DE860326C - Verfahren, um verankerte Metalldraehte eines Drahtbuendels in einem Spannungszustandzu erhalten - Google Patents
Verfahren, um verankerte Metalldraehte eines Drahtbuendels in einem Spannungszustandzu erhaltenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Ausübung und Aufrechterhaltung eines Zuges auf
D'rähte, die beispielsweise einen Teil eines Kabels oder eines Drahtbündels bilden. Sie beruht auf der
Feststellung, daß man bei der Ausführung von Zugkabeln großer Länge erheblichen Schwierigkeiten
begegnet und daß es allgemein wichtig ist, daß bei einem Kabel oder einem Drahtbüradel die -verschiedenen
Drähte gleichmäßig gespannt sind.
Nach der Erfindung sieht man deshalb an jedem Ende des Kabels oder Drahtbündels Festlegeeinrichtungen
für die Drähte vor, die es gleichzeitig
gestatten, die Drähte im Kabel oder Bündel so zu
ordnen, daß* sie sich in einer oder in parallelen Schichten ohne gegenseitige Berührung und in
einem Zustand befinden, daß bei dem auf die Drähte ausgeübten Zug diese Anordnung aufrechterhalten
werden kann. Bei der praktischen Anwendung der Erfindung wird die Zugarbeit vorzugsweise in der
Art durchgeführt, daß gleichzeitig nur ein Draht, zwei D'rähte oder eine geringe Zahl von Drähten
gespannt wind. Die die Festlegung der Drähte und ihre Verteilung in parallelen Schichten ohne gegenseitige
Berührung sichernden Mittel veranlassen
auch, daß keiner der angezogenen Drähte sich zwischen den nichtangezogenen Drähten festklemmen
kann.
Die Erfindung läßt sich besonders bei der Herstellung von Stücken, wie Balken, aus Beton oder
sonstigem armiertem Material anwenden, ist aber keineswegs auf dieses Herstellungsgebiet beschränkt,
sondern kommt auch für zahlreiche andere Fälle in Betracht, z. B. bei der Herstellung
ίο der Verankerung einer Ufermauer, einer Wand aus Spundbohlen oder bei der Bekämpfung des Auseinanderstrebens
von zwei Wänden eines Wohnhauses usw.
Man verwendet hierbei zum Verteilen der Drähte x5 in am besten waagerechten und übereinanderliegenden
Ebenen zweckmäßig ein Element, das aus aufeinandergelegten und beispielsweise durch
Schraubenbolzen vereinigten Platten besteht, die mit trapezförmigen Einschnitten versehen sind, in
ao welchen die Drähte nach der Spannung z. B'. mit an sich bekannten Keilen festgeklemmt oder verankert
werden können. Dieses Element oder diese Elemente bilden also gleichzeitig ein Mittel zum Verteilen
der Drähte, zur Festlegung nach der Spannung und zur im allgemeinen paarweisen Bereithaltung
für die Winde oder sonstige Zugvorrichtung.
Je nach der beabsichtigten Verwendung lassen sich natürlich diese Elemente in zahlreichen Abänderungen
ausführen, ohne sich von der die Grundlage der Erfindung bildenden Lehre zu entfernen.
Daher stellen die in den Zeichnungen veranschaulichten Ausführungen nur Beispiele für die praktische
Anwendung dar.
Fig. ι ist ein Grundriß und
Fig. 2 eine Ansicht einer Gesamtanlage zum Spannen von Drähten mit einem aus aufeinandergelegten
Platten gebildeten Verteil- und Feststellelement;
Fig· 3) 4 un(i S geben Schnitte nach den Linien
III-IIL IV-IV und V-V der Fig. ι wieder;
Fig. 6 und 7 beziehen sich auf eine abgeänderte Ausführung, bei der die Drähte einzeln angezogen
werden;
Fig. 8 und 9 zeigen eine Abänderung des Verteil- und Feststellelements für die Drähte;
Fig. 10 und 11 erläutern die Anwendung des Elements
nach Fig. 8 und 9, wenn ein Behälter zu umspannen oder zu verstärken ist;
Fig. 12 bis 14 stellen'eine weitere Ausführung
des Feststell- und Verteilelements für die Drähte dar, und zwar Fig. 12 in Vorderansicht, Fig. 113 im
Schnitt nach der Linie C-D und Fig. 14 im Schnitt nach der Linie A-B der Fig. Ϊ2;
Fig. 15 läßt die Verwendung des Elements nach den Fig. 12 bis 14 zur Herbeiführung der Verankerung
einer Ufermauer erkennen;
Fig. 16 betrifft noch eine Ausführung des Feststell-
und Verteilelements und
Fig. 17 und 18 deren Verwendung zur Verankerung
einer Wand aus Spundbohlen;
Fig. 19 bis 21 zeigen die Anwendung des Verfahrens
nach der Erfindung bei der Herstellung eines Balkens aus Eisenbeton;
Fig. 2X2 und 23 erläutern das Verfahren/ wenn
die Aufgabe vorliegt, das Auseinanderstreben von Wänden eines Wohnhauses zu bekämpfen;
Fig. 24 bis 30 beziehen sich auf weitere Ausführungseinzelheiten.
