DE1254329B - Keilverankerung fuer Stahldrahtbuendel an vorgespannten Betonbauteilen - Google Patents
Keilverankerung fuer Stahldrahtbuendel an vorgespannten BetonbauteilenInfo
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- DE1254329B DE1254329B DEB25274A DEB0025274A DE1254329B DE 1254329 B DE1254329 B DE 1254329B DE B25274 A DEB25274 A DE B25274A DE B0025274 A DEB0025274 A DE B0025274A DE 1254329 B DE1254329 B DE 1254329B
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/08—Members specially adapted to be used in prestressed constructions
- E04C5/12—Anchoring devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)
Description
- Keilverankerung für Stahldrahtbündel an vorgespannten Betonbauteilen Die Erfindung bezieht sich auf eine Keilverankerung für Stahldrahtbündel an vorgespannten Betonbauteilen mit einem in Sektoren geteilten pyramiden-oder kegelstumpfförmigen Keil sowie mit einer Keilhülse, deren Innenfläche ebenfalls pyramiden- oder kegelstumpfförmig ausgebildet ist. Die Enden der Spanndrähte werden durch Eintreiben einer entsprechenden Anzahl von Keilsektoren in der Keilhülse verklemmt.
- Eine bekannte Ausführung besteht darin, daß eine große Anzahl von Keilsektoren in Umfangsrichtung in die Keilhülse eingebracht und zwischen je zwei benachbarten Keilsektoren ein Spanndraht eingeklemmt wird. Hier ist zwar der Nachteil der bekannten Rundkeile überwunden, daß Maßabweichungen der Drahtdurchmesser zum Schlupf einzelner Drähte führen können. Der Nachteil dieser Ausführung besteht jedoch darin, daß für jedes Drahtende ein Keilsektor notwendig ist und daß nur durch besondere Vorkehrungen die zahlreichen Einzelteile in geordneter Lage gehalten werden können.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auf einfache Weise zu erreichen, daß sich der Klemmdruck auf jeden Draht gleichmäßig auswirkt.
- Dies geschieht nach der Erfindung dadurch, daß der Keil durch radiale Längsschlitze in drei Sektoren unterteilt ist und daß jeder Sektor an seiner äußeren Mantelfläche zwei Drähte in Längsrillen aufnimmt, die mit der Keilachse eine Dreieckpyramide bilden, wobei die Sektoren sich im Bereich der Keilachse gegeneinander abstützen und um die Breite der Längsschlitze schwenkbar sind.
- Bei dieser Anordnung stützt sich jeder Keilsektor an drei Linien ab. Die beiden an seiner äußeren Mantelfläche befindlichen Drähte unterliegen deshalb der gleichen Pressung.
- Zur gegenseitigen Abstützung der Keilsektoren sollen nach einer bevorzugten Ausführungsform die Längsschlitze nicht bis zur Keilmitte durchgehen, sondern es sollen alle Sektoren im Bereich der Keilachse einstückig unmittelbar miteinander verbunden sein. Dies hat den Vorteil, daß alle Sektoren gemeinsam nach dem Spannvorgang in die Keilhülse zwischen die Drähte eingesetzt werden können. Ungenauigkeiten an der Keilhülse, an den Keilsektoren und an den Drähten können durch eine geringe Schwenkbewegung des betreffenden Keilsektors um die Keilachse ausgeglichen werden. Die Breite der Schlitze ist deshalb so bemessen, daß selbst die größten Ungleichmäßigkeiten berücksichtigt werden können.
- Eine andere Ausführungsform besteht darin, daß die Längsschlitze bis zur Keilmitte geführt werden und jeder Keilsektor im Bereich der Keilachse mit einer Rille versehen wird, wobei sich alle Sektoren gegen einen axial verlaufenden Draht abstützen. Gegenüber der ersten Ausführungsform hat dies den Vorteil, daß der Ausgleich nicht nur durch eine Schwenkbewegung der Keilsektoren in Umfangsrichtung, sondern außerdem noch durch die Möglichkeit eines verschieden starken Vortreibens gesichert ist.
- In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele wiedergegeben, und zwar zeigt A b b. 1 einen Längsschlitz einer ersten Ausführungsfonn, A b b. 2 eine Stimansicht des Keils nach A b b. 1, A b b. 3 eine zweite Ausführungsform im Längsschnitt und A b b. 4 eine Stirnansicht des Keils nach A b b. 3. In der Keilhülse 5 nach Ab b. 1 ist ein kegelstumpfförmiger Keil 6 angebracht, der, wie A b b. 2 zeigt, für die Aufnahme von insgesamt sechs Drähten am Kegelmantelumfang entsprechende Längsrillen 7 aufweist. Hierbei befindet sich zwischen zwei Rillenpaaren je ein Längsschlitz 8, der aber nicht ganz bis zur Mitte durchgeführt ist, so daß dort ein alle drei Keilsektoren verbindender Kein 9 stehenbleibt. Die Breite der Schlitze 8 und ihre Tiefe, d. h. die Dicke des stehenbleibenden Kernes 9, sind so bemessen, daß abhängig von der Länge als auch vom Klemmdruck des Keiles sowie von den Ungenauigkeiten in den Rillen 7 an der inneren Mantelfläche 10 der Keilhülse und schließlich an den Spanndrähten selbst entsprechende Schwenkbewegungen der Keilsektoren um den Kein 9, d. h. um die Keilachse, möglich sind.
