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DE866430C - Antrieb von Maschinen und Fahrzeugen, insbesondere von Spinnmaschinen - Google Patents

Antrieb von Maschinen und Fahrzeugen, insbesondere von Spinnmaschinen

Info

Publication number
DE866430C
DE866430C DEB2802D DEB0002802D DE866430C DE 866430 C DE866430 C DE 866430C DE B2802 D DEB2802 D DE B2802D DE B0002802 D DEB0002802 D DE B0002802D DE 866430 C DE866430 C DE 866430C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
control
speed
pump
machines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB2802D
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Boehringer
Ruthard Germar
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAG IAS GmbH Eislingen
Original Assignee
Gebrueder Boehringer GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gebrueder Boehringer GmbH filed Critical Gebrueder Boehringer GmbH
Priority to DEB2802D priority Critical patent/DE866430C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE866430C publication Critical patent/DE866430C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/20Driving or stopping arrangements
    • D01H1/28Driving or stopping arrangements for two or more machine elements possessing different characteristics but in operative association
    • D01H1/30Driving or stopping arrangements for two or more machine elements possessing different characteristics but in operative association with two or more speeds; with variable-speed arrangements
    • D01H1/305Speed control of the spindles in response to the displacements of the ring rail
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
    • F16H61/42Control of exclusively fluid gearing hydrostatic involving adjustment of a pump or motor with adjustable output or capacity
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
    • F16H61/46Automatic regulation in accordance with output requirements
    • F16H61/47Automatic regulation in accordance with output requirements for achieving a target output speed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Antrieb von Maschinen und Fahrzeugen, insbesondere von Spinnmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf den Antrieb von Maschinen und Fahrzeugen und ihr liegt die Aufgabe zugrunde, die Drehzahl eines angetriebenen Teiles während des Arbeitsvorganges gemäß der Überlagerung zweier unabhängiger Regelkurven zu verändern, die je durch die Bewegung eines Organs der Maschine gegeben sind.
  • Ein Beispiel hierfür sind Ringspinnmaschinen, bei denen die Umlaufgeschwindigkeit der Spindel während des Arbeitsganges in Abhängigkeit der folgenden Faktoren zu verändern ist: r. Wenn die Bildung der Spule sich im Anfangsstadium befindet, der Faden also noch am unteren Ende des Spulenträgers aufläuft, muß die Spulendrehzahl gering sein. Sie muß dann ansteigen, während sich die Spule nach oben vollwickelt. Wandert der Faden nach dem oberen Ende der Spule hin, so muß die Geschwindigkeit wieder sinken. Diese Geschwindigkeitsänderung sei im folgenden Grundregelung genannt.
  • :2. Die Spule wird Lage um Lage bewickelt, wobei der Faden vom äußersten Durchmesser der Spule bei jeder Wicklung nach innen und dann wieder nach außen gelangt. Da bei den üblichen Spinn # maschinen der Faden eine stärkere Spannung hat, wenn er an einer Stelle kleineren Durchmesser aufläuft, empfiehlt es sich, dann mit einer geringeren Fadengeschwindigkeit zu arbeiten, als es der Fall ist, wenn der Faden am Außendurchmesser aufläuft. Sonst reißen die Fäden leicht. Diese Änderung der Fadengeschwindigkeit erfordert eine zusätzliche Änderung der Drehzahl, die im folgenden Lagenregelung genannt sei und der Grundregelung überlagert werden muß.
  • Diese bei heutigen Spinnmaschinen als vorteilhaft erkannte Regelkurve entsteht also durch Überlagerung zweier getrennter Kurven. Der bisher übliche Antrieb solcher Spinnmaschinen erfolgt durch regelbare Elektromotoren, und zwar Drehstromkommutatormotoren, die nur eine - Regelmöglichkeit aufweisen, nämlich durch Verschiebung ihrer Bürsten. Diese Bürstenverschiebung erfolgt durch den sogenannten Spinnregler. Dieser wird seinerseits von zwei verschiedenen Stellen des Getriebes der Spinnmaschine aus entsprechend der Grundregelung und entsprechend der Lagenregelung verstellt und überlagert diese Verstellbewegungen seinerseits einander und überträgt sie als eine einzige Verstellbewegung auf das Regelorgan des Elektromotors. Auf diese Weise erfolgt die Bürstenverstellung des Kommutatormotors entsprechend einer Kennlinie, die sich aus der Überlagerung der beiden Kurven der Grundregelung und der Lagenregelung ergibt: Der Antrieb durch einen Elektromotor hat aber den Nachteil, daß der Elektromotor nicht unter -Last anlaufen kann und daher eine Kupplung zwischen ihm und der Arbeitsmaschine eingeschaltet werden muß. Auch muß der Elektromotor zum Zweck des Stillsetzens der Maschine abgebremst werden.
