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DE864164C - Thermostatisch betaetigte Kontrollvorrichtung - Google Patents

Thermostatisch betaetigte Kontrollvorrichtung

Info

Publication number
DE864164C
DE864164C DER4106A DER0004106A DE864164C DE 864164 C DE864164 C DE 864164C DE R4106 A DER4106 A DE R4106A DE R0004106 A DER0004106 A DE R0004106A DE 864164 C DE864164 C DE 864164C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
adjuster
spring
lever
control device
setpoint
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER4106A
Other languages
English (en)
Inventor
Estel Color Raney
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robertshaw US Holding Corp
Original Assignee
Ranco Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ranco Inc filed Critical Ranco Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE864164C publication Critical patent/DE864164C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/12Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid
    • G05D23/125Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Thermostatisch betätigte Kontrollvorrichtung Die Erfindung betrifft eine thermostatisch betätigte Kontrollvorrichtung, z. B. ein thermostatisch betätigtes Ventil oder einen elektrischen Schalter mit einem von Hand einstellbaren Mechanismus zum Ändern der Temperatur, bei welcher die Kontrollvorrichtung wirksam wird.
  • Die der' Erfindung entsprechende Vorrichtung besitzt ein auf Wärme ansprechendes Element, z. B eine ausdehnbare Kammer mit einer Füllung einer verdampfbaren Flüssigkeit, deren Dampfdruck sich ändert und eineAusdehnungoderZusammenziehung der Kammer verursacht, je nachdem ob die Temperatur steigt oder fällt. Eine Feder, die gelegentlich mit Bereichsfeder bezeichnet wird, wirkt gegen das auf Wärme ansprechende Element, z. B. gegen die Expansion der Kammer, und ist bestrebt, die kontrollierte Vorrichtung zu betätigen, z. B. das Ventil zu öffnen, beispielsweise, wenn der Druck in der Kammer fällt. Durch Einstellung der Federspannung kann die Temperatur, bei welcher die kontrollierte Vorrichtung, z. B. das Ventil, wirksam wird, geändert werden. Aufgabe der Erfindung ist, eine Federeinstellvorrichtung zu schaffen, die mit einem von Hand zu betätigenden Steuerglied versehen ist, z. B. mit einem hin und her schiebbaren Knopf, um die Bereichsfeder mit verhältnismäßig geringer Kraftaufwendung in weitem Ausmaß ein. zustellen, und zwar soll das Ventil oder sonstige Kontrollorgan in der einen oder der anderen seiner Endstellungen, also in der einen oder der anderen seiner Steuerlagen, gehalten werden.
  • Der Erfindung gem.äiß ist e-in Sollwerteinsteller in Form eines drehbar angeordneten Gliedes vorgesehen, das mit der Bereichsfeder gelenkig durch einen Lenker verbunden isst. Dieser Lenker ist an den Sollwerteinsteller an einem zu seinem Drehzapfen exzentrisch liegenden Punkt angelenkt. Seine Bewegung dient zur Änderung,der Länge der Feder durch Drehen des Einstellers um seinen Drehzapfen. Mit dem Einsteller ist eine gegenwirkende Feder verbunden, die ihn entgegen der Wirkung der Bereichsfeder beeinflußt. Der Angriffspunkt der Feder an dem Einsteller ist so -gewählt, daß die Hebellänge des Angriffspunktes der Gegenfeder wächst, wenn der Einsteller so bewegt wird, daß die Spannung der Bereichsfeder erhöht wird.
  • Weiter wird der Erfindung gemäß ein das Ventil oder die sonstige Kontrollvorrichtung betätigender Hebel vorgesehen, auf dessen eine Seite der Einsteller einwirkt, wenn er in die das Ventil oder die sonstige Kontrollvorrichtung in eine bestimmte Lage bringende und darin haltende Lage bewegt wird, und auf dessen entgegengesetzte Seite der Einsteller einwirkt, wenn er in eine arlidere Lage gebracht wird, in welcher er die Kontrollvorrichtung in einer anderen Kontrollstellung hält. Die Kontrollvorrichtung kann also in jeder ihrer Stellungen gehalten werden, unabhängig von,der auf das wäa7mebeeinflußte Element einwirkenden Temperatur.
