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DE866059C - Einrichtung zur genauen Nachstellung der Zwischenfrequenz eines UEberlagerungsempfaengers auf eine Sollfrequenz - Google Patents

Einrichtung zur genauen Nachstellung der Zwischenfrequenz eines UEberlagerungsempfaengers auf eine Sollfrequenz

Info

Publication number
DE866059C
DE866059C DET2441D DET0002441D DE866059C DE 866059 C DE866059 C DE 866059C DE T2441 D DET2441 D DE T2441D DE T0002441 D DET0002441 D DE T0002441D DE 866059 C DE866059 C DE 866059C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
khz
intermediate frequency
receiver
motor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET2441D
Other languages
English (en)
Inventor
Guenther Rost
Karl Dipl-Ing Schwarz
Gottfried Dipl-Ing Vogt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET2441D priority Critical patent/DE866059C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE866059C publication Critical patent/DE866059C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B5/00Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input
    • H03B5/02Details
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/42Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output to obtain desired frequency without varying speed of the generator
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B21/00Generation of oscillations by combining unmodulated signals of different frequencies
    • H03B21/01Generation of oscillations by combining unmodulated signals of different frequencies by beating unmodulated signals of different frequencies
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J7/00Automatic frequency control; Automatic scanning over a band of frequencies
    • H03J7/02Automatic frequency control
    • H03J7/16Automatic frequency control where the frequency control is accomplished by mechanical means, e.g. by a motor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description

  • Einrichtung zur genauen Nachstellung der Zwischenfrequenz eines Überlagerungsempfängers auf eine Sollfrequenz Die Erfindung löst die Aufgabe, die Zwischenfrequenz eines Überlagerungsempfängers, mittels eines Motors selbsttätig so nachzuregeln, daß sie mit hoher Genauigkeit mit der Soilzwischenfrequenz übereinstimmt. Die erfindungsgemäße Regelung arbeitet so genau, daß: z. B. eine. Zwischenfrequenz von i2o kHz auf i Hz (und weniger) genau eingestellt bleibt.
  • Im Empfängerbau ist die sogenannte selbsttätige Scharfabstimmung allgemein bekannt. Im Zwischenfrequenzteil wird eine von der Größe und Richtung der Frequenzabweichung der Zwischenfrequenz von der Sollzwischenfrequenz abhängige Regelgleichspannung erzeugt, die mittels einer Nachstimmröh:re die Überlagererfrequenz im Sinne einer Übereinstimmung der Zwischenfrequenz mit der Sollzwischenfrequenz selbsttätig nachregelt. Bei dieser Regelung bleibt jedoch immer eine Restverstimmung bestehen, da andernfalls keine Regelspannung mehr vorhanden sein würde. Es ist auch bekannt, eine derartige Regelung mittels eines Motors statt mit einer Nachstimmröhre zu bewirken, jedoch sind hserbei Relais notwendig, die immer eine bestimmte Schaltempfindlichkeit (Reizschwelle) besitzen und daher die Regelgenauigkeit beschränken. Eine motorische Frequenzregelung ist bekanntlich auch ohne Relais durchgeführt worden, nämlich. unter Verwendung von Induktionsmotoren (Ferraris-Motoren), wie sie in Elektrizitätszählern verwendet werden. Derartige Motoren erfüllen jedoch nicht die anfangs erwähnte Anforderung an hohe Genauigkeit. Sie haben nämlich die Eigenschaft, daß das. Drehmoment gerade bei kleinem Frequenzunterschied nicht mehr ausreicht. Dies ist nachteilig, weil zur Vermeidung eines Weiterdrehens über die richtige Einstellung hinaus infolge der Schwungmasse des Motors und zur Vermeidung einer hierdurch verursachten Pendelung eine Wirbelstrombremse notwendig ist. Daher erfolgt die Einstellung einer Frequenz von z. B. 170 kHz nur mit einer Genauigkeit von 1,5, bis 2 Hz.
