DE869351C - Alarm-Rufnummernschild fuer Fernsprecher - Google Patents
Alarm-Rufnummernschild fuer FernsprecherInfo
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- DE869351C DE869351C DEB13859A DEB0013859A DE869351C DE 869351 C DE869351 C DE 869351C DE B13859 A DEB13859 A DE B13859A DE B0013859 A DEB0013859 A DE B0013859A DE 869351 C DE869351 C DE 869351C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/02—Constructional features of telephone sets
- H04M1/23—Construction or mounting of dials or of equivalent devices; Means for facilitating the use thereof
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Telephone Set Structure (AREA)
Description
- Alarm-Rufnummernschild für Fernsprecher Ein wichtiger Zweck der Fernsprechanlage ist das Herbeirufen von Hilfe in Notfällen, wie bei Feuer, Unfällen u. dgl. Mit Rücksicht auf die Dringlichkeit solcher Fälle und die damit gewöhnlich verbundene Aufregung verwendet man vielfach besondere Schilder in Form von Pappendeckelstreifen, auf denen die in Frage kommenden wenigen Rufnummern aufgedruckt oder geschrieben sind, und bringt diese in irgendeiner geeigneten Weise in der Nähe des Fernsprechgerätes unter. Wo das Gerät in der Nähe einer Wand steht, wie z. B. in öffentlichen Fernsprechzellen, wird das Schild an der Wand befestigt, in anderen Fällen wird es neben dem Gerät am Schreibtisch angebracht oder einfach daneben gelegt. In den letzteren beiden Fällen gerät es leicht entweder zwischen andere Schriftstücke und damit in Verlust, oder es wird beschädigt und unbrauchbar. Im ersteren Fall wird es oft mutwillig zerrissen und verschmiert. In jedem Fall aber verleitet es zum Bekritzeln mit schnellen Notizen u. dgl. Das Ergebnis ist gewöhnlich, daß das Schild im Bedarfsfalle absolut nirgends zu finden oder unleserlich geworden ist.
- Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, daß es eigentlich das natürlichste ist, ein Hilfsmittel, das nur in Verbindung mit dem Fernsprechgerät benutzt werden soll und kann, auch tatsächlich mit diesem Gerät zu verbinden, und sie löst diese Aufgabe- für Fernsprechgeräte mit Wählerscheibe in einfacher Weise dadurch, daß ein rundes Schild, auf dem die wichtigsten Alarm-Rufnummern eingetragen oder Vordrucke für deren Eintragung vorgesehen sind, in dem Mittelfeld der Wählerscheibe unbeweglich angeordnet wird.
- Das ,Schild besteht vorteilhaft aus einem Blättchen Papier, Pappe; Zellhorn öd. dgl., das auf einer kreisförmigen Grundplatte angeordnet und von einer durchsichtigen, mittels eines Deckelringes an der Grundplatte festgehaltenen Scheibe abgedeckt ist.
- Die -Grundplatte wird vorzugsweise mittels eines Tragarmes an dem mit der Wählerscheibe zusammenwirkenden Fingeranschlag befestigt.
- Die neue Anordnung und Ausbildung gibt die Gewähr dafür, daß die Alarm-Rufnummern immer und für jedermann in gut leserlichem Zustand zur Hand sind und beim Wählen ohne jedes Suchen sofort ins Auge fallen und unbeweglich vor Augen stehen. Es ist bereits bekannt, ein Schild mit Rufnummern im Mittelfeld der Wählerscheibe anzuordnen, wobei das Schild an der Wählerscheibe befestigt ist und sich beim Wählen mit der Scheibe dreht. Man ist dabei gezwungen, sich die ganze Nummer zu merken, öder jedesmal zu warten, bis das Schild wieder in der Ausgangsstellung ist, damit man die nächste Ziffer lesen kann. In Alarmfällen ist das eine starke Behinderung, die bei der erfindungsgemäßen Anordnung wegfällt.
- Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Es zeigt Fig. i die Draufsicht auf die Wählerscheibe eines Fernsprechers mit dem daran angebrachten neuen Schild, Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. i, Fig. 3 eine Draufsicht auf das neue Schild, F"ig. q. eine Seitenansicht hierzu, Fig. 5 bis 8(Einzelheiten der Befestigung.
