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DE865048C - Verfahren zum Verankern von Draehten oder Drahtbuendeln als Vorspannglieder von Baukoerpern aus Beton oder anderen Massen - Google Patents

Verfahren zum Verankern von Draehten oder Drahtbuendeln als Vorspannglieder von Baukoerpern aus Beton oder anderen Massen

Info

Publication number
DE865048C
DE865048C DEF1643D DEF0001643D DE865048C DE 865048 C DE865048 C DE 865048C DE F1643 D DEF1643 D DE F1643D DE F0001643 D DEF0001643 D DE F0001643D DE 865048 C DE865048 C DE 865048C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wires
concrete
cavity
clamping head
reinforcement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF1643D
Other languages
English (en)
Inventor
Eugene Freyssinet
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE865048C publication Critical patent/DE865048C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/08Members specially adapted to be used in prestressed constructions
    • E04C5/12Anchoring devices
    • E04C5/122Anchoring devices the tensile members are anchored by wedge-action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description

  • Verfahren zum Verankern von Drähten oder Drahtbündeln als Vorspannglieder von Baukörpern aus Beton oder anderen Massen Bekanntlich erzielt man eine erheblicheVerbesserung der Eigenschaften von Betonbaukörpern bei Anwendung einer hohen Vorspannung durch Spann--lieder aus Stahl hoher Elasbizitäts-renze. Diese können vor oder nach dein Abbinden des Betons unter Spannung gesetzt werden. Wenn das Spannen nach dem Abbinden geschieht, ordnet man die durch Seile oder Drähte oder Bündel von gezogenen Drähten aus Stahl hoher Festigkeit gebildeten Bewehrungen in Aus-nehmungen des Betonlkörpers an. Die an dem Beton nicht haftenden Bewehrungeii werden einer Spannung durch Abstützung an dem gehärteten Beton unterworfen.
  • Das Spannen der Bewehrungen nach dem Erliärten des Betons bietet wesentlicheVorteile gegeniiher dein Spannen vor dem Abbinden. Vor allem ist es einfacher auszuführen, da die an den Vorspanngii°dern angreifenden Pressen oder sonstigen Spannvorrichtungen die 1Tögliclrl;eit Haben, sich an dem bereits erhärteten Beton des Baukörpers abzustützen, so daß der Beton selbst die Spannkräfte aufnimmt; dagegen werden diese beim Spannen vor dem Abbinden des Betons im allgemeinen durch die Form aufgenommen, was dazu zwingt, besondere teuere und baulich umständliche Formen, vor allem für Baukörper großer Länge, zu Hilfe zu nehmen. Beim Spannen nach dem Abbinden sind naturgemäß Mittel zur Aufhebung der Haftwirkung der Bewehrungen am Beton vorzunehmen; aber diese Mittel sind seht einfacher Art und bestellen entweder in einer um die Bewehrungen vor dem Gießen des Betons äele-ten Hülle oder in einem die Bewehrungen umschließenden Überzug aus. nicht haftendem Stoff:, wie z. B. Bitumen. Ganz anders aber liegen :die Verhältnisse hinsichtlich der AusfÜhrung der Verankerungen. Bei den bekannten Verfahren zum Spannen nach dem Abbinden werden die Verankerungen an dem aus dem Betonkörper herausragenden und zur Durchführung des. Spannvorganges erfaßten Bewehrungsende angebracht, so daß sie ah dem Baukörper vorstehende, in vielen Fällen durch ihre zusätzliche Raumbeanspruchung stark störende Teile darstellen. Beispielsweise sieht man außerhalb des Betonkörpers den Veran<l-,erungen der Stahlseile von Hängebrücken ähnliche Verankerungsklötze und zwischen diesen und der Betonmasse zum Spannen der Bewehrungen Schraubenwinden oder andere Spannvorrichtungen, z. B,. hydraulische Pressen, vor, was kostspielige Einrichtungen ergibt, die auch wegen ihres. erheblichen Umfanges bei häufig vorkommenden Betonbauten, wie Brücken oder Gebäuden, nicht anwendbar sind.
  • Außerdem wird beim Spannen nach dem Abbinden die Übertragung der Spannungsbeanspruchungen der Bewehrung auf den Beton einzig durch die Verankerungen bewirkt, weil eine Haftwirkung der Bewehrung am Beton nicht mehr vorhanden ist. Es, werden daher Verankerungen von großer Oberfläche und von besonderer Form notwendig, die zur Erzielung einer günstigen Übertragung der Druckkräfte auf den Beton geeignet sind, ohne diesen örtlich zu überlasten. Dies- bedeutet eine unerwünschte Beschränkung in der Ausführung der Verankerungen, die sich besonders unangenehm dann bemerkbar macht, wenn die Verankerungen, wie dies beim Spannen nach dem Ab- binden die Regel ist, außerhalb des Blaukörpers liegen,.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, alle diese bisher beim Sparirren der Bewehrungen eines Spannbetonkörpers. nach dem Erhärten des Bfebons auftretenden Schwierigkeiten durch ein Verankerungsverfahren zu vermeiden, das mit einfachen Mitteln und Maßnahmen eine mit dem Betonkörper bündig abschließende Verbindung von Bewehrung und Beton und dabei eine sehr wirksame undeine Rissebildung im Beton ausschließende Übertragung der Spannkräfte der Bewehrung auf den Baukörper erreicht und das Abschneiden der Bewehrungen auf gleiche Länge mit dem Betonkörper nach der Durchführung der Verankerung ohne weiteres ermöglicht sowie gleichzeitig nicht nur beim Spannen der Bewehrungen nach sondern auch im Fall des Spannens vor dem Abbinden des Betons und auch bei vorgespannten Baugebilden aus anderem Material wie Beton mit Vorteil verwendbar ist.
