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DE869818C - Spule, die aus einem in einer Regelflaeche gelegenen elektrischen Leiter besteht - Google Patents

Spule, die aus einem in einer Regelflaeche gelegenen elektrischen Leiter besteht

Info

Publication number
DE869818C
DE869818C DEN2467D DEN0002467D DE869818C DE 869818 C DE869818 C DE 869818C DE N2467 D DEN2467 D DE N2467D DE N0002467 D DEN0002467 D DE N0002467D DE 869818 C DE869818 C DE 869818C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coil
support rods
rods
turns
electrical conductor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN2467D
Other languages
English (en)
Inventor
Dirk Boterweg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Application granted granted Critical
Publication of DE869818C publication Critical patent/DE869818C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F21/00Variable inductances or transformers of the signal type
    • H01F21/02Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers
    • H01F21/04Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers by relative movement of turns or parts of windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description

  • Spule, die aus einem in einer Regelfläche gelegenen elektrischen Leiter besteht Die Erfindung bezieht sich auf eine Spule aus einem elektrischen Leiter, die auf eine Regelfläche gewickelt ist und deren Windungen die Erzeugenden der Regelfläche kreuzen und von wenigstens zwei diesen geraden Linien parallelen, isolierenden Stäben unterstützt werden.
  • Dabei ist zu bemerken, daß eine Regelfläche eine solche Fläche ist, die durch eine Bewegung einer geraden Linie erzeugt wird.
  • Dazu gehören zylindrische, kegelförmige und prismatische Spulen und Spulen, deren Windungen auf einem Umdrehungshyperboloid gelegen sind.
  • Bei Spulen dieser Art ist es erforderlich, .die Windungen des gewickelten Leiters voneinander isoliert zu unterstützen. Bei bekannten Bauarten ist der gewickelte Leiter bisweilen auf einem Spulenkörper aus Isoliermaterial angebracht. Hierbei ist im Feld der Spule verhältnismäßig viel Isoliermaterial vorhanden, das bei hohen Frequenzen zu Verlusten führt. Auch im Hinblick auf kleine Eigenkapazität ist es wichtig, möglichst wenig Isoliermaterial zu verwenden. Bei einer anderen bekannten Bauart sind die Windungen des gewickelten Leiters an parallel zur Spulenachse angeordneten isolierenden Stützstäben befestigt, die selbst mittels an beiden Seiten angebrachter Endplatten voneinander distanziert werden. Die Befestigung der Windungen an den Stützstäben kann hierbei auf @erschie@dene Weise erfolgen, beispielsweise dadurch, daß Teile der Stützstäbe lötbar versilbert ausgebildet und an .ihnen die Windungen festgelötet werden. Auch ist es bekannt, die Windungen an den auf dem Stützstab festgeklemmten buchsenförmigen Metallteilen oder an um,die Stützstäbe gewickelten Schrumpfspiralen zu löten oder punktzuschweißen. Bei-dieser Bauart ist es nachteilig, daß in der Nähe der Stelle, an,der Idas Feld :der Spule am stärksten ist, kurzgeschlossene Windungen liegen, welche die Induktivität beeinflussen und die Verluste infolge der in den Windungen auftretenden Kurzschluß= ströme erhöhen.
  • Die Erfindung schafft eine neue Bauart, durch welche die erwähnten Nachteile behöben werden und durch die sich darüber hinaus andere Vorteile ergeben.
  • Die erfindungsgemäß hergestellten Spulen zeichnen sich durch einfache, gedrängte, widerstandsfähige und billige Bauart aus und haben ausgezeichnete elektrische Eigenschaften.
  • Gemäß der Erfindung werden bei einer Spule, :die aus einem in der Regelfläche gelegenen elektrischen Leiter besteht, dessen Windungen die Erzeugenden dieser Fläche kreuzen und von zu den Erzeugenden parallelen, isolierenden Stützstäben unterstützt werden, die Windungen mittels einer Zugverbindung gegen zwei an derselben Seite. der Spule liegende Stützstäbe, die einen gegenseitigen Abstand von weniger als der Hälfte des mittleren Spulendurchmessers haben, gedrückt, wobei eine Zugverbindung zwischen einem zwischen den Stäben liegenden Windungsstück und einem auf der von den Windungen abgekehrten Seite der Stäbe angebrachten. Brückenstück besteht. Es erweist sich nun als möglich, auf diese Weise unter Verwendung nur zweier Stützstäbe eine besonders starke Unterstützung der Windungen zu erzielen, so. daß ein stabiles Ganzes entsteht. Dadurch, daß nur wenig Isoliermaterial verwendet zu werden braucht, können die Verluste niedrig gehalten werden, und gleichzeitig wird eine Materialersparnis gegenüber arideren Bauarten erzielt. Wie aus dem Nachfolgenden hervorgehen wird, sind bei idieser Bauart im Spulenfeld oder in seiner Nähe keine kurzgeschlossenen Windungen- an der Befestigungsstelle der Spulenwindungen vorhanden, so daß auch dadurch keine Verluste auftreten können.
