DE2821709A1 - Vorrichtung zum abbau und wiederzusammenbau eines laufflaechenringes - Google Patents
Vorrichtung zum abbau und wiederzusammenbau eines laufflaechenringesInfo
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Description
0AFFAY A BObTE^S
PATENTANWÄLTE
^. DIPL.-INQ. VINOENZ ν. RAFFAV
J DIPL.-CHEM. DR. HANS D. BOETERS
POSTADRESSE: POSTFAOH 41ΟΟ
aOOO HAMBURQ IS
Deutsches Patentamt
UN8EREAKTS, 1030/489
München
The Firestone Tire & Rubber Co., USA
Vorrichtung zum Abbau und Wiederzusammenbau eines
Laufflächenringes
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entfernen des Laufflächenring-Teiles (tread ring portion) einer Form von
einem Schleuderguß-Fahrzeugreifen. Der laufflächenring-Teil
der Form trägt üblicherweise das Profilmuster und besteht im allgemeinen aus mindestens zwei halbkreisförmigen Segmenten,
die man während des Gußvorganges durch einen Haltering an Ort und Stelle hält. Der Laufflächenring kann bis zu acht Segmente
aufweisen; der Laufflächenring gemäß der Erfindung weist jedoch gemäß einer Ausführungsform zwei Segmente auf.
Die Methode des Standes der Technik zum Entfernen der Laufflächenring-Segmente
von einem Schleudergußreifen besteht darin, daß man eine Ringschraube oder ein anderes Befestigungsmittel
in die Laufflächenring-Segmente schraubt und danach die Segmente von dem fertigen Reifen mit einem Kettenzug wegzieht,
während man den Reifensatz (tire assembly) durch einen Schaft an Ort und Stelle hält, der sich duroh eine Nabe erstreckt,
die im Innern des Reifens angeordnet ist. Die Laufflächenring-Segmente trennt man ferner bisher dadurch, daß man ihre ver-
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bundenen Enden mittels eines Schraubenziehers und unter Verwendung
eines Hamners auseinanderstemmt und die Segmente abbaut.
Die Erfindung betrifft eine Automatisierung des Abbauverfahrens
und uiacht den Abbau viel sicherer, weil die schweren Formteile
nicht direkt durch Arbeiter gehandhabt werden. Nachdem man die Laufflächenring-Segmente von dem fertigen Reifen abgebaut
hat, zeigt sich ein weiterer Vorteil der Vorrichtung darin, daß man damit den laufflächenring wieder zusammenbauen und in
einer Lage halten kann, in der man den Haltering erneut anbringen kann.
Im allgemeinen umfaßt die erfindungsgemäße Vorrichtung eine
Mehrzahl von Backeneinheiten (jaw units), die auf einem Ständer in einem vorgegebenen Vertikalniveau derart befestigt sind, daß
man es als eine kreisförmige Anordnung bezeichnen kann. Nachstehend sind nur zwei Backeneinheiten gezeigt, weil der hier
gezeigte Laufflächenring nur aus zwei Segmenten besteht. Wenn man eine größere Zahl von Segmenten verwendet, beispielsweise
acht, sind acht Backeneinheiten vorgesehen, je eine für jedes
Segment. Jede Backeneinheit ist derart ausgebildet, daß sie sich von einer radialen Einwärtsstellung in eine radiale Auswärtsstellung
bewegt. Bei Betrieb senkt man den fertig geformten Reifen, der die Kernsegmente (core segments) im Innern enthält,
und den Laufflächenring an seiner Stelle rund um den äußeren Umfang des Reifens trägt, in seine richtige Lage in der Ebene
der Backeneinheiten. Jede Backeneinheit betätigt man, so daß sie ihr jeweiliges Laufflächenring-Segment erfaßt, und bewegt
sie durch eine Antriebseinrichtung (motive power means) nach außen, wodurch man das Laufflächenring-Segment von der Lauffläche
des fertigen Reifens abzieht. Nachdem man die Laufflächenring-Segmente vom Umfang des Reifens entfernt hat, bewegt
man den Reifen, der die Kernsegmente enthält, aus der Ebene der Backeneinheiten und kann gegebenenfalls die Oberflächen
der Laufflächenring-Segmente von irgendwelchen Kautschuküherresten
oder ähnlichem reinigen. Die Backeneinheiten bewegt man
danach nach innen, baut die Lauffläohenring-Segmente wieder
zusammen, bringt einen Haltering in seine richtige Lage rund um
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die Laufflächenring-Segmente und befestigt ihn in seiner richtigen
Lage, so daß man erneut den Laufflächenring betriebsbereit für einen weiteren Schleuderguß erhält.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum automatischen Abbau
eines Laufflächenrings von einem Schleuderguß-Fahrzeugreifen und zum Wiederzusammenbau des Laufflächenrings, nachdem man
den Reifen entfernt hat.
