DE150068C - - Google Patents
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- DE150068C DE150068C DENDAT150068D DE150068DA DE150068C DE 150068 C DE150068 C DE 150068C DE NDAT150068 D DENDAT150068 D DE NDAT150068D DE 150068D A DE150068D A DE 150068DA DE 150068 C DE150068 C DE 150068C
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- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- NJPPVKZQTLUDBO-UHFFFAOYSA-N novaluron Chemical compound C1=C(Cl)C(OC(F)(F)C(OC(F)(F)F)F)=CC=C1NC(=O)NC(=O)C1=C(F)C=CC=C1F NJPPVKZQTLUDBO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D53/00—Making other particular articles
- B21D53/60—Making other particular articles cutlery wares; garden tools or the like
- B21D53/72—Making other particular articles cutlery wares; garden tools or the like sickles; scythes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
M 150068 KLASSE 7c.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zum maschinellen Ein-
und Ausspannen von Sensenblättern behufs Anrollung ihres Rückens. Das wesentliche
Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die einzelnen zum Einspannen der Sensenblätter
dienenden, am oberen Teil des Fußgestelles verschiebbar angeordneten Klemmbacken der
Einwirkung von zu Exzentern ausgebildeten
ίο Hebeln ausgesetzt sind, von denen ein jeder
mit einem Riemen gelenkig verbunden ist, der über Leitrollen und eine Antriebstrommel
so geführt ist, daß er nicht endlos in sich verläuft, sondern zwei frei herabhängende
Enden aufweist, an welchen von Hand aus gezogen wird, um durch Hervorrufung des
erforderlichen Reibungsdruckes zwischen der Antriebstrommel und dem gezogenen Riemenende
die Bewegung des bereits leicht ange-
ao spannten Riemens und des mit diesem verbundenen Exzenterhebels unter gleichzeitig
stattfindendem Schließen oder Öffnen des zugehörigen Klemmbackens hervorzurufen.
Auf den Zeichnungen zeigt:
Auf den Zeichnungen zeigt:
. Fig. ι das Fußgestell im Schnitt nach Linie A-B der Fig. 2,
Fig. 2 die Maschine in Vorderansicht und in kleinerem Maßstabe als in Fig. 1,
Fig. 3 die Vorrichtung in Seitenansicht,
Fig. 4, 5, 6 und 7 Schnitte, aus welchen der Arbeitsgang beim Anrollen des Rückens
eines Sensenblattes ersichtlich ist,
Fig. 8 ein fertiges Sensenblatt in Ansicht, Fig. 9 einen Schnitt nach Linie X- Y der
Fig. 8.
Die Vorrichtung besteht aus einem starken Gußgestell α (Fig. 1), welches zur Aufnahme
mehrerer Klemmbacken b eingerichtet ist, die zum Einspannen des Werkstückes dienen und
zu diesem Zwecke vermittels zu Exzentern ausgebildeter Hebel m gegen das Gestell gepreßt
werden können. Diese Hebel, deren exzenterartiger Teil zu einer Gabel ausgebildet
ist, sind mit im Gestell eingelassenen Bolzen ν gelenkig verbunden. Diese Bolzen gehen ebenfalls
durch die einzelnen auf ihnen verschiebbaren Backen b. Zwischen dem oberen
Teil des Gestelles α und den Klemmbacken b bleibt ein Zwischenraum bestehen, in welchem
sich zwei Schienen d befinden, die die Matrize e festhalten (Fig. 1 und 4). Oberhalb
der Matrize e befindet sich der im Fallbären c befestigte Stempel e'. Der Fallbär wird für
gewöhnlich von auf beiden Seiten des Gestelles angeordneten Riegeln /; (Fig. 2) festgehalten,
die ihn bei Einwirkung auf einen der zu beiden Seiten des Gestelles angeordneten
Tritthebel η und vermittels der Stangen i freigeben. Der Fallbär ist in den
durch Flacheisen j verstrebten Seitenbalken g des Gestelles geführt und hängt an einem
Riemen f (Fig. 2 und 3), der über die Vorgelegerolle k'" läuft, die Trommel k! umschlingt,
und dessen freies Ende über die Vorgelegewalze k" herabhängt. Das frei herabhängende
Ende dieses Riemens ist mit einem Handgriff \ versehen (Fig. 2 und 3). Die
Hebel m, die in ebenso großer Anzahl wie die Klemmbacken b vorhanden sind, sind vermittels
Scharniere / mit je einem Riemen in
gelenkige Verbindung gebracht, der am unteren Teile der Vorrichtung um eine Vorgelegewalze
k läuft, am oberen Teile desselben dagegen von einer rotierenden Trommel k' getragen
wird, und zwar so, daß Trum ι und Trum /' nebeneinander liegen. Eine weitere
Vorgelegewalze k" dient zur Stütze der Trumenden, die über dieselbe frei herabhängen und
mit Handgriffen ρ bezw. p' versehen sind.