  • .Der Erfindungsgegenstand ist für Vorrichtungen geeignet, !die verschiedensten Zwecken dienen, besonders aber für Kontrollventile, welche den Zufuß der Heizflüssigkeit zu Wärmeaustauschvorrichtungen bei Automobilheizvorrichtungen steuern. Ein derartiges Ventil ist in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen senkrechten Querschnitt durch das '\Tentil mit einem wärmebeeinflußten Element zur Betätigung des Ventils und eine Handeinstellung zur Einstellung -der Temperatur, bei welcher das Ventil anspricht.
  • Fig.2_ ist eine Draufsicht auf die Vorrichtung. Sie zeigt gewisse Teile in der Lage, in welcher sie das Ventil offen halten. Gewisse -andere Teile sind zwecks Klarhaltung der Darstellung fortgelassen worden.
  • Fig. 3 ist eine Draufsicht ähnlich,der Fig. 2; sie zeigt aber die Federeinstellvorrichtung in einer Zwisaheneinstellage.
  • Fig.4 ist .eine Draufsicht gleichfalls ähnlich Fig. 2; sie zeigt die FedereinsteIlvorrichtung in der Einstellage, bei welcher das Ventil in geschlossener Lage gehalten wird.
  • Fig.5 ist ein Querschnitt gemäß Linie 5-5 in Fig. i.
  • Fig. 6 ist eine teilweise Stirnansicht des Ventilsteuermechanismus.
  • Fig. 7 und 8 sind schematische Darstellungen der Federeinstellvorrichtung in zwei verschiedenen Lagen. -Fig. 9 und iio. sind schematische Darstellungen des Veiibilinechanismus, und zwar ist dieser mittels des Einstellmechanismus in Fig:9 in die Schließlage und in Fig: io in die Offenlage gebracht.
  • Die dargestellte Vorrichtung ist mit einer Grud!dplatte io versehen, an der eine Ventilkammer 1r angeordnet ist. Die Ventilkammer ist aus einem Rohr 12 gebildet. In eine Seite desselben münde« ein Rohr 13, das z. B. angelötet sein kann und die Zuleitung bildet. Das obere Ende des Rohres 12 isi mit einer Endplatte 16 verlötet, die mit einer kreisförmigen, in die Röhre vorspringenden Nabe versehen ist; letztere besitzt eine mittlere Öffnung. Die Endplatte ist mit vier Ansätzen i8 versehen, vor denen nur zwei dargestellt sind; sie greifen durch Sehlitze der Platte in und sind umgebogen, um die Endplatte 16 ran :der Grundplatte lio zu befestigen.
  • Innen ist mit dem Rohr z2 ein Ventilsitz i9 ver# lötet. Mit diesem wirkt ein am Ventilschaft 21 befestigter Ventilteller 2o zusammen.
  • Der Ventilschaft reicht durch den Ventilsitz i9, die Öffnung in der Platte 16 und durch eine in der Grundplatte io vorgesehene Öffnung nach außen. Zwischen dem Ventilschaft 2,1 und den Wandungen des Rohres 12 ist durch eine nachgiebige Scheibe 22 eine flüssigkeitsdichte Abdichtung gebildet. Die Scheibe 22 besteht vorteilhaft aus einem nachgiebigen Kunststoff und ist mit ihrem Rand zwischen die Endplatte 16 und die Grundplatte io geklemmt. Der mittlere Teil der Scheibe ist mit einer Nabe 2-3 versehen, durch welche der Ventilschaft 21 hindurchgeführt ist und die dicht auf dem Schaft sitzt. Über die Nabe 23 ist vorteilhaft eine Kappe 24 gestülpt.
