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DE868754C - Kupplung fuer Schienenfahrzeuge, insbesondere Bergwerkswagen - Google Patents

Kupplung fuer Schienenfahrzeuge, insbesondere Bergwerkswagen

Info

Publication number
DE868754C
DE868754C DEA1859A DEA0001859A DE868754C DE 868754 C DE868754 C DE 868754C DE A1859 A DEA1859 A DE A1859A DE A0001859 A DEA0001859 A DE A0001859A DE 868754 C DE868754 C DE 868754C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
buffer
lever
arm
coupling arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA1859A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Leonard Hale
William Thomas Tolhurst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
W G ALLEN AND SONS TIPTON Ltd
Original Assignee
W G ALLEN AND SONS TIPTON Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by W G ALLEN AND SONS TIPTON Ltd filed Critical W G ALLEN AND SONS TIPTON Ltd
Priority to DEA1859A priority Critical patent/DE868754C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE868754C publication Critical patent/DE868754C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/04Operating devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Kupplung für Schienenfahrzeuge, insbesondere Bergwerkswagen Die Erfindung betrifft eine Kupplung für Schienenfahrzeuge und ist insbesondere, wenn auch nicht ausschließlich, für Schienenfahrzeuge ver-"vendbar, wie sie in Bergwerken gebraucht und als Grubenhunde bezeichnet werden. Solche Kupp= lungen weisen zwei Puffer auf, die üblicherweise schwenkbar an Zuggestängen der zu kuppelnden Wagen angeordnet sind und miteinander kuppel-und entkuppelbar sind. Üblicherweise ist an jedem Ende der Wagen ein solcher Puffer vorgesehen. Es sind solche Kupplungen bekannt, bei denen. die beiden Puffer durch ein ,abnehmbares Kupplungsstück miteinander verbunden werden. Dias hat jedoch den Nachteil, idaß dieses Stück verlorengehen oder durch Unbefugte weggenommen werden kann. Für bestimmte Bergw erksanlagen benötigt man Kupplungen, die es ermöglichen, .daß die Züge durch einen Drehkipper gefahren werden, in dem sämtliche Wagen einzeln nacheinander vollständig um ihre Längsachse gedreht werden, ahne daß sie hierzu entkuppelt werden müssen. Außerdem ist es sehr wünschenswert, d.aß die Kupplungshälften an den Wagen vollkommen gleich sind, so daß die Wagen beliebig in die Züge eingefügt %verden können, ohne daß dadurch das, Kuppeln behindert wird. Weiterhin ist :es vorteilhaft, wenn alle Teile der Kupplung in ausgekuppeltem Zustand im Höchstfall mit der Pufferfläche :abschneiden, besser aber hinter ihr zurückstehen" damit die Wagen in die Förderkörbe hineinpassen. Dies ist insbesondere bei Wagen wichtig, die zum Abtransport der Berge verwendet werden.
  • Die Kupplungen müssen such bei beträchtlichen Verssetzungen der zu kuppelnden Wagen ih Höhen-und Seitenrichtung arbeiten und auch bediehbar sein, wenn die Walgen in der Kurve stehen. Die Kupplung gemäß der Erfindung erfüllt .alle diese Forderungen.
  • Ein. Nachteil der bekannten Kupplungen ist ferner, daß .der Bedienende beim Kuppeln oder Entkupp,ehl mit dem Arm oder Bein oder mit .dem Kopf zwischen die Stirnwände der Wagen muß" sio `daß er leicht verletzt werden kann. Ein anderer Nachteil besteht darin, idaß ein loser Kupplungsteil von Hand in idie Eingriffsstellung gebracht werden mu:ß.
  • Die Kupplung gemäß -der Erfindung kann dagegen betätigt werden, lohne daß es für den Bedienenden nötig ist, irgendeinen Körperteil zwischen die Wagen. zu bringen. Auch benötigt sie nur sehr wenig über die Stirnflächen des Wagenkastens überstehenden Raum, so,daß die Wagen gut in die Förderkörbe gebracht wenden können.
  • Sie zeichnet sich erfindungsgemäß dadurch aus, da.ß mindestens seiner der beiden Puffer leinen. lotrecht schwenkbaren Kupplungsarm mit einem Kopf aufweist, der mit einem Sitz auf der Rückseite eines in dem anderen Puffer (Gegenpuffer) vorgesehenen Eintrittsschlitzes derart zusammenpaßt und dadurch die beiden Puffer derart miteinander kuppelt, daß sie sich gegeneinander tun ihre Längsachsen drehen können. D;ve Wagen eines mit solchen Kupplungen gekuppielten Zuges können also nacheinander durch einen Deebltipper ,gefahren und umgedreht werden, ohne daß sie ientkuppelt zu verdien brauchen.
