DE852817C - Unmittelbarer Schiffsantrieb durch Verbrennungsgase - Google Patents
Unmittelbarer Schiffsantrieb durch VerbrennungsgaseInfo
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- DE852817C DE852817C DEG3713A DEG0003713A DE852817C DE 852817 C DE852817 C DE 852817C DE G3713 A DEG3713 A DE G3713A DE G0003713 A DEG0003713 A DE G0003713A DE 852817 C DE852817 C DE 852817C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H11/00—Marine propulsion by water jets
- B63H11/12—Marine propulsion by water jets the propulsive medium being steam or other gas
Landscapes
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Description
- Unmittelbarer Schiffsantrieb durch Verbrennungsgase Es ist vorgeschlagen worden, Schiffe dadurch anzutreiben, daß man am Heck des Schiffes aus Düsen Gase, d. h. in der Praxis kalte Luft, die vorher auf mechanischem Wege auf hohen Druck zusammengepreßt worden sind, ausströmen läßt. Die im Preßgas vorhandene ;Energie ist jedoch so gering, daß ein derartiger Schiffsantrieb untauglich ist.
- Es ist weiter vorgeschlagen worden, die Gase, wiederum in der Praxis Luft, nur mit geringem Druck, der im wesentlichen dem auf die Gasausströmungsöffnungen wirkenden Wasserdruck entspricht, austreten und in möglichst breiter Fläche an einem stark abgeschrägten Heck des Schiffes emporsteigen zu lassen. Durch ihren Auftrieb sollen sie einen das Schiff vorwärts treibenden Druck auf das Heck ausüben. Da der Druck der ausströmenden Gase, falls die Austrittsöffnungen etwa 5 m unter dem Wasserspiegel liegen, nur etwa 1/2 atü beträgt und nur zu einem Teil, entsprechend dem Gesetz des Parallelogramms der Kräfte, ausgenutzt wird, wird keine ins Gewicht fallende brauchbare Schubwirkung erzeugt.
- Alle diese Vorschläge wurden zu einer Zeit gemacht, als es noch nicht bekannt war, die Fortbewegung von Transportmitteln durch Verbrennungsgase, die mit einer Leistung von tausenden von PS unter starkem (Druck frei ausströmen, zu bewirken. Dieser thermische Düsen- oder Strahlantrieb wird in der Hauptsache benutzt, um Flugzeuge anzutreiben. Man hat auch in Einzelfällen auf dem Deck von Schiffen solche Düsenaggregate angebracht und so durch das Ausströmen der Gase in die Luft eine Fortbewegung des Schiffes erzielt. Bei dieser Antriebsart wird bisher der Widerstand, den die Luft den unter starkem Druck ausgestoßenen, mehr oder weniger hocherhitzten Verbrennungsgasen entgegensetzt, ausgenutzt. Nun ist die Luft aber ein sehr nachgiebiger Widerstand; ein großer Teil der in den ausströmenden Gasen vorhandenen Kraft kommt nicht zur Geltung, da die Luft dem Druck ausweicht. Eine sehr viel größere Wirkung wird erreicht, wenn den in der geschilderten Form ausströmenden Gasen die sehr viel größere Trägheit des Wassers als Widerstand entgegengesetzt wird. Nach der Erfindung sollen daher die Verbrennungsgase entweder aus der Luft in einem Winkel auf die Oberfläche des Wassers treffen oder direkt in das Wasser treten, um so eine Schubwirkung zu bewirken. Die Gase erleiden zwar, wenn sie direkt in das Wasser strömen, in gewissem Umfang eine Abkühlung, damit eine Zusammenziehung und somit Kraftminderung. Diese Abkühlung und Zusammenziehung ist aber infolge der kurzen Zeit der Stoßwirkung gering und fällt daher nicht ins Gewicht.
- Die Erfindung ist nicht auf das gleichmäßige Ausströmen von Verbrennungsgasen beschränkt. Auch jede Verbrennung oder Explosion eines Luft-bzw. Sauerstoff-Kraftstoff-Gemisches od. dgl. mit frei und hoher Energie ausgestoßenen Verbrennungsgasen in periodisch sich wiederholenden Arbeitstakten ist verwendbar. Durch die Erfindung wird nicht nur die maschinelle Einrichtung eines Schiffes vereinfacht, sondern die Ausnutzung der Kraftstoffe ist auch sehr viel besser als der Antrieb durch die bekannte Schiffsmaschine einschließlich Schiffsschraube.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Unmittelbarer Schiffsantrieb durch Verbrennungs- oder Explosionsgase, dadurch gekennzeichnet, daß die Gase entweder aus der Luft in einem Winkel auf die Wasseroberfläche oder direkt in das Wasser geleitet werden, um durch ihre Druckwirkung auf das Wasser eine Antriebskraft zu erzeugen.
- 2. Schiffsantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gase als gleichmäßiger Strahl wirken.
- 3. Schiffsantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gase in periodisch sich wiederholenden Arbeitstakten wirken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG3713A DE852817C (de) | 1950-09-26 | 1950-09-26 | Unmittelbarer Schiffsantrieb durch Verbrennungsgase |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG3713A DE852817C (de) | 1950-09-26 | 1950-09-26 | Unmittelbarer Schiffsantrieb durch Verbrennungsgase |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE852817C true DE852817C (de) | 1952-10-20 |
Family
ID=7117243
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG3713A Expired DE852817C (de) | 1950-09-26 | 1950-09-26 | Unmittelbarer Schiffsantrieb durch Verbrennungsgase |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE852817C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1266659B (de) * | 1962-11-05 | 1968-04-18 | Lockheed Aircraft Corp | Steuersystem fuer ein Unterwassertragfluegelfahrzeug |
-
1950
- 1950-09-26 DE DEG3713A patent/DE852817C/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE1266659B (de) * | 1962-11-05 | 1968-04-18 | Lockheed Aircraft Corp | Steuersystem fuer ein Unterwassertragfluegelfahrzeug |
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