Nachstehend wird die Erfindung durch Figuren näher erläutert.
Es zeigen
Figur 1 einen Aufriß, teilweise im Schnitt, der erfindungagemäßen
Vorrichtung;
Figur 2 die Ansicht eines Schnittes, der ungefähr entlang der Linie 2-2 von Figur 1 verläuft;
Figur 2A eine Ansicht in der gleichen Richtung wie Figur 2, die das Widerlager der Enden der zwei Laufflächenring-Segmente
zeigt;
Figur 2B eine Ansicht eines Schnittes, der ungefähr entlang
der Linie 2B-2B von Figur 2A verläuft;
Figur 3 eine Ansicht eines Schnittes ungefähr entlang der Linie 3-3 von Figur 2; und
Figuren 4, 5 und 6 Ansichten ähnlich Figur 1, die jedoch die
Arbeitsfolge der Vorrichtung gemäß der Erfindung zeigen.
Die Vorrichtung zum Abbau und Wiederzusammenbau eines Laufflächenringes
gemäß der Erfindung trägt allgemein die Bezugsnummer 20 und weist einen Ständer 23 auf, der aus Winkeleiseu und
rechteckig geformten Rohren ausgebildet ist, wie in den Figuren gezeigt. Die Vorrichtung weist ein Führungselement 26 auf, das
vertikal angeordnet und fest an dem Ständer befestigt ist, und das Führungselement 26 hat ein Oberteil 27 und ein unteres Ende
23.
Ein Halteelement 32 ist zwischen einer oberen und einer unteren Stellung beweglich und wird in seiner Bewegung durchdas Führungselement
26 geleitet. Das Halteelement 32 ist derart ausge-
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bildet, daß es auf seinem Umfang zusammengebaute Kernsegmente 36 aufnehmen kann, die innerhalb des Umfanges eines Schleuderguß-Fahrzeugreifens
34 enthalten sind. Die Ausbildung des Kalteeleraents 32 ist in der Figur 1 gezeigt. Ein hydraulischer
Zylinder 33 ist am Ständer 23 unmittelbar unterhalb des Halteelements
32 befestigt, und der Kolbenteil des Zylinders ist drehbar bei 39 mit einem Gabelgelenk 40 (yoke) verbunden, das
seinerseits mit dem Halteelement verbunden ist. Die Betätigung des Zylinders 3^ bewirkt, daß sich das Halteelement 32 zwischen
seiner unteren Stellung von Figur 1 und seiner oberen Stellung von Figur 4 bewegt. Das Gabelgelenk 40 bewegt sich in einem
Schlitz im Führungselement 26.