  • Es ist erfindungsgemäß möglich, jeden Puffer mit einem schwenkbaren Kupplungsarm zu versehen. Dann bleibt immer jeweils einer der beiden Kupplungsarme der zwei zu kuppelnden Puffer in der Ruhe- bzw. Pufferstellung, während das Kup-'peln durch den anderen bewirkt wird.
  • zier an dien freien Ende des Kupplungsarmes vorgesehene Kopf ist teilweise kugelig ausgebildet. Diesier kugelige Teil klommt mit einem entsprechend geformten Teil dies hinter dien Eintrittsschlitz ,des anderen Puffers vorgesehenen Sitzes in Eingriff. D;er unmittelbar hinter dien Kopf befindliche Teil des Kupplungsarmes, der sich in den Schlitz des anderen Puffers einlegt, ist zylindrisch ausgebildet. Der Eintrittsschlitz erweitert sich vorzugsweise V-förmig, damit der Kupplungsarm gut in den Schlitz eingeführt wird, wenn sich -die Puffer nicht genau gegenüberstehen. Dlie kugelige Gestalt des-Sitzes iermöglicht :auch Schwenkbewegungen des Kupplungsarmes in lotrechter Richtung, wie dies bei: Stvigungs.änderungen erforderlich ist. Segmentförmige Lagerflächen oder Leisten (vgl. Fig.3) sind in der Nähe des Sitzes angeordnet, die den Kopf des Kupplungsarmes beim Schieben und-Aufeinanderstoßen -der Wagen stützen und gewährleisten, daß der Kopf in den Sitz hineingeführt wird, - wenn ider Zug nach derri Schieben wieder gezogen wird. Nach einer weiteren Ausbildung gemäß, der Erfindung ist an- jedem Puffer neben dem Eihn.triuss,chlitz eine Sicherheitsklinke vorgesehen, die Iden Kupplungsarm ungehindert irden Schlitz des anderen Puffers eintreten läßt, ihn jedoch an seiner Herausbewegung hindert, wenn sie nicht willkürlich meine Auislösestellung bewegt wird. Auf diese Weisse wird lein unabsichtliches Entkuppeln mit Sicherheit vermieden.
  • Diese Sicherheitsklinke kann als feder- oder gewichtsbelasteter Hebel ausgebildet stein, :der an dem Puffer schwenkbar gelagert ist und derart mit einem am Puffer vorgesehenen Anschlag zusammenwirkt, daß der Hebel absichtlich bewegt werden muß, wenn der Kupplungsarm ausgelöst werden soll.
  • Bewegt sich der Kupplungsarm irden Eintrittsschlitz hinein, so stößt er dabei gegen den Hebel und schwenkt ihn selbsttätig zur Seite. Nach dem vollständigen Eintritt des Kupplungsarmes wird der Hebel durch die Wirkung, der Feder oder des Gewichts in -die Verriegelungsstellung zurückbewegt.
  • In der Zeichnung ist eine Kupplung für Grubenfahrzeuge (Hunde) gemäß -der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. i leine perspektivischeAnsicht der Kupplung, Fig.2 leine Dinaufsicht auf die Kupplung, Fig.3 eine Stirnansicht der Kupplung, teilweise im Schnitt, mit seinem leingekuppelten Kupplungsarm und leingerasteter Sicherheitsklinke, Fig. ¢ einen Teillängsschnitt mit dem Kopf eines Kupplungsarmes in der Kupplungsstellung, aus den der für -den. Kopf vorgesehene Sitz erkennbar ist, der als Anlage bieim Ziehen und als Lager für den Kupplungsarm dient, wenn sich-,dieser beim Direhen eines Wagens tun seine Achse: dreht, Fig. 5 eine Seitenansicht der Kupplung, teilweisse irr Schnitt, aus der die Stellung der beiden Kupplungsarme zueinander und der an den Wagenenden voxgesehenen Betätigungsvorrichtungen ersichtlich äst, . -Fig. 6 leinen Ausschnitt aus der Seitenansicht gemäß Fig. 5, teilweisse im Schnitt, in größerem Maßstab, Fig. 7 leine Stirnansicht des rechten Wagens. im Fig. 5, Fig.8 und 9 schematische Seitenansichten der Kupplung, aus denen die Anpassungsmöglichkeiten der Kupplung bei starken senkrechten Verlagerungen der Tuffier gegeneinander ersichtlich sind, Fig. io leine schematische Stirnansicht der Puffer zweier nebeneinanderliegender Puffer biet gekipptem Zustand,des einen Wagens, Fig. i i und 12 schematische Stirnansichten und Dxaufsichten der Puffer biet seitlicher Versetzung der beiden miteinander ,gekuppelten Wagen zueinander, wie sie in Kurvender Geleise auftritt, Fig. 13 leine Draufsicht auf den Puffer mit seiner Sicherheitsklinke und abgeänderten Einrichtungen zur Betätigung des Kupplungsarmes und Fig. i¢ eine Seitenansicht der in Fig. 13 dargestellten. Bauart.
