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DE860246C - Zwei- oder mehrteilige Giesskokille - Google Patents

Zwei- oder mehrteilige Giesskokille

Info

Publication number
DE860246C
DE860246C DEL2833D DEL0002833D DE860246C DE 860246 C DE860246 C DE 860246C DE L2833 D DEL2833 D DE L2833D DE L0002833 D DEL0002833 D DE L0002833D DE 860246 C DE860246 C DE 860246C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mold
rods
stroke
core
ejector plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL2833D
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Lauterjung
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GUSTAV LAUTERJUNG FA
Original Assignee
GUSTAV LAUTERJUNG FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GUSTAV LAUTERJUNG FA filed Critical GUSTAV LAUTERJUNG FA
Priority to DEL2833D priority Critical patent/DE860246C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE860246C publication Critical patent/DE860246C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
    • B22D17/20Accessories: Details
    • B22D17/22Dies; Die plates; Die supports; Cooling equipment for dies; Accessories for loosening and ejecting castings from dies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

  • Zwei- oder mehrteilige Gießkokille Es sind Gießkokillen bekannt, bei denen durch. eine auf Auswerfenstangen_ wirkende Auswerferplatte nach dem Gießen der fertige Abguß aus der Kokille .ausgehoben wind: Um - die Bedienung besonders großer und schwerer Kokillen, z. B. für Motorengehäuse oder Z3linderköpfe aus Leichtmetall, zu erleichtern und zu vereinfachen, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, durch die z. B. hydraulisch betätigte Auswerferplatte das Heben und Senken des Kokillenoberteils, das Ausstoßen von Stahlkernen und des Abgusses, das Einsetzendes Kernes und ähnliche Arbeitsvorgänge erfolgen zu- lassen. Das Anheben des Oberteils erfolgt somit ebenso wie das Ausstoßen des Abgusses und das Kerneinsetzen mechanisch durch das gleiche Steuerungselement. Es wird u. a. der große Vorteil erreicht, daß das Kerneinsetzen sehr sauber und sorgfältig erfolgt, da man nicht auf die Geschicklichkeit des Arbeiters angewiesen ist.
  • Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung kann bei° einem einzigen Hub die Auswerferplatte durch Anschläge od. dgl. auf verschiedene Hubstangen nacheinander einwirken, so daß also z. B. durch die zuerst wirksamen Stangen das Oberteil der Kokille angehoben wird, die dann angehobenen Stangen stoßen .den Abguß aus, und schlIeßloh werden die Stangen angehoben, die den Kern tragen. Hierbei können die Auswerferstangen während des Einführers des Kerns zum Tragen des Kerns herangezogen werden. Um den Hub der Auswerferplatte nicht zu groß machen zu müssen und die Kokille bequem zugänglich-zu machen, ist das Oberteil der Kokille schwenkbar an zwei ihrer Hubstangen befestigt.
  • Bei dieser Ausführung ist der für das Ausstoßen des Abgusses zur Verfügung stehende Hub von dem zum Anheben des Oberteils notwendigen Hub abhängig. Wenn man z. B. für das Anheben des Oberteils wegen eines großen an ihm hängenden Kerns einen großen Hub notwendig hat, so bleibt für das Ausstoßen des Hauptkerns nur ein geringer Hub, sofern man die Einrichtung nicht zu umfangreich bauen will. Um dies zu vermeiden, kann. man nach einem weiteren Ausführungsbeispiel bei einem Hub die Awswerferplatte jeweils nur eine Art von Hub-Stangen anheben lassen. Beim ersten Hub der Auswerferplatte wirkt diese nur auf das Kokillenoberteil ein; dies wird nach dem Anheben aufgeklappt, dann senkt sich die Auswerferplatte und mit ihr das aufgeklappte Oberteil. Beim nächsten Hub wird der Abguß. ausgehoben, wobei der gesamte Hub, der Einrichtung zur Verfügung steht. Beim Senken der Auswerferplatte gehen die Auswerferstangen mit zurück, und beim dritten Hub werden die Stangen zum Auflegen des Kerns angehoben. Beim vierten Hub wird dann das aufgeklappte Oberteil wieder angehoben und geschlossen, so daß beim Zurückgehen der Auswerferplatte die Kokille für den nächsten Guß fertig ist.
