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DE8521378U1 - Nierenschutzgurt - Google Patents

Nierenschutzgurt

Info

Publication number
DE8521378U1
DE8521378U1 DE19858521378 DE8521378U DE8521378U1 DE 8521378 U1 DE8521378 U1 DE 8521378U1 DE 19858521378 DE19858521378 DE 19858521378 DE 8521378 U DE8521378 U DE 8521378U DE 8521378 U1 DE8521378 U1 DE 8521378U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
kidney protection
protection belt
stretch
kidney
stretchable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19858521378
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GERMAS-PRODUKTE SYBILLE EBERT 8500 NUERNBERG DE
Original Assignee
GERMAS-PRODUKTE SYBILLE EBERT 8500 NUERNBERG DE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GERMAS-PRODUKTE SYBILLE EBERT 8500 NUERNBERG DE filed Critical GERMAS-PRODUKTE SYBILLE EBERT 8500 NUERNBERG DE
Priority to DE19858521378 priority Critical patent/DE8521378U1/de
Publication of DE8521378U1 publication Critical patent/DE8521378U1/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41FGARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
    • A41F9/00Belts, girdles, or waistbands for trousers or skirts
    • A41F9/002Free belts
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D13/00Professional, industrial or sporting protective garments, e.g. surgeons' gowns or garments protecting against blows or punches
    • A41D13/05Professional, industrial or sporting protective garments, e.g. surgeons' gowns or garments protecting against blows or punches protecting only a particular body part
    • A41D13/0525Loin or waist area

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description

Kühnen Wacker LupEftefenivfiDt .
Paientanwälie/Kuropean filtern Ailornrys Rainer A. Kühnen·. I)IpI.-Ing.
Sybfll^Ebert1111' Wollgang LuderschrtiKii· ·. r>r. nipl,ehem.
8500 Nürnberg 60 11 GE17 03 2/ze
Nierenschutzgurt
Die Erfindung betrifft einen Nierenschutzgurt, insbesondere einen als Außengurt zu tragenden Nierenschutzgurt gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei Nierenschutzgurten für Zweiradfahrer unterscheidet man grundsätzlich zwei Arten. Einmal die sogenannten Innen- oder Stretchgurte, die zumeist unter der Schutzkleidung getragen werden und hauptsächlich aus einem elastisch dehnbaren Stretchraaterial bestehen. Die andere Art sind Außengurte, die zumeist über der Schutzbekleidung getragen werden und meistens aus Leder oder Kunstleder bestehen und eine verbreitertes Rückenteil aufweisen, das den die Nieren schützenden Bereich des Nierenschutzgurtes darstellt. Die dem Körper zugewandte Seite und insbesondere das Rückenteil dieser Nierenschutzgurte ist häufig mit einem wärmedämmenden Futterstoff besetzt. Im Rahmen der vorliegenden Anmeldung sollen unter dem Begriff "Außengurt" alle solche Nierenschutzgurte zu-
• · Büro Fiankfun/Fiankfun Office: | 'BüinMunchen/Munirh Offire: j
AdcnaueraUce 16 Td. O6I71/3OCM Srtineggsiraße 3-5 Trt. O8l6i/fi2(iQ-l
06370 Obenirsel Telex: 526547 pawa d D-8O50 Freising Tetex 526547 pawa ei
Telegrammadresse: Pawamuc — Posischerk MümtKTi 136052-8O2 Telefax: q§l6ii6^ge-6. (GP..2 tÄ.— .Jpterex 8i6i8OO«pawaML'C
ItII · »t · · J · t I
sammengefaßt werden, die ein verbreitertes Schutzteil für die Nieren aufweisen.