- In der Ausführung gemäß den A b b. 3 und 4 sind die gleichen Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen, die Längsschlitze 11 sind hierbei jedoch bis zur Keilachse durchgeführt, so daß drei getrennte Sektoren 12 entstehen, die unabhängig ., voneinander vorgetrieben werden können, im übrigen aber entsprechend mit Längsrillen 7 versehen sind, wie dies an der vorhergehenden Ausführung bereits gezeigt ist. Die Sektoren 12 weisen nun an ihren der Keilachse 13 zu gelegenen Kanten weitere Längsrillen 14 auf, in die ein in Ab b. 3 dargestellter zusätzlicher Spanndraht 15 eingeschoben ist, der zugleich mit den anderen in den Längsrillen 7 liegenden Spanndrähten festgeklemmt wird. Es ergibt sich auf diese Weise eine besonders günstige Anordnung insofern, als gegenüber dem Vorschlag, einen einzigen, lediglich drei Klemmrillen aufweisenden Keil zu verwenden, eine besonders raumsparende Verankerung für eine Anzahl von Spanndrähten zur Verfügung steht.
- Dabei ist gewährleistet, daß alle Spanndrähte gleichmäßig verteilt sind, wenn nur dafür Sorge getragen wird, daß die Schlitze 11 so bemessen sind, daß sich die benachbarten Keilsektoren nicht beeinflussen können.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Keilverankerung für Stahldrahtbündel an vorgespannten Betonbauteilen mit einem in Sektoren geteilten pyramiden- oder kegelstumpfförinigen Keil sowie einer Keilhülse, deren Innenfläche ebenfalls pyramiden- oder kegelstumpfförmig ausgebildet ist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Keil durch radiale Längsschlitze (8, 11) in drei Sektoren unterteilt ist und daß jeder Sektor an seiner äußeren Mantelfläche zwei Drähte in Längsrillen aufnimmt, die mit der Keilachse eine Dreieckpyramide bilden, wobei die Sektoren sich im Bereich der Keilachse gegeneinander abstützen und um die Breite der Längsschlitze schwenkbar sind.
- 2. Keilverankerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sektoren im Bereich (9) der Keilachse einstückig unmittelbar verbunden sind (A b b. 2). 3. Keilverankerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Längsschlitze (11) bis zur Keilmitte geführt sind, so daß unabhängige Sektoren (12) entstehen, die sich mit konzentrischen Längsrillen (14) gegen einen axial verlaufenden Draht (15) stützen (A b b. 3 und 4). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 825 162, 865 048, 872 845; französische Patentschrift Nr. 991703; USA.-Patentschrift Nr. 2 328 033.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB25274A DE1254329B (de) | 1953-04-22 | 1953-04-22 | Keilverankerung fuer Stahldrahtbuendel an vorgespannten Betonbauteilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB25274A DE1254329B (de) | 1953-04-22 | 1953-04-22 | Keilverankerung fuer Stahldrahtbuendel an vorgespannten Betonbauteilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1254329B true DE1254329B (de) | 1967-11-16 |
Family
ID=6961720
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB25274A Pending DE1254329B (de) | 1953-04-22 | 1953-04-22 | Keilverankerung fuer Stahldrahtbuendel an vorgespannten Betonbauteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1254329B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2328033A (en) * | 1941-08-14 | 1943-08-31 | Schorer Herman | Prestressing reinforcing device for concrete |
| FR991703A (fr) * | 1944-04-28 | 1951-10-09 | Procédés d'ancrage d'armatures mises en tension et appareils permettant la mise entension et l'ancrage | |
| DE825162C (de) * | 1948-04-27 | 1951-12-17 | Eugene Freyssinet | Verankerungseinrichtung fuer die Bewehrung von vorgespanntem Beton |
| DE865048C (de) * | 1939-08-26 | 1953-01-29 | Eugene Freyssinet | Verfahren zum Verankern von Draehten oder Drahtbuendeln als Vorspannglieder von Baukoerpern aus Beton oder anderen Massen |
| DE872845C (de) * | 1950-12-02 | 1953-04-09 | Huettenwerk Rheinhausen Ag | Drahtbuendelbefestigung, insbesondere fuer Spannbeton |
-
1953
- 1953-04-22 DE DEB25274A patent/DE1254329B/de active Pending
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE865048C (de) * | 1939-08-26 | 1953-01-29 | Eugene Freyssinet | Verfahren zum Verankern von Draehten oder Drahtbuendeln als Vorspannglieder von Baukoerpern aus Beton oder anderen Massen |
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| DE872845C (de) * | 1950-12-02 | 1953-04-09 | Huettenwerk Rheinhausen Ag | Drahtbuendelbefestigung, insbesondere fuer Spannbeton |
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