  • Das Verfahren nach der Erfindung beisteht im Prinzip darin, @daß, man in dem Baukörper an der Stelle, wo stich das Ende des zu spannenden Seiles oder Kabels befindet, einen mit einem Hohlraum zur Einführung des Seiles oder Kabels versehernen Spannkopf in den unter Druckspannrung zu setzenden Beton oder :sonstigen Baukörperwerkstoff einbettet und die Drähte des Seiles oder Kabels gegen die Wand der Ausnehmung des Haltekörpers ausbreitet sowie unter Spannung setzt; worauf man das in dieser Aus,nehmung liegende. Ende der Drähte unter Abstützung an der Wand der Ausnehmung einer Pressung unterwirft, um längs des Kabel- oder Seilendes eine die Spannung des Seiles oder Kabels aufrechterhaltende Reibungskraft entstehen zu lassen. Vorzugsweise wird dabei auf .die Drahtenden ein so hoher Druck ausgeübt, daß er eine elastische Ausdehnung der beim Festklemmen mitwirkenden Wand der das Kabel- oder Seilende aufnehmenden Ausnehmung hervorruft.
  • Das Andrücken der Drähte des Seiles oder Kabels an die Wand der Ausnehmung kann mit Hilfe von Metallkeilen oder Metallkegeln bewirkt werden, die mit Hammer oder Presse in Richtung der Achse des Seiles oder Kabels oder zwischen dessen Drähte eingetrieben werden, oder man kann statt dessen auch eine Art von blasenartigem, biegsamem Sack anwenden, der durch Einführen eines fldissigen und hernach erhärtenden Stoffes, wie z. B. eines Kunstharzes, unter Druck aufgetrieben. wird.
  • Erfindungsgemäß kann man die Drähte des Seiles oder Kabels, während sie sich in gespanntem Zustand befinden, gegen die Wandung des sie aufnehmenden Spannkopfhohlraumes mit einem an ihnen haftenden und erhärtenden Stoff, wie z. B. Zementmörtel, umkleiden, der vorteilhafterweise mit kieset- oder aluminiumhaltigem Sand und Asbest versetzt ist, um die Reibung der Drähte am Mörtel zu erhöhen. Nach Herstellung,diesier Umkleidung bewirkt man ein kräftiges Andrücken des Mörtels gegen die Hohlraumwandung mittels eines in den Hohlraum eingeführten Werkzeuges. Es ist dabei von Vorteil, die Wandung mit. Blech zu bedecken und zwischen diesem Blech und der Wandurig zur Verminderung der Reibung Fett einzubringen. Wenn der Hohlraum eine kegelstumpfförmige Gestalt hat und die Druckwirkung auf den Mörtel mittels eines in .das Kabel oder Seil längs dessen Achse eingepreßten kegelstumpfförmigen Keils erzeugt wird, wird die Gleitwirkung, die aai der eingefetteten Fläche des Hohlraumes unter der Wirkung der Drahtspannung bei Lockerung der Spannvorrichtung auftritt, zur Folge haben, daß der Mörtel noch * feister angedrückt und damit die Veranli:erung der Drähte verstärkt wird.
  • Wenn der Spannkopfhohlraum Kegelstumpfform besitzt, kann man nach der Erfindung auch eine Mehrzahl von Keilen zwischen die an der Wand des Hohlraumes verteilten Drähte so einfügen, daß nach dem Spannen der Drähte und dem Eintreiben der Keile zwischen,diese sowie schließlich nach der Rückkehr der Spannvorrichtung in die Ruhelage die Gesamtheit der Drähte und der Keile einen einzigen kegel.stumpfförmigen Hohlkeil bildet, der sich in dem kegel,stumpfförmigen Spannkopfhoh.lraum verblockt und dadurch die Spannung der Drähte aufrechterhält.
