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DE867560C - Anordnung zur Erzielung eines Gleichlaufs zweier oder mehrerer vorzugsweise frequenzstabilisierter Schwingungserzeuger - Google Patents

Anordnung zur Erzielung eines Gleichlaufs zweier oder mehrerer vorzugsweise frequenzstabilisierter Schwingungserzeuger

Info

Publication number
DE867560C
DE867560C DES6692D DES0006692D DE867560C DE 867560 C DE867560 C DE 867560C DE S6692 D DES6692 D DE S6692D DE S0006692 D DES0006692 D DE S0006692D DE 867560 C DE867560 C DE 867560C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
detuning
synchronization
arrangement
vibration generators
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES6692D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Paul
Heinrich Dr-Ing Schroeder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES6692D priority Critical patent/DE867560C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE867560C publication Critical patent/DE867560C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B5/00Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input
    • H03B5/02Details

Landscapes

  • Stabilization Of Oscillater, Synchronisation, Frequency Synthesizers (AREA)

Description

  • Anordnung zur Erzielung eines Gleichlaufs zweier oder mehrerer vorzugsweise frequenzstabilisierter Schwingungserzeuger Es sind bereits Anordnungen zur Synchronisierung zweier oder mehrerer Schwingungserzeuger bekannt, bei denen eine Einrichtung, die auf Frequenz- oder Phasenabweichungen anspricht, ständig die Frequenzen der Schwingungserzeuger miteinander vergleicht. Bei einer solchen Anordnung erfolgt in Abhängigkeit der Vergleichseinrichtung ein selbsttätige Gleichlaufnachregelung, beispielsweise durch mechanisch wirkende Frequenznachstellung. So kann entsprechend der Frequenz- oder Phasenabweichung ein Motor in einem bestimmten oder entgegengesetzten Drehsinn eingeschaltet -,werden, der auf -die Abstimmittel eines der Schw ingungserzeuger, beispielsweise auf einen Drehkondensator, einwirkt. Auf diese Weise findet eine selbsttätige Nachregelung der Frequenz eines Tochtersenders entsprechend der Frequenz einer Generatorstation statt.
  • Die bekannte Anordnung hat den Nachteil, daß durch die mechanische Regelung ein erheblicher Raumaufwand entsteht. Außerdem stellt eine solche Regelung große Anforderungen an die Fabrikationsgenauigkeit, um Geräuschfreiheit und sauberes Arbeiten zu gewährleisten.
  • Die Erfindung geht davon aus, daß es zur Erzielung einer ausreichenden Gleichlaufbedingung nicht unbedingt notwendig ist, dauernd eine Nachstimmung eines Generators derart vorzunehmen, daß in jedem Augenblick-die zu synchronisierenden Frequenzen genau miteinander übereinstimmen. Erfindungsgemäß ist die Vorrichtung, die von auf Frequenz- oder Phasenabweichungen ansprechenden Frequenz- bzw. Phasenvergleichseinrichtungen gesteuert wird, derart ausgebildet, daß bei jedem den Wert der zulässigen Frequenz- oder Phasen-Abweichung überschreitenden Gleichlauffehler eine Verstimmung eines oder mehrerer der zu synchronisierenden Schwingungserzeuger bis zur Wiederherstellung der Gleichlaufbedingungen erfolgt. Nach Beseitigung des Gleichlauffehlers wird die Verstimmung dann wieder aufgehoben und die Schwingungserzeuger schwingen wieder in ihrer ursprünglich eingestellten Frequenz.
  • Die Verstimmung kann derart erfolgen, daß in dem Kreis; der die frequenzbestimmenden Glieder enthält, besondere Schaltelemente zu- oder abgeschaltet werden. Andererseits kann auch das frequenzbestimmende Element abgeschaltet und an seine Stelle ein anderes Schaltelement gesetzt werden. Die zur Verstimmung dienenden Schaltelemente sind zweckmäßig so bemessen, daß die Verstimmung nur kurzzeitig vorgenommen zu werden braucht. Dadurch ist rasch der Gleichlauffehler Null erreicht, und die Verstimmungsglieder können wieder abgeschaltet werden. Andererseits soll aber keine derartige Verstimmung erfolgen, daß der Gleichlauffehler zu schnell beseitigt wird, da hierdurch insbesondere bei Trägerfreqüenzsystemen eine plötzliche Frequenz- bzw. Phasenverzerrung eintritt, die sich bei der Nachrichtenübertragung störend bemerkbar macht: Außerdem wird die Frequenzverstimmung zweckmäßig nur so groß gemacht, daß die Zeit: bis zui- Erreichung des Gleich-Laufs Null groß gegen die Ansprech- und Abfallzeiten der Schaltvorrichtungen, beispielsweise Schaltrelais, ist. Anderenfalls besteht die Gefahr, daß eine rechtzeitige Abschaltung bei Erreichung des Gleichlauffehlers Null in Frage gestellt wird.