  • Bei dieser Ausführungsform kann der Hub der Auswerferplatte klein gehalten werden.
  • In oder Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch im Schnitt dargestellt, und zwar zeugt Abb. i den Abguß in der geschlossenen Kokille, Abb.2 die Stellung bei angehobenem Oberteil, Abb. 3 den angehobenen AbguB, Abb. q. den aufgelegten Kern bei Beendigung des Hubs der Auswerferplatte, Abb. 5 die geschlossene Kokille bei der zweiten Ausführungsform, Abb. 6 das angehobene Oberteil, Abb. 7 den ausgehobenen. Abguß, Abb. 8 den aufgelegten Kern und Abb. 9 die Kupplung in vergrößertem Maßstab. Nach Abb. i bis q. trägt das Maschinengestell io das Unterteil ii der Kokille, auf dem sich die Seitenteile 12 und, 13 befinden. Die Auswerferplatte 14 wird mittels der Kolbenstange 15 eines Druckzylinders 16 auf und ab bewegt. Diese Auswerferplatte trägt die Huhstangen 17 und 18 für das Oberteil ig der Kokille, das an der einen Seite schwenkbar an den Stangen 17 befestigt ist, während die Stangen 18 mechanisch betätigte Verschlußriegel 2o erhalten. In der - Auswerferplatte sind .die Auswerferstangen 2i und 22 geführt, die bei der Aufwärtsbewegung der Platte 14 durch die Anschläge 23 anhoben werden und den Abguß 24 ausstoßen. Die Tragstangen 25 und 26 für den Kern 27 werden durch die Anschläge 28 erst zuletzt gehoben. Ist die Kokille geschlossen (Abb. i), so hefindesich der Kolben des Druckzylinders i6 in seine tiefsten Lage; er zieht über ,die Aus-,verferplatte iq und .die Stangen 17 -und 18 das Kokillenobertei: fest auf die Seitenteile 12 und 13. Die übriger Hubstangen befinden sich ebenfalls durch unrberhalt der Führungsplatte angeordnete Anschläge in ihrer tiefsten Lage. Bei der Aufwärtsbewegung de: Kolbens wird sofort,das Oberteil i9 mitgenommen (Abb. 2) ; es kann nachdem notwendigen Öffnungsweg hochgeklappt werden. Dann nimmt die Auswerferplatte die Auswerferstangen 2i und 22 mit (Abb. 3), so daß der Abguß herausgenommen werden kann. Auf dem letzten Teil des Kolbenwegs werden dann noch die Stangen 25 und 26 angehoben, auf die der Kern 27 aufgelegt wird (Abb. q.). Je nach der Form des Abgusses können auch die Auswerferstangen 2r und 22 zum Tragen des Kerns dienen (Abb. q.). Bei der Abwärtsbewegung des Kolbens und der Auswerferplatte wird .dann zunächst der Kern in die Kokille eingelegt, dann ziehen sich die Auswerferstangen aus dem Bereich des Abguss,eis zurück, und schließlich wind die Kokille nach dem Umlegen und Verriegeln des Oberteils geschlossen: Die Ausführungsform der Kokille nach den Abb. 5 bis 8 ist ähnlich, nur wird beim ersten Hub der Auswerferplatte 28 durch die Stangen 29 und 3o allein das schwenkbare Oberteil 31 angehoben. (Abb. 5).
  • Die in der Auswerferplatte sitzenden Kupplungsscheiben 32 besitzen Schrägverzahnung, welche an den Bodenenden beim Anschlagen an das und auf- die Maschinenplatte 37 in dort angeordnete Gegenzähne eingreift. Sie werden dadurch bei jedem Hub der Platte 28 verdreht und ermöglichen es, jeweils nur eine Art von Hubstangen zu kuppeln und anzuheben.
  • Beim ersten Hub werden die Oberteilstangen 29 und 30 mit der Platte 28 .gekuppelt, während die Auswerferstangen 33 und- 34 und die Kernträger 35 und 36 nicht eingekuppelt sind. Nach dem.Öffnen und Schwenken des Oberteils 31 senkt sich die Auswerferplatte 28 mit dem Oberteil.