In den Fig. 1 bis 5 sind die runden, beispielsweise aus Stahl gefertigten Drähte, die einen Teil
eines Kabels oder eines Drahtbündels bilden und auf welche ein Zug ausgeübt werden soll, mit 1 bezeichnet.
Wie insbesondere aus Fig. 3 zu erkennen ist, sind die Drähte im Kabel oder Bündel in
waagerechten Parallelschichten angeordnet, die sich nicht berühren. Eine dünne Metallblechumhüllung 2
in Form eines Pyramidenstumpfes ist an ihrem dem Kabel zu gerichteten Ende mit einem Metallring
3. versehen, in dessen Inneres, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, die Drähte 1 eintreten. Die Umhüllung
2 leitet die Drähte zu einem Feststell- und Verteilelement 4, das je nach der beabsichtigten
Verwendung in verschiedenen Formen ausgeführt werden kann.
Die Drähte 1 können gegebenenfalls Stahlbewehrungen mit hoher Elastizitätsgrenze für
einen Bauteil darstellen, der kräftigen Zugbeanspruchungen unterworfen werden soll, die die
Drähte in einem dauernden Spannungszustand halten. Die Erfindung ist jedoch nicht auf diese
Art der Anwendung beschränkt.
Bei dem in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Beispiel besteht das Feststell- und Verteilelement 4 für die
Drähte aus einer Reihe aufeinandergelegter metallischer Platten 6 (Fig. 4) mit Einschnitten 7,
die im Grundriß trapezförmige Gestalt aufweisen. Zwei Druckplatten 8 halten diese Platten 6 mit
Hilfe von Schraubbolzen 9 zusammen. Zwischen die Platten 6, die mit den schon erwähnten Einschniten
versehen sind, werden dünne Bleche 10 eingelegt, die bei der Unterspannungssetzung ein
gegenseitiges Reiben der Drähte aufeinander verhindern sollen.
Die beispielsweise im rechten Teil der Fig. 1 und 2 dargestellte Zugvorrichtung umfaßt eine
metallische Querleiste 1,1, die an einer ihrer Oberflächen
mit zwei Einschnitten 12 (Fig. 5) von trapezförmiger Gestalt versehen ist und mit zwei
Zugstangen 13 und einer Querleiste 14 einen Spannrahmen
bildet, mit dessen Hilfe ein Druck auf die Drähte ausgeübt werden kann. Die Zugstangen 13
tragen an ihren Enden Gabeln 15, die die Querleisten
11 und 14 -übergreifen und mit diesen Leisten durch Schraubbolzen 16 verbunden sind.
Die Querleiste 14 legt sich gegen die eigentliche Zugvorrichtung 17, die aus einer hydraulischen
Winde oder einem sonstigen Hebeapparat bestehen kann. Eine Metallplatte 18, die mit Schlitzen 19
(Fig. 2) für den Durchtritt der Zugstangen 13 versehen ist, dient als Sitz für die Grundplatte 20 der
Zugvorrichtung 17. Diese Platte iß besitzt außerdem Befestigungsmittel 21 für die mit einer ringförmigen
Platte 23 (Fig. 5) verbundenen Druckstangen 212. Die Platte 23 kann sich gegen das F'eststell-
und Verteilelement 4 für die Drähte legen. Die Aufhängung der Winde 17 kann mit Hilfe
von Stützblechen 25 erfolgen, die mit Winkeleisen
26 versehen sind. Diese Winkeleisen tragen in ihrem freien Schenkel öffnungen 27, die vor öffnungen
28· der Grundplatte 20 gelegt werden ketonen. In diese hintereinanderliegenden öffnungen können
dann Steckerstifte 29 eingeführt werden, die es gestatten, die Winde 17 in verschiedenen Höhenlagen
anzubringen. Wegen dieser Höhenlagen besitzt auch die Platte 18 die schon erwähnten Schlitze 19,
ίο um den Zugstangen 13 eine' Höhenauslenkung zu
gestatten.