  • Die beschriebenen bekannten Regelverfahren haben ferner den -Nachteil, daßi die Genauigkeit der Regelung von der Konstanz von Regelspannungserzeugern-(gegensinnig verstimmte Schwingungskreise nach R o u n d oder Bandfilterschaltung nach Riegger und Seeley und anschließende Gleichrichter) oder einer Frequenz@brücke und der Netzfrequenz (Telefunkenmitteilungen Nr. 86, 19411, S.57) abhängig ist. Dagegen dient .bei der Erfindung in an sich bekannter Weise lediglich eine frequenzkonstante Schwingung zum Vergleich für die nachzustellende Frequenz.
  • Die Erfindung geht von einer anderen bekannten Regeleinrichtung aus. Bei dieser wird die Zwischenfrequenz (z. B. 12o kHz ± A f) durch Mischung mit einer hochkonstanten Frequenz (z. B. li 19,95 kHz) in eine für einen Synchronmotor brauchbare, niedrige, entsprechend der Zwischenfrequenz schwantkende Frequenz (z. B. 5o Hz ± A f) umgewandelt. Ein zweiter Synchronmotor wird mit der als Normalfrequenz dienenden Netzfrequenz (5o Hz) gespeist. Beide Motoren treiben die Sonnenräder eines Differentialgetriebes an, dessen Planetenrad bei einer Drehung um die Achse der Sonnenräder das Frequenznachstellglied (Drehlzondernsator) des zur Zwischenfrequenzbildung dienenden Oszillators betätigt und bei Übereinstimmung der beiden Frequenzen bei weiterlaufenden Motoren keine Drehung um die Achse der Sonnenräder ausführt. Die besonderen Vorteile dieser Einrichtung werden unten bei der Beschreibung der Abb. i näher erläutert. Als Nachteil dieser soeben beschriebenen Regeleinrichtung zur Konstanthaltung der Zwischenfrequenz ist jedoch zu nennen, daß die Genauigkeit der Regelung von- der Konstanz der Netzfrequenz abhängt.
  • Die Erfindung gibt eine Schaltung an, bei welcher der Einfluß- der Frequenzschwankungen der Netzfrequenz herausfällt. Die Erfindung, die sich auf die zuletzt beschriebene Regelrichtung bezieht, besteht nämlich darin, daß die zur Umwandlung der schwankenden Zwischenfrequenz in die für einen Synchronmotor brauchbare niedrige Frequenz benötigte hochkonstante Oszillatorfrequenz (z. B r 19,95 kHz) aus einer stabiliserten Frequenz, z. B. einer -der Zwischenfrequenz des Empfängersgleicben Frequenz (it2o kHz), und (der Netzfrequenz (5o Hz) durch eine derartige Modulation gebildet wird, daß bei dieser Modulation die eine Seitenfrequenz (i2o,o.5 kHz) und der schädliche Träger @(i2o kHz kompensiert werden.
  • Abb. i zeigt schematisch die bekannte Regelung mit zwei Synchronmotoren bei der Anwendung auf niedrige Frequenzen, die unmittelbar zur Speisung der- Motoren dienen können. Die Sollfrequenz wird in dem Generator G, erzeugt urid speist den Synchronmotor M1. Der andere Synchronmotor M2 wird von der nachzustellenden, Frequenz f ± A f betrieben, die in dem Generator G2 erzeugt wird. Die beiden Motoren M1 und M2 drehen über je ein Zahnradgetriebe in entgegengesetzter Richtung die Sonnenräder S1 und S2, die beide in das Planetenrad P eingreifen. Laufen beide Motoren und damit beide Sonnenräder S1 und S2 gleich schnell, so dreht sich zwar das, Planetenrad P, jedoch führt seine Achse a keine Drehung um die Achse A aus, die durch die Hohlachse H des Sonnenrades S2 hindurchgeführt ist. Drehen sich die beiden Motoren infolge Nichtübereinstimmung der beiden Frequenzen verschieden schnell, so wird die Achse A gedreht und betätigt über ein Unterseüzungsgetriebe Ü ein Frequenzregelglied, z. B. den Drehkondensator eines Röhrengenerators G2, oder beeinfiußt über ein, an sich bekanntes Regelglied die Drehzahl eines umlaufenden Generators im Sinne einer Übereinstimmung der Frequenzen.
