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DE866291C - Mechanische Vorwaehlregeleinrichtung mit Kraftverstaerkung fuer ein regelbares Getriebe - Google Patents

Mechanische Vorwaehlregeleinrichtung mit Kraftverstaerkung fuer ein regelbares Getriebe

Info

Publication number
DE866291C
DE866291C DEP2619D DEP0002619D DE866291C DE 866291 C DE866291 C DE 866291C DE P2619 D DEP2619 D DE P2619D DE P0002619 D DEP0002619 D DE P0002619D DE 866291 C DE866291 C DE 866291C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
control device
power amplification
mechanical
rotation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP2619D
Other languages
English (en)
Inventor
Albrecht Dipl-Ing Maurer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Patentverwertung Reimers W GmbH
Original Assignee
Patentverwertung Reimers W GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Patentverwertung Reimers W GmbH filed Critical Patentverwertung Reimers W GmbH
Priority to DEP2619D priority Critical patent/DE866291C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE866291C publication Critical patent/DE866291C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

  • Mechanische Vorwählregeleinrichtung mit Kraftverstärkung für ein regelbares Getriebe Zur Regelung der Geschwindigkeit eines Antriebes dienende regelbare Getriebe müssen häufig in Abhängigkeit von einer Meßgröße verstellt werden, die keine so großen Kräfte ausüben kann, wie sie zur Verstellung .des Getriebes erforderlich sind. Die von der Meßgröße abgenommene Kraft mußdann verstärkt den Regeleinrichtungen .des Getriebes zugeleitet werden. Für solche Zwecke sind elektrische Einrichtungen bekannt, die jedoch in vielen Fällen zu verwickelt, zu empfindlich und auch zu teuer sind. Durch die Erfindung soll eine Vorwählregeleinrichtung mit Kraftverstärkung geschaffen werden, die rein mechanisch arbeitet und sich durch einfache und infolgedessen auch billige Bauart und wegen der Einfachheit auch durch große Zuverlässigkeit und Unempfindlichkeit auszeichnet. Die Erfindung besteht darin, daß von einer mit gleichbleibender Drehzahl und Drehrichtung laufenden Kraftwelle zwei in entgegengesetzten Richtungen laufende Zahnritzel angetrieben werden, mit deren jedem ein durch die Vorwähleinrichtung axial verschiebbares Zahnrad durch Verschieben in Wirkungsverbindung gebracht werden kann, welches Zahnrad als Mutter auf einer Gewindespindel sitzt und auf die Regelspindel des zu regelnden Getriebes treibt derart, daß nach Kuppeln des verschiebbaren Zahnrades mit einem der Zahnritzel die Regelspindel gedreht wird und zugleich das sich drehende Zahnrad auf der Gewindespindel in seine Ausgangsstellung zurückwandert, in .der es außer Verbindung mit dem Zahnritzelkommt. Um die notwendigeAxialversehiebung des Zahnrades herbeizuführen, kann die das Zahnrad tragende Gewindespindel mit der Vorwähleinrichtung derart gekuppelt sein, .daß bei Betätigung der Vorwähleinrichtung die Gewindespindel gedreht und dadurch das Zahnrad axial verschoben wird. Es ist aber auch möglich, die das Zahnrad tragende Gewindespindel umdrehbar, aber axial verschiebbar zu lagern und mit der Vorwähleinrichtung derart zu kuppeln, daß bei Betätigung der Vorwähleinrichtung die Gewindespindel samt dem auf ihr sitzenden Zahnrad axial verschoben wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine schematische Seitenansicht der Einrichtung und Abb. 2 die Draufsicht.
  • Von, einer im allgemeinen mit gleichbleibender Drehzahl und Drehrichtung laufenden Kraftwelle i, zweckmäßig einer Welle des zu regelnden Antriebes, die z. B. von dem Hauptmotor angetrieben werden kann, soll .die Kraft zur Verstellung einer Regelspindel 2 des Antriebs abgenommen werden, wobei die Richtung und das Maß, der Verstellung der Regelspindel durch die Verstellung einer Vorwähleinrichtüng bestimmt sind, die von irgendwelchen Meßgrößen eingestellt werden kann und in der Zeichnung durch eine Einstellkurbel 3 veranschaulicht ist.
  • Auf der Kraftwelle i sitzt ein Ritzel 4, das mittels eines Zahnrades 5 eine Welle 6 antreibt, auf der ein weiteres Ritzel 7 befestigt ist. Das Zahnrad 5 kämmt mit einem Zahnrad 8 auf einer Welle 9, die ebenfalls noch ein mit dem Ritzel 7 gleich großes Ritzel io trägt. Parallel zu den Wellen 6 und 9 liegt drehbar, aber in Achsrichtung unverschieblich eine Gewindespindel i i, auf der ein Zahnritzel 12 befestigt ist, das in ein mit der Einstellkurbel 3 verbundenes Zahnrad 13 greift. Das Zahnrad 13 ist auf der Regelspindel z drehbar gelagert.