  • In Füg. i bis 12 weissen die zu kuppelnden Grubenwagen (Hunde) oder. die Wagen irgendwelcher anderer Schienenbahnen Wagenkästen i auf. Die Wagen haben aus Gußstahl oder in anderer Weise raus Stahl hergestellte Puffer 2, diie um lotrechte Zapfen 3 schwenkbar an dem Zuggestänge 4 antigeordnet sind. Diese Zuggestänge befinden sich in Wagenlängsrichtung 'unterhalb der Wagenkästen. jeder Puffer hat eine Stoßfläche 5 (Pufferfläche), diie deinen Schlitz 7 mit parallelen Seiten 8 (Fig. 7) ;aufweist. Dier Schlitz ist üben mit einier V-förmigen Erweiterung 6 versehen. Auf der Rückseite der Stoßfläche befindet sich beiderseits des Schlitzes 7 deine Hausgerundete oder kugelige Sitzfläche 9 (Fig. 4). Ein Kupplungsarm i i ist mittels einer horizontal angeordneten Achse 12 mit seinem inneren Ende in dem Puffer 2 lotrecht schwenkbar gelagert. Das freie Ende des Kupplungsarmes weist einen Kopf 13 mit teilweise kugeligen Flächen auf, der mit der Sitzfläche 9 eines anderen Puffers vusa mmenpaßt und sich bei entlasteter Kupplung an segm@entaxtigen Lagerflächen oder Leisten i o dabstützen kann.
  • Wie insbesondere .aus Fig. 1, 2 dund 5 ersichtlich ist, sind alle Puffer 2 igleich, und, jeder Wagen weist an jedem Ende deinen solchen Puffer auf, .so daß kleine Kupplungssdchwierigkeiten entstehen, wenn ein Wagen einmal herumgedreht wird. In besonderen Fällen jedoch, i;n denen ausschließlich ein Vor-und Rückwärtsschieben oder Wagen in Frage kommt, braucht an dem einen Puffer nur ein Kupplungsarm i i und an dem anderen nur ein Sitz 9 vorgesehen zu werden. Jeder Puffer 2 ist außerdem mit einem als Sicherheitsklinke für den Kupplungsarm i i wirkendden dtioppelarmigen Hebel 14 versehen, der quer zur Fahrtrichtung m einer Gabel 16 um deinen Zapfen 15 schwenkbar an ,dem Puffer gelagert ist. Der Hebel 14 liegt normalerweise unter dem Gewicht seines längeren Armes i 6a ,auf einem Anschlag 17 des Puffers 2 auf. In dieser Stellung befindet sich der kürzere Arm 18 des Hebels 14 über dem Kopf 13 ödes eingekuppelten Kupplungsarmes i i. Der Hebel 14 könnte auch durch deine Feder indiese Lage gedrückt oder gezogen werden. Durch die Sicherheitsklinke 14 wird ein ungewolltes Anheben des Kupplungsarmes i i und damit ein Entkuppeln zweier Puffer verhindert. Will man entkuppeln, so braucht man den langen Hebelarm i 6a der doppelhebdelförmigen Klinke 14 nur anzuheben (in Fi,g.3 strichpunktiert). Dialurch senkt sich der kurze Arm 18 und kommt so aus dem Schwenkweg des Kupplungsarmes i i heraus.
  • Dias Anheben des Kupplungsarmes i i in ddie tRuhq-bzw. sogenannte Pufferstellung (Fig. 1, 5, 6 und 7) zum Zweck des Entkuppelns ,der Puffer bzw. das Senken in die Eingriffs- bzw. Koppelstellung zum Zweck :des Kuppelns erfolgt durch Einrichtungen, die es nicht notwendig machen, beim Bedienen der Kupplung zwischen die Wagen zu treten, so .daß die dadurch gegebenen Gefahren vermieden werden.