  • Erfindungsgemäß werden diese Mängel dadurch vermieden, daß zur Überlagerung der beiden Regelkurven ein Flüssigkeitsgetriebe, dessen Pumpen- und Motorteil in bekannter Weise je für sich verstellbar sind, verwendet wird; wobei das Stellwerk des Motorteils mit dem einen Organ der angetriebenen Maschine und das Stellwerk des Pumpenteils mit dem anderen Organ der Maschine verbunden sind. .
  • In Anwendung auf eine Spinnmaschine bedeutet das, daß die sogenannte Grundregelung der Fadengeschwindigkeit durch selbsttätige Steuerung der Exzentrizität der Pumpe eines die Maschine antreibenden Flüssigkeitsgetriebes von der geeigneten Stelle im Getriebe der Spinnmaschine aus, und die sogenannte Lagenregelung durch selbsttätige Steuerung der Exzentrizität des Flüssigkeitsmotors des Flüssigkeitsgetriebes von einer anderen geeigneten Stelle im Getriebe der Spinnmaschine aus erfolgt, oder umgekehrt.
  • Vorzugsweise wird die eine Steuerungsstelle des Antriebes sowohl zum- Anlassen als auch zum Regeln der Geschwindigkeit herangezogen, wobei eine der bekannten kinematischen Anordnungen vorzusehen ist, die es ermöglicht, auf sie unabhängig von zwei verschiedenen Betätigungselementen aus einzuwirken.
  • Der Anspruch 3, der sich hierauf bezieht, ist ein reiner Unteranspruch ohne selbständige Bedeutung. Bekannt ist es, die Spindel einer Drehbank durch ein Flüssigkeitsgetriebe anzutreiben, dessen Pumpen-und Motorteil je für sich verstellbar sind. Dabei ist das Stellglied des iMötorteils mit dem Planschlitten verbunden, um durch diesen selbsttätig verstellt zu werden. Infolgedessen erhöht sich die*Spindeldrehzahl in dem Maße, in welchem sich der Drehstahl der Umlaufachse des Werkstückes nähert, um die Schnittgeschwindigkeit gleichbleibend zu erhalten. Im Gegensatz zur Lehre der vorliegenden Erfindung ist das Stellglied des Pumpenteils aber nicht mit irgendeinem Organ der Maschine verbunden, sondern lediglich von Hand einstellbar, um die Schnittgeschwindigkeit zu bestimmen, die während des Betriebes der Maschine gleichbleibt. Die Erfindung löst aber die Aufgabe, zur Regelung zwei Faktoren heranzuziehen, die sich während des Betriebes der Maschine ändern.
  • Diese Aufgabe tritt auf zahlreichen Gebieten der Technik auf. So muß bei einem Fahrstuhl, dessen Geschwindigkeit sowohl bei Annäherung an Haltepunkte als auch bei veränderlicher Belastung gesetzmäßig geregelt werden.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung an Hand der Zeichnung, in der die Erfindung in Anwendung auf eine Spinnmaschine schaubildlich dargestellt ist. In dieser Zeichnung bedeutet r eine beliebige Antriebsmaschine, die durch eine Welle 2 mit dem Pumpenteil. 3 eines Flüssigkeitsgetriebes gekuppelt ist. Der Motorteil q, dieses Getriebes treibt über eine Welle 5 eine Spinnmaschine 6 an. Die Drehzahl der Abtriebswelle 5 läßt sich sowohl durch Regelung der Fördermenge des Pumpenteils 3 verändern als auch durch Regelung des minutlichen Aufnahmevermögens des Motorteils 4.: Bestehen Pumpen- und Motorteil aus Kapselpumpen, so erfolgt diese Regelung durch Veränderung der Exzentrizität. Zu diesem Zweck sind in der Zeichnung schematisch Stellhebel 7 und 8 veranschaulicht, die unabhängig voneinander verstellt werden können. Die Spinnmaschine 6, die mit dem durch die Hebel 7 und $ zweifach regelbaren Antrieb ausgerüstet ist, bedarf nun einer Steuerung, die von der bisher bekannten Steuerung abweicht. Wie schon oben erwähnt, erfolgte die Regelung bisher durch den Spinnregler, dem die Aufgabe zukam; die ihm getrennt zugeleiteten Verstellbewegungen zu einer einzigen zusammenzufassen. Erfindungsgemäß werden die beiden Verstellbewegungen aber getrennt gehalten.
