DE852528C - Entwaesserungseinrichtung fuer Hydranten - Google Patents
Entwaesserungseinrichtung fuer HydrantenInfo
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- DE852528C DE852528C DEV3402A DEV0003402A DE852528C DE 852528 C DE852528 C DE 852528C DE V3402 A DEV3402 A DE V3402A DE V0003402 A DEV0003402 A DE V0003402A DE 852528 C DE852528 C DE 852528C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03B—INSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
- E03B9/00—Methods or installations for drawing-off water
- E03B9/02—Hydrants; Arrangements of valves therein; Keys for hydrants
- E03B9/14—Draining devices for hydrants
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Entwässerungseinrichtung für Hydranten in Überflur- oder Unterfluranordnung, wie diese zur Abgabe von Wasser für Feuerlöschzwecke aus dem in die Erde verlegten Rohrleitungsnetz Verwendung finden.
- Nach dem Stand der Technik werden zu diesem Zweck meist Vorrichtungen verwendet, die durch den Abschlußkolben für das Hauptventil zwangsläufig gesteuert werden. Das nach der Inbetriebnahme eines Hydranten in der Säule stehende Wasser wird durch eine zwangsläufig freigegebene Bohrung abgeführt und versickert langsam in das Erdreich. Um nun zu vermeiden, daß das Druckwasser während der Inbetriebnahme durch die Entwässerungsbohrung in das Erdreich entweichen kann, ist durch eine kolbenförmige Verlängerung des Abschlußkörpers, der, in der Ventilsitzbüchse passend geführt ist, eine gewisse Sicherheit gegeben, und es wird die Entwässerungsbohrung rechtzeitig zwangsläufig verschlossen. Wenn die geschilderte Entwässerungseinrichtung den Erfordernissen bezüglich der Betriebsweise genügt, so hat diese doch den großen Nachteil, daß zwischen Sitzfläche und Entwässerungsbohrung ein verhältnismäßig großer Zwischenraum besteht. Das nach der Inbetriebnahme in der Säule stehende Wasser kann nur bis zu einem gewissen Teil auslaufen, und es verbleibt immer ein Wasserrest oberhalb des Verschlußkörpers. Diese Tatsache, die für die Funktion des Hydranten bedeutungslos ist, kann jedoch schwerwiegende Folgen haben, wenn die Hauptleitung außer Betrieb genommen wird und eine gewisse Saugwirkung eintritt. Das Restwasser, das eventuell Bakterienträger sein kann, wird in die Hauptleitung eingesaugt und vermischt sich bei der Wiederinbetriebnahme mit dem Trinkwasser. Es sind auch Entwässerungseinrichtungen bekanntgeworden, bei denen versucht wird, dem geschilderten Übelstand dadurch Rechnung zu tragen, daß seitlich von der Hydrantensäule ein Kugelventil angeordnet ist. Die Kugel wird im Entwässerungszustand mittels einer Feder von ihrem Sitz abgehoben. Diese Einrichtungen haben aber den Nachteil, daß die Abdrückfedern in ihrer Spannkraft mit dem Ventilkugelgewicht genau abgeglichen sein müssen, um die Funktion in beiden Richtungen zu gewährleisten. Nach längerer Betriebszeit werden die verhältnismäßig dünnen Spiralfedern durch das aggressive Verhalten des Betriebsmittels in ihrer Arbeitscharakteristik nachteilig beeinflußt, so daß die sichere Funktion nach kurzer Zeit in Frage gestellt ist.
- Der Erfindungsgegenstand vermeidet diese Nachteile und gewährleistet eine selbsttätig wirkende restlose Entwässerung. Es finden Elemente Anwendung, die auch bei langer Betriebszeit keine Veränderung in ihrer Wirkung durch das aggressive Verhalten des Betriebsmittels zulassen. Die Erfindung besteht darin, daß zur Regelung des Abflußvorgangs des in' der Hydrantensäule zurückgebliebenen Restwassers eine frei schwingende Klappe angeordnet ist, die durch Rückstellkraft oder durch Belastungsgewichte od. dgl. bei geschlossenem Hydrantenventil sich von der Abflußöffnung selbsttätig abhebt.