  • Der Spannkopf kann beispielsweise aus einem Stahlguß.stück bestehen, das in den vorzuspannenden Beton oder sonstigen Baukörperwerkstoff eingebettet ist und auf diesen zur Übertragung des aus der Kabel- oder Seilspannung sich ergebenden Druckes mit der Gesamtheit oder mit Teilen seiner :'Außenfläche wirkt. Der Spannkopf kann aber auch aus Stahlbeton hergestellt sein, indem der zur Einführung der Drahtenden dienende Hohlraum in dem Betonkörper selbst ausgespart und seine Wandung widerstandsfähig gegen Dehnungsbeanspruchungen gemacht ist. Zu diesem Zweck kann der Hohlraum mit einer inneren Verstärkungsauskleidung versehen sein, die durch ein Stahlrohr oder eine Stabldrahtschraube, vorzugsweise aus Stahl mit hoh°r Elastizitätsgrenze, oder durch eine Vereinigung eines Stahlrohres und von um dieses gewickelten Drahtwindungen gebildet sein kann.
  • Die Übertragung der von dieser Verstärkungsauskleidung aufgenommenen Kraftwirkungen auf den unter Druckspannung zu setzenden Beton kann durch eine weitere, zum Beton quer liegende Bewehrung erleichtert werden, die aus einer zweiten Auskleidung in Form eines schraubenförmig gewundenen und in einem bestimmten Abstand von der ersten Auskleidung vorgesehenen Stahldrahtes oder Stahlstabes oder aus senkrecht zur Achse des Seiles oder Kabels angeordneten Reihen von Viereckrahmen bestehen kann. Man kann auch Verankerungsköpfe aus Beton, die einen kegel tumpfförmigen Hohlraum besitzen und durch die erforderlichen Bewehrungen verstärkt sind, für sich besonders, herstellen; diese Blöcke werden dann in den Verschalungen an den für die Verankerung der gespannten Seile oder Kabel bestimmten Stellen verlegt und indenBeton desBaukörpers eingebettet.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine zur Ausführung des Verfahrens der Erfindung geeignete Vorrichtung beispielsweise in mehreren Ausführungen.
  • Abb. i und 2 "zeigen im Quer- und im Längsschnitt einen innerhalb der Verankerung liegenden Teil eines zu spannenden Kabels.
  • Abb. 3 gibt einen Längsschnitt durch die Verankerung und die Spannvorrichtung zur Hälfte wieder.
  • Abb. q. läßt in Ansicht zwei Drähte des Kabels und die Mittel zu ihrem Festklemmen an der Presse nach Abb. 3 erkennen.
  • Abb. 5 ist eine Teilansicht einer gekerbten., senkrecht zum Kabel angeordneten Scheibe, die zum Trennen der Drähte ,des Kabels für das Spannen dient.
  • Abb.6 zeigt in: Längsschnitt eine zweite Ausführungsform der Verankerung.
  • Abb. 7 bis 9 sind Querschnitte nach den Geraden VII-VII, VIII-VIII und IX-IX von Abb. 6.
  • Abb. io gibt im Schnitt eine Bauart eines Spannkopfes aus Stahl wieder.
  • Abb. i i veranschaulicht schematisch im Schnitt das Ende eines Spannbetonbalkens, das mit Verankerungen nach der Erfindung. versehen ist.
  • Abb. 12, lä@ßt, einen Schnitt durch einen mit Vorspanngliedern versehenen Betonbalken erkennen. Gemäß Abb. i und 2 setzt sich das zu spannende und zu verankernde Kabel aus zwischen Schichten von Drähten 8 und 9 zusammen, die um eine durch eine Schraubenfeder mit großer Gewindeganghöhe gebildete Seele i angeordnet sind. Jede Schicht enthält eine gerade Zahl von z. B. zweiunddreißig Drähten, die sämtlich von einer Hülle umschlossen sind. Diese besteht in vorliegendem Beispiel aus zwei halbzylindrischen, durch Umbördelungen 5 miteinander verfalzten Blechen 7 und 7a. Wenn das Kabel vor dem Gießen des Betonkörpers in den Verschalungen verlegt ist, dient die Hülle 7, 7a zur Isolierung der Drähte von dem Beton, um die elastische Streckung der Drähte bei deren Spannung zu ermöglichen.
  • Wie Abb. 3 zeigt, wird das Ende Beis Kabels in ein den Spannkopf bildendes Rohr 6 eingeführt, das die Form eines sich nach außen erweiternden Kegelstumpfes hat und durch einen Hartstahldraht3 verstärkt ist, der in den um das Rohr 6 gegossenen Beton .2 eingebettet ist. Ein Verbindungsfsbück io, hier in Form einer Überwurfmuffe, schließt das Rohr 6 an .die Hülse 7, 7a des Kabels dicht an und hindert das Eindringen von Beton in das Rohr und die Kabelhülse. Am Ende des Betonblocks 2, wo das Kabel von außen in das Rohr 6 eintritt, ist eine dicke Abstützscheibe 12 aus Stahl vorgesehen" welche -die von der Presse ausgeübte Druckwirkung aufzunehmen und auf den Beton zu übertragen hat. Eine gezahnte Platte 13, die näher aus Abb. 5 ersichtlich ist, wird durch im Beton vergossene Schraubenbolzen 15 festgehalten und ist mit einem flachen Ring 1q. verbunden, der die Drähte des Kabels paarweise in den Einkerbungen der Platte 13 hält.