  • Bei der Beschreibung der einzelnen Kupplungstdeile an Hand der Fig. 1, 5, 6 'und 7 genügt die Betrachtung niux feiner Seite, da die Kupplungen an. allen Wagenlenden gleich sind. Auf :der Achse 12 des Kupplungsarmes i i ist ein Hebel 2o befestigt, der über ein Gestänge 21 mit einem Bedienungshebel 22 verbunden ist. Dieser Hebel ist bei 23 an der Stirnseite 24 des Wagens i angelenkt, und kann zwischen zwei Anschlägen 27, die durch einen an der Stirnseite, fdes Wagenkastens befestigten Bügel 28 gebildet werden, geschwenkt werden. Dier Handgriff 25 des Hebiels 22 kann dabei von der Seite 26 des Wagenkastens laus leicht erreicht werden, ragt aber nicht über sie hinaus. In der in Fig. i geizeigten Stellung ,des Hebels 22 ist der Kupplungsarm i i zwangsweise ',ui die Kupplungsstellung geschwenkt, während ,der Kupplungsarm i i des anderen Puffers ,durch Hochschwenken des zugehörigen Bedienungshebels 22 in die Ruhe- bzw. Pufferstellung gebracht ist. Diese Stellung des Bedienungshehels bzw. des Kupplungsarmes ist in Fig. 6 und 7 :dargestellt, während Fig. 5 beide Stellungen bei zwei zusammengekuppelten Puffern zeigt. Dias Gestänge 21 ist vorzugsweise mit einer Feder (s. Fig. 6) versehen, Bund zwar ist hierzu das dobere, Ende 29 des Gestänges kolbenartig in einem Riohr 3o geführt, das -die Felder 31 enthält. Dinesie Felder wird gespannt, wenn der Bdedvenungshebe122 hochgeschwenkt wird, und zieht das Gestänge wieder detwas zusammen, wenn oder Hebel seinen Totpunkt überschritten hat, so daß er in der Endstellung gesichert ist.
  • Eine andere, allerdings nicht ganz so leicht erreichbaxe Betätigungsvorrichtung für das Ein- und Ausrücken, des Kupplungsarmes i i ist in Fig. 13 und 14 dargestellt. Hier ist fest mit der Achse 12 des Kupplungsarmes i i leine von Hand oder mit dem Fuß zu betätigende Kurbel 32 verbunden. An ihr greift deine Zugfeder 33 an, ,deren anderes Ende an feiner seitlichen Nase 34 ,des Puffers befestigt ist. In der eingekuppelten Stellung ddes Kupplungsarmes i i befindet sich die Kurbel 32, wie aus Fig. 14 tiersichtlich ist, in ,der unteren Stellung. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Feder 33 hierbei übler ihre größte Strecklage bereits hinaus ist,, so- daß sie die Kurbel 32 und damit ,,den Kupplungsarm i I in dieser- Stellung sichert. Sie läßt aber andererseits noch solche Schwenkbewegungen .des Kupplungsarmes zu, wie sie durch die gegenseitigen Bewegungen, der Wagen während der Fahrt entstehen. Die andere Stellung des Kupplungsarmes i i und der Kurbel 32 ist durch die gestrichelte Linie 35 angedeutet. Auch diese Stellung befindet sich wieder ein Stück über ,die größte Strecklage der Feder 33 hinaus, so daß der Kupplungsarm i i durch die Feder sicher in dieser Stellung gehalten wird, wenn @er mittels dder Kurbel 32 ausgekuppelt wurde.
  • Angenommen, ein Wagen soll um - 36o° gedreht werden (vgl. Fig. io), wie dies bei Entladevorrichtungen üblichenweise geschieht, so ergibt sich durch den, fersten Teil der Drehbewegung des Puffers ,des betreffenden Wagens gegenüber dem Puffer des mit ihm gekuppelten Nachbarwagens eine unsymmetrische Stellung zwischen ,den V-förmigen Erweiterungen 6 dder Eintrittsdschlitze 7 oder Stoßflächen 5, wobei: sich die kugeligen Köpfe 13 der Kupplungsarme i i in den kugeligen Lagerflächen 9 drehen (vgl. Fig. 4). Durch diese Verdrehung der Erweiterungen 6 werden die Kupplungsarme i i während der gesamten Direhbewegung zwischen :den beiden Stoßflächen der Puffer verriegelt, wie dies aus Fig. i o @ersichtlich ist, hierzu sind also keine; sonstigen Vorrichtungen oder -Handgriffe erforderlIch.
