die nachfolgende Erläuterung des einen Montagesockels auch für den
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anderen Montagesockel zutrifft, falls nicht ausdrücklich etwas anderes gesagt ist.
Jeder Montagesockel 5 besteht aus einer Grundplatte 7 und einer damit in Eingriff stehenden Montageplatte 8. Die Grundplatte 7 ist mit Hilfe einer Klemmschraube an dem jeweiligen Arm des Artikulators 1 befestigt. Die Montageplatte 8 besitzt eine mit Hinterschneidungen versehene Ausnehmung 10 sowie weitere, hier nicht dargestellte Mittel zum Halten des an die eine Oberfläche der Montageplatte angeformten Gipsmodellteils 6.
Bei hochgeklapptem Oberarm 3 lassen sich die beiden Gipsmodellteile 6u und 6o senkrecht zur Zeichenebens von dem jeweiligen Artikulatorarm lösen, wobei das jeweilige Modellteil zusammen mit der betreffenden Montageplatte 8 aus der Grundplatte 7 herausgezogen wird.
Fig. 2 zeigt in perspektivischer Darstellung die untere Grundplatte 7u. Die obere Grundplatte 7o ist ähnlich ausgebildet, die Unterschiede zwischen oberer und unterer Grundplatte sind unten näher erläutert.
Nach Fig. 2 besteht die Grundplatte 7u aus einer Metallplatte, zum Beispiel einer Aluminiumplatte, in der eine im Querschnitt schwalbenschwanzförmige Ausnehmung 11 ausgebildet ist. Die Ausnehmung 11 besitzt einen im wesentlichen flachen und zur Unterseite der Grundplatte parallelen Boden mit einer kleinen Abstufung, eine Schrägfläche 12 und eine zum Boden im wesentlichen senkrecht verlaufende Fläche 13. Am Ende der Ausnehmung 11 befindet sich ein Anschlag in Form eines vom Boden der Ausnehmung abstehenden Anschlagstifts 14. Außerdem besitzt die Grundplatte 7u eine Fixierbohrung 15, einen Fixierschlitz 16 und eine mit Innengewinde versehene Bohrung 17 zur Aufnahme der in Fig. 1 gezeigten Klemm-
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-11-schraübe 7u.
Derjenige Teil der Grundplatte 7u, in dem sich die Fixierbohrung 15 befindet, enthält etwa parallel zur Unterseite der Grundplatte verlaufende Bohrungen, die sich von der Außenseite der Platte bis zu der senkrechten Fläche 13 der Ausnehmung 11 erstrecken. In jeder BOiixTuFiy befindet sich eine Kugel 22ä, 22b, 22c, die von einer in der Bohrung sitzenden Spiralfeder belastet wird. Mit Hilfe einer Stellschraube (23 in Fig. 1) werden Kugel und Feder in der jeweiligen Bohrung gehalten. Jede Kugel 22a, 22b und 22c steht etwas über die senkrechte Fläche 13 in Richtung auf die Ausnehmung 11 vor.
Die zu der Grundplatte 7u gehörige Montageplatte 8u hat etwa den gleichen Grundriß wie die Grundplatte. Eine im Querschnitt schwalbenschwanzförmige Schiene 20 besitzt auf ihrer Unterseite eine Ausnehmung 18, die sich im zusammengesetzten Zustand von Grundplatte und Montageplatte über der Bohrung 17 befindet und die Aufgabe hat, eine Behinderung des Verschiebens der Montageplatte in der Grundplatte durch die Spitze der Klemmschraube 9u zu verhindern. Die Schiene 20 besitzt eine Schrägfläche 19 und eine unten noch näher erläuterte Anlagefläche 21, die ebenfalls abgeschrägt ist. In Fig. 2 ist einmal eine Seitenansicht der Montageplatte 8u, zum anderen eine Schnittansicht der Montageplatte 8u dargestellt, um die Ausbildung der Anlagefläche 21 zu verdeutlichen. Wie aus Fig. 2 in Verbindung mit Fig. 3 hervorgeht, liegen die drei Kugeln 22a, 22b und 22c dann, wenn die Montageplatte bis an den Anschlagstift 14 in die Grundplatte 7u eingeschoben ist, in Anlage an der Anlagefläche 21. Die Anlagefläche 21 ist etwas abgeschrägt und besitzt einen durch Nicht-Abschrägung gebildeten Vorsprung 24 zwischen den Anlagebereichen für die Kugeln 22b und 22c. Hierdurch wird
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bewirkt, daß beim Einschieben der Montageplatte 8u in die Grundplatte 7u ein Schnappeffekt eintritt und die Montageplatte unvörlierbar mit der Grundplatte 7 verbunden ist. Der Vorsprung 24 unterteilt die Anlagefläche 21 in zwei Abschnitte. Der Übergang zwischen dem Vorsprung 24 (Fig. 3) und dem kürzeren Teil der Anlagefläche 21 erfolgt nicht stufenweise, sondern abgeschrägt oder kurvenförmig, so daß die gegen die schrägflache 3 0 drückende Kugel 22c die Montageplatte 8u in Richtung des Pfeils P zu bewegen trachtet, die Montageplatte 8u also zwischen dem Anschlagstift 14 und der Kugel 22c gehalten wird. Hierdurch wird ein unbeabsichtigtes Verrutschen der Montageplatte 8u von dem Anschlagstift 14 weg verhindert.