Ein erstes und ein zweites Backensystem 42 und 44 (jaw assemblies)
werden von dem Ständer 23 getragen und sind zwischen einer offenen und einer geschlossenen Stellung beweglich. Die geschlossene
Stellung der Backensysteme ist in den Figuren 1 und 5 gezeigt, und die offene Stellung der Backensysteme ist in den Figuren 4
und 6 gezeigt. Die Backensysteme 42 bzw. 44 sind in einem Abstand voneinander angeordnet, der gleich dem Durchmesser eines
Laufflächenringes 46 ist, der durch die Vorrichtung abgebaut
und wieder zusammengebaut werden soll, und die Backensysteme sind derart durch den Ständer befestigt, daß sie sich radial
auswärts in einer horizontalen Richtung aus der in Figur 1 gezeigten Stellung in eine Stellung bewegen können, die beispielsweise
in Figur 5 gezeigt ist und in welcher die Backensysteme in einem größeren Abstand voneinander angeordnet sind. Der
Zweck dieser Bewegung wird nachstehend genauer erläutert; der Zweck ist jedoch, wie in den Figuren gezeigt, die Laufflächenring-Segiiente
von dem Schleuderguß-Fahrzeugreifen zu trennen. Der Iaufflächenring 46 umfaßt zwei Segmente 48 und 50, wie in
den Figuren gezeigt.
Einen hydraulischen Zylinder 56 verwendet man jeweils in Verbindung
mit den Backensystemen 42 und 44» so daß man die Backensysteme zwischen der oben erwähnten Einwärts- bzw. Auswärtsstellung
bewegen fcann. Die Zylinder 56 sind an dem Ständer 23
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durch einen Zapfen 54 befestigt, und sind mittels ihres Kolbenteils
bei 57 an den Backensystemen derart angebracht, daß sie diese bewegen. Leitstangen 53, in den Figuren 2 und 3 gezeigt,
sorgen für die Führung bei der Rückwärts- und Vorwärtsbewegung der Backensysteme 42 und 44. Die Figuren 2 und 3 zeigen, daß
ein Schlitten (carriage) 59, der einen Teil der Backensysteme bildet, einen Teil aufweist, der die Leitstangen 53 umgibt.
Sowohl das erste als auch das zweite Backensystem 42 bzw. 44 weist eine untere Backe 60 auf, die fest an ihrem jeweiligen
System befestigt ist, das den Schlitten 59 umfaßt. Eine Backenführungs-Einrichtung
66 ist nahe der oberen Backe 62 jedes der Backensysteme angeordnet und umfaßt eine Führungsschiene 63,
die Stifte 67 bzw. 63 aufnimmt, die ihrerseits mit der oberen Backe 62 verbunden sind. Die Enden der Stifte 67 bzw. 63 befinden
sich in der Führungsschiene 63 der Führungseinrichtung 66, die die obere Backe bei ihrer Bewegung relativ zu der unteren
Backe führt. Insbesondere Figur 1 zeigt, daß die Führungseinrichtung 66 dazu dient, die obere Backe zu führen, wenn man sie
sowohl aufwärts als auch seitlich auswärts von dem Führungselement 26 wegbewegt. Die Stellung der oberen Backen in ihrer
obersten Anordnung ist in den Figuren 4 und 6 gezeigt. Ein hydraulischer Zylinder 70 ist an jeder der oberen Backen bei 71
befestigt, und bewirkt bei seiner Betätigung, daß sich die obere Backe aufwärts aus der Stellung von Figur 1 in die Stellung
von Figur 4 bewegt, und bei seiner Betätigung in der entgegengesetzten Richtung bewirkt er, daß sich die obere Backe
aus der Stellung von Figur 4 zurück in die Stellung von Figur bewegt.