  • Bei dem schematisch veranschaulichten Ausführungsbeispiel wird der Getriebeteil der Spinnmaschine 6, der die Grundregelung beherrschen soll, mit dem Stellhebel 7 für den Pumpenteil verbunden, während der Getriebeteil, der die Lagenregelung beherrschen soll, mit dem Stellhebel 8 verbunden ist und daher den ::Motorteil 4. verstellt. Es kann auch umgekehrt die Lagenregelung mit Hilfe des Pumpenteils 3 und die Grundregelung mit Hilfe des Motorteils q. durchgeführt werden.
  • Die Erfindung bietet also den Vorteil, daß der Spinnregler fortfällt, weil sich das Zusammenfassen der beiden Verstellbewegungen erübrigt. Auch wird eine Verbesserung des Spinnvorganges erzielt, weil die Geschwindigkeitskurven für die Grundregelung und für die Lagenregelung unabhängig voneinander gestaltet und dadurch allen denkbaren Erfordernissen des Spinnvorganges angepaßtwerden können, ohne daß bei der Ausbildung dieser Kurven auf die mechanischen Beschränkungen des Spinnreglers Rücksicht genommen zu werden braucht. Gemäß der schematischen Darstellung in der Zeichnung ist der nicht näher gezeigte, die Grundregelung beherrschende Getriebeteil der Spinnmaschine 6 durch eine Stange 9 mit einem waagerecht verschiebbar geführten Schieber io verbunden, der die Kurve für die Grundregelung trägt. Durch eine nicht näher gezeigte Feder wird an diese Kurve eine Nockenrolle i i angedrückt gehalten, die von einem um einen festen Drehpunkt,ii2 schwenkbaren waagerechten Hebel 18 getragen wird. In der Mitte dieses Hebels greift eine Stange 13 an, die zum Stellhebel? führt. In Abhängigkeit der Verschiebung der Stange g wird daher nach einer durch die Kurve bestimmten Funktion der Hebel 7 verstellt, der die Exzentrizität des Pumpenteils 3 steuert.
  • Unabhängig hiervon wird ein zweiter waagerecht geführter Schieber 14 mit einer Kurve durch eine Stange 15 verstellt, die zu dem die Lagenregelung bestimmenden Getriebeteil der Spinnmaschine führt. Diese Kurve wirkt auf eine senkrecht verschiebbar geführte Nockenrolle 16, die durch eine Stange '17 mit dem Stellhebel 8 verbunden ist. Die Exzentrizität des Motorteils q. wird daher nach einer beliebigen Funktion durch die Verschiebung der Stange 15 verändert, so daß sich beliebige Bedingungen der Lagenregelung erfüllen lassen.
  • MitHilfe des zweifach regelbarenAntriebes kann die .Arbeitsmaschine, insbesondere Spinnmaschine, im allgemeinen auch angefahren und gebremst werden, ohne daß hierzu eine bei laufender Maschine einzurückende Kupplung und eine besondere Bremse erforderlich würden. Zum Anfahren verändert man die Fördermenge des Pumpenteils von Null bis auf einen bestimmten Wert, während man zum Stillsetzen der Arbeitsmaschine die Fördermenge des Pumpenteils auf Null zurückstellt. Dies hat zur Wirkung, daß die Arbeitsmaschine zwangsläufig angehalten wird, ohne unter dem Einfluß ihres Schwunges weiterlaufen zu können.