Ein bisher unbefriedigend gelöstes Problem bei derartigen Nierenschutzgurten ist jedoch die Längenverstellung. Hierzu werden beispielsweise die Verschlußelemente an Schlaufen verschiebbar angeordnet. Zusätzlich ist der Nierengurt im Verschlußbereich überlappend ausgebildet, so daß der Körper des Trägers in jedem eingestellten Längenüustand vollständig umschlossen ist. Dies hat den Nachteil, daß die Schlaufen mit den Verschlußelementen bei einem kurz eingestellten Nierenschutzgurt abstehen und daß der Nierenschutzgurt darüber hinaus durch die Überlappung im Verschlußbereich zur Wulstbildung in diesem Bereich neigt. Auch entsteht je nach eingestelltem Längenzustand ein unterschiedlicher optischer Eindruck, was aufgrund ästhetischer Gesichtspunkte nicht erwünscht ist. Um diese genannten Schwierigkeiten zu vermeiden bzw. abzumildern, werden derartige Außengurte im Handel in der Regel in Größen- bzw. Längenabstufungen von 5 cm angeboten. Damit kann es unter Umständen notwendig sein, daß ein Motorradfahrer im Sommer eine kleinere Größe eines Nierenschutzgurtes benötigt als in den kühleren Jahreszeiten Herbst, Frühjahr und Winter, wenn er unter der Lederschutzbekleidung noch dicke Kleidungsstücke wie etwa Pullover trägt.
Es sind auch Außengurte bekannt, bei denen diese Längenproblematik dadurch angegangen wird, daß zwischen den Seitenteilen und dem Rückenteil ein kurzes Stretchteil eingearbeitet ist. Da es sich hierbei um relativ festes Stretchmaterial handelt, ist die damit erreichbare Größen- bzw. Längenvariabilität nicht befriedigend. Eine Verlängerung des Stretcheinsatzes und damit verbundene erweiterte Dehnbarkeit verbietet sich jedoch auch deshalb, weil dann der Nierenschutzgurt in diesem Bereich zum Zusammenfalten neigt, wodurch seine Schutzwirkung be-
it 1 einträchtigt wird. Auch ist die Wärmedämmfähigkeit von % Stretchmaterial in gedehntem Zustand schlechter als in
&iacgr;[; ungedehntem Zustand, so daß im gedehnten Zustand die op-
timale Wärmedämmwirkung des Nierenschutzgurtes nicht mehr gewährleistet ist. Darüber hinaus ist auch das op- tische Aussehen derartiger Außengurte nicht befriedi- gend.
Es sind auch Außengurte im Handel, von denen die Erfin- |i dung ausgeht, bei denen dieses kurze Stretchteil an der
Ji 10 Außenseite mit gekräuseltem nicht dehnbaren Abdeckmate-
rial wie z.B. Leder besetzt ist, um einerseits die Optik zu verbessern und um andererseits die schlechteren
jf Schutzeigenschaften von Stretchmaterial zu kompensieren.
Die Längen- bzw. Größenvariabilität ist jedoch auch hier 15 einmal durch die Dehncharakteristik des kurzen Stretch- k einsatzes gegeben und zum anderen durch die Länge des ge-
kräuselten Lederbesatzes bestimmt. Die Nachteile und Probleme der vorstehend erläuterten Außengurte sind damit auch bei diesem gattungsbildenden Außengurt nicht gelöst.
Bei Stretchs bzw. Innengurten ist die Größen- bzw. Längenvariabilität durchaus größer als bei Außengurten, da ja der gesamte Stretchgurt aus Stretchmaterial besteht« Da jedoch das Stretchmaterial genügend steif sein muß, um ein Zusammenfalten des Stretchgurtes der Breite nach zu verhindern, sind auch hier der Längervariabilität Grenzen gesetzt, so daß auch hier mehrer Größen notwendig sind, um die unterschiedliche Körperfülle der verschiedenen Träger von Nierenschutzgurten abzudecken.
Demgegenüber ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Nierenschutzgurt auch in Ausbildung als Außengurt zu schaffen, der ohne Beeinträchtigung des optischen Erscheinungsbildes in einer erheblich verringerten Anzahl von Größen zur Verfügung gestellt und von Personen mit stark voneinander abweichendem Körperbau und unter un-
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4
terschiedlichen Bedingungen getragen werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1.