  • Ein sehr harter und stark in der Längsrichtung bewehrter Betonkegel 16 wird (vgl. Abb. 3) zwischen einem mit dem Kabel gleichachsigen Rohr 17 und einer kegeligen Hülle 18 aus glattem poliertem Blech eingegossen. Die Hülle 18 ist von einer zweiten Hülle i9 aus Messing oder Weißblech lose umschlossen, und im Innern des Rohres 6 ist eine ebenfalls kegelige Hülle 2o aus Weißblech oder Messing angeordnet. Die gemeinsame Fläche der Teile 6 und 2o ist eingefettet, so daß sich eine Reibungszahl in der Größenordnung von 0,05 bis i ergibt. Der Kolben 2,i einer z. B. mit einer Druckflüssigkeit arbeitenden Presse, der sich an der Scheibe i2 weist mehrere, z. B. sechszehn, radiale Einschnitte Zia auf, durch welche die Drähte des Kabels paarweise hindurchgehen. Der Kolben 21 enthält außerdem einen Hilfskolben 22, der auf den Kegel 16 wirkt. Der Zylinder 23 des Kolbens 21 trägt sechzehn Klemmblöcke 24., von denen jeder zwei Drähte 8 und 9 des Kabels aufnimmt, die durch einen Zwischenkei127 voneinander getrennt und an die Klemmbacken 28 und 29 gedrückt werden, wie Abb. q. näher erkennen läßt. In den Betonblock 2 sind gemäß Abb. 3 auch eine Reihe von Biewehrungsdrahtwindungen 25 aus gewöhnlichem Baustahl und ein System von zum Kabel 8, 9 parallelen Bewehrungen 26 eingebettet.
  • Wenn man das Kabel 8, 9 mit seiner Hülle in den Verschalungen verlegt und sein Ende in die Innenauskleidungshülle 2o des Rohres 6 eingeführt sowie die Bewehrungen 3 und 25 angeordnet hat, gießt man den Betonkörper 2. Sobald der Beton erhärtet ist, trennt man die Drähte des Kabelfis, und legt siez paarweise in die Kerben der gezahnten Scheibe 13. Diese Drahtpaare gehen dabei zwischen der Platte i2 und dem Ring 14 hindurch und die durch die Bolzen 15 am Betonkörper 21 befestigte Scheibe 13 hält das Ganze zusammen. Hierauf führt man den Kegel 16 mit seinem Rohr 17 und den zugehörigen Hüllen 18 und i9 in den mittleren trichterförmigen Leerraum des Kabels ein und füllt den Zwiechenraum zwischen den Hüllen i9 und 2o mit frischem plastischem, mit kieselhaltigem Sand oder Asbest angemachten Mörtel aus. Nunmehr setzt man mittels der Presse, deren Kolben 21 sich dabei über die Scheibe 12 an dem das Rohr 6 umgebenden Beton abstutzt, die paarweise an Klemmblöcken 24 des Kolbenzylinders 23 festgehaltenen Stahldrähte 8, 9 unter Spannung, indem man den Zylinder z3 durch das in ihn eingeleitete Druckmittel zu seiner seine: Entfernung vom Betonkörper z vergrößernden Verschiebung veranlaßt.
  • Dann. bringt man, während die Drähte unter Spannung gehalten werden, den Hilfskolben 22 zur Wirkung, der den Kegel rd in den Betonkörperhineintreibt. Die Blechhüllle 18 gleiten dabei auf der Hülle r9 mit mäßiger Reibung, da Metall sich auf Metall verschiebt, während der Kegel r6 auf den Mörtel zwischen den Hüllen i9 und zo einen sehr starken Druck ausübt, bei dem Beispiel der Abt,. 3 in der Größenordnung von 40o kg/cm2. Der Mörtel verliert seinen Wasserüberschuß, und wird sehr hart, so daß er einen sehr hohen Reibungs@ winkel in sich selbst und gegenüber dem Stahl und gleichzeitig einen Mindestrauminhalt annimmt..
  • Wenn man das Druckmittel aus dem Kolbenzylinder 23 der Presse abläßt, verteilt sich die ganze Spannung der Stahldrähte 8, 9 auf das durch den Kegel 16, die Hüllen 18, i9, die Mörtelzwisaheinschicht zwischen den Hüllen i9 und 2o und durch die Hülle 2o gebildete System. Unter der Einwirkung der Spannung gleitet dann dieses System auf der gefetteten Innenfläche des. Rohres 6, so daß eine sehr kräftige Pressung des Mörtels an den Drähten etwa in der Größenordnung von 8oo bis rooo kg/cm2 auftritt. Diese Pressung gewährleistet eine vollkommene Verbindung der Drähte am Mörtel, da die durch die Kegelneigung bedingte Reibung zwischen den Flächen 6 und 2o geringer ist als die Reibung zwischen Drähten und Mörtel.