  • Der Ventilschaft 21 wird durch einen Hebel 23 betätigt, der an einem mit der Grundplatte io verbundenen Gehäuse 26 angelenkt ist. Es besteht aus einem U-förmigen Metallblech mit Seitenwänden 27, 28, die durch. eine obere Wand 29 verbunden sind. Der Hebel 25 ist mit zwei seitlichen Ohren 31 versehen, die in V-förmige Aussparungen 32 an entgegengesetzten Seiten des Gehäuses 26 eingreifen. In der Zeichnung ist nur ein Ansatz und eine Aussparung .dargestellt. An dem äußeren Ende-- des Ventilschaftes ist eine Kugel 33 ausgebildet; die durch eine C-förmige Feder 35 im Eingriff mit der Unterseite des Hebels 25 gehalten wird. Die obere Seite dieser Feder liegt an der Oberseite des Hebels 25 an.. Die Unterseite ist geschlitzt. In den Schlitz greift der Schaft 2i unmittelbar unter der Kugel 33 ein. Die Feder 35 hält den Schaft 21 federnd im Eingriff mit dem Hebel 2,5. Die Kugelform mindert die Reibung zwischen dem Hebel und dem Schaft und gestattet, falls erforderlich, ein Verschieben des Schaftes zur Ermöglichung einer guten Anlage des Ventils.
  • Der -Hebel 25 kann zwecks Schließens des Ventils durch ein auf Wärme ansprechendes Element 4o bewegt werden. Dieses Element ist an der Grundplatte io befestigt und kann den Hebel 25 im Uhrzeigersinn ausschwenken. Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht das Element 4o aus einem Paar schalenförmigen elastischen Schalen 4-z, 4.2, deren Ränder ineinandergeschoben sind und die dicht zu einer ausdehnbaren Kammer vereinigt sind. An den Teil 42 ist ein becherförmiges Glied 43 angelötet, :das mit der Grundplatte verbunden Ist. Mit diesem Glied ist ein Rohr44 verbunden, das in das Innere -der Kammer 41, 42 führt. Das andere Ende des Rohres ist geschlossen. Das Rohr ist vorteilhaft von einer solchen Länge, daß ein wesentlicher Teil @desselben in den Raum reicht, dessen Temperatur kontrolliert werden soll. Rohr und Kammer enthalten ein Gas, wie z. B. Methylchlorid, dessen Druck der Temperatur im Element entspricht. Mit dem-Teil 41 isst eine Platte 45 verbunden, die mit zwei Ohren 46 versehen ist. Diese Ohren berühren die Unterseite :des Hebels 25 und greifen mit Ansätzen durch Öffnungen des Hebels, um den Hebel über der Mitte der Platte zu. halten. Wenn der Gasdruck in dem Element 40 steigt, wird der Hebel 25 im Uhrzeigersinn ausgeschwenkt und das Ventil 2o gegen seinen Sitz -r9 gedrückt. Vorteilhaft ist die Bewegung des Hebels 25 im Uhrzeigersinn durch einen Ansatz 47, der aus der Wandung 27 herausgestanzt und nach einwärts gebogen ist, begrenzt.
  • Der Hebel 25 wird durch eine Feder 48 entgegengesetzt dem Sinne des Uhrzeigers im Sinne des Öffners des Ventils beeinluß,t. Die Feder ist mit einem Ende an einem aufwärts gerichteten Schenkel 4.9 des Hebels befestigt und mit dem anderen Ende an einem Teil So einer Federeinstellvorridhtung. Wie ohne weiteres ersichtlich ist, wird bei Erhöhung der Temperatur des Gases im Element q.o @diesies bestrebt ein, das Ventil in die geschlossene Labe zu bewegen, und bei einem Abfallen der Temperatur wird die Feder bestrebt sein, das Ventil in die. Offenlage zu bewegen. Durch Einstellung der Federspannung kann die Temperatur, bei welcher das Ventil öffnet und schließt, eingestellt werden.