  • Der besondere Vorteil dieser bekannten Einrichtung liegt darin., daß, die Forderung nach. einem ausreichend starken Drehmoment auch bei der kleinsten Frequenzabweichung erfüllt ist. Es wird hier die Erscheinung ausgenutzt, da& bei einem Synchronmotor die Drehzahl immer genau der Frequenz des zugeführten Wechselstromes entspricht. Steigt die Frequenz an, so steigt auch die Drehzahl. Sinkt die Frequenz, so sinkt auch die Drehzahl. Voraussetzung-ist, daß die Synchronmotoren so stark sind, daß sie bei den größten auftretenden Drehmomenten noch nicht außer Tritt fallen und dann der eine Motor von dem anderen mitgenommen: wird. Die Regeleinrichtung arbeitet also genau richtig oder gar nicht. Letzteres kann durch eine ausreichende Bemessung der Motoren verhindert werden. Ist nach Beendigung des Regelvorganges eine Übereinstimmung der Frequenzen und damit auch der Drehzahlen der beiden Motoren erreicht, so kann der eine Motor seine Drehzahl- nicht weiter ändern, weil sie immer der zugeführten Frequenz starr folgt und weil das bei einer Übereinstimmung der Frequenzen zur Ruhe gekommene Nachstellglied keine weitere Frequenzänderung mehr bewirken kann. Es findet also keine Regelung über das Ziel hinaus statt, so daß keine Pendelungen auftreten können und daher auch, keine Bremse zurVermeidung vonPendelungen notwendig isst. Die Drehzahl des Planetenrades um die Achse der Sonnenräder entspricht genau der Frequenzabweichung-von der Sollfrequenz und ist bei einer Übereinstimmung der Frequenzen gleich Null geworden. Damit ist der Regelvorgang beendet. Bei einem Induktionsmotor dagegen wird bei einer Frequenzabweichung ein dieser Abweichung entsprechendes Drehmoment erzeugt, welches das Nachstellglied in -Bewegung setzt. Bei Erequenzübereinstimmung ist dann zwar das Drehmoment zu Null geworden, jedoch mu& die Geschwindigkeit der sich drehenden Massen erst durch Bremsung zu Null gemacht wenden. Es ist hier also im Gegensatz zur bekannten Regeleinrichtung nach Abb. i kein starrer Zusammenhang zwischen Frequenzabweichung und Drehzahl des Nachstellgliedes vorhanden.
  • Vorteilhaft .ist ferner bei der bekannten Einrichtung nach Abb. i, daß, die Nachsteilgeschwindigkeit von der Größe der Frequenzabweichung abhängig ist. Sie ist nämlich bei größerer Abweichung ebenfalls größer. Die Nachstellgeschwindigkeit. wird auch durch die Größe der Untersetzung zwischen den Motoren einerseits und dem Frequenznachstellglied andererseits bestimmt. Das Planetengetriebe wird zweckmäßig etwa in die Mitte der Untersetzung geschaltet, weil einerseits das Planetengetriebe zweckmäßig nicht mit zu hoher Drehzahl laufen soll; jedoch andererseits kleine Teilungsfehler in den beiden Sonnenrädern sich in möglichst kleinem Maße auf das Nachstellglied übertragen und damit die Genauigkeit der Nachstellung möglichst wenig beeinflussen sollen.
