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DE511956C - Steuereinrichtung, insbesondere mechanische Entkupplungsvorrichtung fuer Zaehlermaximumwerke - Google Patents

Steuereinrichtung, insbesondere mechanische Entkupplungsvorrichtung fuer Zaehlermaximumwerke

Info

Publication number
DE511956C
DE511956C DES92633D DES0092633D DE511956C DE 511956 C DE511956 C DE 511956C DE S92633 D DES92633 D DE S92633D DE S0092633 D DES0092633 D DE S0092633D DE 511956 C DE511956 C DE 511956C
Authority
DE
Germany
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parts
controlled
gear
button
control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES92633D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES92633D priority Critical patent/DE511956C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE511956C publication Critical patent/DE511956C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters
    • G01R11/60Subtraction meters; Meters measuring maximum or minimum load hours

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Retarders (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Steuereinrichtung, insbesondere mechanische Entkupplungsvorrichtung für Zählermaximumwerke Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung, die sich besonders zur mechanischen Entkupplung von Zählermaximumwerken eignet. Sie hat den Vorteil, daß sie zu ihrem Antrieb nur wenig Kraft erfordert, ruckartig unter Vermeidung von Zwischenstellungen arbeitet, auch wenn sie von einem schleichend bewegten Teil angetrieben wird, und insbesondere eine genaue Einstellung der Entkupplungszeit mit einfachen Mitteln zuläßt.
  • Erfindungsgemäß -werden von wenigstens einem Steuerkörper, z. B. von einer Nockenscheibe, zwei Steuerteile betätigt, die mit je einem Teil eines Differentialgetriebes verbunden sind, dessen dritter Teil mit einer Schalteinrichtung o. dgl. gekuppelt ist.
  • Das Getriebe fällt besonders einfach aus, wenn die als Taster wirkenden Steuerteile, die durch eine gemeinsame Nockenscheibe unter tangentialer Versetzung ihrer Angriffspunkte angetrieben werden, die beiden Teile des Differentialgetriebes in entgegengesetzem Sinn derart bewegen, daß der dritte Teil bei gleichen Verschiebungswegen in Ruhe bleibt oder sich andersartig bewegt als bei Differenz der Verschiebungswege. Die eine Bewegungsart dieses dritten Teils kann durch einen passenden Leergang oder Totgang in dem Verbindungsgetriebe zwischen diesem Teil und dem Schaltwerk aufgenommen und dadurch unschädlich gemacht werden. Damit die wirksame Steuerbewegung möglichst ruckartig auftritt, gibt man dem Nocken eine steile Abgleitfläche; so daß infolge der tangentialen Versetzung der Taster zuerst der' eine, dann der andere eine ruckartige Bewegung ausführt. .
  • An Hand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden, In dem Schema der Abb. i ist i der mit dem steilflankigen Nocken 2 versehene, in Richtung des Pfeiles 3 bewegte Steuerkörper. Auf ihm schleifen die Taster q:, 5 mit den Zahnstangen 6, 7, die durch die Stifte 8 gerade geführt werden. Die Zahnstange 6 treibt mittels des Ritzels g das Sonnenrad io eines Differentialgetriebes in dem einen, die Zahnstange 7 mittels des Ritzels i i das Sonnenrad 12 im entgegengesetzten Sinne an. Das Planetenrad 13 mit der Kreuzwelle 1q. ist mit dein Steuerhebel 15 gekuppelt, der mit irgendeinem Schaltgetriebe in Verbindung steht.
  • Die Spitzen der Taster d., 5 sind um die Strecke d in der Bewegungsrichtung 3 gegeneinander versetzt.
