DE866057C - Schaltungsanordnung fuer mit Gleichstrom betriebene zweiadrige Ver-bindungsleitungen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb, bei denen der Ausloesewechselstrom am abgehenden Ende der zwei-adrigen Verbindungsleitungen in Schleife angelegt wird - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer mit Gleichstrom betriebene zweiadrige Ver-bindungsleitungen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb, bei denen der Ausloesewechselstrom am abgehenden Ende der zwei-adrigen Verbindungsleitungen in Schleife angelegt wirdInfo
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- DE866057C DE866057C DET4403A DET0004403A DE866057C DE 866057 C DE866057 C DE 866057C DE T4403 A DET4403 A DE T4403A DE T0004403 A DET0004403 A DE T0004403A DE 866057 C DE866057 C DE 866057C
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Description
- Schaltungsanordnung für mit Gleichstrom betriebene zweiadrige Verbindungsleitungen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, bei denen der Auslösewechselstrom am abgehenden Ende der zweiadrigen Verbindungsleitungen in Schleife angelegt wird Bei mit Gleichstrom betriebenen zweiadrigen Verbindungsleitungen, insbesondere in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, ist es bekannt, das Auslösekriterium über die Verbindungsadern mit Wechselstrom zu übertragen. Dabei kann dieser Auslösewechselstrom simultan an: die Leitungen in der abgehenden Übertragung angelegt werden, um ein in der ankommenden Übertragung ebenfalls simultan an die Leitungen angeschaltetes Auslöserelais zu beeinflussen. Zur Vermeidung von Stromverlusten, die durch diese simultane Anschaltung entstehen, ist auch schon vorgeschlagen worden, den Auslösewechselstrom in Schleife an die Verbin, dungsleitungen anzulegen, so daß, ein ebenfalls in Schleife angelegtes Auslöserelais von ihm beeiriflußt werden kann. Um zu verhindern, daß, sich die einzelnen Wahlstromstöße, die ja ebenfalls über die Schleifenleitung oder nur eine Ader derselben gegeben werden, das Auslöserelais beeinflussen können, muß bei diesen Anordnungen dafür gesorgt werden, daß es nur nach dem Einstellvorgang wirksam werden kann. Man. benötigt also besondere Schaltmittel in Form von Steuerrelais, die in Abhängigkeit von dem jeweiligen Zustand des. Verbindungsaufbaues die Anschaltung des Ausdöserelais in die Schleifenleitung vornehmen.
- Die Erfindung vereinfacht diese bekannten Schaltungsanordnungen mit in Schleife liegenden Aus- Löserelais aadurch, daß:-däs: Belegungsrelais der'ankommenden Übertragung mit einer Gegenwicklung in einer nur von. einem Kontakt des dauernd zwischen. den Adern liegenden Auslöszrelais.' beherrschten Stromkreises liegt und nur bei einem im . Rhythmus: des Auslösewechselstromes erfolgenden _ schnellen Artreiten dieses Korntaktes eine den Ab-fäll des Belegüngsrelais bewirkende Gegenerregung zustande kommt. Durch diese Ausbildung des Belegungsrelais mit einer Gegenwicklung, die lediglich voneinemKontakt des Auslöserelais beherrschtwird, werden besondere Schaltmittel in Form von Steuerrelais u. dgl. vermieden. Die Daten des Belegungsrelais sind dabei so gewählt; daß dieses nur bei dem schnellen Arbeiten des Kontaktes des Auslöserelais, wie es durch den Auslösewechselstrom verursacht wird, zumAbfallkommen kann.-Daswesentlich langsamere Arbeiten dieses Kontaktes 'infolge: der, Einschalte- und Aüsschaltevorgänge bei der Impulsgabe bringt keine zum Abfall des Belegungsrelas aus-. reichende Gegenerregung zustande.