  • Wird die Regeleinrichtung nach Abb. i zur Konstanthaltung der Zwischenfrequenz eines überlagerungsempfängers angewendet, so wird die Zwischenfrequenz von z. B. 12o kHz ± A f zweckmäßig mittels einer frequenzkonstanten Schwingung von z. B. 119,95 kHz auf eine für einen Synchronmotor brauchbare niedrige Frequenz von z. B. 5o Hz ± A f heruntergesetzt und der zweite Synchronmotor mit der Netzfrequenz von 5o Hz betrieben-. Da hierbei die Höhe der Netzfrequenz von Einffluß auf die Regelgenauigkeit ist, wird bei dem unten beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung nach Abb. 2 und 3 die frequenzkonstante Schwingung von 119,95 kHz durch Modulation einer frequenzkonstanten Schwingung von 12o kHz, die z. B. von einem Quarz gesteuert wird, mit der Netzfrequenz erzeugt. Dann fällt nämlich der Einfluß der Schwan, kungen der Netzfrequenz heraus.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung erfüllt bei der Anwendung auf einen Einseitenbandempfänger hohe Anforderungen. Wird bei trägerloser Sendung der Träger am Empfänger zugesetzt, so muß. die Frequenz des zugesetzten Trägers mit dem ursprünglichen Träger des Senders bis auf i Hz genau übereinstimmen, weil sich bei der Demodulation alle Niederfrequenzen um diesen Frequenzfehler verschieben, was schon bei einigen Herz Abweichung als Harmoniestörung empfunden würde. Wegen der Inkon.stanz der ,Kurzwellenoszillatoren muß die Frequenznachregelung imstande sein, 5 Hz nach-zuregeln, ohne daß die Frequenzabweichung von i Hz überschritten wird. Besser ist es, wenn 2o bis 5o Hz nachgeregelt werden können. Der gesamte Nach regelbereich soll ± io ooo Hz betragen., weil der Sender und Empfänger zusammen innerhalb dieses Bereichs schwanken köhnen. Wird dagegen der Träger am Empfänger durch Aussiebung und Verstärkung eines vom Sender ausgestrahlten schwachen Trägers gewonnen, so kann eine solche Frequenzabweichung nicht vorkommen, jedoch ist trotzdem eine Genauigkeit der Frequenzntachstellung von ± io Hz erforderlich, weil das zur Aussiebung des Trägers dienende Filter sehr schmal ist und die zur Trennung der beiden Seitenbänder (im Falle der Übermittlung von verschiedenen Nachrichten auf den beiden Seitenbändern) dienenden Filter eine sehr hohe Flankensteilheit besitzen). Für Einseitenban.dempfänger mit wahlweise örtlich erzeugten oder vom Sender gesteuerten Trägern ist natürlich die höhere Genauigkeit von i Hz zu erfüllen.
  • Abb. 2 zeigt schematisch die Anwendung der erfindungsgemäßen Regeleinrichtung auf einen Einseitenbandempfänger, wie er für den Überseeempfang gebraucht wird. Die von der Antenne A,t empfangenen Schwingungen werden der Reihe nach der Hochfrequenzstufe HF, der ersten Mischstufe Mi I mit zugehörigem Oszillator 01, dem Zwischenfrequenzvereärker ZF I, der zweiten Mis.ahstufe Mi II mit zugehörigem Oszillator 02 und dem zweiten Zwischenfrequenzverstärker ZF 1I zugeführt und gelangen von dort zum nicht dargestellten. Demodulator. Um einen zusätzlichen frequenzstabilisierten Oszillator für die Regeleinrichtung zu ersparen, gewinnt man aus demselben quarzstabilisierten Oszillator 02 die Überlagererfrequenz für die Mischstufe Mi II durch Frequenzvervielfachung im Vervielfacher h und die der Zwischenfrequenz gleiche Sollfrequenz von rzo@kHz mittelseines.Frequenzteilers,T. Die im Empfänger aus der Empfangsfrequenz gebildete Zwischenfrequenz von 12o kHz ± A f wird in dem Trägerfilter TF ausgefiltert, in einem schwundgeregelten Trägerverstärker TV verstärkt und der Mischstufe Mi III zugeführt. Derselben Mischstufe wird die Sollfrequenz von 12o kHz nach Umwandlung in eine Frequenz von 119,95 kHz zugeführt. Diese Umwandlung erfolgt auf eine unten bei Abb. 3 näher beschriebene Weise mixt zwei go°-Schaltungen I und II und zwei Gegentaktgleichrichtern G3 und G4. Am Ausgang der Mischstufe Mi III erscheint eine Frequenz von 5o Hz ± A f, welche dieselben Frequenzschwankungen 4, f wie die Zwischenfrequenz des Empfängers ausführt. Diese Frequenz wird über die Verstärkerstufe E dem einen Motor M2 und die Netzfrequenz von, 5o Hz dem anderen Motor M1 zugefübrt, die wie .in Abb. i über ein Differentialgetriebe ein Frequenznachstellglied steuern. Dieses besteht z. B. aus einem Trimmerkondensator am erstere Oszillator 01. Die gestrichelt gezeichneten Teile werden unten näher beschrieben.