  • Bei einer vorteilhaften- Ausführung der erfindungsgemäßen. Induktivität liegen .die beiden Stützstäbe außerhalb- der Spule. Im allgemeinen ist das Feld an dieser Stelle schwächer als im Innern der Spule, so daßdadurch eine weitere Herabsetzung der Verluste. erzielt wird. Auch wird es möglich, dadurch eine sehr gedrängte regelbare Induktivität zu bauen, daß im Innern der Spule ein Gleitkontakt längs. der Windungen verschiebbar angeordnet wird. Bei der Bewegung dieses Gleitkontaktes werden dann- die außerlialb.der Spulen liegenden Stützstäbe nicht als hinderlich empfunden.
  • Die Zugverbindung besteht vorzugsweise aus einer-Schraube. Sie ist dann leicht lösbar, _so daß es möglich ist, nach der Montage dieses und jenes an der Bauart zu ändern. Insbesondere die Steigung der Spule läßt sich dadurch ändern, daß die Windungen nach dem Lösender Zugverbindungen längs der Stützstäbe bewegt werden. Es ist klar, daß diese Bewegung, falls sie nicht gewünscht wird, durch das Anbringen nutenförmiger Vertiefungen in den Stützstäben, in denen die Windungen liegen, verhütet werden kann.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsformder erfindungsgemäßen Bauart greift die Zugverbindung an einem die Windung umgebenden Zugband an. Hierbei läßt sich die Windung in bezug auf die Stützstäbe drehen.
  • Bei einer günstigen Ausführungsform einer Koppelspule, die aus zwei erfindungsgemäß gebauten koaxial angeordneten Spulen besteht, sind bei der inneren Spule die Stützstäbe an der Innenseite und bei der äußeren an der Außenseite angebracht. Hierdurch können -die Windungen der beiden Spulen sehr nahe beieinander angebracht werden.
  • Die Erfindung wird an Hand von Zeichnungen näher erläutert. Hierin stellen die Fig. i und 2 Einzelheiten von erfindungsgemäß ausgebildeten Induktivitäten dar; Fig. 3 stellt eine erfindungsgemäß gebaute Induktivität dar.
  • In Fig. i ist ein Teil der beiden Stützstäbe i und 2 dargestellt, die hier aus keramischem Werkstöff hergestellt sind und runden Querschnitt besitzen. Der zwischen den beiden Stäben liegende Windungsteil 3 der Windung 4 des ferner nicht dargestellten gewickelten Leiters ist mit einem Klemmband 5 versehen. Auf der anderen Seite der Stäbe i und 2 ist das Brückenstück 6 angebracht. Die Zugverbindung, mit welcher nach der Erfindung die Windungen gegen die Stützstäbe festgezogen werden, besteht aus der Schraube 7, die zwischen dem Brückenstück 6 und dem Klemmband 5 angebracht ist. Es ist klar, daß durch das Anziehen der Schraube 7 die Windung 4 in der Richtung P durch das Klemmband hindurch und in der Richtung Q längs der Stützstäbe i und 2 geschoben werden kann.
  • Letztere Bewegung kann gewünschtenfalls durch an der Rückseite der Stäbe angebrachte Vertiefungen, in denen die Windungen liegen, vermieden werden.
  • In Fig. 2 ist eine ähnliche Befestigung der Windung io an den Stützstäben ii und 12 dargestellt. Hierbei wirkt die Schraube 13 einerseits auf das Brückenstück 14, andererseits greift sie an einer mit Schraubengewinde versehenen Bohrung in der Windung io an. Die mit P nach Fig. i übereinstimmende Verschiebung ist hier durch die Länge des Schlitzes 15 im Brückenstück 14 begrenzt.
  • Die in den Fig. i und 2 dargestellten Brückenstücke 6 und 14 bestehen aus derartigen Metallstreifen, daß die aufzunehmenden Kräfte, wie aus den Figuren ersichtlich ist, in Richtung des größten Querschnitts fallen, so daß es möglich ist, die zum Festklemmen der Windungen erforderliche Zugkraft durch wenig Material aufzunehmen, was günstig ist mit Rücksicht auf die Verluste. Aus den Figuren ergibt sich, daß keine kurzgeschlossenen Windungen an den Befestigungsstellen der Spulenwindungen vorhanden sind, wie das der Fall wäre, wenn die Windungen an Buchsen oder Schrumpfspiralen verlötet wären, die jeden Stützstab völlig umgeben.
  • Die in Fig. 3 dargestellte Spule besteht aus einem gewickelten Leiter 2o, dessen Windungen erfindungsgemäß von den beiden Stützstäben 21 und 22 unterstützt werden, die einen gegenseitigen Abstand kleiner als die Hälfte des mittleren Spulendurchmessers haben. Die Windungen werden mittels Zugverbindungen 23, die jenen nach Fig. 2 entsprechen, gegen die Stäbe gezogen. Die beiden Stäbe 21 und 22 werden von den zu beiden Seiten der Spule angeordneten Endstücken 24 und 25 voneinander distanziert. Bisweilen genügt ein einziges Endstück, u. a. zum leichten Einschieben einer Kopplungsspule. Hier sind in den Stäben 2i und 22 keine Vertiefungen angebracht, so daß die Windungen -des Leiters 2o an der Außenfläche dieser Stäbe anliegen. Es ist daher in sehr einfacher Weise möglich, die Induktivität der Spule innerhalb verhältnismäßig weiter Grenzen durch Verschiebung der Windungen längs der Stäbe genau einzustellen. Dies erfolgt vorteilhaft durch Ausbiegen des geraden Teils 26 des Leiters 20, wodurch die Windungen der beiden Spulenteile einander genähert werden.