5
Durch das Anordnen des elastisch dehnbaren Abschnitts in einer Flachhülse wird erreicht, daß die konstruktiven Elemente, die das optische Erscheinungsbild des Außengurts prägen, unabhängig von den Elementen veränderbar sind, die die Längen- bzw. Größenvariabilität bestimmen. Unabhängig vom jeweiligen Dehnungszustand des leicht dehnbaren Abschnitts im Innern der Flachhülse, also unabhängig von der Länge des Außengurts, bleibt das optische Erscheinungsbild stets gleich. Lediglich die schwerer dehnbaren bzw. undehnbaren Abschnitte, in der Regel die Seitenteile ragen je nach Dehnungszustand mehr oder weniger aus den schlitzförmigen Spaltöffnungen der Flachhülse hervor. Darüber hinaus ist auch die Wärmedämmwirkung bzw. die Luftdurchlässigkeit und damit die Schutzwirkung des Nierenschutzgurtes durch die schwerer dehnbaren bzw. undehnbaren Abschnitte und durch die Flachhülse bestimmt und somit ebenfalls unabhängig von jeweiligen Längenzustand des Nierenschutzgurtes.
Mit dem erfindungsgemäßen Nierenschutzgurt ist es somit möglich, mit nur zwei oder drei Größen den gesamten Grossen- bzw. Längenbereich von etwa 60 bis 120 cm abzudekken. Damit läßt sich die Bevorratung von Nierenschutzgurten unterschiedlicher Größe erheblich verringern, was eine erhebliche Kosteneinsparung bedeutet.
Auch die Verschlußelemente müssen vorteilhafterweise nicht verstellbar ausgeführt sein, so daß auch keine Schlaufen vom Nierenschutzgurt abstehen können und der Verschluß desselben immer auf der gleichen Körperstelle zu liegen kommt. Auch die Notwendigkeit eines sich überlappenden Nierenschutzgurtes im Verschlußbereich ist
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5
nicht mehr gegeben.
Nach Anspruch 2 ist es besonders vorteilhaft, wenn die Flachhülse als Rückenteil ausgebildet ist, weil damit ein Außengurt geschaffen wird, der in seinem Erscheinungsbild identisch mit herkömmlichen Außengurten ist, was wiederum die Akzeptanz durch den Käufer erheblich erhöht. Hierzu trägt auch bei, daß sich die Handhabung gegenüber herkömmlichen Außengurten nicht ändert.
Die Ausgestaltung nach Anspruch 3 weist einen fertigungstechnischen Vorteil auf, da zwischen zwei herkömmliche schwer dehnbare Abschnitte in Form von Seitenteilen lediglich ein Stretchabschnitt eingesetzt werden muß, der dann im Inneren des Hülsenspalts zu liegen kommt.
Wird gemäß Anspruch 4 der leicht dehnbare Abschnitt jedoch aus einer Mehrzahl von unterschiedlich ausgestalteten Dehnteilen gebildet, so sind für die funktioneile Ausgestaltung des Nierenschutzgurtes wesentlich mehr Freiheitsgrade gegeben. Insbesondere läßt sich damit die Anpassung des Nierenschutzgurtes an unterschiedliche Körperkonturen des Trägers optimieren.
Gemäß Anspruch 5 wird durch Befestigung des leicht dehnbaren Abschnitts im Hülsenspalt der Flachhülse an wenigstens einem der Abdeckteile verhindert, daß sich die Flachhülse in Gurtlängsrichtung verschiebt und somit die Nieren nicht optimal schützen können. Darüber hinaus läßt sich durch die Art der Befestigung die Dehnungscharakteristik über die Breite des leicht dehnbaren Abschnitts beeinflussen. Beispielsweise wird durch im Winkel nach oben aufeinander zulaufende Befestigungsnähte erreicht, daß der Nierenschutzgurt im Bereich der Hüftknochen und des Gesäßes leichter zu dehnen ist als im darüberliegenden Bereich.