Wie aus Fig. 4 hervorgeht, werden die Drähte infolge des Aufbaus des Feststellelements 4 aus
aufeinandergelegten Platten mit Einschnitten, sobald sie aus der Umhüllung 2 austreten, in
parallelen Flächen auf waagerechte Schichten verteilt, die, wie aus Fig. 3 entnommen werden kann,
je aus vier Drähten 1 bestehen, welche, wie Fig. 4 erkennen läßt, paarweise durch die Einschnitte 7
der Platten 6 hindurchgeführt sind. Jede Fläche kann natürlich auch eine höhere Zahl von Draht-.
paaren oder schließlich auch nur zwei Drähte umfassen. Die Zahl der Drahtebenen wird dann eine
Funktion der zu leistenden Zuganstrengung sein. Um einen Zug auf die Drähte auszuüben un4
diesen Zug so lange aufrechtzuerhalten wie man es wünscht, geht man unter der Annahme, daß man
den Zug immer gleichzeitig auf zwei Drähte ausüben will, wie folgt vor: Zwei der Drähte 1, die durch
einen Einschnitt 7 des Elements 4 hindurchtreten, werden in einen Ausschnitt 12 der Querleiste 11
eingeführt und darin mit Hilfe eines Keils 30 od. dgl. festgestellt. Man läßt dann die Winde 17
arbeiten, die im Sinne des in Fig. 1 eingetragenen Pfeiles einen Druck auf die Querleiste 14 ausübt.
Dadurch wird der Spannrahmen verschoben und übt auf das in der Querleiste 11 festgelegte D'rahtpaar
den gewünschten Zug aus. Wenn die Verlängerung dieser beiden Drähte in dem gewünschten
Maße durchgeführt ist, legt man die beiden Drähte 1 in an sich bekannter Weise im Element 4
mit Hilfe eines Keilstückes 31 fest, lockert dann
die Winde 17 und zieht den Keil 30 heraus, der dazu gedient hatte, die beiden Drähte 1 im Spannrahmen
i-i, 13, 14 festzulegen.
Man wiederholt dann diese Arbeitsweise so oft,
wie es Paare von zwei Drähten gibt. Indem man also die Zahl der Drähte vervielfacht, kann man
eine gesamte Zuganstrengung in jeder nur gewünschten Größe erreichen. Nachdem alle Drähte
unter Spannung gesetzt sind, wird der Spannrahmen 11, 13, 14 abgehoben. Das gleiche gilt für die Teile
18, 22 und 23, worauf der Zug in den Drähten so lange erhalten bleibt, wie die Keile 31 in ihrer
Klemmlage belassen werden.
Will man den Zug in den Drähten wieder aufheben, so setzt man den Spannrahmen mit den zugehörigen
Teilen wieder auf und übt von neuem ' einen Zug auf jedes Drahtpaar aus, bis sich die
Keile 31 herausnehmen lassen. Dann entspannt man die Spannvorrichtung wieder, nimmt die Keilstücke
30 heraus, und alle Drahtpaare sind wieder freigegeben.
Eine Messung der aufgewendeten Zuganstrengung in den Drähten kann man entweder durch
Schätzung der D.rahtverlängerungen oder durch Zwischenschaltung eines Dynamometers zwischen
den Spannrahmen und die Spannvorrichtung durchführen. An diesem Dynamometer läßt sich dann
jederzeit die erzielte Zugbeanspruchung ablesen. Daneben kann man noch ein Manometer anbringen,
welches den in der Winde aufgewandten Druck anzeigt. Die aufeinanderfolgende Anspannung von
je zwei Drähten gestattet die Erreichung einer gleichförmigen Spannung in allen das Kabel
bildenden Drähten.
Es ist leicht zu übersehen, daß die Feststellelemente
4 eine derartige Anordnung der Drähte im Kabel gestatten, daß diese in parallelen, sich nicht
berührenden Schichten liegen. Sie sorgen auch dafür, daß diese Lage bei dem auf die Drähte bzw. auf
eine bestimmte Anzahl von Drähten ausgeübten Zug erhalten bleibt und daß keiner der angespannten
Drähte sich in den nichtangespannten Drähten festklemmen kann. .
Bei der Ausführung nach den Fig. 1 bis 5 war angenommen worden, daß die Zugwirkung gleichzeitig
auf zwei Drähte übertragen wird. Es läßt sich jedoch auch eine Übertragung jeweils auf einen
einzigen Draht durchführen. In diesem Falle brauchen nur die Ein- oder Ausschnitte γ und 12 in
den Platten 6 und in der Querleiste 11 und die in 'diese Ausschnitte einzuführenden Keile30 und 31
geändert zu werden. Wie aus Fig. 6 und 7 entnommen, werden kann·, besitzen diese Ausschnitte 7'
und 12' dann eine gerade und eine geneigte Seite. Jeder Draht 1 wird zwischen der Wand des Ausschnittes
und einem Keil 310' bzw. 31' festgedrückt,
der ebenfalls §ine gerade und eine schräge Seite besitzt.