  • Die Erfindung weist auch gegenüber bekannten Gleichlaufsteuerungen, wie sie zum Teil beim Gleichwellenrundfunk verwendet werden und bei denen ein mechanisches Getriebe zur Verstellung der Abstimmittel in der Phasenvergleichseinrichtung enthalten ist, den Vorteil einer exakteren Regelung bei geringemAufwand auf. Angenommen, .die Frequenzen zweier Schwingungserzeuger seien nach Frequenz und Phase dauernd genau gleich, so würde keine Nachregelung möglich sein. Nun hängt aber an den Schwingungserzeugern je ein mechanisches Getriebe, das sich entsprechend der Frequenz des Generators dreht, also beispielsweise mit einer um ein ganzes Vielfaches kleineren Frequenz. Diese Getriebe können auch bei genau gleicher Frequenz der hochfrequenten Schwingungserzeuger einen Phasen- oder Winkelunterschied haben, d. h. ihr Fehler kann ein ganzes Vielfaches der hochfrequenten Periode betragen: In diesem Fäll ermöglicht die Erfindung; den Fehler in kurzer Zeit dadurch auf Null zu bringen, daß man die eine hochfrequente Schwingung kurzzeitig mehr oder weniger grob verstimmt. An Hand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. In Fig. z ist das Prinzip der kurzzeitigen Nachregelung von Gleichlaufanlagen durch Verstimmen kurvenmäßig dargestellt. In der Abszisse ist die Zeit t eingetragen, während die Ordinate den Gleichlauffehler f angibt. Der zulässige Fehler F ist durch die gestrichelte Linie dargestellt.
  • ` Zu Beginn sei zunächst ein grober Gleichlauffehler vorhanden. Im Zeitpunkt t1 setzt die Regelung ein. Zweckmäßig kann die selbsttätige Nachregelung so ausgebildet sein, daß eine grobe Verstimmung zur Beseitigung großer Gleichlauffehler neben einer feiner arbeitenden Verstimmung zur Beseitigung kleiner Gleichlauffehler vorgesehen ist. Durch die grobe Verstimmung kann ein großer Gleichlauffehler in kurzer Zeit auf Null gebracht werden, während derselbe Gleichlauffehler mit der Feinregelung erheblich längere Zeit zu seiner Beseitigung benötigen w(ü'rde.
  • Zu dem Zeitpunkt t2 ist .die Grobregelung beendet. Der Gleichläuffehler ist zu Null geworden. Die Verstimmungsglieder werden wieder abgeschaltet und die Schwingungserzeuger arbeiten mit ihren ursprühglich eingestellten Frequenzen weiter. Dadurch entsteht allmählich ein immer größerer Fehler, der schließlich an dem Zeitpunkt t3 wieder die zulässige Fehlergrenze F erreicht. Falls die Schwingungserzeuger besondere Einrichtungen zur Frequenzstabilisierung, wie z. B. Schwingkristalle, Stimmgabeln öd. dgl., besitzen, dauert diese Zeit verhältnismäßig lange. Am Zeitpunkt t, setzt dann die selbsttätige Verstimmung wieder ein, so daß am Zeitpunkt t4 wieder der Wert Null für den Gleichlauffehler erreicht ist. Die Schwingungserzeuger arbeiten dann wieder mit ihrer ursprünglich eingestellten Frequenz, so daß nach einer bestimmten Zeit wieder die zulässige Fehlergrenze erreicht wird und das Spiel sich wiederholt.
  • In Fig. 2 ist die Frequenzverstimmung am Beispiel eines kristallgesteuerten Generators erläutert. Fig. 2 zeigt dabei einen Teil des frequenzbestimtuenden Kreises in einem solchen Schwingungserzeuger. Mit Hilfe des Kristalls K möge die Frequenz auf einen solchen Wert konstant gehalten werden, daß sich eine Frequenzabweichung des betreffenden Schwingungserzeugers gegenüber der Frequenz eines anderen ähnlich aufgebauten Schwingungserzeugers nur nach verhältnismäßig längerer Zeit ergibt. Zur kurzzeitigen Frequenzverstimmung sind Kondensatoren Cl und C2 vorgesehen, die in Reihe mit dem Schwingkristall K liegen. Die Kondensatoren C, und C2 sind im Ruhezustand durch die Schaltkontakte r1 und r2 