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Bei der bevorgtem Ausführungsfonn gemäß Anspruch 6 lassen sich durch eine versetzte Befestigung der einzelnen Dehnteile des leicht dehnbaren Abschnitts auch Kräfte aufnehmen und kompensieren, die aufgrund der von einer idealen Säule oder Walze abweichenden natürlichen Körperform des Trägers nicht nur in Längsrichtung sondern schräg hierzu wirken. Auch kann durch entsprechende Befestigung der einzelnen Dehnteile in der Flachhülse eine unterschiedliche Dehnungscharakteristik über die Breite des leicht dehiibaren Abschnitts erreicht werden.
Bei der vorteilhaften Weiterbildung nach Anspruch 7 läßt sich die Anzahl von in einen einzigen Nierenschutzgurt "integrierbaren11 Größen nochmals erweitern, da in beiden über ein Mittelstück verbundenen Flachhülsen elastisch dehnbare Teile vorgesehen sind. Auch die Schutzwirkung ist bsi dieser Ausbildungsform keinerwegs beeinträchtigt, da die beiden Flachhülsen über den zwei Nieren des Trägers zu liegen kommen.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von mehreren beispielhaften Ausführungsfcrmen anhand der Zeichnung.
Es zeigt
Fig. 1 eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Nierenschutzgurtes, bei dem der leicht dehnbare Abschnitt aus einem einzigen Dehnteil besteht,
Fig. 2 eine Schnittansicht der in Fig. 1 mit A gekennzeichneten Fläche,
Fig. 3 eine zweite Ausführungsform mit zwei getrennten Dehnteilen,
Fig. 4 eine dritte Ausführungsform mit einer Mehrzahl
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11«· · Il ·
1 von Dehnteilen, und
Fig. 5 eine vierte Ausführungsform mit zwei Flachhülsen.
5 In der folgenden Figurenbeschreibung sind identische oder entsprechende Teile mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet .
Der Nierenschutzgurt 1 gemäß einer ersten Ausführungsform
f 10 wie er in Fig. 1 in ausgebreitetem Zustand dargestellt I ist, weist einen leicht dehnbaren Abschnitt in Form eines
1(S '
fv einzigen Dehnteiles 2 auf. Das Dehnteil 2 verbindet zwei
&ngr; schwerer dehnbare bzw. undehnbare langgestreckte Seiten-
fi teile 3 und 4, an deren freien Enden Verschlußelemente 5
i| 15 angebracht sind. Eine Flachhülse 6 weist zwei einen Hül-
Sj sanspalt 7 begrenzende Abdeckteile 8 und 9 auf. Der aus
- den beiden Seitenteilen J und 4 und dem Dehnteil 2 bestehende Teil des erfindungsgemäßen Außengurtes durch- f, greift das Innare des Hülsenspaltes 7 derart, daß sich
I 20 die beiden Seitenteile 3 und 4 zungenartig aus schlitz- |! förmigen Spaltöffnungen 10 und 11 an gegenüberliegenden
;; Rändern der Flachhülse 6 erstrecken.
}: Diese Anordnung ist nochmals in Fig. 2 verdeutlicht, die
[( 25 einen Schnitt durch die in Fig. 1 mit A gekennzeichnete '< Fläche darstellt.
