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DE8522C - Neuerungen an BELL'schen Telephonen. SCHIEBECK & PLENTZ, Mechaniker, in Berlin - Google Patents

Neuerungen an BELL'schen Telephonen. SCHIEBECK & PLENTZ, Mechaniker, in Berlin

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Publication number
DE8522C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
telephones
bell
plentz
schiebeck
innovations
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT8522D
Other languages
English (en)
Publication of DE8522C publication Critical patent/DE8522C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R13/00Transducers having an acoustic diaphragm of magnetisable material directly co-acting with electromagnet
    • H04R13/02Telephone receivers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Magnetic Means (AREA)

Description

1879.
Klasse 21.
SCHIEBECK & PLENTZ in BERLIN. Neuerungen an Bell'sehen Telephonen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. April 1879 ab.
Die Wirkung des Bell'sehen Telephons beruht in den Veränderungen, welche der Magnetismus eines permanenten Magneten erleidet, wenn eine in der Nähe eines Poles befindliche Eisen-Membran in Schwingung versetzt wird. Besser ist diese Wirkung bei Hufeisen-Magneten, an deren Polen kleine Eisenstückchen befestigt sind, auf welche die Inductionsspulen gesteckt werden. Es handelt sich dabei um möglichste Annäherung der Pole an einander bei möglichst grofser Oberfläche derselben und geringstem Volumen der Eisenstückchen.
Bei dem unter No. 3396 patentirten Telephon von Siemens und Halske sind diese Bedingungen durch einen Hufeisen-Magneten erfüllt, an dessen Polen kleine Stückchen Flacheisen festgeschraubt sind.
Bei unserer vorliegenden Construction verwenden wir ebenfalls einen Hufeisen-Magneten a von Wolfram-Stahl, an dessen einen Pol wir ein Stückchen weiches Eisen b derart befestigen, dafs es eine centrale Stellung einnimmt, während an dem anderen Pol ein Ring von weichem Eisen c festgeschraubt wird, der mit jenem inneren Pol concentrisch steht; die Form dieser Pole, ob oval, ob kreisförmig oder vielseitig, ist ziemlich gleichgültig, die Concentricität ist das wesentliche; es ist nur zu beachten, dafs eine bei geringem Volumen möglichst grofse Oberfläche für die Pole geschaffen, dafs ihre Wirkung möglichst nahe dem Mittelpunkte der Membran gerichtet werde und zwischen ihnen doch soviel Raum bleibe, um genügend Windungen um den inneren Pol legen zu können.
Wir haben unser Telephon ferner noch mit folgenden Einrichtungen versehen:
An dem unteren Ende des Hufeisen-Magneten ist das kreisförmige Messingstück e, an seinem oberen Ende der Messingring/ concentrisch befestigt. Diese beiden Theile passen genau in eine Hülse g, die ihrerseits oben mit dem gewöhnlichen hölzernen Telephon-Mundstück h, unten mit einem Sockel i versehen ist. Mittelst der Schraube k, die in einer Nuth von den Plättchen /1 umfafst wird, kann man nun mit Leichtigkeit den Magneten gegen die Membran einstellen, wobei die centrale Lage vermittelst der Stücke e und / gesichert bleibt.
Die genaue Einstellung ermöglicht, durch Versuche die beste Wirkung des Apparates festzustellen.
Die Hülse g ist mit Schalllöchern m m versehen, welche den Schwingungen der Membran gestatten, ihre Schallwirkung sowohl nach unten wie nach oben zu äufsern und letztere also weit besser zur Geltung gelangen lassen.
Die in Fig. 4 dargestellte Klemmschraube 11 bietet eine Neuerung, die.zu beliebigen Zwecken in elektrischen Leitungen sowohl, wie bei Telephonen angewendet werden kann. Durch die gewöhnlichen Klemmschrauben wird der Draht sehr oft zerschnitten, wir versehen eine Schraube daher mit einer der Drahtstäbe entsprechenden centralen Bohrung und mit Kreuzschnitten der Länge nach.
Die Gewinde der Schraube η sowohl als ihrer Mutter 0 verlaufen etwas konisch; wird die Mutter angezogen, so prefst sie deshalb die Schraube nach innen zusammen und klemmt den in die Bohrung gesteckten Draht fest, ohne ihn zu beschädigen.
Vermöge der genannten Einrichtungen spricht unser Telephon so gut an, dafs mittelst einer gewöhnlichen Kindertrompete ohne weitere Vorrichtungen ein weithin vernehmliches Signal gegeben werden kann.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: .
1. An Bell'sehen Telephonen die Anordnung eines centrischen und eines ringförmigen Poles mittelst Befestigung zweier entsprechend geformter Eisenstückchen an einem Hufeisen-Magneten, welche jedes für sich mit isolirtem Draht umwunden sind, zum Zwecke und in der Weise wie beschrieben und im wesentlichen wie gezeichnet.
2. Die Klemmschraube mit centraler Bohrung, Kreuzschnitten und konisch verlaufendem Gewinde, wie beschrieben und im wesentlichen wie gezeichnet.
3. Die Gesammtanordnung des . Telephons wie gezeichnet und beschrieben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT8522D Neuerungen an BELL'schen Telephonen. SCHIEBECK & PLENTZ, Mechaniker, in Berlin Active DE8522C (de)

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