  • Die Einrichtung arbeitet auf folgende Weise: Solange die Taster auf dem Teil 16, 17 des Steuerkörpers i gleiten, bleibt der Hebel 15 in Ruhe. Beim Weiterwandern des Steuerteils i gleitet zunächst der Taster 4 von dem Punkt 17 nach dem Punkt 18 ab, der Hebel 15 bewegt sich ruckartig dabei nach rückwärts im Sinne des Pfeils ig. Nach einer bestimmten Zeit, die durch Regelung des Abstandes d bequem einstellbar ist, gleitet auch derTaster 5 von 17 nach 18 ab, und der Hebel 15 kehrt in die Ausgangsstellung zurück; bei der weiteren Bewegung des Steuerkörpers i bleibt der Hebel 15 wieder in Ruhe.
  • Beim Ausführungsbeispiel der Abb. i ist als Differentialgetriebe ein Planetengetriebe verwendet, bei dem der Abb. 2 ein Differentialhebelgetriebe.
  • Der Taster 5 ist hier an dem einen Arm des doppelarmigen Hebels 2o angebracht, der sich um die feststehende Achse 2i drehen kann. An dem anderen Arm ist bei 22 der Differentialhebel 23 drehbar gelagert. An einer Stelle 24, die sich bei Gleichlage der Hebel 2o, 23 mit dem Drehpunkt 21 deckt, ist die Steuerstange 25 für den Antrieb des Schaltgetriebes angelenkt. An dem freien Ende des Differentialhebels 23 ist der Taster 4 angebracht.
  • Die Wirkungsweise ist im wesentlichen die gleiche wie bei Abb. i. Auch hier bleibt der Steuerteil 25 in Ruhe, solange die Verschiebungswege für die Taster ¢, 5 gleich sind. Bei Verschiedenheiten der Verschiebungswege dagegen, z. B. wenn nacheinander die Taster 4, 5 von der steilen Flanke 17, 18 des Steuernockens abgleiten, wird die Schalteinrichtung betätigt.
  • Als Differentialgetriebe kann auch ein Schraubengetriebe verwendet werden, dessen Mutter beispielsweise von dem einen, dessen Spindel von dem anderen Taster gedreht wird, wobei die Längsverschiebung entweder der Mutter oder der Spindel auf das Schaltgetriebe übertragen wird.
  • Eine konstruktiv besonders einfache Ausführungsform der Einrichtung ist schematisch in Abb. 3 und in den Einzelheiten in Abb. 4 dargestellt.
  • In Abb.3 ist an dem irgendwie gerade geführten Taster 5 bei 26 der Wälzkörper 27 mit dem Steuerarm 28 gelagert. Er rollt auf der zweckmäßig verzahnten Flanke des Tasters 4 ab. Von den vorerwähnten Ausführungsformen unterscheidet sich die der Abb. 3 in der Hauptsache dadurch, daß auch bei gleichem Verschiebungsweg der beiden Taster der dritte Teil des Differentialgetriebes eine Bewegung ausführt. Diese Bewegung ist aber von anderer Art als die, die bei Differenz der Verschiebungswege stattfindet. Werden beispielsweise die beiden Taster 4, 5 gleichzeitig um die Strecke s verstellt, so werden der Wälzkörper 27 und der Steuerarm 28 nur parallel in -die Lage 27o, 28o verschoben. Das Ende des Steuerarmes 28 legt dabei die Strecke a zurück. Wird hingegen der Taster 5 in der gezeichneten Stellung festgehalten und nur der Taster 4 um die Strecke s verstellt, so führen die Teile 27, 28 eine Drehbewegung aus, oder Steuerarm 28 gelangt in die Stellung 28I, das Ende des Steuerarmes legt dabei die Strecke A zurück. Damit die Schalteinrichtung nur bei dieser Bewegungsart betätigt wird, kann man in das Verbindungsgetriebe zwischen dem Hebel 28 und der Einrichtung einen Leer-, Totgang o. dgl. einschalten, der die Verschiebung a, nicht dagegen die Verschiebung A aufnimmt.
  • In Abb. ¢ schleifen auf der Nockenscheibe i, die vom Uhrwerk angetrieben wird, die um die Strecke d tangential mit ihren Angriffsteilen versetzten Taster 4, 5, die durch die Federn 40, 5o gegen den Umfang der NOckenscheibe gedrängt werden. Beide Taster sind drehbar um die gemeinsame Achse 45 gelagert. Der eine Taster 4 trägt das Zahnsegment 41, der andere Taster 5 trägt den Gabelhebel 51, an dem bei 26 das mit dem Segment 41 kämmende Ritzel 27 mit dem Steuerhebel 28 gelagert ist. Der Steuerhebel ist durch die Schubstange 29 mit dem Kupplungsgetriebe 3o des Zählermaximumwerkes verbunden. Bei 31 ist zwischen der Stange 2g und dem Hebel 32 der erwähnte Leergang eingeschaltet.