&bull; Damit sich die Flachhülse 6 nicht in Längsrichtung des
<: Nierenschutzgurtes 1 verschieben kann, ist das Dehnteil 2
30 an wenigstens einem der Abdeckteile 8 oder 9 befestigt. ; Geschieht dies mittels zwei nach unten im Winkel aufein-
; ander zulaufende Befestigungsnähte 12, wie dies in Fig. 1
dargestellt ist, so läßt sich der untare Bereich, d.h. der dem Gesäß des Trägers nächstliegende Bereich des 35 Nierenschutzgurtes 1, weiter ausdehnen als der obere Bereich des Nierenschutzgurtes. Auf einfache Weise läßt sich somit eine Anpassung des Nierenschutzgurtes 1 an den
vergrößerten Körperumfang im Bereich der Hüftknochen und des Gesäßes des Trägers erreichen. Um die Schutzwirkung und das optische Erscheinungsbild des erfindungsgemäßen Nierenschutzgurtes nicht zu beeinträchtigen, ist die Länge des Oehnteiles 2 so bemessen, daß es sich auch bei | maximaler Ausdehnung nicht aus den Spaltöffnungen 10 und f 11 erstreckt. "'
Bei der Ausfiihrungsform eines erfindungsgemäßen Nierenschutzgurtes 20 nach Fig. 3 sind die schwerer dehnbaren Abschnitte bzw. ein linkes und ein rechtes Seitenteil 21 und 22 nicht direkt über ein einziges Dehnteil verbunden, sondern sind mit linken und rechten elastisch dehnbaren Teilen 23 und 24 mittels entsprechender Befestigungsmittel 25 mit dem Rückenteil in Form einer Flachhülse 26 verbunden.
Damit ist bei entsprechender Ausbildung der Befestigungsmittel 25 z.B. in Nietenform eine gewisse Gelenkfunktion des linken und rechten Dehnteiles 23 und 24 für die jeweils daran befestigten Seitenteile 21 und 22 gewährleistet, wenn Spaltöffnungen 27 und 28 der Flachhülse 26 die Seitenteile 21 und 22 nicht ganz eng umschließen. Diese Ausbildungsform ist insbesondere bei Personen mit erheblicher Körperfülle von Vorteil, bei denen der Verschluß des Nierenschutzgurtes nicht auf gleicher Höhe zu liegen kommt wie das Rückenteil des Nierenschutzgurtes.
Ein erfindungsgemäßer Nierengurt 40, wie er in Fig. 4 dargestellt ist, weist schwerer dehnbare Abschnitte in Form eines linken und eines rechten Seitenteiles 41 und 42 auf, die an den sich aus seitlichen Spaltöffnungen 43 und 44 einer als Rückenteil ausgebildeten Flachhülse 45 erstreckenden Enden die Verschlußelemente 5 aufweisen. Im Innern einer Hülsenspalte 46 der Flachhülse 45 sind die Seitenteile 41 und 42 mit einzelnen, unterschiedlich langen und/oder unterschiedlich elastischen Dehn-
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t · &bgr; &igr; &bgr; te
teilen 47 bis 52 mit wenigstens einem Abdeckteil 53, 54 der Flachhülse 45 verbunden.
Durch Verwendung der unterschiedlich langen Dehnteile 47 bis 52, die zusätzlich noch aus Materialien mit unterschiedlichen Dehnungscharakteristiken bestehen können, läßt sich der Nierenschutzgurt 40 an unterschiedliche Körperkonturen und Körperumfänge anpassen.
Hierzu sei auf die am gleichen Tag vom gleichen Anmelder eingereichte Patentanmeldung mit dem Titel "Nierenschutzgurt in Form eines Stretchgurtes" (Anwaltsakte: 11 GE17 02 2) verwiesen, in der Stretchgurte beschrieben sind, bei denen sich die Dehnbarkeit über die Breite des Nierenschutzgurtes ändert, wodurch ein optimaler Sitz erreicht wird und auf die hier insoweit vollinhaltlich Bezug genommen wird.
Eine vierte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Nierenschutzgurtes 60 ist. in Fig. 5 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform sind ein schwerer dehnbares linkes und rechtes Seitenteil 61 und 62 im Innern von zwei Flachhülsen 63 und 64 jeweils über ein einziges Dehnteil 66 mit einem Mittelteil 67 aus schwerer bzw. undehnbarem Material verbunden. Die Dehnteile 65 und 66 sind in der gleichen Art und Weise mit den Flachhülsen 63 und 64 verbunden, wie dies bei der Ausführungsform des Nierenschutzgurtes 1 nach Fig. 1 der Fall ist. Die Flachhülsen 63 und 64 des Nierenschutzgurtes 60 sind so angeordnet, daß sie über der linken und rechten Niere des Trägers zu liegen kommen.