  • Die elastische Aufweituug dies Rohres 6 und der Drahtschraube 3 setzt den Beton zwischen den Drahtschrauben 3 und 25 unter Druck, wodurch die Kraftwirkung der Verankerung auf die ganze, durch die Bewehrungen 25, 26 verstärkte Masse übertragen wird. Man kann dann die: Presse 2,1, 23 wegnehmen und die aus dem Betonkörper vorstehenden Enden der Drähte abschneiden sowie dann durch das mittlere Rohr 17 eine Rostsahutzmasisie, z. B. flüssigen Zementmörtel, ein erhärtendes Kunstharz oder sonst einen geeigneten Füllstoff, einpressen. Man kann durch dieses Mittel auch ein Haften der Drähte an ihrer Hülle erreichen. Man kann auch einen leicht schmelzbaren Stoff, wie Bitumen oder ein Harz, in heißem Zustand einspritzen und dabei das Innere das Kabels durch einen Warmluft- oder Dampfstrom vorerhitzen. Die Möglichkeit dieser Einspritzung von Füllstoff in das Kabelinnere wird durch die als Kabelseele dienende Schraubenfeder i gewährleistet, die außerdem die regelmäßige Form des Kabels bei dessen kurvenförmiger Abbiegung aufrechterhält,.
  • Bei der in Abb. 6 bis 9 wiedergegebenen Ausführung der Erfindung besteht das Bewehrungskabel aus einem Bündel von Hartstahldrähten 37 mit hoher Zugfestigkeit, die in. einer Hülse 31 liegen. Beide Enden des Kabels sind in einem blockförmigen Spannkopf 32 aus Beton hoher Festigkeit festgehalten, oder es ist nur das eine Kabelende in diesen Block eingeführt, wenn das zweite Ende des Kabels durch andere Mittel verankert ist. Der B:etonbl,ock 32 weist eine Höhlung von der Form eines Kegelstumpfes auf, dessen Erzeugende a-b mit seiner Achse x-x einen bestimmten Winkel einschließt, dessen Taugens ungefähr o,a beträgt, und die Gerade a-b ist über eine Kurve b-c an die zur Kegelachse x-x parallele Erzeugende der zylindrischen Hülse 31 angeschlossen.
  • Um die so im Betonblock 32 geschaffene Höhlung isst eine schraubenförmig gewundene Drahtbewehrung 33 aus Stahl von hoher Elastizitätsgrenze herumgelegt, die in den Beton eingegossen ist. Der Block 32 hat beispielsweise die Form eines abgestuften Rotationskörpers mit einem kegelstumpfförmigen Kopf 32a und einer an dessen größere Stirnfläche angesetzten, ebenfalls kegelsbumpfförmigen kleineren Verlängerung 32b. Am verjüngten Ende der Verlängerung 3a b ist der Block mittels einer Überwurfmuffe-3ra aus finit plastischem Stoff getränktem Papier oder Gewebe mit .der Kabelhülse 31 verbunden, und um den Kopf 32a ist eine Drahtbewehrung 34, z. B. aus gewöhnlichem Baustahl, gewickelt.
  • Der Beton 35 des Baukörpers ist um die rohrförmige Kabelhülse 31 und den Block 32 unter Freilassung einer Aussparung 36 gegossen, durch welche das den Block 32 durchsetzende Kabelende von der Außenseite des Baukörpers aus. zugänglich ist. Die das Kabel bildenden Drähte 37 werden gegen die Wand a-b der kegelstumpfförmigen Höhlung des Blockes 32 gebreitet und gedrückt, und zwischen diese Drähte werden Stahlkeile 38 eingefügt, die an ihren Flanken mit zylindrischen, der Form der Drähte 37 entsprechenden Rillen 38a versehen sind, so daß sie von den Drähten gehalten werden und mit diesen eine Art von hohlkegeligem, sich an die Wand a-b der Höhlung des Blockes 32 legendem Gesamtteil bilden.
  • Für das Spannen der Drähte 37 wird bei Ausführung der Erfindung nach Abb. 6 bis 9 die gleiche Presse wie bei der Ausführung nach Abt,. i bis 5 benutzt. Der kleine Kalben 2l2 dieser Presse wirkt dabei auf das eine Ende der Keile 38 mittels einer Platte 13` ein, die mit Einkerbungen für den Durch2'an@a der Drähte versehen ist, während der Kolben 22 eine Ausnehmung 47 von einem dem Durchmesser der Platte 13a entsprechenden Durchmesser aufweist. Wenn die Teile der Presse die aus Abb. 6 ers,ichtl.iche Lage einnehmen und der Zylinder 23 unter Druck gesetzt wird, werden die Drähte 37 durch den vom Kolben 2r sich entfernenden Zylinder 23 gespannt. Die Keile 38 folgen am Anfang der Verschiebung der Drähte, bis sie auf die Platte 13a treffen, wo sie dann zwischen sich ein genügendes Spiel für das freie Vorbeigleiten der vom Zylinder 23 mitgezogenen Drähte 37 lassen. Im Bereich b-c des Verankerungsblockes 32 legen sich diese Drähte an die Betonwandung der Höhlung des Blockes, die hier mit einem Futter 48, z. B. aus Flittergold oder einem ähnlichen Stoff, zur Beschränkung der Reibung der Drähte ausgekleidet ist.