Beim Betrieb der Vorrichtung 20 bewegt man das Halteelement 32 in seine oberste Stellung (Figur 4), indem man den hydraulischen
Zylinder 33 betätigt und die oberen Backen 62 in ihre oberste Stellung mittels der hydraulischen Zylinder 70 bewegt. Die
Backensysteme 42 bzw. 44 werden in ihrer innersten radialen Stellung durch die Zylinder 56 gehalten. Das Halteelement 32
in seiner obersten Stellung nimmt den Reifen 34 mit den Kernsegmenten
36 im Innern und mit dem laufflächenring 46 rund um
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den Umfang des Reifens auf. Den Reifen, «lie Kernsegmente und den Laufflächenringsatz senkt man danach in die Stellung von
Figur 1, bewegt die oberen Backen aus ihrer obersten Stellung abwärts in die Stellung von Figur 1, so daß die Backensysteme
42 und 44 fest mit den jeweiligen Segmenten 48 und 50 verbunden
sind. Die Zylinder 56 betätigt man danach und bewegt die Backencyfjtt.üie
4? und 44 auswärts au3 der Stellung von Figur 1 in die
in die Stellung von Figur 5, was die Segmente 43 und 50 voneinander
und von Umfang des Reifens 34 trennt. Das Halteelement
32 hebt man danach in die Stellung von Figur 4 (abzüglich der
abgetrennten Laufflächenring-Segmente 43 und 50) und befestigt
eine Hebeeinrichtung an dem Reifen mit dem darin enthaltenen
Kernsegoienten und entfernt ihn. Das Halteelement 32 senkt man
danach in die Stellung von den Figuren 1 und 5 ab. In der nächsten Stufe betätigt man die Zylinder 56 derartig, daß man die
Segmente 43 und 50 in Eingriff miteinander zurückbringt, so daß sie einen ganzen Kreis bilden. Die Zylinder 70 betätigt man danach
und bewegt die oberen Backen 62 in ihre äußerste Stellung von Figur 6, bringt einen Haltering 73 rund um die in ihre richtige
Lage zurückgebrachten Laufflächenringsegmente 4B und 50
an und hält die Segmente in ihrer richtigen Lage. Den Haltering 73 zieht man auf übliche Weise fest und verwendet eine
Plebeeinrichtung, um den wieder zusammengebauten Laufflächenring
von der Vorrichtung zu entfernen.
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Claims (7)
1. j Vorrichtung zum Abbau und Wieder/zusammenbau eines Lauf-Vflachenringes,
gekennzeichnet durch die Kombination aus einem Ständer, einem vertikal angeordneten Führungselement, das auf
dem Ständer befestigt ist und ein oberes und ein unteres L'nde aufweist; einem Halteelement, das zwischen einer oberen und
einer unteren Stellung beweglich ist und bei dieser Bew^^un^
durch das Führungselement geführt wird; einer ersten Antriebseinrichtung,
die betriebsfähig mit dem Halteelement derart verbunden ist, daß sie es zwischen der oberen und der unteren Stellung
bewegt; einem ersten und einem zweiten Backensystem, die durch den Ständer befestigt sind und die zwischen einer offenen
und einer geschlossenen Stellung beweglich sind, wobei das erste und das zweite Backensystem in einer ersten Stellung
in einem Abstand voneinander in der Größenordnung des Durchmessers eines Laufflächenrings angeordnet sind, der abgebaut und
wieder zusammengebaut werden soll, wobei das erste und das zweite Backensystem derart befestigt sind, daß sie sich in
horizontaler Richtung vorwärts und rückwärts zwischen der ersten Stellung und einer zweiten Stellung bewegen, worin
das erste und das zweite Backensystem in einer größeren Entfernung
voneinander angeordnet sind; einer zweiten Antriebseinrichtung zum Bewegen des ersten und des zweiten Backensysteme
vorwärts und rückwärts zwischen der ersten und der zweiten Stellung, wobei sowohl das erste als auch das zweite Backenaystem
eine obere Backe und eine untere Backe aufweisen, wöbeL
jeweils die untere Backe fest an ihrem jeweiligen System befestigt ist; Backenführungseinrichtungen,die jeweils neben den oberen
Backen angeordnet sind und mit den oberen Backen derart zusammenarbeiten, daß sie diese durch eine vertikale und seitliche Bewegung
bezüglich einer entsprechenden unteren Backe und zwischen einer oberen und unteren Stellung führen; und einer
dritten Antriebseinrichtung, die mit den oberen Baoken derart verbunden ist, daß ei· diese zwischen ihrer oberen und unteren
Stellung bewegt.