  • Auf der Gewindespindel i i bewegt sich eine außen als Zahnrad ausgebildete Mutter 14, die in ein fest mit der Regelspindel 2 verbundenes Zahnrad 15 eingreift. Mit der Mutter 14 sind zwei gleich große Zahnräder 16, und i7 verbunden, .die durch Verschiebung der Mutter 14 in Eingriff mit den Ritzeln 7 bzw. io gebracht werden können.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Durch die umlaufende Kraftwelle i werden die beiden Ritzel7 und io ständig in unter sich entgegengesetzter Drehrichtung angetrieben. Wird nun die Einstellkurbel 3, zu deren Betätigung nur sehr geringe Kräfte erforderlich sind, die gegebenenfalls durch eine Meßeinrichtung geliefert werden können, gedreht, dann wird über die Zahnräder 12 und 13 auch die Gewindespindel i i gedreht.
  • Dadurch wird die zunächst stillstehende Mutter 14 verschoben und entweder das Zahnrad 16 mit dem Ritzel 7 oder das Zahnrad 17 mit dem Ritzel io in Eingriff gebracht, wodurch die Mutter 14 in Drehrichtung versetzt wird. Da jetzt die Gewindespindel i i stillsteht, hat diese Drehung der Mutter 14 .deren Verschiebung auf der Gewindespindel zur Folge. Die Drehrichtungen sind so gewählt, .daß diese durch das Zahnrad 16 oder 17 erzeugte.Drehung und.damit Verschiebung der Mutter 14 ihre durch die Drehung der Gewindespindel i i bewirkte Verschiebung wieder rückgängig macht. Sobald die Mutter 14 wieder ihre Ausgangsstellung erreicht hat, hört der Eingriff des Rades 16 bzw.17 in das Ritzel 7 bzw. io und damit die Bewegung auf. Durch die sich drehende Mutter 14 wird über. das Zahnrad 15 gleichzeitig die Regelspindel. 2 gedreht, .und zwar in einem der Bewegung der Einistellkurbel3 entsprechenden Ausmaße und Drehsinn. Werden z. B., wie dargestellt, .die Zahnräder.13 und 15 und die Ritzel 12 und 14 untereinander gleich groß gemacht, dann folgt die Regelspindel 2 genau der durch die Einstellkurbel 3 in das Zahnrad 13 eingeleiteten Bewegung.
  • Wird das Übersetzungsverhältnis zwischen den Rädern 12 und 13 anders als zwischen den Rädern 14 und 15 gewählt, dann kann ein beliebiges Verhältnis zwischen der Verschiebung der Einstellkurbel 3 und der Drehung der Regelspindel?" erreicht werden. Das wird in den meisten Fällen notwendig sein, um den von .der Art der Meßvorrichtung abhängigen Weg der Einstellkurbel in eine der Art des Regelgetriebes entsprechende Drehung der Regelspindel umzuwandeln.
  • Die dargestellte Bauart kann ,dadurch noch vereinfacht werden, daß .die eine der beiden Wellen 6 und 9 unmittelbar von der Kraftwelle i angetrieben wird, wodurch das Ritzel 4 wegfällt. Auch die Zahnräder 5 und 8 können entbehrt werden, wenn man die beiden Ritzel 7 und io unmittelbar ineinandergreifen läßt.
  • Weiter ist es unter Umständen möglich, die Einstellkurbel 3 unmittelbar auf die Gewindespindel i i wirken zu lassen, wodurch die Räder 12 und 13 in Wegfall. kommen. In jedem Falle kann die Vorwähleinrichtung fernbetätigt werden.
  • Um jederzeit eine Übersicht zu haben, auf welcher Reglerstellung die Vorwähleinrichtung steht, oder den Regler mit ihrer Hilfe auf eine bestimmte Stellung einstellen zu können, empfiehlt es sich, für die Kennzeichnung der Stellung der Vorwähleinrichtung eine Teilung vorzusehen, die nicht gezeichnet ist.
  • Die in der Einleitung erwähnte andere Möglichkeit, -die durch die Vorwähleinrichtung erzeugte Anfangsverschiebung der Mutter 14 nicht durch eine Drehung, sondern durch eine Verschiebung der nicht drehbar, aber axial verschiebbar gelagerten Gewindespindel !hervorzubringen, ist zeichnerisch nicht dargestellt. Sie läßt sich in bekannter Weise verwirklichen, z. B. dadurch, daß die Drehung der Kurbel 3 durch eine Kurve oder einen Nocken in eine Axialverschiebung der Gewindespindel i i umgewandelt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mechanische Vorwählregeleinrichtung mit Kraftverstärkung für ein regelbares Getriebe mit entgegengesetzt sich drehenden, dauernd angetriebenen Rädern, von denen das eine oder das andere durch eine Drehbewegung unter Vermittlung einer Schraube und Mutter in Eingriff und durch den Nachlauf wieder außer Eingriff gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß für den Eingriff in die dauernd angetriebenen, als Stirnräder ausgebildeten Räder (7 und ro) Schieberäder (r6, 17) dienen derart, daß die den Eingriff bewirkende Drehbewegung von vornherein das zur Erzielung der gewünschten Regelstellung erforderliche Ausmaß und eine beliebige Geschwindigkeit haben kann.
  2. 2. Mechanische Vorwä.hlregeleinrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß für die Kennzeichnung der Stellung der Vorwähleinrichtung (3) eine Teilung vorgesehen ist.
DEP2619D 1941-07-10 1941-07-10 Mechanische Vorwaehlregeleinrichtung mit Kraftverstaerkung fuer ein regelbares Getriebe Expired DE866291C (de)

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DE866291C true DE866291C (de) 1953-02-09

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