- i ist die Wählerscheibe eines Fernsprechgerätes, die in bekannter Weise mit dem Fingeranschlag :2 zusammenwirkt. An der Wählerscheibe i sind in einem ringförmigen Handbereich die Löcher für die Wahl der einzelnen Ziffern vorgesehen, während das Mittelfeld der Scheibe nur die zur Befestigung am Gerät dienende Mittelschraube 3 enthält. In diesem Mittelfeld ist das erfindungsgemäße Alarm-Rufnummernschild angeordnet.
- Auf einer kreisrunden Grundplatte q. liegt ein Blättchen 5; aus Papier, Pappe, Zellhorn od. dgl., das in dem auf der Zeichnung dargestellten Fall Vordrucke; z. B. Feuer, Polizei usw., aufweist, neben denen die entsprechenden Rufnummern eingetragen werden können. Das Blättchen 5 ist mit einer durchsichtigen Scheibe 6 aus Glas, Cellophan usw. abgedeckt. Diese wird zusammen mit dem Blättchen 5 mittels eines Deckelringes 7- festgehalten, der die Grundplatte mit Preßsitz umfäßt. Der Deckelring und gegebenenfalls auch die Grundplatte sind aus Preßstoff.
- Die Grundplatte 4 hat von unten her eine flache Ausnehmung für den Kopf der Mittelschraube 3, so daß sie dicht in der Nähe der Wählerscheibe angeordnet sein kann, ohne die Drehung der Schraube zu behindern.
- Die Grundplatte q. ist an einem radialen Tragarm 8 mittels zweier -Schräubchen 9 befestigt. Dieser Tragarm besteht vorteilhaft aus Blech und ist so lang bemessen und am freien Ende bei 1o nach unten abgebogen, daß er bei zentrisch angeordnetem Schild dicht anliegend unter den Fingeranschlag 2 geschoben werden kann. Im Bereich des Fingeranschlages ist der Tragarm sowohl in seinem radialen als auch an dem abgebogenen Teil örtlich verbreitert, und die beiden Verbreiterungsstücke 11, 12 sind derart auf den Arm zu zurückgebogen, daß sie zusammen mit dem Arm den Fingeranschlag 2 von der einen Seite her reiterartig umfassen. Zur Befestigung wird der Tragarm 8 -somit von der Seite auf den Fingeranschlag aufgeschoben. Um den vernickelten oder lackierten Fingeranschlag vor Beschädigung zu schützen, kann eine in irgendeiner bekannten Weise aufgebrachte geeignete Zwischenlage, z. B. aus Filz, an dem Tragarm $, vorgesehen sein.
- Zum Festhalten des aufgeschobenen Schildes bzw. Tragarmes dient ein Befestigungsbügel 13, dessen Schenkel 14 klauenartig nach innen gebogen sind. Der eine Schenkel 1q. wird von einer gegen das Innere des Bügels und gegen sein offenes Ende hin gerichteten Schraube 15 durchsetzt.
- .Bei der Befestigung wird der Bügel 1)3 so über den abgebogenen Teil des Tragarmes 8 geschoben, daß sich die Schraube 15 gemäß Fig. 8 am Rücken dieses Teiles abstützt, während sich der freie Klauenschenkel des Bügels um die andere Seite des Fingeranschlages 2 herumlegt. Durch Festziehen der ,Schraube 15 wird der Tragarm festgeklemmt; wobei jede Beschädigung oder Verschrammung des Fingeranschlages vermieden ist.
- Die zur Befestigung der Grundplatte q. des Schildes an dem Tragarm 8 dienenden Schräubchen g wirken mit Langlöchern 16 (Fig. 7) des Tragarmes zusammen, die eine genaue Anpassung und Einstellung des Schildes in bezug auf die Wählerscheibe ermöglichen.
- Der Deckelring 7 kann auf ein Außengewinde der Grundplatte 4 aufgesehraubt sein. Ebenso können auch weitere Einzelheiten entsprechend dem Anwendungsfall sinngemäß abgeändert werden, ohne aus dem Rahmen der Erfindung zu fallen. Die beschriebene Ausbildung des Schildes ermöglicht seine Anordnung am Fernsprechgerät ohne jede Veränderung desselben und ohne Verwendung von Werkzeugen.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Alarm-Rufnummernschild für Fernsprecher mit Wählerscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß im ,Mittelfeld der Wählerscheibe (i) ein rundes Schild, auf dem die wichtigsten Alarm-Rufnummern eingetragen oder Vordrucke für deren Eintragung vorgesehen sind, unbeweglich angeordnet ist.