  • Wie aus Fig. 5 hervorgeht, weisen die Zapfen, 3, um die sich d~te Puffer 2 waagerecht verschwen1aen, an ihrem unteren freien Ende seitliche Abflachungen 36 auf, mit denen sie sich an waagerechten Schlitzen 37 eines Halters führen, der starr an dem fest am Wagen ,angeordneten Gehäuse 38 des Zuggestäaiges ¢ sitzt.
  • Die Puffer 2 sind in bekannter Weise mit Einrichtunge4 verstehen, durch die sie selbsttätig in die Mittelstellung eingestellt werden.
  • DIe Erweiterungen 6 der Eintrittsachlitze 7 bilden eine Führung für das freie Ende des Kupplungsarmes i i, so daß dieser beim Herabdrücken. selbst dann Bohne weiteres in den Schlitz 7 gelangt, wenn die Wagen und damit auch die, Kupplungen seitlich gegeneinander versetzt stehen, wie dies in Fig. i i und i 2 veranschaulicht ist.
  • Es. .sei nochmals @erwähnt, daß von einem Pufferpaar 2 jeweils nur fein Puffer :oder Faber auch beide mit Kupplungsarmen verstehen sein können und daß im letzteren Fall der eine in der Ruhestellung verbleibt, während das Kuppeln durch den anderen bewirkt wird.
  • Mit der Kupplung gemäß der Erfindung können die folgenden Vorteile einzeln oder in Kombination miteinander (erzielt werden: a) Die Kupplung kann mit ;absoluter Sicherheit für den Bedienenden von der Seite der Wagen her mittels in geeigneter Höhe ;angeordneter BedIenungshebel von Hand oder mit dem Fuß, betätigt werden. Es besteht keine Notwendigkeit, mit der Hand,oder dem Fuß zwischen die Kupplungsglieder der Wagen zu kommen. Dfie Kupplung wird dabei zwangsläufig je nach Wunsch in der feingekuppelten oder in der entkuppelten Stellung festgestellt.
  • b) Däne Kupplungen an jedem Ende der Wagen sind vollkommen gleich. Die Wagen können also beliebig in deal Zug eingeordnet werden.
  • Ic') Wird fein in feinem Zug befindlicher Wagen m einer E.ntladeanlage um seine Längsachse gedreht, ;so findet die Drehbewegung zwischen den Stoßflächen der Puffer benachbarter Wagen statt, während,die Puffer fest mit ihren Wagen verbunden bleiben. Dadurch werden :die Schwierigkeiten vermieden, die sich bei Kupplungen ergeben, die gegenüber den Wagen um ihre Längssachse drehbar angeordnet änd, mit den sich dabei ergebenden Problemen der Betätigungsgetriebe hierfür, rund ebienso die Schwierigkeiten" (die sich ergeben, damit die Kupplungen mit Sicherheit auch wieder in ihre normale Stellung - zurüdkgelangen, wenn sie sich um 36o° gedreht haben.
  • d) Nach dem Zusammenstoßen der Puffer braucht nur ein Hebel 14 zum .Kuppeln betätigt zu werden, und es ist ganz freigestellt, welcher der beiden Hebel, nämlich der an dem einen Wagen oder -der an dem anderen Wagen befindliche, betätigt wird, so,daß jeweils .derjenige gewählt werden kann, der dem Bedienenden am bequemsten zugänglich ist.
  • le) Sobald die Dmehbewegung des einen Wagens beginnt, dreht sich auch die. Erweiterung 6 des Eintrittsschlitzes 7 des Beinen Puffers zu .der des anderen. Dadurch wird der Kupplungsarm i i ohne Betätigung irgendwelcher Einrichtungen zwangsläufig gesichert (Fig. io). Sollen aber beispielsweise zwei kleine Wagen gleichzeitig miteinander gedreht werden, so sorgt eine federbelastete doppelhebelartige Sicherungsklinke 14. dafür, daß :der Kupplungsarm nicht laus dem Schlitz des :anderen Puffers herausfällt.