Die Montageplatte 8u wird gemäß Fig. 2 mit der Schiene 2 0 von vorn in die Ausnehmung 11 der Grundplatte 7u eingeschoben, bis gemäß Fig. 3 die vordere Endfläche der Montageplatte 8u an dem Anschlagstift 14 in Linienberührung anliegt. Die Kugeln 22a, 22b und 22c drücken die Schiene 20 und damit die gesamte Montageplatte 8u in Richtung auf die Schrägfläche 12, so daß aufgrund des Zusammenwirkens der Schrägflächen 12 an der Grundplatte 7u sowie 19 an der Schiene 20 eine definierte Relativlage zwischen Grundplatte und Montageplatte erreicht wird. Aufgrund der Schrägflächen 12 und 19 legt sich die Unterseite der Schiene 20 an die Bodenfläche der Ausnehmung 11 an, während gleichseitig die Schrägfläche gegen die Schrägfläche 12 gedrückt wird. Da gleichzeitig die Montageplatte 8u an dem Anschlagstift 14 sicher anliegt, wird auch nach mehrmaligem Herausziehen der Montageplatte 8u (zusammen mit dem Modellteil 6u) und erneutem Einschieben der Montageplatte immer dieselbe Relativlage zwischen Grundplatte und Montageplatte erreicht.
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Wie Fig. 4 zeigt, weicht der Aufbau der oberen Grundplatte 7o von dem Aufbau der unteren Grundplatte 7u insoweit ab, als statt einer Fixierbohrung Und eines einzigen Fixierschlitzes zwei Fixierschlitze 16· und 16'' auf beiden Seiten der Gewindebohrung 17 vorgesehen eind. Die Fixierschlitze 16' und 16'' sind mit einem •rhärtbaren Flüssigmetall vergossen, so daß durch von 4ejn Qi?oT^arn> 3 abstehende Fixierstifte 27o und 28c Löcher 15' bzw. 15·' gebildet werden, was nachfolgend unhand der Fig. 5 noch näher erläutert wird.
Fig. 5 veranschaulicht die Mittel und das Verfahren zum liehen mehrerer Artikulatoren, so daß diese geeichten Artikulatoren bei einem gegebenen Gipsmodell sämtlich »dieselbe Modellposition gewährleisten, so, als handele •s sich um ein- und denselben Artikulator.
Fig. 5 zeigt einen Artikulator in vereinfachter Darstellung. Zunächst wird auf dem Unterarm 2 eine untere Grundplatte 7u befestigt. Hierzu wird die untere Grundplatte 7u so auf den Unterarm 2 aufgesetzt, daß ein fositionierstift 27u in die Fixierbohrung 15 hineinragt, während sich ein Fixierstift 28u mit Spiel innerhalb des Fixierschlitzes 16 befindet. In dieser Lage wird die untere Grundplatte 7u mit Hilfe der Klemmschraube 9u befestigt. Dann wird mit Hilfe der Klemmschraube die obere Grundplatte 7o am Oberarm 3 festgemacht, wobei die von der Unterseite des Oberarms 3 abstehenden Fixierstifte 27o und 28o in die Fixierschlitze 16· bzw. 16'' mit Spiel hineinragen. Dann wird senkrecht zur Zeichenebene eine zum Beispiel als Metallstab ausgebildete Eichlehre 25 zwischen die beiden Grundplatten 7u und 7o geschoben.
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Die Eichlehre 25 besitzt auf ihren beiden Stirnseiten eine Formgebung, die mit denen der beiden Montageplatten 8u bzw. 80 vergleichbar ist. Der Abstand Z der beiden Stirnflächen der Eichlehre 25 ist exakt vorbestimmt, ebenso wie die Breite der Elchlehre und die relative Lage der Schrägflächen, die mit den Schrägflächen der
Bchwalbenschwanzförmigen Ausnehmungen in den Grundplätten in Eingriff gelangt. Hechts in Fig. 5 ist zur
} Veranschaulichung ein Koordinatensystem mit den Achsen
x, y und ζ dargestellt.
Die Eichlehre 25 wird zum Beispiel soweit in die Aus-
P nehmung der unteren Grundplatte 7u eingeschoben, bis sie
an dem Anschlagstift 14 anschlägt. Die aus den Kugeln 22a, 22b, 22c bestehende Vorspanneinrichtung drückt den unteren Teil der Eichlehre 25 gegen die Schrägfläche der Schwalbenschwanzführung in der unteren Grundplatte 7u.
