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DE864302C - Verfahren zur Herstellung von waessrigen Lackharzemulsionen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von waessrigen Lackharzemulsionen

Info

Publication number
DE864302C
DE864302C DEC2391D DEC0002391D DE864302C DE 864302 C DE864302 C DE 864302C DE C2391 D DEC2391 D DE C2391D DE C0002391 D DEC0002391 D DE C0002391D DE 864302 C DE864302 C DE 864302C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
production
aqueous
resin emulsions
emulsions
acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC2391D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dr Keller
Werner Dr Zerweck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cassella Farbwerke Mainkur AG
Original Assignee
Cassella Farbwerke Mainkur AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cassella Farbwerke Mainkur AG filed Critical Cassella Farbwerke Mainkur AG
Priority to DEC2391D priority Critical patent/DE864302C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE864302C publication Critical patent/DE864302C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D161/00Coating compositions based on condensation polymers of aldehydes or ketones; Coating compositions based on derivatives of such polymers
    • C09D161/20Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen
    • C09D161/32Modified amine-aldehyde condensates

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von wäßrigen Lackharzemulsionen Im Schrifttum sind verschiedene Maßnahmen zur Herstellung von wäßrigen Dispersionen hochmolekularer Stoffe, so auch von Harnstoff-Aldehyd-Kondensationsprodukten unter Zusatz von Emulgatoren der mannigfachsten Art beschrieben.
  • So erhält man gemäß der schweizerischenPatentschrift 221 oo.t wäßrige Dispersionen, die zur Herstellung von Überzügen auf Materialien von faseriger Struktur geeignet sind, die Carbamid-Aldehy d -Kondensationsprodukte einerseits und polymere Verbindungen usw. andererseits enthalten. Gemäß der amerikanischen Patentschrift a 196 367 sollen wäßrige beständige Emulsionen von Harnstoff-Formaldehyd-Alkohol-Kondensaten durch Emulgieren mit Hilfe eines wasserlöslichen Celluloseäthers, wie '2#Iethvlcellulose, und eines einen längeren aliphatischen Rest enthaltenden Ammoniumsalzes erhalten werden.
  • Versucht man die dort zur Erzielung von beständigen Emulsionen angewendeten Maßnahmen, insbesondere die Verwendung der dort angegebenen Emulgatoren, auf die Herstellung der wäßrigen Emulsionen von solchen Lackharzen anzuwenden, die durch Veräth:rung von Methylolverbindungen von Aminotriazinen oder Aminodiazinen mit einertigen Alkoholen erhalten sind, die auch gegebenenfalls noch Esterharze aus mehrwertigen Alkoholen und mehrwertigen Carbonsäuren, die teilweise durch einwertige Carbonsäüren ersetzt sein können, einkondensiert oder beigemischt enthalten, so ergibt sich, daß nur unvollkommene und wenig haltbare Emulsionen erzielt werden.
  • Es wurde nun gefunden, daß stabile Emulsionen aus den genannten Lackharzen dadurch erhalten werden, daß für ihreHerstellung wäßrigeLösungen von wasserlöslichen Salzen von Celluloseäthersäuren, insbesondere celluloseglykolsauren Salzen, verwendet werden, wobei die Stabilität der Emulsionen auch noch dadurch erhöht werden kann, daß den an sich schon mehr oder weniger sauer reagierenden Lackharzlösungen noch geringe Mengen von Säuren, wie z. B. Essigsäure, Ameisensäure, Phosphorsäure u. dgl., zugefügt werden. Der durch einfaches Vermischen der Lackharzlösungen -mit der wäßrigen Lösung des cellulos,eäthersäuren Salzes erzielte Dispersitätsgrad genügt in den meisten Fällen; er kann noch durch die bekannten Maßnahmen, wie z. B. durch Mischen im Turbomischer, weitgehend verfeinert werden. Auch hängt die Haltbarkeit ,der Emulsionen von der Art der in den Lackharzlösungen enthaltenen Lösungsmittel ab. Zum Beispiel erweisen sich als Lösungsmittel günstig die Alkohole Propanol, Isobutanol, Butanol bis Hexanol, Benzylalkohol u. a. oder in Mischungen unter sich mit geringen Mengen von aromatischen Kohlenwasserstoffon (Benzol, Toluol) oder verschiedenen Estern, wie Butylaoetät, Amylacetat u. dgl.
