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Anordnung zur Serienfertigung von Geräten Der Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, für die Serienfertigung kleiner Stückzahlen von größeren und sdhwereren
Geräten mit vielen Einzelteilen an den Montagetisdhen das Material so unterzubringen,
daß die Vorbereitung auf ein Minimum gebracht wird und die Verarbeitung am Arbeitsplatz
selbst mit möglichst kleinen Griffzeiten möglic!h ist. Es sind für die Fließfabrikation
schon Fließtische Ibekannt, bei denen das Material am Tische selbst untergebracht
ist. Solche Fließtische eignen sich aber nur für mittlere Gerätegrößen und mittlere
Gewichte. Die Erfindung betrifft eine Anordnung für die Serienfertigung von Geräten,
die auf einem feststehenden Tisch montiert werden. Erfindungsgemäß können fahrbare
Gestelle, die mindestens zwei zur Aufnahme von Einzelteilen bestimmte, übereinanderstehende,
oben offene Kisten tragen, seitlich vom Arbeitsplatz des Montagetisches unter die
Tischfläche eingefahren werden Der Tisch stellt somit nur das Arlieitsplatzgestel:l
dar, und die Materialkisten, welche die Einzelteile in geordneter Form enthalten,
können unter die Fläche dieses Tisches vom Lager, wo die Teile schon geordnet in
die Kisten eingesetzt werden können, mit dem als Wagen ausgebildeten Gestell eingefahren
werden.
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Man wird die Konstruktion des Tisches mit Vorzug so durchbilden,
daß der Mittelteil des Tisches als tragendes Stück ausgebildet ist, während die
beiderseits überhängenden Teile der Tischfiäche frei tragend ausgebildet sind und
,das Einfahren je eines Kistengestells ermögllichen. Um bei diesen eingefahrenen
Kistengestellen möglichst kleine Griffzeiten zu erzielen, ist es weiterhin vorteibaft,
den
Tisch iim Bereich der überhängenden Tisehfläcihen auf der Seite
des' Arbeitsplatzes mit Aussparungen oder auch Durchbrüchen zu versehen, so daß
die eingefffirenen offenen Kisten von diesem Arbeitsplatz aus leicht zugänglich
sind. Da beim Gegenstand der Erfindunig in den fahrbaren Gestellen minbestens zwei
Materialkisten vorgesehen sind, wird man fernerhin die unteren Kisten nach Art eines
Schubfaches aus dem Gestell herausziehbar machen, so daß die Beschiclçung dieser
unteren Kisten am Lager leicht ist und sie auch am Montageplatz leicht zugänglich
gemacht werden können.
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Als weitere Verbes-serung für den Arbeitenden kann das Gestell so
durchgebildet sein, daß es nach dem Einfahren in den Tisch ein Hochkippen der Kisten
um einen bestimmten Winkel zuläßt, um nach teilweiser Entleerung ein Nachrutschen
der Einzelieile nach der Seite des Arbeitsplatzes hin zu ermöglichen. Nach dem Entnehmen
der Teile auf der Arbeitsplatz seite beider Kisten gelangen mit diesem Mittel die
übrigen Teile so zwangsläufig in den besseren Griffbereich des Montierenden. Zur
Erleichterung des Nachrutschens wird man den Boden der Kisten mit glattem Blech
versehen. Wenn mehrere T'ische der beschriebenen Art aneinandergefügt werden sollen,
werden die freien Enden durch Laschen miteinander verbunden, so daß sich eine hohe
Stabilität ergibt. An den Endtischen kann man die freien Enden durch eine leicht
Tragwand abschließen und abstützen.
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Die Figuren zeigen schematisch zwei Ausfahrungsbeispiele der Erfindung.
In Fig. I ist m'it I ein Montagetisch bezeichnet. Der mittlere Teil 2 dieses Tisches
ist durch Anwendung der Stützen 3 als eigentliche Tragkonstruktion für das zu montierende
Gerät ausgebildet, während die beiderseits überhängenden Teile 4 und 5 der Tischfläche
frei tragend ausgebildet sind. Diese überhängenden Tischflächenteile gestatten es,
je ein fahrbares Gestell 6 unter die Tischfläche einzufahren, das zwei oben offene
Kisten 7, 8 trägt. In diese Kisten werden am Lager die für die Montage erforderlichen
Einzelteile eingesetzt.
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In Fig. 2 sind zwei Montagetische aneinandergereiht dlargestellt.
Abweichend von der in Fig. I gezeigten Konstrulztion zeigen diese Tische die Besonderheit,
daß sie im Bereich der überhängenden Tischdächen4, 5 auf der Seite des Arbeitsplatzes
Aussparungen g oder Durchbrüche II aufweisen, so daß die eingefahrenen offenen Kisten'
7, 8 leichter zugänglich werden. Die unteren Kisten 8 sind nach Art eines SrJhubfaches
aus dem Gestell 6 herausziehbar aulsgebildet, so daß sie im eingefahrenen Zustand
bei der Montage zugänglich gemacht werden können.
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Fig. 3 zeigt ein fahrbares Kistengestell 6, bei dem mit Hilfe von
hochklappbaren Stützteilen IO die Kisten 7 und 8 so weit hochgekippt sind, daß nach
teilweiser Entleerung ein Nachrutschen der Einzelteile nach der Arbeitsplatzseite
hin möglich ist. Die Abmessungen der Tischhöhe und des Gestelles mit den Kisten
im hochgeklappten Zustand werden so aufeinander abgestimmt, daß dieses Hochklappen
bei unter den Montagetisch eingefahrenen Gestellen möglich ist.