  • Wenn die Spannung der Drähte den gewünschten Wert erreicht hat, den man durch den Druck im Zylinder 23 bestimmen kann, hält. man diesen Druck konstant und übt auf den kleinen Kolben 22 eine Druckwirkung aus, so daß dieser die Keile 2o zwischen die Drähte 37 preßt und so den von den Keilen und den Drähten gebildeten Hohlkegel an die Wandung der Höhlung des Blockes 32 drückt. Man kann dann die Presse entspannen, die Drähte aus den Einschnitten 2ra des Kolbens 21 herausziehen und die Presse vom Betonkörper abnehmen.. Die Verankerung ist jetzt beendet, indem das sich selbst überlassene gespannte Kabel den durch die Drähte und die Keile gebildeten Hohlkeil in der Höhlung des Blockes 32 verblockt. Die Drähte 37 können zwischen den Keilen 38 nicht gleiten, zumal die Drücke zwischen Keilen und Drähten von einer solchen Größenordnung sind, daß ein zwischen ILeilen und Drähten befindliches Fett vollständig herausgetrieben wird.
  • Damit die Verankerung aufrechterhalten bleibt, genügt es, wenn die Wandung der Höhlung des Blockes 3,2 die vom Kabel ausgeübte Kraftwirkung aushält und auf den Beton übertragen kann. Hier kommt die Hartstahlbewehrung 33 zur Wirkung, welche die Kräfte aufnimmt, die mit der Achse der kegeligen Höhlung des Blockes 32 einen Winkel bilden, der die Summe des Spitzenwinkels des Kegels und des Reibungswinkels von Stahl gegenüber Beton ist. Unter der Einwirkung des gespannten Kabels bildet sich schließlich ein Gleichgewicht zwischen den Formänderungen der Bewehrungen 33 und 34 des Betonblockes 32' und dem 1-)enachbarten Beton des Baukörpers 35, und dieser Gleichgewichtszustand kennzeichnet sich durch eine große relative Formänderung der Bewehrung 34. so@wi:e eine dreifache, mit plastischer Formänderung verbundene Unterdrucksetzung des Betons des Klotzes 32 und das Auftreten von isostatischen Linien, wie den Linien U T' und X Y. In dem Bereich, wo der Beton des Kopfes 32a des Blockes 32 auf den Beton 35 des Baukörpers wirkt, kann dieser vorteilhafterweise mit Reihen von Viereckbewehrungen versehen sein.
  • Man kann die Presse auch wiederholt am Baukörper anbringen und zum Spannen der Drähte benutzen, indem man z. B. die Drähte nochmals spannt, die Keile entblockt und die Vors-pannung erhöht oder auch vermindert oder das Anspannen der Drähte schrittweise bewirkt oder die Spannung im Fall von Fehlern berichtigt. Nach Beendigung des Spannvorganges kann man die Aussparung 36 des Betonkörpers 35 mit Beton ausfüllen und abschließen sowie die vortsbehenden Drahtenden im Betonkörper durch entsprechendes Ausfüllen eines kleinen seitlich der Aussparung 36 vorgesehenen Einschnittes in Betonmasse einbetten.
  • Abb. ro zeigt in Einzeldarstellung einen Spann-1copf 32a aus Gußstahl, der mit einem ungefähr kegeligen Hohlraum 32b versehen ist und dessen Außenflächen 32(!, 32" zur Übertragung der vom gespannten Kabel ausgeübten Kraftwirkung auf den Beton des Baukörpers dienen. Dieser Spannkopf aus Gußstahl wird in der gleichen Weise wie der Spannkopf aus Beton nach Abb. 3 und 6 benutzt.
  • Abb. i i gibt das Ende eines Balkens wieder, der mit Bewehrungskabeln d versehen ist, die nach Ab:b. i und :z oder 9 aus Drähten in Hüllen bestehen und nach dem Verfahren der Erfindung gespannt und verankert sind. Die Spannköpfe sind dabei an den Enden der Kabel an beim Gießen des Betons des Balkens vorgesehenen Stellen angeordnet. Die Spannköpfe können auch einen quadratischen oder rechteckigen Querschnitt. erhalten und Haltemittel für mehrere Kabel enthalten. In diesem Fall können die schraube;nlinig gewundenen Drahtbewehrungen an den Verankerungsstellen durch Reihen zum Kabel senkrechter Viereckbewehrungen ersetzt werden.
  • Wie aus Abb. 3 und 6 ersichtlich, stützt sich nach der Erfindung das die Drähte spannende Gerät an dem Beton ab, der schließlich die Verankerung bildet, so daß die beim Spannvorgang auftretende vorläufige Spannung und die en:dgültige Spannung in der gleichen Achsrichtung und auf das gleiche Material wirken, was den Beton bis zu dem mit seiner Festigkeit zu vereinbarenden Höchstmaß unter Druckspannung zu setzen gestattet.