  • Die vorliegenden wäßrigen Emulsionen ermöglichen eine weitgehende Ersparnis an organischen Lösungsmitteln und können sowohl in der Anstrichtechnik als auch für die Herstellung von Einbrennfilmen verwendet werden. Die so herge5tellt,en Lackharzemulsionen können auch kombiniert werden mit anderen Kunststoffdispersionen, wie z. B. mit Polyvinylacetat-, Pölyacrylsäureester- oder Polyvinylchloridsuspensionen. Sie sind ferner geeignet zur Imprägnierung von mit Kunststoffen überzogenen Wickelungsdrähten elektrischer Apparate. Beispiel r Man gibt 40 Teile des Natriumsalzes der Gelluloseglykolsäure in i2oo Teile Wasser und läßt bei 2o bis 3a' so lange rühren, bis eine homogene Lösung entstanden ist. In diese Lösung läßt man langsam unter starkem Rühren 400 Teile einer 5oo/oaig-en isobutanolischen Lösung eines durch Kondensation von Hexamethylolmelamin und Isobutanol in saurem Medium erhältlichen Verätherungsproduktes unter Zufügung von 2,8 Teilen Ameisensäure einlaufen. Man läßt noch mehrere Stunden rühren und erhält eine wäßrige Emulsion, die sich auch nach längerer Zeit nicht entmischt und bei geringer Entmischung, die nach längerem Stehen möglicherweise erfolgt, durch bloßes kurzes Umschütteln oder Rühren wieder homogen wird. Verwendet man statt der hier genanten Lackharzlösung 8oo Teile einer aus 24o Teilen 5oo/aiger isobutanolischer Lösung des genannten Melaminharzes einerseits und andererseits einer Lösung von 28o Teilen eines Alkydharzes, das durch Erhitzen eines Gemisches von Carbonsäuren mit 5 bis 9 Kohlenstoffatoznen (vgl. Patentschrift 626787) mit Glycerin und Phthalsäureanhydrid erhalten wird, in etwa Zoo Teilen Isobutänol oder Butanöl, $o Teilen Toluol und 3 Teilen Ameisensäure, so erhält man ebenfalls eine stabile Emulsion, mit der besonders elastische Überzüge erzielt werden können. Beispiele In i24oTeile einer wie im Beispiel i hergestellten wäßrigen Gelluloseäthersäurelösung läßt man unter Turbinieren 8oo Teile einer 5oo/oigen Lackharz-'lösung einlaufen, die durch'Einkondensierung eines durch Veresterung von 3 Mo1 Trimethylolpropan, 2 Mol Maleinsäureanhydrid, i Mol Ädipinsäure und 2 Mol eines Carbonsäuregemisches, das man durch Oxydation der bei der Methanolsynth.ese als Nebenprodukt anfallenden Alkohole C, bis C12 erhält, hergestellten Esterharzes in ein Vorkondensationsprodukt aus Melamin, Formaldehyd und Isobutänol erhalten wird, und der noch etwa 3 Teile Ameisensäure zugemischt werden. Schon nach verhältnismäßig kurzem Turbinieren entsteht eine fein disperse Emulsion, die lange ohne Entmischung haltbar ist.
  • In der gleichen Weise, wie in Beispiel i und 2 angegeben, können auch Emulsionen der Lackharze anderer Aminotriazine hergestellt werden, wie z. B. der Ätherharze aus Methylolbenzoguanaminen, Methylolacetoguanaminen und Butanol, Benzylalkohol, Isohexylalkohol und anderen Alkoholen; desgleichen auch die entsprechenden Lackharze von Aminodiazinen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von wäßrigen Lackharzemulsionen, dadurch gekennzeichnet, daß Lösungen von Lackharzen, die durch Verätherung vonMethylolverbindungen vonAminotriazinen oder Aminodiazinen mit einwertigen Alkoholen erhalten sind, die gegebenenfalls noch Esterharze aus mehrwertigen Alkoholen und mehrwertigen Carbonsäuren, die teilweise durch einwertige Carbonsäuren ersetzt sein können, einkondensiert .oder beigemischt enthalten, in organischen Lösungsmitteln mit einer wäßrigen Lösung von Salzen von Cellüloseäthersauren, insbesondere von Celluloseglykolsäure, mit oder ohne Zusatz von geringen Mengen einer anorganischen oder organischen Säure vermischt werden.
DEC2391D 1944-06-27 1944-06-27 Verfahren zur Herstellung von waessrigen Lackharzemulsionen Expired DE864302C (de)

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DE864302C true DE864302C (de) 1953-01-22

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