In den Fig. 8 und 9 ist eine Ausführung der Festlegevorrichtung für die Drähte zu erkennen,
bei der der Zug nicht geradlinig, sondern in einer Kreisbahn ausgeübt wird. Hierbei besitzt das Element
nur zwei aufeinandergelegte Platten 33 und
33, die durch auf Abscherung beanspruchte Bolzen 34 miteinander verbunden sind1. In jeder Platte ist ein
Schlitz 35 bzw. 36 vorgesehen. Diese Schlitze 35, 36 haben trapezförmige Gestalt, jedoch sind die
schrägen Seitenbegrenzungen in verschiedenen Richtungen geneigt. Die Festlegung der Drähte in
diesen Schlitzen geschieht mit Hilfe von Keilen 37. Eine der Platten dient dem Ablauf der beiden
Drähte und die andere dem Zulauf. Der Zug wird ebenfalls durch Drahtpaare und auf jedes der
Enden übertragen.
Der kreisförmige Zug der Drähte und die in Fig. 8 und 9 dargestellten Elemente können mit
Vorteil dann Anwendung finden, wenn ein Behälter oder ein zylindrischer Silo 38 aus Mauerwerk oder
einem ähnlichen Baustoff umspannt oder verstärkt werden soll, wie in Fig. 10 und 11 angedeutet ist.
Diese Umspannung kann mit Hilfe von Kabeln 39 geschehen, die je aus zwei Drähten bestehen, die
je auf halben Umfang in Elementen 40 der in den Fig. 9 und 10 dargestellten Bauart festgelegt
werden können. Diese Elemente liegen am Behälter 38 einander gegenüber, d. h. um einen halben
Behälterumfang versetzt. Man setzt auf diese Weise auch den Zugverlust infolge Reibung der
Drähte auf dem zu umspannenden Körper auf die Hälfte herab.
Die in den Fig. 8 und 9 dargestellten Elemente lassen sich auch bei geradlinigem Zug der Drähte
verwenden, wenn beispielsweise zwei Drahtpaare miteinander vereinigt werden sollen oder ein
Zwischenrelais in einem Kabel großer Länge zu schaffen ist. Die Erfindung ist selbstverständlich
nicht auf die Feststellelemente beschränkt, wie sie in den Fig. 4, 8 und 9 wiedergegeben sind. Man
kann sich noch zahlreiche Ausführungsmöglichkeiten ausdenken. In den Fig. vz, 13 und 141 besteht
dieses Element z. B. aus einer Platte 41 mit abgeflachten Rohransätzen 42, die sich nach außen
hin derart erweitern, daß im Grundriß gesehen Räume von trapezförmiger Form (Fig. 14), ähnlich
den Einschnitten 7 nach Fig. 1, entstehen. In diesen Räumen können die Drahtpaare 43 mit Hilfe
von Keilen 44 festgelegt werden. Die Platte 41
- wird beispielsweise an einen Körper 45- aus Beton angelegt, durch den die Drähte hindurchgehen.
Bei der Anwendung dieser Ausführung, wie sie in Fig. 15 dargestellt ist, können die von der
Verteilplatte 45 ausgehenden Drahtpaare durch eine Ufermauer 46 hindurchgehen und in anderen
Feststellelementen enden, die schematisch bei 47 angedeutet sind. Diese Feststellelemente können
auch die Bauart des Elements 4 der Fig. 1· aufweisen. Streckt man hierbei die in Paaren verteilten
Drähte je zwei und zwei, so verursacht man eine Spannung im Kabel 47', das sich aus der Gesamtheit
dieser Drähte zusammensetzt. Auf die Weise läßt sich eine Verankerung der Ufermauer
416 herbeiführen entgegen einem Senkungsbestreben, das es zu bekämpfen gilt.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 16, 17 und 18 kommen die Drähte 48 vierfach in auf eine
Platte 50 aufgesetzten Blöcken 49 zur Anwendung. Jeder dieser Blöcke besitzt eine öffnung 51 von
trapezförmigem Querschnitt, die einen Durchtritt für die vier· Drähte frei läßt. Die Drähte
werden dann paarweise mit Hilfe von aufeinandergelegten Keilen 52 festgelegt, die in die öffnungen
51 eingeführt werden. Diese Anordnung sichert eine besonders vorteilhafte Verteilung der
Drähte.
Die Drähte 48 können z. B. eine Wand aus Spundbohlen 53 durchsetzen, wobei die Spundbohlen,
wie in Fig. 18 angegeben, angeordnet sind, und dann auch Durchsetzung von auf Grundplatten
54' aufgebauten Grundmauern 54 zu einem Feststellelement führen, das bei 55 schematisch
angedeutet ist. Diese Feststellvorrichtung kann im Aufbau ähnlich wie die Elemente der Fig. 3 und 4
gehalten sein, so daß man· nach Festlegung der Drähte bei 53 und Schaffung eines Spannungszustandes
in diesen Drähten leicht in durchaus sicherer Weise eine Verankerung der Spundbohlenwand
53 herstellen kann.