- 2. Schild nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß ein Blättchen (5) aus Papier, Pappe, Zellhorn od. dgl. auf einer kreisrunden Grundplatte (4) angeordnet und von einer durchsichtigen, mittels eines Deckelringes (7) festgehaltenen (Scheibe (6) abgedeckt ist.
- 3. Schild nach Anspruch i und @2,, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckelring (7) und gegebenenfalls auch die Grundplatte (4) aus Preßstoff hergestellt sind.
- 4. Schild nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckelring (7) die Grundplatte (4) mit Preßsitz umfaßt.
- 5. Schild nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (4) mittels eines radialen Tragarmes (8) an dem "mit der Wählerscheibe (i) zusammenwirkenden Fingeranschlag (:2) angebracht ist.
- 6. Schild nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (4) mit dem Tragarm (8) durch Schrauben (g) und im Tragarm vorgesehene Langlöcher (r6) einstellbar verbunden ist.
- 7. Schild nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (&) an seinem freien Ende (bei r.o) derart nach unten abgebogen ist, daß er, unter den Fingeranschlag (2) geschoben, dicht an diesem anliegt, wobei örtliche Verbreiterungen (i r und 12) des radialen und des abgebogenen Teiles des Tragarmes (8) derart nach oben auf den Tragarm zurückgebogen sind, daß sie den Fingeranschlag (2) beim seitlichen Aufschieben an beiden Flachseiten reiterartig umfassen. B. Schild nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zum Festhalten des aufgeschobenen Tragarmes (8() ein Befestigungsbügel (13) vorgesehen ist, dessen Schenkel (14) klauenartig nach innen gebogen sind, wobei der eine Schenkel (14) von einer gegen das Innere des Bügels und gegen sein offenes Ende gerichteten Schraube (15) durchsetzt wird, die sich beim Aufsetzen auf das abgebogene Ende des aufgeschobenen Tragarmes (8) am Rücken dieses Endes abstützt und beim Festziehen dieses Tragarmendes und den davon umspannten Teil des Fingeranschlages (2) gegen den von der anderen Seite her den Fingeranschlag umgreifenden zweiten Bügelschenkel (14) verklemmt. g. Schild nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite der U-förmig gebogenen Teile des Tragarmes (8) z. B. durch Aufspritzen eine weiche Zwischenlage, beispielsweise aus Filz, aufgebracht ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB13859A DE869351C (de) | 1951-02-22 | 1951-02-22 | Alarm-Rufnummernschild fuer Fernsprecher |
| DEB15044A DE881956C (de) | 1951-02-22 | 1951-05-19 | Alarm-Rufnummernschild fuer Fernsprecher |
| DEB16638A DE881957C (de) | 1951-02-22 | 1951-09-07 | Alarm-Rufnummernschild fuer Fernsprecher |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB13859A DE869351C (de) | 1951-02-22 | 1951-02-22 | Alarm-Rufnummernschild fuer Fernsprecher |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE869351C true DE869351C (de) | 1953-03-05 |
Family
ID=6957739
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB13859A Expired DE869351C (de) | 1951-02-22 | 1951-02-22 | Alarm-Rufnummernschild fuer Fernsprecher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE869351C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010119B (de) * | 1953-04-07 | 1957-06-13 | Automatic Elect Lab | Schaltungsanordnung fuer frequenz- und amplitudenstabilisierte Oszillatoren |
| DE1137084B (de) * | 1960-06-30 | 1962-09-27 | Siemens Ag | Fingerscheibe fuer Fernsprechnummernschalter |
-
1951
- 1951-02-22 DE DEB13859A patent/DE869351C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010119B (de) * | 1953-04-07 | 1957-06-13 | Automatic Elect Lab | Schaltungsanordnung fuer frequenz- und amplitudenstabilisierte Oszillatoren |
| DE1137084B (de) * | 1960-06-30 | 1962-09-27 | Siemens Ag | Fingerscheibe fuer Fernsprechnummernschalter |
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