  • Die in Abb. 3 dargestellte Schaltung zur Umwandlung der Frequenz von 12o kHz in i i9,95 kHz mittels der Netzfrequenz von 5o kHz arbeitet nach einer im Prinzip von C h i r e i x angegebenen Schaltung (Patentschrift 642:23 8, Abb. 6 und Anspruch, q.) und bezweckt, daß, lediglich die Differenzfrequenz 12o kHz - 5o Hz = 119,95 kHz im Ausgang erscheint, jedoch nicht die ursprünglichen Frequenzen und die Summenfrequenz. Die ursprüngliche Frequenz von. 12o kHz und die Summenfrequenz von i2o,o5 kHz würden sich nämlich. durch Filter nur schwer von der gewünschten Differenzfrequenz von 119,95 kHz trennen lassen. Jeder der beiden Gegentaktmodulatoren G3 und G4 erzeugt die Summen-und Differenzfrequenz. Infolge der beiden go°-Schaltungen I und II haben diese Frequenzen nach Abb. q. eine derartige Phasenlage zueinander, daß sich die Summenfrequenzen gegenseitig aufheben und die Differenzfrequenzen sich unterstützen. Die go°-Schaltung I besteht aus zwei im Anodenkreis einer Röhre in Reihe liegenden Schwingungskreisen, die gegensinnig gegen die Frequenz von 12o kHz so weit verstimmt sind, daS die an den Schwingungskreisen herrschenden Spannungen um ± q.5° gegen die ursprüngliche Schwingung phasenverschoben sind.
  • Schließlich sollen noch Mittel zur Verbesserung der erfindungsgemäßen Schaltung angegeben werden. Während bei der obererwähnten bekannten Rrequenznachstellung für Einseitenbandempfänger mit Ferraris-Motoren beim Herausfallen des Trägers aus dem ± a5 Hz breiten Trägerfilter der Motor stehenbleibt, verhält sich die neue Anordnung anders. Es bleibt nur der mit 5o Hz ± A f beschickte Motor M2 stehen, und der vom Netz getriebene Motor verstimmt den Oszillator 01 in einer Richtung bis zur maximalen Verstimmung von ± io ooo Hz. Dieser Nachteil ist leicht dadurch zu beheben, daß, man dem Trägerverstärker TV in Abb. 2 über die Leitung a auch die frequenzkonstante Schwingung von i2o kHz zuführt. Diese Spannung ist im normalen Betriebsfalle so schwach, daß, säe gegenüber der Empfangszwischenfrequenz von i2o kHz ± A f keine Rolle spielt. Fällt jedoch dieser Träger durch eine Schwunderscheinung aus; so wird er durch die andere gchwingung ersetzt, die gerade so stark ist, daß der Motor 11i12 weiterlaufen kann.
  • Wegen der schmalen Filter ist eine Abstimmung des Empfängers von Hand schwierig. Die Abstimmung geht einfacher vor sich, wenn man die Motoren zu Hilfe nimmt. Für die beiden. Drehrichtungen legt man die Schalter i und 2 nach oben bzw. unten. Dann wird der eine Motor durch. die Netzfrequenz betrieben, während der andere Motor durch Anlegen einer Gleichspannung aus der Gledchspannungsquelle GI festgehalten wird, damit er nicht von dem anderen Motor über das Differentialgetriebe bewegt wird. -Eine andere Möglichkeit zur Erleichterung der Abstimmung besteht darin, die anfangs beschriebene, von Rundfunkempfängern her bekannte selbsttätige Scharfabstimmung als Grobabstimmung zusätzlich zu der erfindungsgemäßen Einrichtung anzuwenden.