  • Die Einstellvorrichtung für die Bereichsfeder besteht aus einem hin und her schiebbaren Knopf 52, der an irgendeiner geeigneten Stelle angeordnet werden kann, z. B., falls das Ventil für ein Automobil benutzt wird, am Schaltbrett. Der Knopf 52 ist an einem Bow dendraht 53 befestigt, der vorteilhaft in einer biegsamen Scheide angeordnet ist. Ein Ende dieser Scheide ist an der Kontrollvorrichtung durch ein mit dem Gehäuse 26 verbundenes Konsol 54 befestigt. Das Konsol ist mit einer Schraubklemme 55 zum Befestigen des Kabels am Konsol versehen.
  • Ein Sollwerteinsteller 56 isst an der Gehäusewand 29 angelenkt; er besteht aus einer länglichen Platte,' an die unten ein Stift 58 angeschweißt ist. -Dieser greift in eine Bohrung der Gehäusewandung und in eine Buchse 59 ein, letztere ist an der Unterseite der Gehäusewandung angeschweißt. Der Stift 58 wird in der Buchse 59 durch einen Federring 6o gehalten, der in eine Ringnut seines unteren Endes eingreift. An dem Sollwertensteller 56 ist ein Bolzen 63 angebracht, an dessen Ende der Draht 53 befestigt isst, so daß der Einsteller 56 gedreht wird, wenn der Knopf 52 gestoßen oder gezogen wird.
  • Der Sollwerteinsteller 56 ist mit der Feder 48 durch den Teil 50 verbunden, der aus einer Platte besteht, die mit einem Schenkel 65 und einem winklig abgebogenen Fußteil 66 versehen isst. Das freie Ende des Schenkels 65 ist mit einer halbkreisförmigen Aussparung 67 versehen, in die ein Stift 68 eingreift, der an der Oberseite des Sollwerteinstellers 56 befestigt ist und der exzentrisch zu dem Gelenkstift 58 liegt. Die obere Wand des Gehäuses besitzt eine Aussparung 69; durch die sich der Fuß 66 des Gliedes 50 in das Gehäuseinnere erstreckt. Der Fuß 66 ist mit einer Einkerbung 70 (Fig. 6) versehen, in welche eine Kante der Gehäusewandung 29 eingreift, und zwar an einer Seite der Aussparurig 69, so daß der Schenkel 65 bei Verschiebung durch den Stift @68 gerade geführt wird. Die Kantender Aussparung 69 bilden eine Führung für das äußere Ende des Gliedes 50, so daß, wenn der Sollwerteinsteller 56 gedreht wird, das äußere Ende des Gliedes sich in bezug auf .die Feder 48 längs verschiebt.
  • . In einer Bohrung des Fußes 66 des Gliedes So ist eine Schraube 72 drehbar gelagert. Diese Schraube trägt eine auch außen mit Gewinde versehene Mutter 73. Mittels dieses Außengewindes ist ein Ende der Feder 48 an der Mutter befestigt. Durch Drehung der Schraube 72 kann -der Feder 48 eine Anfangsspannung gegeben werden zwecks Bestimmung des Temperaturbereichs, in welchem das Ventil arbeiten soll. Durch Drehen des Sollwerteinstellers 56 kann die Länge der Feder d:8 mittels des Gliedes 50 verändert werden und dementsprechend der Zug -der Feder auf den Hebel 25. Es ist ersichtlich, daß die Spannung der Feder .4.8 das Glied So gegen den Stift 68 hält und daß diese Spannung bestrebt ist, den Sollwerteinsteller 56 in Fig. 2 im Uhrzeigersinn zudrehen.
  • Durch die Schlitz- und Stiftverbindung zwischen Glied So und Glied 56 und die Führung des Gliedes So in der Aussparung 69 ist der Zusammenbau der Vorrichtung erheblich erleichtert, da -das Glied einfach einsgeschoben zu werden braucht und sodann durch die Spannung der Feder 48 gesichert ist.