Durch das Vorsehen von zwei Flachhülsen, die zwei leicht dehnbare Abschnitte 65 und 66 umhüllen, läßt sich die Anzahl der Größen bzw. Längen, die sich mit einem einzigen Nierenschutzgurt überdecken lassen, nochmals vergrößern. Selbstverständlich lassen sich die elastisch
dehnbaren Abschnitte 65 und 66 auch analog zu den Ausführungsformen gemäß Fig. 3 und Fig. 4 ausbilden. Diese visi'te Ausführungsform eignet sich besonders für Motorradfahrer mit großer Körperfülle.
Bei einer nicht näher dargestellten Variante der Ausführungsform nach Fig. 5 ist das Mittelteil 67 als ein den Nierenbereich abdeckendes Rückenteil ausgebildet und die beiden leicht dehnbaren Abschnitte 65 und 66 sind in die Position der Seitenteile 61 und 62 verlagert. Die zugehörigen Flachhülsen 64 und 65 sind bei dieser Variante weniger breit ausgebildet, da sie die Nieren nicht mehr schützen müssen.
Besonders vorteilhaft bei dieser Variante ist/ daß im Rückenteil keinerlei Dehnkräfte auftreten. Die gezwungenermaßen verkürzte Ausführung der leicht dehnbaren Abschnitte in den Seitenteilen wird dadurch kompensiert, daß zwei leicht dehnbare Abschnitte vorgesehen sind, so daß auch mit dieser Ausführungsform mehrere Größen abgedeckt werden.
Die beschriebenen Ausführungsbeispiele beziehen sich zwar in erster Linie auf sogenannte Außengurte, es ist jedoch ohne weiteres möglich, sogenannte Innen- bzw. Stretchgurte in völlig analoger Weise aufzubauen. Als Material für Seitenteile bzw. für die Flachhülsen würde man bevorzugterweise sehr schwer dehnbares Stretchmaterial verwenden, das auch ein Zusammenfalten eines derartigen Stretchgurtes verhindert, und für die Dehnteile würde man sehr leicht dehnbares Stretchnaterial verwenden.
In allen erläuterten Ausführungsformen können alle Materialien verwendet werden, die auch zur Herstellung herköminlicher Nierenschutzgurte Verwendung finden. Auch sind alle bekannten Varianten von Verschlußsystemen wie Klett-, Haken-, Schnapp-, Schling-Schnellverschluß und
insbesondere der Einhandverschluß verwendbar, wie er au? der deutschen Gebrauchsmusterschrift DE-GM 83 24 bekannt ist. Auch lassen sich die auf den Körper des Trägers zu liegen kommenden Seiten der Flachhülsen in bekannter Weise aus besonders wärmedammendem Material, wie z.B. Pelz besetzen.

Claims (1)

  1. flhsprüche
    1. Nierenschutzgurt, insbesondere als Außengurt zu tragender Nie*-enschutzgurt für Zweiradfahrer,
    mit wenigstens zwei Seitenteilen und wenigstens einem zwischen den Seitenteilen angeordneten Teil wie insbesondere Rückenteil, und
    mit wenigstens einem dehnbaren Abschnitt, der gegenüber dem Grundmaterial des Nierenschutzgurtes erheblich leichter dehnbar gehalten ist, von Leder oder ähnlichem Material abgedeckt ist und wenigstens einem demgegenüber erheblich schwerer dehnbaren oder undehnbaren Abschnitt insbesondere aus dem Grundmaterial des Nierenschutzgurtes,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Abdeckung des leicht dehnbaren Abschnitts (2; 23, 24; 47-52; 65, 66) als Flachhülse (6; 26; 45;
    "Büro Frankfun/Frankiurt Oftire:
    &bull;Hum Munchrn/Munirh Olflre
    Adt'nauerallce 16 D-637O Oberurse)
    Tel. &Ogr;&bgr;&Igr;7&Igr;/300-&Igr; Telex: 526547 pawa d
    r 3-r> Tel. o8ieimz(»M D-MB) F-relsln« Tel(!X 526547 puwa (I
