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DE279905C - - Google Patents

Info

Publication number
DE279905C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
bore
line
water
long
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT279905D
Other languages
English (en)
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Publication of DE279905C publication Critical patent/DE279905C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L5/00Structural features of suction cleaners
    • A47L5/12Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum
    • A47L5/16Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum with suction devices other than rotary fans
    • A47L5/18Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum with suction devices other than rotary fans with ejectors, e.g. connected to motor vehicle exhaust

Landscapes

  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
  • Sewage (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 279905 KLASSE Se. GRUPPE
G.WEIDMANN-MEYER & CIE in ZÜRICH.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Juli 1913 ab.
Die Erfindung betrifft eine Staubsauganlage mit Wasserstrahlpumpe, welch letztere mittels einer Fernstellvorrichtung in und außer Betrieb gesetzt werden kann. Es sind Staubsauganlagen dieser Art bekannt, bei denen zur In- und Außerbetriebsetzung der Anlage durch an den Gebrauchsstellen angebrachte elektrische Fernstellvorrichtungen mit einem Elektromagnet das Zuflußventil zur Saugdüse geöffnet und geschlossen wird. Gemäß der Erfindung wird eine hydraulische Fernstellvorrichtung verwendet, die den Vorteil größerer Betriebssicherheit besitzt und außerdem in der Anschaffung und im Unterhalt billiger ist.
In der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele einer hydraulischen Fernstellvorrichtung im Schnitt dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Staubsaugapparat mit einem hydraulisch betätigten Ventil.
Fig. 2 zeigt schematisch eine ganze Staubsauganlage, und
Fig. 3 einen Fernsteller mit Differentialkolben.
An dem mit dem Staubsaugapparat a (Fig. 1).
kombinierten Fernstellergehäuse b ist ein Anschlußstutzen c vorgesehen, mittels dessen der ganze Apparat an eine Wasserzuleitung angeschlossen werden kann. Ein mit einem Kanal versehener Kolben e ist in der Bohrung f des Gehäuses b untergebracht. In dem Kanal d ist ein mit Bohrungen g versehener Körper h vorgesehen, welcher eine weitere Bohrung i aufweist, durch welche die Feder k der Regulierschraube für den in der Bohrung m des Kolbens e geführten Stift 0 durchgeführt ist. Gegen die Abflachung η des Stiftes 0 ist eine Regulierschraube p im Kolben e verstellbar angeordnet und dient zur Regulierung des Wasserdurchflusses der Bohrung m. Am unteren Teil des Kolbens ist eine Lederscheibe q vorgesehen, welche beim Aufsitzen auf die ringförmige Erhöhung r den Wasserzufluß zum Staubsaugapparat zuverlässig abschließt. Die Verschlußmutter s ist mit einem Stutzen t zum Anschluß der Fernleitung 1 (Fig. 2) versehen. Letztere ist durch einige Bohrungen η mit der Bohrung f verbunden. Eine Gummischeibe ν dient einerseits zur Abdichtung zwischen der Verschlußmutter und dem Gehäuse δ, anderseits als Puffer für den Kolben e. 50-
Die Fernleitung 1 ist in die Nähe der Schlauchanschlußstelle 2 für die Saugleitungen w geführt und besitzt dort je einen Auslauf hahn 4, durch welchen Wasser austreten kann. Zum Ableiten dieses Wassers ist eine Rückleitung 5 vorgesehen, die in die Ableitung für den Saugapparat a ausmündet.
Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform ■ unterscheidet sich von der vorerwähnten dadurch, daß der Kolben als Differentialkolben
ausgebildet ist. Dadurch wird erreicht, daß der Kolben β beim Abschluß der Fernleitung durch den in der Bohrung f erfolgenden Druckausgleich einerseits durch sein Eigengewicht nach unten fällt, anderseits durch die infolge des größeren oberen Kolbendurchmessers bedingte größere Druckfläche auf den Ventilsitz r gepreßt wird. Die Konstruktion dieser Ausführungsform ist im Prinzip der vorerwähnten Ausfüh- rüngsform analog.
. Die Wirkungsweise des Fernstellers ist folgende:
Im Ruhezustand herrscht zwischen der Bohrung f, der Fernleitung und der Wasserzuleitung c vollkommen gleicher Druck. Bei erfolgender Öffnung der Fernleitung an irgendeiner Fernstelle 4, fließt also das in der Bohrung f befindliche Wasser durch die Bohrungen u in die Fernleitung durch deren Rückleitung 5. Dadurch entsteht in der Bohrung f eine Druckverminderung, was zur Folge hat, daß der Kolben e bzw. e' der Durchflußöffnung entsprechend rasch nach oben gedrückt wird, wodurch der Zufluß zum Staubsaugapparat frei wird. Infolge des Durchströmens des Wassers durch den Staubsaug- (Düsen-) Apparat entsteht in demselben sowie in der an ihm angeschlossenen Saugleitung w eine intensive Saugwirkung, vermittels welcher Unreinigkeit aller Art angesaugt und mit dem Betriebswasser direkt in die Kanalisation mitgerissen wird.
Beim Schließen der Fernleitung entsteht zwischen derselben sowie in der Bohrung und der Wasserleitung vollkommener Druckausgleich, so daß bei der Konstruktion gemäß Fig. 1 der Kolben e infolge seiner Schwere auf den Ventilsitz r zu liegen kommt und der Zufluß zum Staubsaugapparat somit geschlossen, d. h. die Anlage außer Betrieb gesetzt wird.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 wird der Kolben e' ebenfalls durch sein eigenes Gewicht nach unten fallen. Diese Bewegung wird aber noch sehr wirksam unterstützt, indem durch die infolge des größeren oberen Kolbendurchmessers bedingte größere Druckfläche des Kolbens im Gegensatz zur unteren, letzterer durch den Wasserdruck kräftig nach unten und auf den Ventilsitz r gepreßt wird.
Um ein gleichzeitiges Anschließen mehrerer Saugschlauchleitungen an den Anschlüssen 2 zu verhindern, kann eine Einrichtung zum Sperren der Anschlüsse vorgesehen sein, z. B. derart, daß beim Öffnen eines Anschlusses alle übrigen geschlossen werden. Oder es kann eine einfache Anzeigevorrichtung an jeder Ventilstelle vorgesehen sein, welche ein etwaiges Vakuum in der Saugleitung anzeigt, z. B. durch Anschluß eines Vakuummeters hinter der Verschlußstelle eines jeden Saugleitungsanschlusses.

Claims (2)

P A T E N T - A N S P R Ü C H E:
1. Staubsauganlage mit Wasserstrahlpumpe, deren Zuflußventil mittels einer Fernstellvorrichtung betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in einem in die Zuleitung zur Strahldüse eingebauten Gehäuse ein als Abschlußorgan dienender, mit Bohrung versehener Kolben vorgesehen ist, und daß an das Gehäuse eine Fernleitung mit verschließbaren Auslässen derart angeschlossen ist, daß durch Öffnen der Fernleitung der Druck auf einer Kolbenseite verkleinert wird, wobei der Kolben die Zuleitung freigibt.
2. Staubsauganlage mit Wasserstrahlpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserdurchflußöffnung durch die Kolbenbohrung mittels einer in die Bohrung ragenden Schraube geregelt werden kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT279905D 1912-07-31 Active DE279905C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH191317513X 1912-07-31

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DE279905C true DE279905C (de)

Family

ID=34318837

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DENDAT279905D Active DE279905C (de) 1912-07-31

Country Status (2)

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DE (1) DE279905C (de)
GB (1) GB191317513A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
GB191317513A (en) 1914-05-07

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