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2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
Kombination au3 einem vertikal angeordneten Führungselement
rait einem oberen und einem unteren Ende; einem Halteelement, da3 zwischen einer oberen und einer unteren Stellung beweglich
in L und bei diener Bewegung durch das Führungselement geführt
wird; einer eraten Antriebseinrichtung, die betriebsfähig mit dc-r:i Iialteelement derart verbunden ist, daß sie es zwischen
einer oberen und einer unteren Stellung bewegt; einem ersten und einem zweiten Backensystem, die jeweils erste und zweite
Backen aufweisen, wobei die ersten und zweiten Backen zwischen einer offenen und einer geschlossenen Stellung beweglich sind,
wobei das erste und das zweite Backensystem in einer ersten Stellung in einem Abstand voneinander in der Größenordnung
des Durchmessers eines Laufflächenrings angeordnet sind, der abgebaut werden soll; einer Einrichtung zur Bewegung der Backen
jedes Systems zwischen einer offenen und einer geschlossenen Stellung, wodurch die Backen in der geschlossenen Stellung
jeweils in ein Segment des Laufflächenrings eingreifen und es halten, wobei das erste und das zweite Backensystem derart für
eine Vorwärts- und Rückwärtsbewegung in horizontaler Richtung zwischen der ersten Stellung und öiner zweiten Stellung
befestigt sind, worin das erste und das zweite Backensystem in einem größeren Abstand voneinander angeordnet sind;
einer zweiten Antriebseinrichtung zur Bewegung des ersten und des zweiten Backensystems rückwärts und vorwärts zwischen der
ersten und der zweiten Stellung, wodurch die Backen jedes Backensysteras,
die die Segmente eines Laufflächenrings halten, die Segmente zurück und vorwärtB zueinander und auseinander bewegen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Backe jeweils des ersten und des zweiten Backensystems fest angeordnet ist, und daß die zweite BacTce
jeweils des ersten und zweiten Baokensystems zu dieeer ersten
Backe hin und von ihr weg beweglich ist, wobei eine Führungseinrichtung mit der zweiten Backe jeweils des ersten und zweiten
Backensystems zu ihrer Führung in ihrer Bewegung relativ zur ersten Backe zusammenarbeitet und wobei eine Einrichtung
die zweite Backe jeweils dee ersten und des zweiten Backensy-
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stems in ihrer Bewegung relativ zur ersten Backe bewegt.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Kombination aus einer Einrichtung
zum Pesthalten eines Reifens, der einen Laufflächenring ring3
um den äußeren Umfang des Reifens trägt, wobei der Laufflächenring
eine Mehrzahl von Segmenten aufweist, die mit ihren 2nden ineinander eingreifen; einer Mehrzahl von Backensystemen, die
in ihrer Zahl der Zahl der Segmente des Laufflächenpings entsprechen,
wobei jedes Backensystem Backen aufweist, die . zwischen einer offenen und einer geschlossenen Stellung beweglich
sind und jeweils ein Laufflächenring-Segment halten; und einer Einrichtung zur Bewegung jedes der Backensy3teme
auswärts und in ungefähr radialer Richtung (bezüglich des Reifens), so daß man die Segmente des Laufflächenrings voneinander
trennt, und zur Bewegung jedes der Backensysteme einwärt3 in ungefähr radialer Richtung, so daß man die Segmente
des Laufflächenrings wieder zusammenbringt.
5- Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Halten des Reifens ein ringförmiges Halteelement aufweist, das sich innerhalb
des inneren Umfangs des Reifens befindet.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Führungselement zwischen den
Backensystemen angeordnet ist, das sich ungefähr in Querrichtung zur Bewegungsrichtung der Backensysteme erstreckt,
wobei ein ringförmiges Halteelement derart ausgebildet ist, daß es sich innerhalb des inneren Umfangs eines Reifens befindet
und sich zwischen einer ersten und einer zweiten Stellung auf dem Führungselement bewegen kann und damit den Reifen in seine
richtige Lage und aus ihr zwischen den Backensystemen bewegen
kann.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Backensystem eine erste fest
angeordnete Baoke und eine zweite bewegliche Backe und eine
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Führungseinrichtung aufweist, die rait der zweiten,beweglichen
Eaclce derart zusammenarbeitet, daß sie diese bei ihrer Bewegung
relativ zur ersten·, festen Backe führt.
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