    Telegrammadresse: Pawnmuc - lOsis« heck Murulir-n i.!ho52-b<)2 Telelax: ppiei/p^po-ft tap, 2/,d, -
    1 63, 64) ausgebildet ist, die zwei einen Hülsenspalt (7) begrenzende Abdeckteile (8, 9; 53, 54), deren einander gegenüberliegende Ränder schlitzförmige Spaltöffnungen (11, 10; 27, 28; 43, 44) begrenzen, I 5 aufweist, wobei der leicht dehnbare Abschnitt (2; 23, ? 24; 47-52; 65, 66) im Inneren des Hülsenspaltes (7)
    J angeordnet ist, und
    I daß die schwerer dehnbaren bzw. undehnbaren Ab-
    §· 10 schnitte (3, 4; 21, 22; 61, 62, 67) aus der jeweils
    I zugeordneten Spaltöffnung (11, 10; 27, 28; 43, 44)
    I derart zungenartig ausziehbar sind, daß sie auch bei
    I maximaler Dehnung des leicht dehnbaren Abschnitts (2;
    j 23, 24; 47-52; 65, 66) die Spaltöffnung 11, 10; 27,
    I 15 28; 43, 46) durchgreifen.
    % 2. Nierenschutzgurt nach Anspruch 1, dadurch gekenn-
    I zeichnet, daß die Flachhülse (6, 26; 45; 63, 64) als
    j/ das Rückenteil ausgebildet ist.
    I 20
    :; 3. Nierenschutzgurt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge-
    i kennzeichnet, daß der leicht.dehnbare Abschnitt aus
    einem einzigen Dehnteil (2; 65, 66), insbesondere einem hochelastischen Stretchteil besteht.
    I 25
    4. Nierenschutzgurt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der leicht dehnbare Abschnitt aus
    ■ einer Mehrzahl von unterschiedlich ausgestalteten
    Dehnteilen (47-52; 23, 24) besteht.
    ; 30
    5. Nierenschutzyurt nach einem der Ansprüche 1 bis 4»
    i; dadurch gekennzeichnet, daß der leicht dehnbare Ab-
    I schnitt im Hülsenspalt (7) an wenigstens einem der
    Abdeckteile (8, 9; 53, 54) der Flachhülse (6, 26; 45; 35 63, 64) befestigt ist.
    III Il ItII llli
    III Il I III
    &bull; II Il I I « · ,
    « I·*··· ' I Il I
    r &igr; < &igr; · It · iaii
    6. Nierenschutzgurt nach Anspruch 5, dadurch gekenn" zeichnet, daß die Oehnteile (23, 24; 47-52) im Falle der Verwendung einer Mehrzahl von Dehnteilen in einem leicht dehnbaren Abschnitt einzeln an der Flachhülse (6; 26; 45; 63, 64) befestigt sind.
    7. Nierenschutzgurt nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der leicht dehnbare Abschnitt (2; 23, 24; 47-52; 65, 66) im unteren Bereich des Nierenschutzgurtes leichter dehnbar ist als im oberen Bereich.
    8. Nierenschutzgurt nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Flachhülsen (63, 64) vorgesehen sind, zwischen denen ein kurzes Mittelteil (67) angeordnet ist.
DE19858521378 1985-07-24 1985-07-24 Nierenschutzgurt Expired DE8521378U1 (de)

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DE8521378U1 true DE8521378U1 (de) 1987-07-30

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DE19858521378 Expired DE8521378U1 (de) 1985-07-24 1985-07-24 Nierenschutzgurt

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DE (1) DE8521378U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9000973U1 (de) * 1990-01-29 1990-06-13 Held-Handschuhe GmbH, 8978 Burgberg Nierenschutzgurt

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9000973U1 (de) * 1990-01-29 1990-06-13 Held-Handschuhe GmbH, 8978 Burgberg Nierenschutzgurt

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