kurzgeschlossen. Die Schaltkontakte r, und y2 werden durch zwei Relais Ri und R2 betätigt, die von der Frequenz- bzw. Phasenvergleichseinrichtung aus gesteuert werden. Zur Grobverstimmung ist ein weiterer Schwingkreis vorgesehen, der aus einer Induktivität L mit in Serie geschalteter Kapazität C3 besteht. Ein veränderbarer Kondensator C4 kann der Kapazität C, noch parallel geschaltet sein, um den Grad der Verstimmung ändern zu können. Dieser Schwingkreis dient zur Grobverstimmung und wird durch das Relais R3 betätigt, das den Schaltkontakt r, zum Zwecke der Verstimmung von dem Schwingkristallkreis auf den Reihenresonanzkreis umschaltet.
  • Um Gleichlauffehler mit positivem und negativem Vorzeichen beseitigen zu können, ist es, falls nur an einem einzigen Schwingkreis eine Änderung vorgenommen werden soll, notwendig, eine Frequenzverstimmung nach höheren und nach niedrigeren Frequenzwerten vornehmen zu können. Dies kann z. B. derart erfolgen, daß einer der Kondensatoren C1 oder C2 im normalen Betriebszustand dem Schwingkristall K vorgeschaltet ist. Eine Frequenzänderung in der einen Richtung kann dann durch Öffnen des anderen Schaltkontaktes erfolgen, so daß dann die beiden Kondensatoren Cl und C2 in Reihe liegen, oder in der anderen Richtung dadurch, daß der im ursprünglichen Zustand in Reihe mit dem Kristall liegende Kondensator kurzgeschlossen wird. Ähnlich ist es auch möglich, zur Grobverstimmung an Stelle eines einzigen Reihenresonanzkreises C3 C4 L zwei solche Kreise zu verwenden, von denen der eine Kreis eine Abstimmung auf. eine unterhalb und der andere eine Abstimmung auf eine oberhalb der durch den Kristall bestimmten Frequenz ergibt.
  • Es ist aber auch möglich, eine Frequenzverstimmung nur in einer einzigen Richtung vorzunehmen. Dann wird es aber notwendig, falls die Generatoren nicht von sich aus so eingerichtet sind, daß der Fehler nur immer in einem Richtungssinn auftritt, daß beide zu vergleichenden Schwingungserzeuger verstimmbar sind. In diesem Fall wird dann wahlweise der Schwingungserzeuger verstimmt, bei dem eine Verstimmung in der bestimmten Richtung ein Nullwerden des Gleichlauffehlers bewirkt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Erzielung eines Gleichlaufs zweier oder mehrerer vorzugsweise frequenzstabilisierter Schwingungserzeuger, insbesondere für Trägerfrequenzsysteme, gekennzeichnet durch eine von auf Frequenz- oder Phasenabweichungen ansprechende Frequenz- bzw. Phasenregelungseinrichtungen gesteuerte Vorrichtung, die derart ausgebildet ist, daß bei jedem den Wert der zulässigen Frequenz- oder Phasenabweichung überschreitenden Gleichlauffehler eine Verstimmung eines oder mehrerer der zu synchronisierenden Schwingungserzeuger bis zur Wiederherstellung der Gleichlaufbedingungen erfolgt und daß dann die Schwingungserzeuger wieder in ihrer ursprünglich eingestellten Frequenz schwingen.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung so bemessen ist, daß die Verstimmung kurzzeitig erfolgt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche Einrichtung zur groben Verstimmung für größere Frequenzabweichungen vorgesehen ist. q.. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Einrichtung zur groben Verstimmung ein veränderbares Element zur Regelung der Verstimmungsgeschwindigkeit enthält.
DES6692D 1941-12-31 1941-12-31 Anordnung zur Erzielung eines Gleichlaufs zweier oder mehrerer vorzugsweise frequenzstabilisierter Schwingungserzeuger Expired DE867560C (de)

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DES6692D DE867560C (de) 1941-12-31 1941-12-31 Anordnung zur Erzielung eines Gleichlaufs zweier oder mehrerer vorzugsweise frequenzstabilisierter Schwingungserzeuger

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DE867560C true DE867560C (de) 1953-02-19

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DES6692D Expired DE867560C (de) 1941-12-31 1941-12-31 Anordnung zur Erzielung eines Gleichlaufs zweier oder mehrerer vorzugsweise frequenzstabilisierter Schwingungserzeuger

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