DE851873C - Kegelreibungskupplung, insbesondere mit Druckmittelbetaetigung - Google Patents
Kegelreibungskupplung, insbesondere mit DruckmittelbetaetigungInfo
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- DE851873C DE851873C DEL6078A DEL0006078A DE851873C DE 851873 C DE851873 C DE 851873C DE L6078 A DEL6078 A DE L6078A DE L0006078 A DEL0006078 A DE L0006078A DE 851873 C DE851873 C DE 851873C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D25/00—Fluid-actuated clutches
- F16D25/06—Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates a piston incorporated in, i.e. rotating with the clutch
- F16D25/062—Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates a piston incorporated in, i.e. rotating with the clutch the clutch having friction surfaces
- F16D25/063—Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates a piston incorporated in, i.e. rotating with the clutch the clutch having friction surfaces with clutch members exclusively moving axially
- F16D25/0632—Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates a piston incorporated in, i.e. rotating with the clutch the clutch having friction surfaces with clutch members exclusively moving axially with conical friction surfaces, e.g. cone clutches
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Description
- Kegelreibungskupplung, insbesondere mit Druckmittelbetätigung Bei Kegelreibungskupplungen mit einfachen oder doppelten Reibkegeln ist der Außendurchmesser der Kupplung von der Höhe der zu übertragenden Leistung abhängig. Mit sehr hohen Leistungen wird der Außendurchmesser durch die erforderliche Reibfläche häufig so groß, daß eine solche Reibungskupplung aus konstruktiven Gründen nicht mehr untergebracht werden kann. In diesen Fällen wurde bisher auf Lamellenkupplungen übergegangen, bei denen die Erhöhung der Lamellenzahl keine Vergrößerung des Außendurchmessers, sondern nur eine verhältnismäßig geringe Erhöhung der Baulänge ergibt. Lamellenkupplungen haben aber den grundsätzlichen Nachteil, daß die entstehende Reibungswärme schlechter abgeführt wird als bei Kegelreibungskupplungen. Besonders bei langen Schaltzeiten oder bei häufigem Schalten der Kupplung treten innerhalb der Kupplung unangenehme Wärmestauungen auf, was unter Umständen zum Blockieren führen kann. Solche Wärmestauungen können bei Kegelreibungskupplungen nicht oder doch nur geringfügig eintreten, weil sich die Reibflächen am Außenteil der Kupplung befinden und diese Außenteile leichter kühlbar sind.
- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Kegelreibungskupplungen so auszubilden, daß sie hohe Leistungen übertragen können, ohne daß der Außendurchmesser unerwünscht groß wird. Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung darin, daß mehrere gleichzeitig geschaltete Kegelscheibenpaare, deren Kegel entgegengesetzt gerichtet sind, nebeneinander in einem gemeinsamen Außengehäuse vorgesehen sind. Genau wie bei den Lamellenkupplungen wird in diesem Fall bei hohen Leistungen durch die Anordnung mehrerer Kegelscheibenpaare nur die Baulänge erhöht, ohne daß sich der Außendurchmesser vergrößert. Dabei wird aber i gegenüber den Lamellenkupplungen der Vorteil erzielt, daß die entstehende Reibungswärme sicher abgeführt wird.
- Kegelreibungskupplungen; insbesondere solche mit Doppelkegeln, bei denen mehrere Kegelscheiben zusammen in einer Kupplung vereinigt sind, sind an sich bekannt. Es handelt sich jedoch bei diesen Vorschlägen nicht um die Lösung nach der Erfindung, weil in diesen bekannten Fällen die Doppelkegel nacheinander zur Einschaltung kommen sollen, d. h. diese Kupplungen werden mit ihren verschiedenen Kegelscheiben nicht gleichzeitig geschaltet. Die vorgesehene stufenweise Einschaltung bedingt besondere Steuermittel, die den Aufbau komplizieren, so daß solche mehrstufigen Kupplungen nur für Sonderfälle angewendet werden können. Hinzu kommt, daß bei bekannten Vorschlägen solcher Stufenkupplungen die Kegelscheiben konzentrisch ineinanderliegen, so daß hier erst recht Wärmestauungen auftreten müssen, was nach der Erfindung gerade vermieden werden soll.
- Als Anpreßmittel für die Kegelscheiben wird bei der Erfindung vorzugsweise ein Druckmittel verwendet, das in je einen Druckraum zwischen die Kegelscheiben jedes Kegelscheibenpaares eingeleitet wird. Das ist an sich bekannt. Bei den nebeneinanderliegenden Kegelscheibenpaaren der vorliegenden Kupplung hat diese Art der Betätigung den Vorteil, daß die Baulänge der gesamten Kupplung trotz der vorhandenen Zahl der Kegelscheibenpaare nicht übermäßig groß wird.