  • Die Fördermenge der Pumpe soll aber andererseits auch vom Getriebe der Spinnmaschine aus im Sinne der Grundregelung oder der Lagenregelung verstellbar sein. Man muß also von zwei verschiedenen Stellen aus auf das Stellorgan des Pumpenteils einwirken können, nämlich erstens vorn Getriebe der Spinnmaschine aus selbsttätig im Sinne der Lagenregelung oder der Grundregelung und zweitens von einem Steuerorgan aus zum Anlassen oder Stillsetzen der Maschine entweder selbsttätig oder von Hand.
  • Bei der in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsform ist zu diesem Zweck die Gelenkverbindung r2 zwischen dem Hebel 18 und dem festen Lagerbock i9 lösbar. Nach Lösung dieser Verbindung kann man den Hebel 18 um die Rolle i i als Drehpunkt aufwärts schwenken, bis der Stellliebel 7 in die äußerste Nullstellung gelangt, in der der Pumpenteil 3 zu fördern aufhört und dadurch den l-lotorteil 4. zwangsläufig zum Stillstand bringt. Auf diese Weise wird die Maschine zwangsläufig stillgesetzt, während die Antriebsmaschine i weiterläuft, die alsdann ausgeschaltet werden kann. Zum Ingangsetzen der Maschine schaltet man zunächst die Antriebsmaschine i ein, während sich der Stellhebel ? noch in der Nullstellung befindet, so daß die Maschine ohne Last anlaufen kann. Dann verschwenkt man von Hand den Hebel 18, bis sein linkes Ende in Eingriff mit dem Lagerbock 19 treten kann. Wird dann die Gelenkverbindung 12 wieder hergestellt, so kann die weitereRegelung ausschließlich durch die beiden Kurven -io und.14 übernommen werden, welche die Fadengeschwindigkeit nach zwei voneinander unabhängigen Funktionen regeln, wobei die Grundregelung von der geeigneten Stelle im Getriebe der Spinnmaschine, z. B. durch die Stange 9, abgenommen und auf den einen Stellhebel, z. B. 7, übertragen wird derart, daß der Antrieb die gewünschte Geschwindigkeitsänderung erfährt. Gleichzeitig wird von einer anderen Stelle im Getriebe der Spinnmaschine die Verstellung zur Lagenregelung abgenommen, z. B. durch die Stange 15, und auf den anderen Stellhebel, z. B. 8, des Flüssigkeitsgetriebes übertragen. Die Zusammenfassung von Grundregelung und Lagenregelung geschieht also nicht mehr wie bisher im Spinnregler, sondern durch das zweifach regelbare Getriebe 3, 4.. Ein Spinnregler der bisher üblichen Bauart, der die beiden durch die Stangen 9 und 15 abgenommenen Verstellungen zu einer einzigen zusammenfassen und auf ein einziges Geschwindigkeitsregelorgan übertragen würde; fällt daher fort. Pumpenteil 3 und Motorteil a. werden unabhängig voneinander durch andere und getrennte Zwischenglieder gesteuert. In jeder der beiden Steuervorrichtungen werden vorteilhaft auswechselbare Kurven vorgesehen, wie die Kurven io und 14, damit man sowohl die Grundregelung als auch die Lagenregelung beliebig wählen kann.
  • Man kann jedoch auch diese beiden Steuerungen räumlich oder getrieblich zu einem einheitlichen Aggregat zusammenfassen, das durch das gestrichelte Rechteck 2o angedeutet ist. Dieses Aggregat ersetzt den bisherigen Spinnregler. Es erhält seine Impulse genau wie dieser von zwei verschiedenen Stellen des Maschinengetriebes aus, überträgt aber im Gegensatz zum alten Spinnregler zwei voneinander getrennte Steuerbewegungen auf die Stellorgane 7 und 8 des Antriebes. Er enthält auch vorzugsweise die beiden Regelkurven io und u4 sowie die Einrichtung 12, 18, die es ermöglicht, außer der selbsttätigen Regelung durch die Spinnmaschine auch gelegentliche Regelungen von Hand vorzunehmen. Man kann die Anordnung auch so treffen. daß der Gelenkpunkt 1.2 beliebig in höherer oder tieferer Lage am Lagerbock 1.9 angebracht werden kann, um von Hand dauernde Änderungen der Geschwindigkeit zusätzlich zur selbsttätigen Regelung vornehmen zu können.
