DE865477C - Anordnung fuer Hochfrequenzempfaenger, bei denen eine Herabsetzung des UEbertragungsmasses waehrend der Dauer einfallender Stoersignale durch eine vom Stoersignal gesteuerte Schaltspannung erfolgt - Google Patents
Anordnung fuer Hochfrequenzempfaenger, bei denen eine Herabsetzung des UEbertragungsmasses waehrend der Dauer einfallender Stoersignale durch eine vom Stoersignal gesteuerte Schaltspannung erfolgtInfo
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- DE865477C DE865477C DEB8502D DEB0008502D DE865477C DE 865477 C DE865477 C DE 865477C DE B8502 D DEB8502 D DE B8502D DE B0008502 D DEB0008502 D DE B0008502D DE 865477 C DE865477 C DE 865477C
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
- H03G1/00—Details of arrangements for controlling amplification
- H03G1/04—Modifications of control circuit to reduce distortion caused by control
Landscapes
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Description
- Anordnung für Hochfrequenzempfänger, bei denen eine Herabsetzung des Übertragungsmaßes während der Dauer einfallender Störsignale durch eine vom Störsignal gesteuerte Schaltspannung erfolgt Gegenstand der Erfindung ist eine Anordnung für Hochfrequenzempfänger, insbesondere für Rundfunkempfänger, bei denen eine Herabsetzung des Übertragungsmaßes während der Dauer einfallender Störsignäle durch eine vom Störsignal gesteuerte Schaltspannung erfolgt.
- Es sind Hochfrequenzempfangsgeräte bekannt, bei denen das Übertragungsmaß während der Dauer einfallender Störungen z. B. durch negative Vorspannung eines Gitters einer Röhre herabgesetzt wird. Damit die Röhre gesperrt ist, bevor in ihr eine Weiterleitung der Störsignale erfolgt, muß die Ansprechzeit der Anordnung kleiner sein als die Laufzeit des Störsignals. Vorgeschlagen ist z. B. die Verwendung einer Kippanordnung zur Erzeugung eines negativen Spannungsstoßes mit sehr steiler Flanke. Um eine kleine Ansprechzeit zu erzielen, wurde auch vorgeschlagen, zur Zuführung der Abschaltspannung in der Röhre eine Elektrode zu benutzen, z. B. das Bremsgitter einer Schirmgitterröhre, die keinerlei die Ansprechzeit verzögernde Koppelelemente besitzt. Alle diese Anordnungen zeigen in gewissen Fällen den Nachteil, daß im Ausgang des Empfangsgerätes, z. B. im Lautsprecher, ein Abschaltknack bemerkbar ist. Versuche haben gezeigt, daß der für das menschliche Ohr am unangenehmsten wirkende Teil des Abschaltgeräusches von den Eigenschwingungen der Abschaltstufe, z. B. von der Streuinduktivität und der Eigenkapazität des Ausgangstransformators herrührt, durch die ein Schwingungskreis gebildet wird, der durch die plötzlich auftretende Abschaltspannung angestoßen wird.
- Zur Beseitigung dieses Nachteils wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Kurvenform der zur Ab-..schaltung benutzten Spannung so zu verformen, daß die durch das Abschalten im Empfängerausgang entstehende 'Spannung E, die sich in bekannter Weise nach der Formel E - L . di dt (i = Anodenstrom der Abschaltröhre) ergibt, möglichst klein bleibt.. Damit die Störsignale nicht vom Lautsprecher wiedergegeben werden, ehe die Abschaltstufe sperrt, kann in bereits vorgeschlagener Weise die Laufzeit der Störsignale durch Einschalten eines Verzögerungsgliedes vor der Abschaltstufe vergrößert werden.
- Zur Veranschaulichung des Erfindungsgedankens sind in den Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel einer Schaltungsanordnung und Kurven der im Gerät auftretenden Spannungen dargestellt.
- Die Abb. i zeigt eine Gegentaktendstufe eines Niederfrequenzempfängers, in der die Abschaltung erfolgt, die Abb. 2 Kurven der Schalt- und Niederfrequenzausgangsspannung,an denen das Auftreten der, zusätzlichen Störungen in der Abschaltstufe erläutert wird. Die Abb. 3 zeigt eine Form der Abschaltspannung und die daraus sich ergebende Spannung am Empfängerausgang, wie sie bei der Erfindung Verwendung findet.
- In der Ausführung nach Abb. i sind in üblicher Weise in Gegentakt geschaltete Schirmgitterröhren i und 2 vorgesehen, denen die zu verstärkenden Spannungen über den Eingangstransformator 3 zugeführt werden. In dem Ausgang der Gegentaktstufe liegt der Ausgangstransformator q. und der Lautsprecher 5. Die Schaltspannung, die während der Dauer von einfallenden Störungen das Übertragungsmaß herabsetzt, wird in einem Kippgerät 6 erzeugt und über die Klemmen 7 und 8 den Bremsgittern der Röhren i und 2 zugeführt.
