DE601826C - Lautsprecher mit freistrahlender Flaechenmembran - Google Patents
Lautsprecher mit freistrahlender FlaechenmembranInfo
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-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R11/00—Transducers of moving-armature or moving-core type
- H04R11/02—Loudspeakers
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Description
Bei den bekannten Ausführungsformen von Lautsprechern ist die Membran im allgemeinen
so mit dem Antriebssystem verbunden, daß die hauptsächliche Schallstrahlung an einer Seite erfolgt, während an der anderen
das Antriebssystem angebracht ist. Auch ist es üblich, beispielsweise bei Kegelmembranen,
das gesamte Antriebssystem innerhalb des Kegels anzuordnen. Ferner ist bereits vorgeschlagen, die Membran, die gleichzeitig
Antriebselement und schallabstrahlendes Element ist, in den magnetischen Stromkreis
des Systems einzuschalten. Weiterhin ist es bekannt, die Membran bei Verwendung von mehreren Magnetsystemen, die auf einen
gemeinsamen Membranantrieb arbeiten, zwischen den Systemen zu lagern.
Gemäß der Erfindung ist die Membran so angeordnet, daß die den magnetischen Fluß
führenden Teile des Systems die Membran umfassen, die Membran also innerhalb des
Magnetsystems eingebaut ist, jedoch nicht vom magnetischen Fluß durchsetzt wird, wobei
das Magnetsystem gleichzeitig zur mittelbaren oder unmittelbaren Halterung der Membran dient.
Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß die Membran gegen Beschädigungen verhältnismäßig
stark geschützt ist. Weiter wird die Baulänge des Gesamtapparates wesentlich herabgesetzt. Das gepreßte oder gegossene
Werkstück, das sonst zur Halterung der Membran eingesetzt werden muß, kann in Fortfall
kommen, da die Schenkel des Magneten zur Halterung der Membran ausgenutzt werden
können. Bei elektrodynamischen Lautsprechern ist die Befestigung der Tauchspule zugänglicher; der Luftspalt ist sowohl innen
als auch außen, d. h. zwischen Innenpol und Spule und zwischen Außenpol und Spule,
sichtbar und kann leicht überwacht werden, so daß Beschädigungen der Spule oder Fremdkörper in dem Zwischenraum zwischen
Spule und Magnetpolen leicht ermittelt und beseitigt werden können.
Der Magnet wird zweckmäßig aus einzelnen Teilen aufgebaut, die nach Einsetzen der
Membran miteinander verbunden werden. Die akustische Wirkung wird durch, die Innenanordnung
der Membran kaum geändert, wenn dafür Sorge getragen ist, daß das Magnetgehäuse
genügend große Öffnungen erhält, um einen verlustlosen Schalldurchtritt zu gestatten.
Bei einer rahmenförmigen Ausbildung des aus einzelnen Teilen zusammengesetzten Magnetsystems sind die zwischen
den Rahmenteilen liegenden Öffnungen an sich bereits groß genug.
Die Abbildungen veranschaulichen Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes.
Abb. ι zeigt ein Ausführungsbeispiel eines elektrodynamischen Lautsprechers mit innerhalb
des Systems angeordneter Membran im Querschnitt.
Abb. 2 zeigt die Ausführung nach Abb. 1 in der Aufsicht ohne die Dämpfungs- und
Einstellvorrichtung.
Das Magnetsystem besteht zweckmäßig aus einer kreuzförmigen Grundplatte 1, die an
den freien Enden sowie in der Mitte des
Kreuzes stabförmige Teile 2 trägt. Diese Teile 2 sind wieder mit parallel zu den Schenkeln
des Kreuzes liegenden Teilen 3, deren Länge der Größe des erforderlichen Luftspaltes
angepaßt ist, verbunden. Die zweckmäßig aus Einzelblechen aufgebauten Bestandteile
des Systems werden vorteilhaft miteinander überlappt und durch. Schrauben zusammengehalten.
Die Schrauben gehen durch längliche, schlitzförmige Löcher in denBlechen,
um die Größe des Luftspaltes einstellen zu können. Die äußeren Schenkel 2 des Magnetsystems
tragen an den Punkten 4 Befestigungsvorrichtungen für die innenliegende Membran 5, die ihrerseits mit einer in den
Luftspalt ragenden Spule 6, die die Sprechströmie führt, starr verbunden ist. Dämpfungskörper
7 aus Gummi oder Filz begrenzen die Amplitude der mit der Spule 6 bzw. mit deren Tragkörper 8 starr verbundenen
Brücke 9. Zur Einstellung der Membran wird zweckmäßig eine Schraube 10, die in dem
mittleren Pol befestigt ist, angebracht. Die Spule 11, die um den mittleren Pol 2 herumgelegt
ist, liefert die Erregung des Systems. Ein weiteres Ausführungsbeispiel zeigt Abb. 3. Der nach dem Tauchkolbenprinzip
gebaute Anker 20 mit den Tauchkörpern 21 und 22 steht über die Triebstange 23 mit
der innerhalb des Magnetrahmens 24 an den Punkten 25 und 26 befestigten ebenen Membran
27 in Verbindung. Die Erregung erfolgt durch die Sprechspule 28, die aber auch auf
den Polen untergebracht sein kann. Der Anker 20 selbst ist in der unmagnetischen
Brücke 29 geführt.
An Stelle der dargestellten ebenen oder Kegelmembran können auch andere Membranformen
(Riffelmembran;, Falzmembran, Sektormembran o. dgl.) Verwendung finden,
falls dies der beabsichtigte Zweck erforderlich macht. Beispielsweise kann statt der
Kegelmembran in Abb. 1 eine ringförmige Membran vorgesehen sein. Die Einzelteile
des Magnetsystems brauchen nicht aus Blechen zusammengesetzt sein, sondern können auch
aus massiven, magnetisch leitenden Werkstoffen bestehen, die durch Verschrauben, Vernieten,
Verschweißen o. dgl. zusammengehalten werden. Bei der Herstellung des Systems aus einem einzigen Stück muß darauf Rück-,
sieht genommen werden, daß die Membran innerhalb des Systems einzusetzen ist.
Claims (3)
1. Lautsprecher mit freistrahlender Flächenmembran, bei dem die Umsetzung der
elektrischen Schwingungen unter Verwen- · dung eines einzigen Magnetsystems erfolgt,
dadurch gekennzeichnet, daß die den magnetischen Fluß führenden Teile die Membran umfassen und mittelbar oder
unmittelbar zur Halterung der Membran dienen.
2. Lautsprecher nach Anspruch 1 mit konusförmig ausgebildeter Membran, dadurch
gekennzeichnet, daß die bei Gleichstromerregung des Magnetsystems vorgesehene Feldspule innerhalb des von der
Membran gebildeten Raumes liegt.
3. Lautsprecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetsystem
im wesentlichen aus einem einzigen homogenen Körper besteht, in dem Schalldurchtrittsöffnungen
vorgesehen sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES95319D DE601826C (de) | 1929-12-01 | 1929-12-01 | Lautsprecher mit freistrahlender Flaechenmembran |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES95319D DE601826C (de) | 1929-12-01 | 1929-12-01 | Lautsprecher mit freistrahlender Flaechenmembran |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE601826C true DE601826C (de) | 1934-08-25 |
Family
ID=7519284
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES95319D Expired DE601826C (de) | 1929-12-01 | 1929-12-01 | Lautsprecher mit freistrahlender Flaechenmembran |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE601826C (de) |
-
1929
- 1929-12-01 DE DES95319D patent/DE601826C/de not_active Expired
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