Selbstverständlich werden auch hier wie bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 5 die
Drähte zweckmäßig je zwei und zwei gespannt. Die Feststellblöcke 49 gemäß den Fig. 16, 17 und iS
eignen sich auch für den Fall, in welchem die Drähte auf die der Zug ausgeübt werden soll, als
Bewehrungen für die Herstellung eines 'Körpers, beispielsweise eines Balkens aus Eisenbeton,
dienen sollen. Ein derartiger 'Balken wird gemäß Fig. 19 bis 21 dadurch armiert, daß man auf die
Außenenden des Balkens 516 nach der Erhärtung Blöcke 491 aufsetzt, die beispielsweise Schlitze 49?
,für den Durchtritt von nur vier Drähten aufweisen. Die Befestigung dieser Drähte erfolgt
durch zwei Keile. Die auf diese Weise auf Ebenen verteilten Bewehrungen 57 können je zwei und zwei
einer Zugwirkung mit der Gewißheit unterworfen werden, daß die verschiedenen Drähte oder
Stangen in gleichmäßiger Weise verlängert werden. Es versteht sich von selbst, daß man in der
Eisenbetontechnik statt des beschriebenen Feststellelements für den Balken 56 auch andere Elemente
anwenden kann, in denen· die Drähte nach Ver-' teilung in Ebenen einzeln, je zwei und zwei oder in
einer kleinen Anzahl gleichzeitig angezogen werden. Auf diese Weise kann man besonders Gebrauch
machen vom Element 4, das in den Fig. 1 bis 5 dargestellt ist.
Die verschiedenen Ebenen können voneinander entfernt durch Stifte (z. B. 87 in Fig. 25) gehalten
werden, die bei der Herstellung des Kabels in Abständen angebracht werden, um von vornherein eine
gewisse Ordnung der Drähte zu schaffen.
In manchen Fällen können, wie Fig. 22 zeigt, die Festlegeelemente aus einer einfachen Stange 58 mit
einem trapezförmigen Ausschnitt 59 bestehen. Gegen die Seitenwände dieses Ausschnittes werden
dann die Drähte 6o< mit Hilfe von Keilen 61 gedrückt.
Ein solches Element empfiehlt sich beispielsweise dann, wenn man zwei Wohnhauswände 62
und 63 (Fig. 23), die auseinanderstreben, an Ort und Stelle festhalten soll. In diesem Fall werden an
der Außenseite der Wände 62 und 63 Verankerungsorgane 58* vorgesehen, die im bestimmten Abstand
voneinander liegen und je zur Feststellung von Drahtpaaren 64 dienen. Übt man allmählich fortschreitende
Zugwirkungen auf diese Drahtpaare aus, so schafft man einen Spannungszustand, der
die Mauern wieder einander zu nähern sucht. Handelt es sich, wie in Fig. 23 (oberer Teil) angenommen,
um ein mehrstöckiges Haus, so kann man einzelne Drahtebenen 65 schaffen, die etwa in
HSlie der Fußböden 66 liegen und die in Feststelllemente
581 an der Außenseite der Mauern eingeführt sind, die den in Fig. 212 angegebenen Elementen
58 entsprechen. Handelt es sich dabei um ;eringere Mauerentfernungen, so genügt ein Fest-Stellelement
5,8* an einer Mauer, während an der Außenseite der anderen Mauer, wie in Flg. sea an- .
egeben, der Draht - um einen Stab 582 herumelegt
ist.
Es ist auch hier ersichtlich, daß das geschilderte Verfahren die gleiche Spannung in allen das Kabel
bildenden Drähten hervorruft. Ein anderer Vorteil gegenüber bekannten Verfahren besteht darin, daß
eine Einzelprüfung der Spannung der Drähte nach Vollendung der Arbeit möglich ist.
Der Aufbau des Kabels gestattet auch, von einem Ende her einen die Drähte gegen Korrosion,
schützenden Stoff einzuführen bzw. einzuspritzen, und zwar in einer Weise, daß jeder Einzeldraht
ohne Lösung des Zusammenhanges mit den anderen
ίο Drähten· geschützt wird. Fig. 24 dient zur Erläuterung
dieses Vorganges. In dieser Figur bezeichnet Ji eine Ufermauer, die mit Hilfe eines Kabels J2
verankert werden soll. Dieses Kabel verläuft teilweise in Erde und teilweise oberhalb eines Wasserlaufes
73.