  • Die Anwendung der Erfindung ist aber nicht auf eine Vorspannung gegen den erhärteten Beton beschränkt, sondern der die Vorspannglieder einschließende Beton kann auch erst nach dem Spannen der Kabel gegossen werden, wenn für die Spannköpfe Abstützungen während des Spannvorganges vorgesehen werden. Für diese Abstützungen können die Verschalungen oder bereits erhä rteteTeile desBetonkörpers, verwendet werden, welche nicht Vorspannglieder umschließen.
  • Beispielsweise kann man bei einem Träger mit I-Querschnitt gemäß Abb. 12, nachdem die Bewehrungen d und die Spannköpfe verlegt. sind, zunächst den Beton des schraffierten Trägerteils gießen, der die Spannglieder nur an den Enden des Trägers, vgl. Abb. i i, umgibt, um dann nach Erhärten dieses Betons die Bewehrungen zu spannen, deren Spannköpfe sich dabei an ihm abstützen. Wenn das Spannen und das Verankern beendigt ist, gießt man auch noch um die Vonspannglieder Beton.
  • Die Beständigkeit und Zuverlässigkeit einer nach der Erfindung vorgenommenen Verankerung haben Versuche bestätigt, welche gemäß Abb-. 3 bis 5 unter Verwendung von zwei Bündeln von je 32 Stahldrähten mit einem Durchmesser von je 5 mm und mit einer Länge von etwa 48 m sowie mit einer ElastizitätsgrenzeE=iiobisi2okg/mm2 sowie einer Bruchgrenze R = i4o bis i5okg/mm2 durchgeführt worden sind und auch nach einem Jahr kein Auftreten eines Spannungsverlustes an den Stahldrähten ergeben haben. In gleicher Weise hat sich bei nach dem Prinzip der Anordnung nach Abb. 6 ausgeführten, über ein halbes Jahr ausgedehnten Versuchen, bei denen ein Betonbalken mit einer Länge von 4 m und einem Rechteckquerschnitt von 40 cm - 45 cm in seiner Achse mit einem Kabel von io Stahldrähten von je 5 mm Durchmesser bewehrt und dieses mittels eines veränderlichen Druckerzeugers abwechselnd verstärkten und verminderten Spannungen etwa 79 und io,9 kg/mm2 ausgesetzt worden ist, während der ganzen Zeit nicht der geringste Spannungsverlust durch Gleiten der Drähte feststellen lassen. " Das. Verfahren und die Vorrichtung nach der Erfindung lassen sich auch dazu verwenden., in praktisch vorteilhafter Weise die fesibe Vereinigung mehrerer getrennter, z. B. mit den Enden aneinandergesetzter Betonbaukörper, durch gespannte Bewehrungen zu erreichen. Das Spannen der Bewehrungen, die man beispielsweise in an den Baukörpern, ausgesparte Löcher einlagert, bewirkt das gegenseitige Untcrdrucksetzen der Baukörper.
  • Im einzelnen kann die Erfindung auch in einer von .den Beispielen der Zeichnung abweichenden Ausführungsform verwirklicht werden. So- kann in dem Fall, wo die Bewehrungen nach dem Abbinden und Erhärten des Betons. gespannt werden, die zur Scheidung der Drähte vom Beton dienende Hiiilse durcheinen einfachen Überzug aus fettigem oder plastischem schmelzbarem Stoff auf Bitumen-oder Teer- oder Kautschukgrundlage ersetzt sein, der auf die Drähte aufgetragen und notfalls durch eine Umkleidung aus Papier oder anderem Fasermaterial geschützt ist. Der plastische, schmelzbare Stoff kann beim Spannen der Bewehrungen, z. B. durch einen .diesen zugeführten elektrischen Strom, erweicht werden.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Verankern von Drähten oder Drahtbündeln als Vorspanuglieder von Baukörpern aus Beton oder anderen Mässen, dadurch gekennzeichnet, däß in den Baukörper ein die Drahtenden umschließender hohler Spannkopf eingebettet wird und danach die in Spannung gehaltenen Drähte gegen die Wandung des Spannkopfhohlraumes festgeklemmt werden, und zwar vorzugsweise mit einem Klemmdruck, der eine elastische Wertung des Hohlraumes hervorruft (Abt. 3 und 6).
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte (8, g. oder 37) gegen die Wandung (6 oder a-b-c) des Spannkopfhohlraumes mit Hilfe von Keilen oder Kegeln (i6 oder 38), z. B. aus Metall, gepreßt werden, die mittels einer Presse (21, 22', 23) oder mit einem Hammer eingetrieben werden (Abt. 3 oder 6).