Die noch nicht vollständig befestigte obez'-a Grundplatte 7o wird nun so eingestellt, daß sie flach auf der oberen Stirnseite der Eichlehre 25 aufliegt, der Anschlagstift 14 an der Seite der Eichlehre 25 anliegt, und die durch das obere Ende der Eichlehre 25 gebildete Schiene in dichter Anlage an der Schrägfläche der Ausnehmung in der oberen Grundplatte 7o ist. In diesem Zustand wird in die Fixierschlitze 16' und 16'' und gegebenenfalls noch »usätzlich in die Lücke zwischen der Oberseite der Grundplatte 7ο und der Unterseite des Oberarms 3 flüssiges, erhärtbares Material 26 eingegossen oder eingepreßt. Bei diesem Material 26 kann es sich zum Bei-•piel um flüssiges Metall handeln, welches nach gewisser leit vollständig aushärtet. Das ausgehärtete Material 26 fixiergt die Fixierstifte 27o und 280 innerhalb der Fixierschlitze 16' und 1611, und gegebenenfalls in der Lücke zwischen Grundplatte 7o und Oberarm 3 befind-
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liches Material fixiert den Abstand Z zwischen den Bodenflächen der beiden Ausnehmungen in den Grundplatten 7u und 7o, wenn die Klemmschrauben 9u, 9o angezogen sind.
Mit Hilfe der Eichlehre 25 läßt sich also in verschiedenen Artikulatoren (gleicher Bauart) die Lage der Grundplatten 7u und 7o in allen drei Achsen eines räumlichen Koordinatensystems x, y, ζ festlegen. Dies ermöglicht den Austausch von Gipsmodellen bei verschiedenen Artikulatoren.
Die Grundplatten lassen sich ferner auch an beispielsweise Bearbeitungsmaschinen, Modellträgern, Duplierküretten und dergleichen anbringen, wo sie dann als Fixierung und Halterung für das zu bearbeitende Modellteil dienen, welches lediglich mit der Montageplatte in die Grundplatte eingeschoben werden muß.
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Claims (5)

KUTSKER. SCHMOT-NILSGN · fflHSCj* j. j ::··.. X:" > ι ι ■ · ■ * ι K 30 511/7we Rainer Ankenbauer Plumserjochstr. 3 8000 München 82 Robert Kalteis Amselweg 8 8011 Vaterstetten Zweiteiliger Montagesockel Schutzansprüche
1. Zweiteiliger Montagesockel zur Aufnahme eines Gipsmodells eines Unter- bzw. Oberkiefers/ vorzugsweise zum Einbau in einen zahntechnischen Artikulator, dadurch gekennzeichnet, daß der Montagesockel (5u; 50) aus jeweils einer an einem Arm (2, 3) eines Artikulators (1) festlegbaren Grundplatte (7u; 70) und jeweils einer in diese einschiebbaren Montageplatte (8u; 80) besteht, an der ein Teil des zweiteiligen Gipsmodells (6u; 60) befestigt ist, und daß Grundplatte und Montageplatte eine Einrichtung aufweisen, die die relative Lage der Platten zueinander festlegt*
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2. Montagesockel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (7) und die Montageplatte (8) mittels einer Schwalbenschwanzführung (11, 12, 13, 19, 20, 21) miteinander in Eingriff stehen, und daß ein Anschlag (14) die Relativbewegung der beiden Platten begrenzt.
3. Montagesockel nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwalbenschwanzführung in dex' Grundplatte (7) eine Ausnehmung (11) mit einer Bodenfläche, eine: Schrägfläche (12) und einer zur Bodenfläche etwa senkrechten Fläche (13) aufweist, und daß in der Grundplatte (7) eine Vorspanneinrichtung (22a, b, c) vorgesehen ist.
4. Montagesockel nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspanneinrichtung aus mindestens zwei, teilweise aus der senkrechten Fläche (13) austretenden, federbelasteten Kugeln (22a, b, c) besteht.
5. Montagesockel nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die in die Ausnehmung (11) der Grundplatte (7) einschiebbare schwalbenschwanzförmige Schiene (20) eine seitliche, abgeschrägte Anlagefläche (21) besitzt, an der die Kugeln (22a, b, c) der Vorspanneinrichtung anliegen, und daß in dem Bereich der Anlagefläche zwischen zwei Kugeln (22b, c) der Vorspanneinrichtung ein Vorsprung (24) ausgebildet ist, durch den die Montageplatte (8) unverlierbar an der Grundplatte gehalten wird.
6, Montagesockel nach einem der Ansprüche ί bis 5, dadurch gekenn ze ichnet, daß die an dem einen Arm, vorzugsweise dem Unterarm (2), festgelegte Grundplatte eine Fixierbohrung (25) zur Aufnahme eines Fixierstifts (27u) und einen Fixierschlitz (16) aufweist, während die an dem anderen Arm, vorzugseise dem Oberarm (3) -, befestigte Grundplatte (70) zwei Fixier= schlitze (161, 16'') aufweist, in die von dem Arm abstehende Fixierstifte (270, 280) hineinragen.
DE19868609058 1986-04-04 1986-04-04 Zweiteiliger Montagesockel Expired DE8609058U1 (de)

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