  • Beim Aufschlagen der Auswerferplatte auf die Maschinenplatte 37 verdrehen sich die Kupplungsscheiben 32, so d.aß nunmehr die Stangen 29 und 30 ausgekuppelt werden, während die Kernträger 35 und 36 noch ausgekuppelt bleiben. Beim neuen Hub wird dann der Abguß 38 ausgeworfen (Abb. 7). Beim nächsten, Anschlag der Platte 28 auf die Maschinenplatte werden die Kupplungsscheiben wiederum gedreht, so daß nunmehr nur die Kernträger 35 und 36 angehoben werden, um den Kern 39 auflegen zu können- (Abb. 8). Beim nächsten Hub wird das aufgeklappte Oberteil 31 angehoben, damit es geschlossen wird, beim Rückgang ist dann die Kokille für den nächsten Guß geschlossen (Abb. 5). Nach Abb. 9 können z. B. die Stangen 29, 30 usw. einen Querstift 40 tragen, der je nach der Lage der Kupplungsscheiben 32 entweder durch die Öffnungen 41 der Scheiben hindurchtritt, so daß die entsprechende Stange nicht angehoben wird, oder der Querstift 4o legt sich .auf den Steg 42 der Kupplungsscheibe 32 auf, wodurch die Stange angehoben wird.
  • Bei dieser zweiten Ausführungsform kann mithin der Hub niedrig gehalten werden, da für jeden Arbeitsgang der volle Hub zur Verfügung steht.
  • Außer den geschilderten Arbeitsgängen kann die Auswerferplatte natürlich je nach der Art der Kokille noch weitere Funktionen ausüben. Wenn z. B. auch die Seitenteile der Kokille oder seitlich eingeführte Metallkerne zur Freigabe des Abgusses seitlich verschoben werden müssen, so kann auch diese Bewegung durch ein entsprechendes Hebelgestänge von dem Hub der Auswerferplatte abgeleitet werden. Ebenso können je nach der Art des Gußstücks Stahlkerne durch die Auswerferplatte ausgestoßen und auch eingesetzt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRLCHE: i. Zwei- oder mehrteilige Gießkokille, dadurch gekennzeichnet, daß durch die z. B. hydraulisch betätigte Auswerferplatte (i4 oder 28) das Heben -und Senken des . Kokillenoberteils (i9, 3i), das Ausstoßen von Stahlkernen unddes Abgusses (24, 38), das Einsetzen des Kerns (27, 39) in die Kokille und ähnliche Arbeitsvorgänge bewirkt werden.
  2. 2. Kokille nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Hub die Auswerferplatte (i4) durch Anschläge (23) od.,dgl. nacheinander auf verschiedene Hubstangen (2i, 22, 25, 26) einwirkt.
  3. 3, Kokille nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einlegen eines oder mehrerer Kerne (27) auch die Auswerferstangen (2 i, 22) den Kern tragen (Abb. 4).
  4. 4. Kokille nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, ,daß das Oberteil (i9) der Kokille schwenkbar an den zwei seitlichen Hubstangen (i7) befestigt ist.
  5. 5. Kokille nach Anspruch i, dadurch gekenn, zeichnet, daß bei einem Hub die Auswerferplatte (28) jeweils nur eine Art von Hubstangen (29, 30 oder 33, 34 oder 35, 36) anhebt.
DEL2833D 1944-08-15 1944-08-15 Zwei- oder mehrteilige Giesskokille Expired DE860246C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL2833D DE860246C (de) 1944-08-15 1944-08-15 Zwei- oder mehrteilige Giesskokille

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DEL2833D DE860246C (de) 1944-08-15 1944-08-15 Zwei- oder mehrteilige Giesskokille

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE860246C true DE860246C (de) 1952-12-18

Family

ID=7255954

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL2833D Expired DE860246C (de) 1944-08-15 1944-08-15 Zwei- oder mehrteilige Giesskokille

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE860246C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1024680B (de) * 1954-06-29 1958-02-20 Goodyear Tire & Rubber Giessform fuer Formsegmente zum Herstellen der Laufflaechen von Bereifungen
DE1138518B (de) * 1958-02-10 1962-10-25 Mahle Werk G M B H Dauerform zur Herstellung von einseitig hinterschnittenen Hohlformstuecken auf Druckgiessmaschinen
JPS5329226A (en) * 1976-09-01 1978-03-18 Hitachi Metals Ltd Device for extruding casting
US4345893A (en) 1980-10-20 1982-08-24 Prince Corporation Molding machine
US4425091A (en) 1980-10-20 1984-01-10 Prince Corporation Molding machine

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