- Die Abb. 2 a zeigt die Kurvenform der an den Klemmen 7 und 8 wirksamen Schaltspannung in Abhängigkeit von der Zeit t. Die Klemmen sind im Normalzustand spannungslos. Bei Auftreten eines Störsignals wird jedoch im Kippgerät ein negativer Spannungsstoß erzeugt (t1 und t2). Die Kurve b zeigt die sinusförmige Tonspannung an der Schwingspule des Lautsprechers 5, in gleicher Weise in Abhängigkeit von der Zeit t aufgetragen. Wird am Zeitpunkt t1 der Empfänger durch die Schaltspannung gesperrt bzw. im Zeitpunkt t2 wieder freigegeben, so werden durch die Schaltströme' in der Abschaltstufe Eigenschwingungen erregt (Kurventeile e1 und e2), die als Abschaltgeräusche im Lautsprecher gehört werden.
- Die Kurven 3a und 3b zeigen die entsprechenden Spannungswerte für den Fall, daß erfindungsgemäß eine Verformung der Abschaltspannung vorgenommen ist. In der Kurve 3a steigt die Schaltspannung nicht sprunghaft auf den Maximalwert an, sondern erreicht diesen erst nach einer bestimmten Zeitverzögerung. Durch die Abrundung der Schaltspannungskurven erreicht man in vollem Umfang, daß die Störungen nicht auftreten. Es ergibt sich eine Niederfrequenzspannungsform im Ausgang nach Abb. 3 b, bei der irgendwelche Eigenschwingungen nicht mehr bemerkbar sind. In gleicher Weise wird eine Verformung der Abschaltkurve bei Beendigung des negativen Schaltspannungsstoßes vorgenommen.
- Die Verformung selbst'kann durch Einschalten einer einfachen Widerstandskapazitäts- oder Widerstandsinduktivitätskombination zwischen das Impulserzeugungsgerät 6 und die Klemmen 7 und 8 erfolgen. Ebenso kann eine Verformung der Kurvenform durch eine Verstärkerröhre vorgenommen werden, die zwischen dem Impulsgerät 6 und den Klemmen 7 und 8 der Abschaltstufe liegt und deren Arbeitspunkt so gewählt ist, z. B. in der unteren Krümmung der Röhrenkennlinie, daß die von derRöhre abzugebende Kurvenform abgerundete Flanken besitzt, während die der Röhre zugeführte Kurvenform absolut rechteckig ist.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung für Hochfrequenzempfänger, bei denen eine Herabsetzung des Übertragungsmaßes während der Dauer einfallender Störsignale durch eine vom Störsignal gesteuerte Schaltspannung erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenform der Abschaltspannung so verformt ist, daß die durch das Abschalten entstehende Spannung möglichst klein bleibt.
- 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Flanken eines in einem Impulsgerät erzeugten, vorzugsweise rechteckigen Spannungsstoßes durch geeignete Schaltelemente abgerundet werden.
- 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschaltung durch Zuführung eines negativen Spannungsstoßes an das Gitter einer Verstärkerröhre, insbesondere das Bremsgitter einer Penthode erfolgt. q..
- Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vor die Abschaltstufe ein an sich bekanntes Zeitverzögerungsglied zur künstlichen Laufzeiterhöhung der Störsignale eingeschaltet ist.
- 5. Anordnung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Herabsetzung des Übertragungsmaßes in einer Gegentaktstufe erfolgt.
- 6. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verformung der Schaltspannung eine Widerstandskapazitäts- oder Widerstandsinduktivitätskombination dient.
- 7. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verformung der Schaltspannung durch eine Röhre erfolgt, deren Arbeitspunkt geeignet gewählt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB8502D DE865477C (de) | 1938-11-01 | 1938-11-01 | Anordnung fuer Hochfrequenzempfaenger, bei denen eine Herabsetzung des UEbertragungsmasses waehrend der Dauer einfallender Stoersignale durch eine vom Stoersignal gesteuerte Schaltspannung erfolgt |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB8502D DE865477C (de) | 1938-11-01 | 1938-11-01 | Anordnung fuer Hochfrequenzempfaenger, bei denen eine Herabsetzung des UEbertragungsmasses waehrend der Dauer einfallender Stoersignale durch eine vom Stoersignal gesteuerte Schaltspannung erfolgt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE865477C true DE865477C (de) | 1953-02-02 |
Family
ID=6955868
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB8502D Expired DE865477C (de) | 1938-11-01 | 1938-11-01 | Anordnung fuer Hochfrequenzempfaenger, bei denen eine Herabsetzung des UEbertragungsmasses waehrend der Dauer einfallender Stoersignale durch eine vom Stoersignal gesteuerte Schaltspannung erfolgt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE865477C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2807318A1 (de) * | 1978-02-21 | 1979-08-30 | Bosch Gmbh Robert | Verfahren und vorrichtung zum austasten von stoerimpulsen |
-
1938
- 1938-11-01 DE DEB8502D patent/DE865477C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2807318A1 (de) * | 1978-02-21 | 1979-08-30 | Bosch Gmbh Robert | Verfahren und vorrichtung zum austasten von stoerimpulsen |
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