  • Um dem Bestreben der Feder 48, den Sollwerteinsteller 56 zu drehen, entgegenzuwirken, ist an der Oberseite des letzteren ein Stift 76 angebracht, mit dem eine Zugfeder 77 verbunden ist. Das entgegengesetzte Ende- der Feder 77 ist in einen Haken 78 des Konsols 54 eingehängt. Die Feder 77 ist bestrebt, den Sollwerteinsteller 5,6, entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn zu drehen, und zwar auch entgegengesetzt der Wirkung der Feder 48. Die Lage des Stiftes 76 in bezug auf den Stift 68 ist so gewählt, daß, wenn das Glied Sao durch Drehung des Einstellers 56 im Sinne der Erhöhung der Spannung der Feder 48 gedreht wird, d. h. entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn, die Hebellänge, an der die Feder 77 wirkt, vergrößert wird, so daß der gesteigerte Druck der Feder 48 auf den Einsteller 56 ausgeglichen wird. Es ist ersichtlich, daß gleichzeitig die Hebellänge, mit welcher die Feder 48 auf den Einsteller 56 einwirkt, verringert wird. Die Änderung der Hebellänge der Feder 77 in bezug auf den Einsteller 56 ist durch die Linie L in den Fig. 7 und 8 angedeutet. Diese Linie steht senkrecht zu einer durch den Drehzapfen ödes Einstellers 56 und die Verbindung der Feder 77 mit -dem Haken 76 führenden Linie. In Fig. 8 hat -die Linie L ungefähr ihre größte Länge, wobei das Glied So die Lage einnimmt, in welcher es die größte Spannung der Feder 48 erzielt. In Fig. 7 ist die Linie L beträchtlich kürzer, und die Hebellänge der Feder 77 am Einsteller 56 ist gemindert, während das Glied 5ö sich auf seinem Federregelweg in einer Zwischenlüge befindet. So kann durch geeignete Wahl der Charakteristik der Feder 77 der Sollwerteinsteller 56 mit einem Mindestmaß an Kraft bewegt werden, und er verbleibt in jeder ihm erteilten Lage. Es ist ersichtlich, :daß :die Exzentrizität und die Winkelverstellung des Stiftes 68 in bezu.g auf den Stift 58 das Ausmaß .der Einstellung der Feder 48 entsprechend der Winkelbewegung des Einstellers 56 bestimmt.
  • Um das Ventil. entweider in seiner offenen oder seiner geschlossenen Lage zu halten, ist der aufwärtsgerichtete Teil 49 :des Hebels 25 mit einem Ansatz 8o versehen, der durch eine Aussparung 81 der Gehäusewandung 29 hindurchreicht. Ein Ende des Sollwerteinstellers 56 ist bei 82 hakenförmig ausgebildet. Dieser Haken wirkt auf den Ansatz 8o ein, wenn der Einsteller 56 entgegengesetzt .dem Uhrzeigersinn in die in Fig. 2 @dasgestellte Lage geidreht wird. Dadurch wird der Hebel 25 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn verschwenkt, wie es in Fig. 1 und 1o dargestellt ist. Das Ventil wird dadurch in Offenlage gehalten, unabhängig von der auf das Element 40 einwirkenden Temperatur. Der- Haken 82 besitzt eine Fläche 83, @die den Ansatz 8o in die Ventiloffenlage kämmt, falls das Ventil bei Bewegung .des Sollwerteinstellers 56 in die in Fig. 2 dargestellte Lage geschlossen ist oder sich fast in Schließlage befindet.
  • Das entgegengesetzte Ende des Einstellers 56 isst mit einer Nockenfläche 85 (Fig. 3 und 4) versehen, die auf den Ansatz 8o einwirkt, wenn :der Einsteller 56 im Sinne des Uhrzeigers in die in Fig. 4 dargestellte Lage gedreht wird. Die Nockenffäche 85 beivegt den Ansatz 8o nach außen und schwenkt infolgedessen den Hebel 25 im Sinne des Uhrzeigers, so daß das Ventil 2o auf seinen Sitz Zig bewegt wird ohne Rücksicht auf die im Element herrschenden Temperaturverhältnisse (s. Fig. 9).