  • In den Abb.5 bis 7 sind die charakteristischen Betriebsstellungen des Getriebes dargestellt.
  • In Abb. 5 ist der eine Taster q. von der steilen Flanke des Steuernockens abgeglitten, während der Taster 5 gerade noch auf dem Nockenrücken ruht. Der Steuerhebe128 und der Hebel 32 hat die äußerste Endstellung erreicht.
  • In Abb. 6 ist auch der zweite Taster 5 abgeglitten. Der Steuerhebel 2-8, die Schubstange 2g haben die Endstellungen am weitesten rechts erreicht, der Hebel 3:2 ist entsprechend dem Leergang 31 etwas dagegen zurückgeblieben.
  • In Abb. 7 sind beide Taster gerade auf dem höchsten Punkt des Steuernockens angelangt. Der Steuerhebel 28 und die Stange 2g haben sich entsprechend dem Leergang 31 etwas nach links bewegt, der Hebel 32 hat aber die Stellung der Abb. 6 beibehalten.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steuereinrichtung, insbesondere mechanische Entkupplungsvorrichtung für Zählermaximumwerke, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, durch die von wenigstens einem Steuerkörper zwei Steuerteile betätigt werden, die mit je einem Teil eines Differentialgetriebes verbunden sind, dessen dritter Teil mit einer Schalteinrichtung gekuppelt ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Steuerkörper beiden gesteuerten Teilen eine wenigstens annähernd dem zeitlichen Verlauf nach gleichartige, aber veränderliche Bewegung derart erteilt, daß der eine gesteuerte Teil zeitlich in der Bewegung nachhinkt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich bei einer bestimmten Stellung des Steuerkörpers zu den gesteuerten Teilen die Bewegung der beiden Teile mit einer gewissen, gegebenenfalls einstellbaren Zeitdifferenz sich mehr oder weniger sprunghaft ändert, und daß die gesteuerten Teile die entsprechenden Differentialgetriebeteile im entgegengesetzten Sinne antreiben, so daß sich der dritte Teil des Differentialgetriebes bei Gleichheit der Verschiebungswege der gesteuerten Teile in der Hauptsache nicht oder andersartig bewegt als bei Differenz der Verschiiebungswege. d..
  4. Einrichtung nach Anspruch 3, bei der sich bei Gleichheit der Verschiebungswege der gesteuerten Teile der dritte Teil des Differentialgetriebes in anderer Art bewegt als bei Differenz der Verschiebungswege, dadurch gekennzeichnet, daß in das Verbindungsgetriebe zwischen diesem dritten Teil und dem Schaltwerk ein Leergang oder Totgang eingeschaltet ist, der wenigstens annähernd die bei gleichen Verschiebungswegen der gesteuerten Teile auftretende Bewegung dieses dritten Teils aufnimmt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen gesteuerten Teil ein Wälzkörper gelagert ist, der auf dem anderen gesteuerten Teil abrollt.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 4. und 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf dein Umfang einer Nockenscheibe (i, A.bb. q.) zwei gleichachsig (Achse 45) gelagerte Taster (¢, 5) schleifen, die durch Schwer-oder Federkraft (Federn q.o, 5o) gegen den Umfang gedrängt werden und mit den angegriffenen Teilen tangential in Richtung (um die Strecke d) des Umfanges versetzt sind, daß mit dem einen Taster (4.) ein gleichachsig zur Tasterdrehachse (q,5) gelagertes Zahnrad oder Zahnsegment (q.1) verbunden ist, an einem mit dem anderen Taster (5) verbundenen Hebel (5 i) ein mit dem Zahnrad (4i) kämmendes Ritzel (:27) außerhalb der Tasterdrehachse (q.5) gelagert ist, das durch einen Steuerarm (28) unter Zwischenschaltung eines Leerganges (30 ) die Kupplung (30) eines Maximumwerlzes betätigt.
DES92633D 1929-07-07 1929-07-07 Steuereinrichtung, insbesondere mechanische Entkupplungsvorrichtung fuer Zaehlermaximumwerke Expired DE511956C (de)

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