ίο Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen:
Nachdem das im voraus zurechtgeschnittene Stahlblatt in der aus Fig. 4 ersichtlichen
Weise zwischen Matrize e und der rechts gelegenen Schiene d eingebracht worden ist
(Fig. 4), zieht man der Reihe nach an dert Griffen p. Infolge der sich im Sinne des
Pfeiles ununterbrochen drehenden Trommel k' wird durch den auf den am Ende des Trumes 1
befindlichen Griff ρ ausgeübten Zug und die hierdurch hervorgebrachte Reibung dieses
Trumes auf Trommel k' eine Bewegung des Riemens 5 im Sinne der Pfeile (Fig. 3) eintreten,
so daß der vom Trum 1 mitgenommene Hebel m aus der punktierten Lage in die in
vollen Linien angedeutete wagerechte Lage übergeht, und hierbei der dem bewegten
Riemen entsprechende Klemmbacken b unter Einwirkung des exzenterartigen Teiles des zu
ihm gehörigen Hebels m auf dem letzteren angelenkten Bolzen ν bewegt und gegen das
Gestell gepreßt wird. Sobald einer der Hebel m in die wagerechte Lage übergeführt
ist, läßt man den Griff, durch welchen dieser Vorgang hervorgerufen wurde, los, wodurch
die Reibung des Trumes 1 auf der Trommel k' verringert wird, und letztere sich weiter dreht,
ohne den Riemen mitzunehmen, der durch die Weiterdrehung nur etwas gespannt gehalten
wird, so daß der Hebel m in der horizontalen Lage verbleibt. Um den Hebel
m über die horizontale Lage hinaus zu bewegen, müßte auf ihn eine Kraft ausgeübt
werden, die größer ist als diejenige, die die Trommel k' zu leisten vermag. Es ist daher
nicht zu befürchten, daß dieser Fall jemals eintrete. Ist nun das Sensenblatt eingespannt,
so tritt man auf den einen der Tritthebel η und löst hierdurch die Riegel h aus, die den
Fallbären c freigeben. Dieser fällt dann herab, und der Stempel e' tritt in den zwischen
den Schienen d bestehenden Zwischenraum, so daß der von der rechts gelegenen Schiene d
schon etwas abstehende Rand des Sensenblattes noch mehr gebogen wird (Fig. 5). Zieht man nun an dem Handgriff \, so wird
infolge der hierdurch hervorgebrachten Adhäsion des Riemens f an der Trommel k'
dieser Riemen durch die sich drehende Trommel k' im Sinne des Pfeiles bewegt (Fig. 3),
und der Fallbär so lange gehoben, bis ihn die Riegel h auffangen. Läßt man ihn nun
wieder herabfallen, so wirkt er von neuem auf den Rücken des Sensenblattes und rollt
ihn zu der aus Fig. 6 ersichtlichen Form. Beim dritten Fall des Bären erfolgt das
Fertigrollen des Rückens (Fig. 7). Sobald der Rücken des Sensenblattes fertig gerollt
ist, zieht man nacheinander an den Handgriffen p', so daß nunmehr bei jedem Riemen
sich das Trum /' auf Trommel k' reibt, und die Riemen in eine den Pfeilen entgegengesetzte
Richtung sich bewegen, wodurch die Hebel m in die durch punktierte Linien angedeutete
Lage abwärts bewegt und die Klemmbacken b das Sensenblatt freigeben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Eine Vorrichtung zum maschinellen Ein- und Ausspannen von Sensenblättern behufs Anrollung ihres Rückens, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen zum Einspannen der Sensenblätter dienenden, am oberen Teil des Fußgestelles (a) verschiebbar angeordneten Klemmbacken (b) der Einwirkung von zu Exzentern ausgebildeten Hebeln (in) ausgesetzt sind, von denen ein jeder mit einem Riemen gelenkig verbunden ist, der über Leitrollen (k k") und eine Antriebstrommel (k') so geführt ist, daß er nicht endlos in sich \rerläuft, sondern zwei frei herabhängende Enden (1 und V) aufweist, an deren Handgriffen (p bezw. p') gezogen wird, um durch Hervorrufung des erforderlichen Reibungsdruckes zwischen der Antriebstrommel und dem gezogenen Trum die Bewegung des bereits leicht angespannten Riemens und des mit diesem verbundenen Exzenterhebels unter gleichzeitig stattfindendem Schließen oder Öffnen des zugehörigen Klemmbackens hervorzurufen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE150068C true DE150068C (de) |
Family
ID=417023
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT150068D Active DE150068C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE150068C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4987166A (en) * | 1988-03-11 | 1991-01-22 | Enichem Anic S.P.A. | Bituminous composition for road surfacing |
-
0
- DE DENDAT150068D patent/DE150068C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4987166A (en) * | 1988-03-11 | 1991-01-22 | Enichem Anic S.P.A. | Bituminous composition for road surfacing |
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