D'as Kabel besteht gemäß Fig. 26 aus runden Stahldrähten 74, die in Parallelschichten, die beispielsweise
waagerecht verlaufen, aufgeteilt sind. Es trägt an jedem Ende Feststellelemente, die nicht
nur die Verteilung der Drähte in Schichten sicherstellen, sondern auch dafür sorgen, daß diese Ordnung,
trotz des auf die Drähte ausgeübten Zuges, erhalten bleibt. Die Feststell- und Verteilelemente
sind1 schematisch bei 75 in Fig. 24 angedeutet. Sie können, wie Fig. 28 erkennen läßt, aus aufeinandergelegten
Platten 76 bestehen, die durch Bolzen JJ zusammengeschlossen und je mit einem trapezförmigen
Einschnitt versehen sind, in denen die Drähte 74 nach der Spannung mit Hilfe von Keilen
festgelegt werden können.
Ein derartiges Kabel, bei dem die Drähte geordnet und parallel verlegt sind und ein Zwischenraum
um jeden Draht bis zu den nächsten Drähten über die ganze Kabellänge besteht, kann als besonders
gut gelüftet angesehen werden. Es gestattet infolgedessen auch leicht die Einspritzung eines
Stoffes, der die Drähte gegen Korrosion schützt. Bei dieser Einführung besteht die Möglichkeit, daß
jeder Draht für sich geschützt wird, ohne daß der Zusammenhang der Drähte unterbrochen wird.
Nach der Erfindung sieht man außer dieser Einspritzbehandlung noch eine Erschütterungsbehandlung
vor, die eine gute Verteilung des Einspritzstoffes auf die ganze Kabellänge sicherstellen soll.
Die Einspritzung der Schutzflüssigkeit erfolgt beispielsweise durch die in Fig. 214 angedeuteten
Rohre 79, die an den Enden des Kabels vorgesehen sind und in der Kabelhülle 80 (Fig. 25) auslaufen.
Die Kabelhülle ist dabei als aus Blech bestehend angenommen. Die Schutzflüssigkeit wird zweckmäßig
unter Druck eingeführt. Die Erschütterung des Kabels kann durch einen bekannten Vibrator
herbeigeführt werden, der beispielsweise auf das Feststellelement einwirkt. Zu dem Zweck ist, wie
Fig. 28 zeigt, an die Stange 81 des Vibrators eine Platte 8·2 angesetzt, die. sich gegen eine der nicht
mit Einschnitten versehenen Planflächen des aus Platten j6 aufgebauten Elements legt. Durch
Bolzen.83 steht mit dieser Platte 812 eine andere Platte 84 in Verbindung, die gegen die gegenüberliegende
Seite des Feststellelements abgestützt ist. Die mit dem erwähnten Vibrator erzielten Erschütterungen
werden über das Feststellelement der Drähte auf die Drähte selbst und auf die eingespritzte
Flüssigkeit übertragen, so daß diese Flüssigkeit allmählich an den Kabelelementen entlang
fließt. Trifft sie dabei beispielsweise auf einen eingeschlossenen Fremdkörper, der sich dem Fließvorgang
entgegenstellt, so wird dieser- Fremdkörper durch die Erschütterungen beseitigt, und die
Flüssigkeit kann ihren weiteren Lauf unbehindert fortsetzen.
Besitzt das Kabel eine große Länge, so sieht man in bestimmten Abständen zusätzliche EinspritzundErschütterungsstellenl,
II usw. vor. Jede dieser Stellen besitzt beispielsweise ein Rohr 85 (Fig. 25),
das zur Einführung der Schutzflüssigkeit dient und in welches auch die Stange 86 eines Vibrators eingeführt
werden, kann. An jeder dieser Zwischenstellen führt man Einspritz- und Erschütterungsvorgänge
durch. Selbstverständlich kann die Einspritzung an den Zwischenstellen auch über
Rohre 79' erfolgen, die, ähnlich wie die Rohre 79, an den Enden des Kabels angeordnet sind. Nach
Beendigung der Schützarbeiten werden die Rohre 85 ausgehoben. Man: erreicht auf diese Weise eine
vollkommene Verkleidung jedes Kabelelements auf seiner ganzen Länge und beseitigt jede nur mögliche
Korrosionsgefahr.
Die geschilderten und dargestellten Einzelheiten der Ausführung stellen selbstverständlich nur Beispiele
dar und! lassen sich mannigfach abändern, ohne den Erfindungsgedanken zu verlassen. So
kann beispielsweise die auf die Drähte und die Schutzflüssigkeit ausgeübte Erschütterung auch
durch andere Mittel und an anderen Stellen als erläutert durchgeführt werden. Der Vibrator
braucht nicht am Feststell- und Verteilelement anzugreifen, sondern kann auch außerhalb von
diesem Element liegen. Wie bereits erwähnt, kann vor der Ausübung der Zugwirkung eine Vorausordnung
der Drähte mit Hilfe von Stiften 871 erfolgen, wie sie in Fig. 25 dargestellt sind. Statt
dessen kann man jedoch auch rechteckige, zweckmäßig metallische Ordnungsplatten 88 vorsehen,
wie sie sich aus Fig. 29 und 30 ergeben. Diese Platten werden senkrecht zu den Kabeln» verlegt
und sind mit Schlitzen 89 versehen, die untereinander parallel sind. Jeder Schlitz dient zur Aufnahme
der zu einer Drahtschicht gehörenden Drähte 90. Außerdem sind dann noch senkrechte
Stifte anzuordnen, die eine Trennung der Drähte zwischen den Platten 88 herbeiführen.