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist-in der Zeichnung dargestellt. Diese zeigt links - das abgehende und rechts das ankommende Ende .einer mit- -Gleichstrom betriebenen zweiadrigen Verbindungsleitiung. Diesle Verbindungsleitung wird abgehend, z. B. dreiadrig; belegt. Bei der Belegung wird von der vorgeordneten Wahlstufe her das Relais C erregt, das über seinen Kontakt c III i das Relais- B über die Wicklung II am ankommenden Ende zum Ansprechen bringt: Dieses legt sich mit seinem Kontakt b II i in einen-über-die c-Ader der ankommenden Übertragung verlaufenden; Haltestromkreis und schaltet mit seinen Kontakten b..II 2 und b III die Sprechadern durch. Infolge dieser Durchschaltung kommt über den Kontakt b 111 :2 das Relais D der abgehenden Übertragung-zum. Ansprechen. Während des Gesprächszustandes sind die Relais C, D und B erregt. Wird der Gesprächszustand beendet und hängt der rufende Teilnehmer ein,- s.o. fällt das Relais C ab, Relais D wird kurzgeschlossen, und für die Zeit des Abfalles von Relais D wird Auslösewechselstrom zum ankommenden Ende der Verbindungsleitung ausgesendet. Dieser fließet von der Wechsclstromquelle über Wi z, d I i, c III i, b-Ader, Relais J, C 3, a-Ader, c I i, d III i, Wi ä zurück zur Wechselstromquelle Q. Da der Auslösewechselatrom mit einer Frequenz vorn 5o Hz gegeben wird, wird bei der Auslösung das Relais J bei jeder Periode zweimal erregt und schließt seinen Kontakt. i 1I j edesmal für etwa= b. ms bei' einer Päüse' von' 2 ms. Dadurch wird das Belegungsrelais B durch Gegenerregung in 5o bis 6o ms abgeworfen. Die Sperrglieder Dr i, C-' i -und: Dr 2, C:2 verhindern dabei das Abfließen des Wechselstromes, über die Impulsrelais der nachfolgenden Wähler, die infolgedessen nicht _-' erregt werden, so daß kein Nachläuten oder Aufschalten erfolgen kann. Während der Wahl spricht bei Beginn und.Ende der einzelnen Wahlstromstöße das Relais J zwar j e einmal an, und das Relais B wird dadurch kurzzeitig gegenerregt; da aber selbst im ungünstigsten Falle bei Stromstößen oder Pausen von 25 ms die Pause zwischen den einzelnen kurzzeitigen., Gegenerregungen immer über io ins liegt, . isiü das Relais B inzwischen immer wieder so weit gesättigt, daß, es eine Abfallzeit von 3o bis q.o ms hat -und durch :die einzelnen kurzzeitigen Gegenerregungen, nicht ,abgeworfen werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: ' i.. Schaltungsanordnung für mit Gleichstrom betriebene zweiadrige Verbindungsleitungen, insbesondere Fernsprechanlagen mit, Wählerbetrieb, bei denen der Auslösewechselstrom am abgehenden Ende der zweiadrigen Verbindungsleitungen in Schleife angelegt wird und am ankommenden Ende eire zwischen den Adern liegendes Auslöserelais beeinfluß.t, dadurch gekennzeichnet, daß. das Belegungsrelais (B) der ankommenden Übertragung mit: einer Gegenwicklung in einer nur von einem Kontakt-(i II)-des dauernd zwischen den Adern liegenden Auslöserelais- (J) beherrschten Stromkreises liegt und nur bei einem im Rhythmus des Auslösewechselsrtromes erfolgenden schnellen Arbeiten dieses -Kontaktes: eine den Abfall des Belegungsrelais bewirkende Gegenerregung zustande kommt. :2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenwicklung des Belegungsrelais (B II) 'der ankommenden Übertragung im Ruhezustand der Anlage so an die Verbindungsleitung und die Belegader angeschlossen ist, daß es einen von der abgehenden Übertragung einlaufenden Belegungsanreiz aufnehmen kann und erst nach Wirksamwerden einer Haltewicklung (B I) in den einen Kontakt des Auslöserelais (i II) enthaltenden Stromkreis geschaltet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DET4403A DE866057C (de) | 1951-06-06 | 1951-06-06 | Schaltungsanordnung fuer mit Gleichstrom betriebene zweiadrige Ver-bindungsleitungen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb, bei denen der Ausloesewechselstrom am abgehenden Ende der zwei-adrigen Verbindungsleitungen in Schleife angelegt wird |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE866057C true DE866057C (de) | 1953-02-05 |
Family
ID=7544617
Family Applications (1)
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| DET4403A Expired DE866057C (de) | 1951-06-06 | 1951-06-06 | Schaltungsanordnung fuer mit Gleichstrom betriebene zweiadrige Ver-bindungsleitungen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb, bei denen der Ausloesewechselstrom am abgehenden Ende der zwei-adrigen Verbindungsleitungen in Schleife angelegt wird |
Country Status (1)
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1951
- 1951-06-06 DE DET4403A patent/DE866057C/de not_active Expired
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