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1: Thermostatisch betätigte Kontrollvorrichtung, gekennzeichnet durch ein Steuerglied (21), einen auf dieses einwirkenden Steuerhebel (25), ein auf Wärme ansprechendes Element (4o) zur Bewegung des Hebels (25), eine dem Element (40) entgegenwirkende Feder (48), welche die Temperaturen bestimmt, bei: welcher die Vorrichtung anspricht, Mittel zur Einstellung der Spannung der Feder (48), bestehend aus einem Sollwerteinsteller (56), Mittel (50) zur gelenkigen Verbindung dieses Einstellers (56) und der Feder (48) zwecks Änderung der Länge dieser Feder (48) .durch Drehung des Einstellers (56) um seine Achse (58), wobei dieser Sollwerteinsteller (56) auf eine Seite des TIebels (25) einwirken kann, um diesen Hebel in einer Lage zu halten, welche das Steuerglied (21) in einer bestimmten Kontrollstellung hält, wenn der Einsteller (56) in eine erste Lage gedreht ist, während der Einsteller (56) durch Einwirkung auf die entgegengesetzte Seite des Hebels (25) diesen Hebel in einer zweiten Lage hält zwecks Haltens,der Kontrollvorrichtung in einer anderen Steuerlage, wenn der Einsteller (56) in eine zweite Stellung gedreht wird.
  2. 2. Thermostatisch betätigte Kontrollvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß -der Hebel (25) einen Teil (8o) besitzt, welcher sich in die Rotationsebene des Sollwerteinstellers (56) erstreckt und an entgegengesetzten Seiten von dem Einsteller (56) beeinflußt wind, wenn er in eine der beiden im Anspruch -.1 genannten Lagen verstellt wird.
  3. 3. Thermostatisch betätigte Kontrollvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 für ein Ventil, gekennzeichnet durch einen Lenker (5o), der an einem Ende (65) mit dem drehbaren Sollwerteinsteller (56) exzentrisch zu .dessen Achse .(58) gelenkig verbunden ist und mit seinem anderen Ende mit der Feder (48) zwecks Veränderung der Länge dieser Feder durch Drehen des Sollwerteinstellers (56). .
  4. 4. Thermostatisch betätigte Kontrollvorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch Mittel zur Längsführung ,des Lenkers @(5o) entsprechend ,der Richtung der Feder (48) beim Drehendes Gliedes (56) uni seinen Drehzapfen (58),
  5. 5. Thermostatisch betätigte Kontrollvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einem Gehäuse (27, 28,:2:9) versehen ist, an :dessen Wandung der Sollwerteinsteller (56) drehbar gelagert-ist, und das eine Aussparung (69) besitzt, in welche ein Teil (66) des Lenkers (5o) eingreift, so daß Kanten der Aussparung :eine Führung für den Lenker (5o) bilden, :derart, daß :dieser beim Drehen des Sollwerteinstellers (56) im wesentlicheü in Längsrichteng der Feder (48) bewegt wird.
  6. 6. Thermostatisch betätigte Kontrollvorrichtung nach Anspruch 3, 4 oder 5, :dadurch gekennzeichnet, daß der Lenker (5o) einen Stift (68) des Sollwerteinstellers (56) in einer einseitig offenen Aussparung (67) aufnimmt.
DER4106A 1949-10-01 1950-09-30 Thermostatisch betaetigte Kontrollvorrichtung Expired DE864164C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US864164XA 1949-10-01 1949-10-01

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DER4106A Expired DE864164C (de) 1949-10-01 1950-09-30 Thermostatisch betaetigte Kontrollvorrichtung

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