- In der Zeichnung ist die Erfindung durch ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht, das im Schnitt dargestellt ist.
- Die Kegelreibungskupplung hat zwei Reibscheibenpaare i, 2 und 3, 4, die in einem gemeinsamen Außengehäuse 5 untergebracht sind, das gegebenenfalls nach der Zahl der Reibscheibenpaare unterteilt sein kann. Die beiden Scheibenpaare, können, wie ersichtlich, dicht nebeneinanderliegen. Alle Kegelreibscheiben i, 2, 3, 4 sind auf einem gemeinsamen Kupplungsinnenteil 6 verschiebbar gelagert, der auf der Welle 7 sitzt.
- Zum Anpressen der Kegelreibscheiben jedes Paares dient hier ein Druckmittel, beispielsweise Druckluft. Hierzu sind die Kegelreibscheiben 2, 3 mit einem ringförmigen Ansatz 8 versehen, der in eine entsprechende ringförmige Aussparung 9 der anderen Kegelreibscheiben i, 4 eingreift, so daß jeweils ein Druckraum io für das durch die Bohrung ii der Welle 7 zugeführte Druckmittel gebildet wird. Dieser Druckraum io ist in üblicher Weise abzedichtet. Beim Zuführen des Druckmittels werden die beiden Kegelscheibenpaare i, 2 und 3, 4 gleichzeitig auseinandergedrü*t, so daß die Wirkungsweise der einer einfachen Kegelreibungskupplung entspricht, nur daß eben die Kegelreibscheiben vermehrt sind, wodurch eine Mehrkegelreibungskupplung verwirklicht ist. Selbstverständlich können auch drei oder noch mehr Reibscheibenpaare vorgesehen werden, auch liegt die Anordnung mehrerer einfacher Kegelreibscheiben im --Sinne des Erfindungsgedankens.
- Das Ausrücken der Kupplung wird beim Abschalten des Druckmittels durch in Bohrungen der Kegelreibscheiben eingesetzte Rückstellfedern 12, 13 bewirkt. Die Federn 12 liegen außen an den Kegelreibscheiben i, 4 und stützen sich gegen Druckplatten 14 ab, die am Kupplungsinnenteil 6 befestigt sind. Die innenliegenden Federn 13 sind für die inneren Kegelreibscheiben 2, 3 gemeinsam.
- Die dargestellte Kupplung eignet sich besonders für die Übertragung größerer Leistungen bei langen Schaltzeiten oder bei häufigem Ein- und Ausrücken der Kupplung, wenn dabei der Außendurchmesser der Kupplung möglichst gering gehalten werden soll. Die entstehende Reibungswärme wird im Gegensatz zu Lamellenkupplungen, bei denen die Lamellen bis an den Kupplungsinnenteil 6 reichen und hier unerwünschte Wärme erzeugen, von den inneren Teilen der Kupplung ferngehalten. Die Reibungswärme entsteht zum größten Teil am Außengehäuse 5 bzw. wird an dieses abgegeben. Dieses Außengehäuse ist gut kühlbar. Wärmestauungen können daher praktisch nicht eintreten, und ein Blockieren dieser Kupplung ist auch bei häufigem Schalten nicht zu befürchten.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Kegelreibungskupplung, insbesondere mit Druckmittelbetätigung, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere, gleichzeitig geschaltete Kegelscheibenpaare (i, 2 und 3, 4), deren Kegel entgegengesetzt gerichtet sind, nebeneinander in einem gemeinsamen Außengehäuse (5) vorgesehen sind.
- 2. Kupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichzeitige Betätigung der Kegelscheibenpaare durch ein in je einen Druckraum (io) zwischen die Kegelscheiben jedes Kegelscheibenpaares (i, 2 und 3, 4) eingeleitetes Druckmittel erfolgt.
- 3. Kupplung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch Rückstellfedern (i2, 13) für die Kegelreibscheiben (i, 2, 3, 4) zwischen den beiden äußeren Kegelreibscheiben (i, 4) und besonderen Druckplatten (i4) und zwischen den sich gegenüberliegenden Kegelreibscheiben (2, 3) benachbarter Reibscheibenpaare.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL6078A DE851873C (de) | 1950-10-22 | 1950-10-22 | Kegelreibungskupplung, insbesondere mit Druckmittelbetaetigung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL6078A DE851873C (de) | 1950-10-22 | 1950-10-22 | Kegelreibungskupplung, insbesondere mit Druckmittelbetaetigung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE851873C true DE851873C (de) | 1952-10-09 |
Family
ID=7256983
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL6078A Expired DE851873C (de) | 1950-10-22 | 1950-10-22 | Kegelreibungskupplung, insbesondere mit Druckmittelbetaetigung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE851873C (de) |
-
1950
- 1950-10-22 DE DEL6078A patent/DE851873C/de not_active Expired
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