Claims (7)

  1. PATI:NTANSPRLCHE: i. Spule, die aus einem in einer Regelfläche gelegenen elektrischen Leiter besteht, dessen Windungen die Erzeugenden dieser Fläche kreuzen und von zu den Erzeugenden parallelen, isolierenden Stützstäben unterstützt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungen mittels einer Zugverbindung gegen zwei an derselben Seite der Spule liegende Stützstäbe, die einen gegenseitigen Abstand von weniger als der Hälfte ,des mittleren Spulendurchmessers haben, gedrückt werden, wobei eine Zugverbindung zwischen einem zwischen den Stäben liegenden Windungsstück und einem auf der von den Windungen abgekehrten Seite der Stäbe angebrachten Brückenstück besteht.
  2. 2. Spule nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stützstäbe außerhalb der Spule liegen.
  3. 3. Spule nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugverbindung aus einer Schraube besteht. q..
  4. Spule nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugverbindung an einem die Windung umgebenden Zugband angreift.
  5. 5. Spule nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Brückenstück aus einem solchen Metallstreifen besteht, daß die aufzunehmenden Kräfte in Richtung des größten Querschnitts des Metallstreifens fallen.
  6. 6. Spule nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützstäbe aus keramischem Werkstoff bestehen und einen runden Querschnitt haben.
  7. 7. Gegenseitige Induktivität, die aus zwei koaxial angeordneten, nach einem der vorhergehenden Ansprüche aufgebauten Spulen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß bei der inneren Spule die Stützstäbe an der Innenseite und bei der äußeren an der Außenseite angebracht sind.
DEN2467D 1943-08-25 1944-08-22 Spule, die aus einem in einer Regelflaeche gelegenen elektrischen Leiter besteht Expired DE869818C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL869818X 1943-08-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE869818C true DE869818C (de) 1953-03-09

Family

ID=19849371

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN2467D Expired DE869818C (de) 1943-08-25 1944-08-22 Spule, die aus einem in einer Regelflaeche gelegenen elektrischen Leiter besteht

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DE (1) DE869818C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000072B (de) * 1953-08-18 1957-01-03 Lorenz C Ag Verfahren zur Herstellung von einlagigen Hochfrequenzspulen
DE3012154A1 (de) * 1980-03-28 1981-10-08 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Variable halterung fuer hf-spulen
EP0800185A1 (de) * 1996-04-03 1997-10-08 Koninklijke Philips Electronics N.V. Verfahren mit mindestens einer kontrollierbaren Induktivität

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000072B (de) * 1953-08-18 1957-01-03 Lorenz C Ag Verfahren zur Herstellung von einlagigen Hochfrequenzspulen
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EP0800185A1 (de) * 1996-04-03 1997-10-08 Koninklijke Philips Electronics N.V. Verfahren mit mindestens einer kontrollierbaren Induktivität
FR2747252A1 (fr) * 1996-04-03 1997-10-10 Philips Electronics Nv Appareil comprenant au moins un dispositif d'inductance reglable

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