Die zweckmäßig in bestimmten Abständen über die Länge des Kabels verteilten Platten 88 besitzen
an jeder ihrer Seitenflächen Ausschnitte 91, in die vorstehende Streifen 912. aus den beiderseitigen
Schutzhüllen des Kabels eingeführt werden. Diese Streifen 92 sollen sich, wie Fig. 3 erkennen läßt,
überlagern und werden beispielsweise an der Stelle 93 miteinander verschweißt. Dadurch entsteht
eine Verbindung der verschiedenen Umhüllungselemente. Die Verbindungsstellen werden
dann zweckmäßig noch durch Isolierstoff abgedeckt, wie bei 94 in Fig. 30 angegeben ist. Infolge der
Vorsprünge95 zwischen den seitlichen Einschnitten
der Platten 818, die im Beton verankert werden
bleiben die Platten 88 auch bei Ausübung der Zugwirkung verankert, wobei sie sich auf die Umhüllung
abstützen. Sie können deshalb ihre Lage nicht verändern. Auf die Weise erhält man ein
praktisch brauchbares Mittel, um nicht nur schnell eine Vorausordnung der Drähte durchzuführen,
sondern auch bestimmte Handhabungsschwierigkeiten zu vermeiden, die sich bei der Verwendung
ίο von Abstandsstiften ergeben haben.
Die Platten 88 werden besonders dann von großem Nutzen, ja sogar unerläßlich sein, wenn das
Kabel in einer Verlegung eine Abweichung aus der geradlinigen Richtung erfährt. Die Platten 88
führen dann die Drahtreihen in der Kurve derart, daß sie auch dort geordnet bleiben.
Claims (17)
- PATENTANSPRÜCHE:I. Verfahren, um verankerte Metalld'rähte eines D'rahtbündels in einem Spannungszustand zu erhalten, dadurch gekennzeichnet, daß man die Drähte auf dem überwiegenden Teil ihrer Länge in parallelen Schichten anordnet, die sich nicht berühren, die Drähte am Ende des so entstandenen Bündels oder Kabels in einem Halteorgan befestigt, sie einzeln oder paarweise anspannt und am anderen Ende in einem zweiten Halteorgan festspannt, das die Ordnung in parallelen Schichten aufrechterhält.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ordnung der Drähte während der Herstellung des Kabels beispielsweise mit Hilfe von Abstandsstiften bewerkstelligt wird.
- 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteorgan auf der Festspannseite aus aufeinandergelegten, beispielsweise durch Bolzen (9) miteinander vereinigten Platten (6) besteht, die trapezförmige Einschnitte (71) aufweisen, in welchen die Drähte (1) nach durchgeführter Anspannung, beispielsweise mit Hilfe von Keilen (3ii), paarweise festgedrückt oder verankert werden.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die trapezförmigen Einschnitte (7') in den aufeinandergelegten Platten nur eine geneigte Seitenwand aufweisen und je nur zur Verankerung eines einzigen Drahtes mit Hilfe eines Keiles (31') dienen, wobei der Keil auch nur eine geneigte Fläche besitzt.
- 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Zugvorrichtung, die aus einem Spannrahmen besteht, der auf der dem Halteorgan auf der Festspannseite zugekehrten Seite eine Querleiste (11) besitzt, die einen oder zwei Einschnitte (12) von trapezförmiger Form aufweist, welche während des Zuges einen oder zwei Drähte, z.B. mit Hilfe von Keilen (30), festzulegen gestatten.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch Mittel, z. B. in Form von Schlitzen (19), mit deren Hilfe die Winde (17) oder das sonstige Zugorgan verschiedene Höhenlagen entsprechend den verschiedenen Drahtebenen einnehmen kann.
- 7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteorgan auf der Festspannseite, insbesondere bei kreisförmigem Verlauf der Drähte zum Umspannen gebogener Flächen nur aus zwei aufeinandergelegten Platten (32> 33) besteht, die je einen trapezförmigen Ausschnitt (35, 3,6) aufweisen, deren schräge Seitenflächen in den Platten entgegengesetzt zueinander geneigt sind.