  • Die neuartige Steuerung eines zweifach regelbaren Antriebes, die vorstehend in Anwendung auf eine Spinnmaschine erläutert wurde, ist auch auf vielen anderen Gebieten der Technik, z. B. bei Fahrzeugen, mit Vorteil anwendbar, nämlich dort, wo es sich darum handelt, eine Geschwindigkeit oder Drehzahl eines Maschinenteiles nach zwei voneinander unabhängigen Funktionen zu regeln.

Claims (3)

  1. PATENTANSPPOCHE: r. Antrieb von Maschinen und Fahrzeugen, bei dem die Drehzahl eines angetriebenen Teils während des Arbeitsvorganges gemäß der Überlagerung zweier unabhängiger Regelkurven veränderlich sein muß, die je durch die Bewegung eines Organs der Maschine gegeben sind, dadurch gekennzeichnet, daß zur Überlagerung der beiden Regelkurven ein Flüssigkeitsgetriebe, dessen Pumpen- und Motorteil in bekannter Weise je für sich verstellbar sind, verwendet wird, wobei das Stellwerk des Motorteils mit dem einen Organ der angetriebenen Maschine und das Stellwerk des Pumpenteils mit dem anderen Organ der Maschine verbunden sind.
  2. 2. Antrieb von Spinnmaschinen nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die sogenannte Grundregelung der Fadengeschwindigkeit durch selbsttätige Steuerung der Exzentrizität der Pumpe eines die Maschine antreibenden Flüssigkeitsgetriebes von der geeigneten Stelle im Getriebe der Spinnmaschine aus und die sogenannte Lagenregelung durch selbsttätige Steuerung der Exzentrizität des Flüssigkeitsmotors des Flüssigkeitsgetriebes von einer anderen geeigneten Stelle im Getriebe der Spinnmaschine aus erfolgt oder umgekehrt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch z; dadurch gekennzeichnet, daß die eine Steuerungsstelle des Antriebes sowohl zum Anlassen als auch zum Regeln der Geschwindigkeit herangezogen wird, wobei eine der bekannten kinematischen Anordnungen vorzusehen ist, die es ermöglicht, auf sie unabhängig von zwei verschiedenen Betätigungselementen aus einzuwirken.
DEB2802D 1937-06-30 1937-06-30 Antrieb von Maschinen und Fahrzeugen, insbesondere von Spinnmaschinen Expired DE866430C (de)

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DE (1) DE866430C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1106574B (de) * 1956-07-23 1961-05-10 Von Roll Ag Steuereinrichtung mit selbsttaetiger Regulierung an hydrostatischer Kraftuebertragung mit einer Pumpe und einem Fluessigkeitsmotor
DE1111475B (de) * 1956-07-03 1961-07-20 Boehringer Gmbh Geb Einrichtung zum Schutz eines Antriebes einer Maschine mit schweren Massen
DE1158999B (de) * 1955-11-19 1963-12-12 Der Ludwig Von Roll Schen Eise Selbsttaetige Regelvorrichtung fuer ein hydrostatisches Getriebe eines Fahrzeuges, insbesondere Schienenfahrzeuges

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1158999B (de) * 1955-11-19 1963-12-12 Der Ludwig Von Roll Schen Eise Selbsttaetige Regelvorrichtung fuer ein hydrostatisches Getriebe eines Fahrzeuges, insbesondere Schienenfahrzeuges
DE1111475B (de) * 1956-07-03 1961-07-20 Boehringer Gmbh Geb Einrichtung zum Schutz eines Antriebes einer Maschine mit schweren Massen
DE1106574B (de) * 1956-07-23 1961-05-10 Von Roll Ag Steuereinrichtung mit selbsttaetiger Regulierung an hydrostatischer Kraftuebertragung mit einer Pumpe und einem Fluessigkeitsmotor

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