DE86581C - - Google Patents
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- DE86581C DE86581C DENDAT86581D DE86581DA DE86581C DE 86581 C DE86581 C DE 86581C DE NDAT86581 D DENDAT86581 D DE NDAT86581D DE 86581D A DE86581D A DE 86581DA DE 86581 C DE86581 C DE 86581C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44C—PRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
- B44C7/00—Paperhanging
- B44C7/02—Machines, apparatus, tools or accessories therefor
Landscapes
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- Paper (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Oktober 1894 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Maschine zum Aufkleben von Tapeten,
und zwar ist dieselbe in zwei Ausführungsformen zur Darstellung gebracht. Die eine ist für kleineren Betrieb berechnet und
ist auf beiliegender Zeichnung in
Fig. ι in Seitenansicht und in
Fig. 2 in Vorderansicht
dargestellt.
dargestellt.
Bei der dargestellten Maschine ist der Klebstoffbehälter α auf einem fahrbaren Gestell b b
angebracht; an der Vorderseite desselben sind zwei Säulen c c befestigt, die, den verschiedenen
Zimmerhöhen entsprechend, durch verschieden l^ange Aufsatzstücke c1 mit Zapfen verlängert
oder verkürzt werden können. An diesen Säulen wird die Tapetenrolle d in kleinen
Lagerböcken e leicht auswechselbar gelagert und durch ein umklappbares Schutzblech f
verdeckt. Das Ende der Tapete 5 wird über Führungsrollen g und zwischen die Messerrollen
h geführt, welche in Schienen i, den verschiedenen Tapetenbreiten entsprechend, verstellbar
gehalten werden. Hinter diesen Messerrollen wird die Tapete 5 wiederum über eine
leicht auswechselbare Walze k geleitet, gegen welche die Auftragbürste / gedrückt wird.
Ueber der Auftragbürste befinden sich Oeffnungen in dem Klebstoffbehälter, welche durch
einen Schieber I1 verschlossen werden können. Das Ende der Tapete wird auf eine Schiene m
gelegt, welche zwei seitliche untere Zangenmaulhälften m1 verbindet. Die correspondirenden
Zangenmaulhälften η werden durch Federn oder dergl. im geöffneten Zustande gehalten
und können durch Anziehen eines Zugseiles 0, welches zu einer Winde ρ führt, geschlossen
werden. Die Zange und mit dieser auch die Leiste m wird von zwei seitlichen Hebeln m2
getragen, die am Klebstoff behälter bei ms
drehbar gelagert sind. Nach Andrehen der Kurbel wird zunächst das Zangenmaul geschlossen
und das Tapetenende festgeklemmt, bei weiterem Drehen der Kurbel wird der Hebel m2 hochgezogen und das Tapetenende
so weit gehoben, dafs es sich bei der Andrückwalze u vorbei zu einem zweiten Zangenmaul
R bewegen kann. Dieses wird zunächst durch einen Daumenhebel r geöffnet gehalten,
dessen Ende von dem Hebel q in gesenkter Stellung festgelegt ist. An den Hebel q greift
ein zweites Zugseil o1 an, welches mit dem
Seil 0 von der Winde ρ aufgewickelt wird. Die Länge von 0* ist so bemessen, dafs der
Hebel q erst dann hochgezogen wird, wenn das Tapetenende von dem Zangenmaul m und η
in das Zangenmaul R gelegt wurde. Von dem Hebel q wird der Daumenhebel r nunmehr
hochgedrückt und die Feder r2 kann die eine Zangenmaulhälfte r1 gegen die untere, festliegende
r3 drücken, so dafs das Tapetenende über der Walze u festgehalten wird.
Jetzt wird die Kurbel zurückgedreht, wodurch das untere Zangenmaul η ml wieder geöffnet
und die Hebel q und m2 gesenkt werden.
Die Rolle u ist an freischwingenden seitlichen Hebeln t gelagert und wird in der aus
Fig. ι ersichtlichen Stellung durch einen Anschlagstift t'2 gehalten, hinter den der Sperrhebel
ν greift. Der letztere, wie auch die Theile R, r und t werden von den Gleitstücken s
getragen, die mit den Säulen c verschiebbar
sind. Diese Gleitstücke s tragen eine Querleiste s1 mit Oesen s2. An diesen sind die
Enden der Zugseile ss befestigt, welche über
Rollen, die an einem Querträger Q der beiden Säulen c angebracht sind, geführt werden und
zu einer seitlichen Rolle s4 gelangen, von wo
die ganze Vorrichtung in die Höhe gezogen werden kann. Der Querträger Q. hält einen
sich über die ganze Breite der Maschine erstreckenden Bügel w, der an den Säulen bei n>1
drehbar gelagert ist und durch eine Feder in waagrechter Läge gehalten wird. Dieser Bügel
kann durch ein Zugseil w~ niedergezogen werden. Aufser diesem Bügel tragen ■ die
Säulen noch seitliche Anschlagskloben ^.
Ist nun die Vorrichtung bis an die Decke des zu. tapezirenden Raumes gezogen worden,
so wird der Sperrhebel ν durch die Anschlagskloben \ nach vorn gedreht, so dafs der Anschlagsstift
i2 frei wird. Dadurch können die Hebel t durch die an den Hebelenden befestigten
Gegengewichte tl so weit gedreht werden, dafs die Andrückwalze u die Tapete
gegen die Wand preist. Jetzt wird am Zugseil »>2 gezogen und der Bügel w kann den
Daumenhebel r niederdrücken, wodurch das Zangenmaul R geöffnet wird. Hierauf werden
die Seile s3 langsam nachgelassen, und die Gleitstücke s werden mit der daran befestigten
Vorrichtung langsam niedergleiten, wobei die Andrückwalze u die Tapete gleichmäfsig gegen
die Wand preist. Ist die Maschine in der tiefsten Stellung angelangt, so wird die Tapete
von Hand oder durch eine ähnliche Vorrichtung wie die der vorbeschriebenen Maschine abgeschnitten
und die Maschine so weit seitwärts geführt, dafs ein neuer Tapetenstreifen angeklebt
werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Maschine zum Beschneiden und Aufkleben von Tapeten, bei welcher der Klebstoffbehälter an einem Rollgestell befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dafs die beschnittene und mit Klebstoff versehene Tapete unmittelbar nach Verlassen des Klebstoffbehälters über eine untere Zange (mm1) gelegt wird, welche sich beim Ingangsetzen der Maschine schliefst und das Tapetenende in eine zweite obere Zange (R) legt, welche an Gleitstücken befestigt wird, die, nachdem durch Seilzüge (o o1) die Zange (R) geschlossen und die Zange (mm1) geöffnet wurde, an Säulen (c) hochgeführt werden, worauf nach Ankunft der Gleitstücke in der höchsten Stellung ein am Ende der Säulen (c) befindlicher Anschlag die an Gleitstücken schwingend aufgehängte Andrückwalze für die Einwirkung eines Gegengewichtes (tl) zum Andrücken der Tapete gegen die Wand freigiebt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE86581C true DE86581C (de) |
Family
ID=358621
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT86581D Active DE86581C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE86581C (de) |
-
0
- DE DENDAT86581D patent/DE86581C/de active Active
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