  • Dien erfindungsgemäße Regeleinrichtung regelt in der beschriebenen Form nur auf Frequenzgleicbheit, jedoch nicht auf Phasenübereinstimmung. Will man auch dies erreichen, so müßte man den Phasenunterschied der zu regelnden Frequenz und der Sollfrequenz mittels einer Phasenvergleichseinrichtung, z. B. einer Phasenbrücke, zur Herstellung einer Regelspannung verwenden,, welche den Stator des einen der beiden Synchronmotore im Sinne einer Phasenübereinstimmung dreht.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE.-i. Einrichtung zur genauen Nachstellung der Zwischenfrequenz (z. B. i2o kHz ± A f) eines Überlagerungsempfärgers auf eine Sollfrequenz (z. B. i2o kHz), bei der die Zwischenfrequenz mittels einer hochkonstanten Frequenz (z. B. 119,95 11.Hz) in eine für einen Synchronmotor braudhbare niedrige, entsprechend der Zwischenfrequenz schwankende Frequenz (z. B. 5o Hz .± A f) umgewandelt wird und bei .der ein zweiter Synchronmotor mit der als Normalfrequenz dienenden Netzfrequenz (5o Hz) gespeist wird und bei tder beide Motoren die Sonnenräder eines Differentialgetriebes antreiben, dessen Planetenrad bei einer Drehung um die Achse der Sonnenräder das Frequenznachstellglied (Drehkondensator) de _s zur Zwischenfrequenzbildung dienenden Oszillators (01) betätigt und bei Übereinstimmung der beiden Frequenzen bei weiterlaufenden Motoren keine Drehung um die Achse der Sonnenräder ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Umwandlung benötigte hochkonstante Oszillatorfrequenz (z. B. 119,95 kHz) aus einer stabilisierten Frequenz, z. B. einer der Zwischenfrequenz des Empfängers gleichen Frequenz (12o kHz) und der Netzfrequenz (5o Hz) durch eine derartige Modulation gebildet wird, daß bei dieser Modulation die eine Seitenfrequenz (120,05 kHz) und der schädliche Träger (12o kHz) kompensiert werden.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, die stabilisierte Frequenz aus einer Frequenz abgeleitet ist, aus der auch die Oszillatorfrequenz (02) zur Erzeugung der zweiten Zwischenfrequenz (ZF II) des Empfängers gewonnen ist 3.
  3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Kompensation der ungewünschten Seitenfrequenz verwendete Chireixmodulation, nämlich eine Doppelgegentaktmodulation mit zwei um 9o° gegeneinander phasenverschobenen Spannungen der einen Frequenz und mit zwei um 9o° gegeneinander phasenverschobenen Spannungen der anderen Frequenz zur go°-Phasenverschiebung des, hochfrequenten Trägers. (12o kHz) zwei in Reihe oder parallel im Anodenkreis einer Röhre liegende Schwingungskreise verwendet, die durch gegensinnige Verstimmung eine gegensinnige Phasenverschiebung von je q.5° erzeugen (9o°-Schaltung I). q..
  4. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, däß- ein Außertrittfallen der Frequenzregeleinrichtung bei selektivem Schwund des Trägers und damit auch der Zwischenfrequenz verhindert wird, indem in die Abzweigung füi die Zwischenfrequenz zwischen Empfänger und Regeleinrichtung eine frequenzkonstante, gleich hohe Frequenz dauernd zugeführt wird, die so groß bemessen ist, daß sie beim Ausfall des Trägers eine zur Drehung des einen Motors ausreichende Amplitude besitzt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß- zur motorischen Abstimmung des Empfängers der eine Motor mit der Netzfrequenz betrieben wird und der andere Motor durch eine Gleichspannung festgehalten wird.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich eine von. Rundfunkempfängern her bekannte selbsttätige Scharfabstimmung zur Grobeinstellung verwendet ist.
DET2441D 1942-06-05 1942-06-06 Einrichtung zur genauen Nachstellung der Zwischenfrequenz eines UEberlagerungsempfaengers auf eine Sollfrequenz Expired DE866059C (de)

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