- Zur Vermeidung von Durchbiegungen, die den Abfluß ungünstig beeinflussen, kann vor der frei schwingenden Klappe ein Prallblech mit Blende angeordnet sein, und zwar so, daß der aus der Blende austretende Wasserstrahl die Schließwirkung der Klappe zusätzlich unterstützt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
- Abb. i zeigt einen Längsschnitt durch den Unterteil eines Wasserpfostens, und Abb. 2 stellt einen Querschnitt nach der Linie II-II der Abb. i dar.
- Das Unterteil a ist an der oberen Abdichtungskante des Verschlußkörpers durchbohrt. Diese Bohrung b -steht mit dem Raum c in Verbindung. In kurzem Abstand von dem Unterteil a ist eine frei schwingende elastische Klappe d angebracht, die bei Inbetriebnahme desHydranten durch den bestehenden Wasserdruck gegen die Sitzbüchse e ausschwingt und die Bohrung f dicht abschließt. Bei Außerbetriebnahme des Hydranten hebt sich die Klappe d teils durch ihre eigene Rückstellkraft sowie durch die Belastungsgewichte. g, g1 von der Sitzbüchse e ab und stellt dadurch eine Verbindung des Innenhydrantenraumes h mit dem äußeren Erdreich her. Das in der Säule stehende Restwasser fließt langsam durch die Bohrung f ab und versickert in das Erdreich. Damit das bei der Inbetriebnahme des Hydranten abströmende Wasser möglichst auf die Bohrung f der Sitzbüchse e wirkt und die übrigen Flächen der Klappe d von der Strömungsenergie freigehalten werden, ist ein entsprechendes Leitprallblech i vor der Klappe d angeordnet.
Claims (2)
- PATENTANSPROCIIR: i. Einrichtung zur selbsttätigen Entleerung für Hydranten mit kurz oberhalb des Hydrantenhauptventils angeordneter Bohrung, die in eine seitlich vom Steigrohr befindliche Druckkammer mündet und bei geschlossenem Hydrantenventil eine Abschlußöffnung frei hält, bei geöffnetem Hydrantenventil diesen Abschluß selbsttätig schließt, gekennzeichnet durch eine zur Regelung dieser Vorgänge dienende frei schwingende Klappe (d), die durch Rückstellkraft oder durch Belastungsgewichte od. dgl. bei geschlossenem Hydrantenventil sich von der Abflußöffnung (f) selbsttätig abhebt.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung von Durchbiegungen, die den Abschluß ungünstig beeinflussen, vor der frei schwingenden Klappe (d) ein Prallblech (i) mit Blende angeordnet ist, und zwar so, daß der aus letzterer austretende Wasserstrahl die Schließwirkung der Abschlußklappe zusätzlich unterstützt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV3402A DE852528C (de) | 1951-05-24 | 1951-05-24 | Entwaesserungseinrichtung fuer Hydranten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV3402A DE852528C (de) | 1951-05-24 | 1951-05-24 | Entwaesserungseinrichtung fuer Hydranten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE852528C true DE852528C (de) | 1952-10-16 |
Family
ID=7570434
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV3402A Expired DE852528C (de) | 1951-05-24 | 1951-05-24 | Entwaesserungseinrichtung fuer Hydranten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE852528C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE967760C (de) * | 1951-11-20 | 1957-12-12 | Karl Schmitt | Wasserpfosten mit einem am Ventilgehaeuse angeordneten Kugel-Entleerventil |
| DE1244074B (de) * | 1964-04-10 | 1967-07-06 | Johannes Erhard | Hydrant |
-
1951
- 1951-05-24 DE DEV3402A patent/DE852528C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE967760C (de) * | 1951-11-20 | 1957-12-12 | Karl Schmitt | Wasserpfosten mit einem am Ventilgehaeuse angeordneten Kugel-Entleerventil |
| DE1244074B (de) * | 1964-04-10 | 1967-07-06 | Johannes Erhard | Hydrant |
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