  3. 3. Verfahren mach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte (8, g oder 37) an die Hohlraumwandung (6 oder a-b-c) mit Hilfe von blasenartigen Säcken gepreßb werden, die durch Einführen eines flüssigem und hernach erhärtenden Stoffes, wie z. B.. eines Kunstharzes, unter Druck aufgetrieben werden (Abt. 3 und 6).
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gespannten Drähte mit einem an .ihnen haftenden und erhärtendem Stoff umkleidet werden, wie z. B. Zementmörtel, der vorteilhafterweise mit kiesel-oder aluminiumhaltigem Sand und Asbest zur ,Erhöhung der Reibung der Drähte versetzt ist, und dann dieser Hüllstoff an die Hohlraumwandung mittels eines in den Hohlraum eingeführtem Werkzeuges fest angedrückt wird.
  5. 5. Verfahren nach den Ansprüchen 2: und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannkopfhohlraum in kegelstumpfförmiger Gestalt innen mit Blech unter Zwischenfügung von Fett zur Verminderung der Reibung ausgekleidet und der in diese Blechhülle eingegossene Mörtel durch einen zwischen die Drähte (8, g) eingetriebenen Kegel (i6) unter Druck gesetzt wird, so daß die Gleitwirkung, die an der eingefetteten Fläche unter der Wirkung der Drahtspannung bei Lockerung der Spannvorrichtung auftritt, eine Verstärkung des auf den Mörtel ausgeübten Keildruckes und damit der Verankerung der Drähte in dem Mörtel zur Folge hat (Abt. 3).
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß -ein Spannkopfhohlraum in Kegel'stumpfform verwendet und eine Mehrzahl von vorzugsweise mit zylindrischen Rillen (38") versehenen Keilen (38) jeweils zwischen die einzelnen an seine Wandung (u-b-c) angdegten Drähte (37) eingebracht wird, so daß nach dem Spannen der Drähte und dem Eintreiben der Keile zwischen diese sowie schließlich nach dem Rückgang der Presse in die Ruhelage die Gesamtheit, der Drähte und der Keile einen einzigen kegelstumpfförmigen Hohlkeil bildet, der sich in dem kegelstumpfförmigen Hohlraum verblockt (Abt. 6).
  7. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet,, daß in dem den Spannkopfhohlraum umschließendenBeton oder eonstigen unter Druck zu setzenden Baustoff eine, z. B. aus einer Reihe von Windungen oder Viereckrahmen bestehende Querbewehrung (33,, 34) angeordnet - wird, welche dem: Beton widerstandsfähig gegen die Weitungsdrücke infolge der Klemmung macht (Abt. 6). B.
  8. Spannkopf zur Ausführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche i bis 7, bestehend aus einem in dem Beton oder sonstigen Baukörperwerlcstoff (25) eingegOssenen Gußstahlstück (32d), das mit der Gesamtheit oder mit Teilen seiner Außenfläche den aus der Drahtspannung sich ergebenden Druck auf den Beton überträgt (Abb. io). g.
  9. Spannkopf zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 6, bestehend aus Stahlbeton und dadurch gekennzeichnet, daß die kegelgtumpfförmige Innenfläche (a-b-c) eine Verstärkungsauskleidung aus Stahl hoher Elas.tizitätsgrenze aufweist und daß an seinem äußeren Teil eine seine Widerstandsfähigkeit gegen Dehnungsbeanspruchungen gewährleistende Verstärkungsbewehrung angeordnet ist (Abb. 6). io.
  10. Spannkopf nach Anspruch g., dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsauskleidung der Innenfläche (a-b-c) aus einem Rohr (48) oder aus Drahtschraubenwindungen (33) aus Stahl, vorzugsweise von hoher Elas.tizitätsgrenze, oder aus einer Vereinigung eines solchen Rohres. und derartiger dieses umgebender Drähte besteht (Abb. 6). i i.
  11. Presse zur Ausübung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 2 oder 4 bis. 7 oder unter Verwendung von Spannköpfen nach einem der Ansprüche 8 bis io, gekennzeichnet durch Kolben (21, 22) von verschiedenen Durchmessern, von denen der größere (21) sich an dem Betonrand um die Wandung (a-b-c) des Spannkopfhohlraumes abstützt. und im Zusammenwirken mit seinem verschiebbaren Zylinder (23) zum Spannen der an diesem (23) befestigten Drähte (37) dient, während der kleinere Kolben (22) das Anpressen der Drähte an die Hohlraumwan.dung bewirkt (Abb. 3 und 6).
  12. 12. Verfahren zum Herstellen eines Baukörpers mit gemäß einem der Ansprüche i bis. i i verankerten Vorspanngliedern, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannköpfe (e) in vor dem Spannen der Vorspannglieder (d) hergestellten Teilen des Betonbaukörpers eingebettet und die Vorspannglieder (d) an einem Haften an diesen Bauteilen durch umhüllende Hülsen oder Überzüge verhindert werden (Abb. i i). Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 641 590; österreichische Patentschrift Nr. 134 52,3; französische Patentschriften Nr. 36 703 (i. Zusatz zu 680 547), 68o 547.
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