- 8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteorgan auf der Festspannseite aus einer Platte (41) mit abgeflachten Rohransätzen (42) besteht, die sich nach außen derart erweitern, daß Innenräume von trapezförmigem Querschnitt entstehen, in welche die Drahtpaare (43.) eingeführt und in denen sie festgelegt wenden können.
- 9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d'aß die zu spannenden Drähte in Serien von je vier in Blöcke (491) eintreten, go welche je eine öffnung von trapezförmigem Querschnitt besitzen, in der die zu einer Serie gehörenden Drähte paarweise mit Hilfe von aufeinanderliegenden Keilen festgelegt werden.
- 10. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteorgan auf der Festspannseite aus einer einfachen Stange (58) besteht, welche einen oder mehrere trapezförmige Ausschnitte besitzt.
- 11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Festlegen der Drähte nicht nur ein diese Drähte gegen Korrosion schützender Stofi zwischen das Drahtbündel eingeführt, sondern auch gleichzeitig eine Rüttelwirkung auf die Drähte und die Korrosionsschutzmasse ausgeübt wird, um eine gute Verteilung, des eingeführten Stoffes auf die ganze Kabel- oder Bündellänge herbeizuführen.
- 12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Erschütterung durch einen Vibrator herbeigeführt wird, der entweder am Halteorgan der Drähte oder außerhalb des Halteorgans angebracht wird.
- 13. Verfahren nach den Ansprüchen 1, 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß über die Länge des Kabels zusätzliche Stellen zur Einführung des SchutzstofFes und zur Durchführung der Erschütterungen in geeigneten Abständen voneinander verteilt werden.
- 14. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführung der Schutzflüssigkeit, die unter Druck stehen kann, mit Hilfe von Rohren (79) erfolgt, die an den Enden des Kabels vor-gesehen sind und in die die Drähte umgebende Umhüllung ausmünden, wobei derartige Rohre auch in bestimmten Abständen über die Länge des Kabels verteilt werden können.
- 15. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß jede zusätzliche Einführ- und Erschütterungsstelle ein Einführrohr (85) besitzt, in welches die Stange (86) eines Vibrators eingeführt werden kann.
- 16. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vorausordnung der Drähte in parallelen Ebenen oder Schichten senkrecht zum Kabel Platten (88) in geeigneten Abständen verlegt sind, die untereinander parallele Schlitze (89) besitzen, deren jeder zur Aufnahme der Drähte einer waagerechten Schicht oder Ebene dient.
- 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß jede Platte (88) an ihren Seiten Ausschnitte (9.1) zur Aufnahme von übereinanderliegenden Streifen besitzt, die aus den sich seitlich anschließenden Umhüllungen des Kabels oder Drahtbündels herausstellen.Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 578 768.Hierzu 4 Blatt Zeichnungen© 5578 12.52
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE892133X | 1942-03-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE860326C true DE860326C (de) | 1952-12-18 |
Family
ID=3884484
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB2094D Expired DE860326C (de) | 1942-03-21 | 1943-03-09 | Verfahren, um verankerte Metalldraehte eines Drahtbuendels in einem Spannungszustandzu erhalten |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE860326C (de) |
| FR (1) | FR892133A (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1020555B (de) * | 1952-08-27 | 1957-12-05 | Kirchner I A | Einrichtung zum Vorspannen von Bewehrungsdraehten |
| DE1040441B (de) * | 1953-09-29 | 1958-10-02 | Franz Bock | Verfahren zur Fertigung von stahlbewehrten Betonbauteilen mit Vorspannung |
| DE1059820B (de) * | 1952-12-29 | 1959-06-18 | Wilhelm Ludowici Dr Ing | Einrichtung zum Spannen der Bewehrungsdraehte von Bauteilen |
| DE1083169B (de) * | 1956-06-07 | 1960-06-09 | Betoma Meyer Farion & Co K G | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Spannbetonteilen |
| DE2633135A1 (de) * | 1976-07-23 | 1978-01-26 | Nils Petersson | Spannvorrichtung fuer einlagen in praefabrizierte betonelemente |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE578768C (de) * | 1931-06-24 | 1933-06-16 | Otto Gloeser | Vorrichtung zum Herstellen von Eisenbetonbauteilen |
-
1943
- 1943-03-09 DE DEB2094D patent/DE860326C/de not_active Expired
- 1943-03-11 FR FR892133D patent/FR892133A/fr not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE578768C (de) * | 1931-06-24 | 1933-06-16 | Otto Gloeser | Vorrichtung zum Herstellen von Eisenbetonbauteilen |
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| DE2633135A1 (de) * | 1976-07-23 | 1978-01-26 | Nils Petersson | Spannvorrichtung fuer einlagen in praefabrizierte betonelemente |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR892133A (fr) | 1944-03-29 |
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