  • f) Stoßen die Wagen in einer Kurve zusammen, so stimmen die Pufferflächen miteinander überein. Infolge der V-förmigen Erweiterungen 6 wird auch in diesem Fall der I%upplungsarm in den Schlitz des anderen Puffers ,eingeführt werden, selbst wenn die Wagen nicht in gleicher Richtung stehen (Fig. 9 und i o). Dadurch, daß die Puffer 2 schwenkbar ;an den Wagen ang@co@rdnet sind, können die Wagen stärker seitlich gegeneinander versetzt stein., @ohnie d.aß die Kupplungen höher be- ansprucht werden.
  • ,g) Dier kugelige Kopf 13 des Kupplungsarmes i i einerseits und die Schwenkbarkeit des Puffers 2 gegenüber dem Wagen andererseits ermöglichen @es dein Kupplungsarm, in eingekuppeltem Zustand in der lotrechten Richtung als Schwinghebel zu arbeiten. (vgl. Fig.8 und 9), und läßt dadurch auch lotrechte Versetzungen der gekuppelten Wagen zueinander zu.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kupplung für Schienenfahrzeuge, insbesond'ere für in Bergwerken verwendbare Fahrzeuge (Hunde), mit zwei an :den zu kuppelnden Fahrzeugen um lotrechte Zapfen schwenkbaren Puffern, dadurch gekennzeichnet, daß zum rnindesten lein Puffer (2) einen lotrecht schwenkbaren Kupplungsarm (i i) mit einem Kopf (13) ,aufweist, der unmittelbar Moder mittelbar mit einem Sitz (9) .auf der Rückseite eines in dem anderen Puffer (2) vorgesehenen Eintrittsschlitzes (7) derart zusammenp;aßt, daß sich die Puffer in der Eingriffsstellung des Kopplungsarmes um ihre Längsachsen gegeneinander drehen können.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß, jeder Puffer (2) mit einem .schwenkbaren Kupplungsarm (i i) versehen ist, von denen beim Kuppeln jeweils einer in der Ruhe- bzw. Pufferstellung verbleibt.
  3. 3. Kupplung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, d,aß die Oberflächenteile des Kopffes (13) des Kupplungsarmes (i i) und dies Sitzes (9), die miteinander in Berührung kommen, kugelig ausgebildet sind.
  4. 4.. Kupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Eintrittsschlitz (7) nach der Eintrittsseite zu leine V-förmige Erweiterung (6) ,aufweist.
  5. 5. Kupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß, in der Nähe des Sitzes (9) ,an Odem Puffer oder an den Puffern (2) segmentförmige Lagerflächen oder Leisten (io) vorgesehen sind, die den Kopf (13) des Kupplungsarmes (i i) beim Schieben der Wagen stützen und beim Ziehen in den Sitz einführen.
  6. 6. Kupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Eintrittsschlitz (7) des Puffers (2) eine Sicherheitsklinke (14) vorgesehen ist, die den Kupplungsarm (i i) ungehindert in den Schlitz eintreten läßt, ihn jedoch ,an einer Herausbewegung hindert, wenn er nicht willkürlich in die Pufferstellung bewegt wird.
  7. 7. Kupplung nach Anspruch 6, dadurch ge,-kennzeichnet, daß die Sicherheitsklinke als ein feiler- oder geiwrichtsbelasteter Hebel (14) ausgebildet ist, der :an dem Puffer (2) lotrecht schwenkbar ist und derart mit einem am Puffer vorgesehenen Anschlag (17) zusammenwirkt, daß der Hebel absichtlich bewegt werden muß, wenn der Kupplungsarm (i i) ausgelöst werden soll. B.
  8. Kupplung nach .einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsarm (i i) auf einer in dem Puffer (2) drehbar gelagerten, quer liegenden Achse (12) angeordnet ist, auf dem außerhalb des Puffers ,ein Hebel (20) oder eine Kurbel (32) befestigt ist, der von Hand oder mit dem Fuß bewegt werden kann.
  9. 9. Kupplung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der auf :dem Zapfen (12) des Kupplungsarmes (i i) befestigte Hebel (2o) mit einem Handhebel (22, 25) verbunden ist, der so :an der Stirnseite (24) des Wagenkastens (i) angeordnet ist, @d@aß per von der Seite des Wagens .aus betätigt werden kann. i o. Kupplung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Handhebel (22,25) und dem mit dem Kupplungsarm fest verbundenen Hebel (2o) ein federndes Gestänge (21) @eingeschaltet ist, das den Handhebel in der Kuppel-oder Entkuppel- bzw. Pufferstellung festhält.
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