DE851397C - Vorrichtung zum Einfuehren eines Tampons in Koerperhoehlen - Google Patents
Vorrichtung zum Einfuehren eines Tampons in KoerperhoehlenInfo
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- DE851397C DE851397C DET3811A DET0003811A DE851397C DE 851397 C DE851397 C DE 851397C DE T3811 A DET3811 A DE T3811A DE T0003811 A DET0003811 A DE T0003811A DE 851397 C DE851397 C DE 851397C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
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- A61F13/15—Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators
- A61F13/20—Tampons, e.g. catamenial tampons; Accessories therefor
- A61F13/26—Means for inserting tampons, i.e. applicators
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Description
- Vorrichtung zum Einführen eines Tampons in Körperhöhlen Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen, die zum Einschieben eines Tampons bestimmt sind und bei denen der für gewöhnlich im Endteil eines rohrförmigen Trägers liegende Tampon aus der Vorrichtung mittels eines rohrförmigen Ausstoßers herausgeschoben wird, der durch das gegenständige Ende des Trägers hindurchgeführt ist.
- Bei bekannten Vorrichtungen zum Einführen oder Einschieben eines Tampons sind Schwierigkeiten bei der Herstellung einer Vorrichtung entstanden, in der die Teile ihre ursprüngliche Verbindungslage unter weitgehend veränderten Verwendungsbedingungen beibehalten. Wenn beispielsweise die Reibungsberührung zwischen dem Trägerrohr und dem Stößel oder dem Ausstoßer annähernd ihre günstigste Größe hat, wird die Berührung zwischen diesen Teilen für die meisten Verwendungs- und Behandlungszxvecke zu lose oder zu fest sein.
- Ein Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Einführvorrichtung, bei der eine zufriedenstellende Eingriffsberührung des Trägerrohres und des Ausstoßrohres selbst bei Rohren solcher Normaldurchmesser in wirtschaftlicher Weise sicbergestellt werden kann, die, wenn zusammengeschoben, entweder anfangs oder später einen zu losen Sitz haben.
- Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Einführvorrichtung, in der das Trägerrohr und das Ausstoßrohr in leicht lösbarem Verriege- lungseingriff miteinander stehen und Mittel vorgesehen sind, durch die das Trägerrohr oder das Außenrohr leicht gehalten werden kann, während der Ausstoßer oder das Innenrohr in Längsrichtung des Trägerrohres vorgeschoben wird, um den Tampon auszustoßen.
- Eine Einführvorrichtung, die die obenerwähnten vorteilhaften Kennzeichen aufweist, wird durch einen Aufbau geschaffen, der aus folgenden Einzelheiten besteht: aus einem Außenrohr oder einem den Tampon tragenden Rohr, aus einem Innenrohr oder dem Ausstoßrohr, das teleskopartig im Außenrohr liegt, wobei überlappende Teile des Außenrohres und des Innenrohres auslösbar durch eine Verformung des einen Teiles miteinander verriegelt sind, die in eine gegenüberstehende Verformung des anderen Teiles sich erstreckt und eingreift.
- Eine bevorzugte Form der die Erfindung enthaltenden Einführvorrichtung ist in der Zeichnung gezeigt. In dieser ist Fig. 1- eine Seitenansicht einer vollständigen Einführvorrichtung mit dem teleskopartig zusammengeschobenen Innenrohr und Außenrohr, die auslösbar miteinander verriegelt sind, wobei ein Tampon im Außenrohr liegt, Fig. 2 ein senkrechter Längsschnitt nach Fig. 1, Fig. 3 ein Querschnitt nach Linie 3-3 der Fig. l und Fig. 4 ein der Fig. 2 entsprechender Teilschnitt einer abgeänderten Durchführungsform.
- Ein Tampon 1 ist in einem Endteil eines hohlen Trägers, z. B. in einem durch Spiralwicklung hergestellten Papierrohr 2 od. dgl., gelagert. Ein ebenfalls aus spiralförmig aufgewickeltem Papier od. dgl. bestehendes Innenrohr oder Ausstoßrohr 3 erstreckt sich in das andere Ende des Außenrohres 2 in leicht gleitbarem und zusammenschiebbarem Eingriff hinein. Sobald die Rohre 2 und 3 in der richtigen oder gewünschten Lage sind, werden Teile der Wände eines Rohres auslösbar mit gegenständiget2 Teilen der Wände des anderen Rohres dadurch verbunden, daß diese Teile nach einwärts gepreßt werden, um eine nach einwärts gerichtete Verformung oder einen Vorsprung 4 in dem Innenrohr und eine einwärts gerichtete Verformung oder einen Vorsprung 5 in dem Außenrohr zu bilden, der der Verformung 4 sich anschmiegt. Die Art des Materials der Rohre und die Form sowie Tiefe der Verformungen sind so gewählt, daß die Rohre gegen zufällige Verlagerung aus ihrer anfänglichen Zusammensetzlage heraus unter den üblichen Versand- oder Verwendungsbedingungen wirksam geschützt sind, bis das Innenrohr 3 nach einwärts gepreßt wird, um den Tampon I aus dem Trägerrohr 2 auszustoßen.
- Die entweder nach auswärts oder nach einwärts gerichtete Verformung 5 ist von einer solchen Fläche, daß sie bei Verwendung der Einführvorrichtung die Kuppe eines Fingers aufzunehmen vermag, so daß die Einführvorrichtung sicher gegen Schlupf zwischen den Fingern hindurch gehalten werden kann, wenn das Ausstoßrohr nach einwärts geschoben wird. Die Tiefe der Verformung genügt, dem Finger einen guten Halt innerhalb der Verformung zu geben und ist wesentlich größer als der bei zusammengeschobenen Rohren zu erwartende größte Abstand, so daß eine tatsächliche und sichere Verriegelung zwischen den Rohren erfolgt.
- Die Tiefe liegt vorzugsweise innerhalb der Grenzen der elastischen Streckbarkeit des Papierrohres, jedoch ist dies nicht wesentlich. Diese Tiefe wird vorteilhaft an der Außenseite wenigstens an der unteren Kante 6 durch eine schroffe oder scharfe Einbiegung erzielt, um dem Finger leinen wirksamen Halt zu geben, während an dem Innenrohr 3 (Ausstoßrohr) die Verformung allmählicher, d. h.
- \1weniger schroff vor sich geht, so daß ein auf das Ausstoßrohr wirkender Axialdruck den besseren mechanischen Vorteil ergibt, das Außenrohr (Trägerrohr) zu strecken und die Verriegelung auszulösen.
- Bei der wie oben ausgebildeten Fläche und der beschriebenen scharfen Schultler6 kann die Verformung von der oberen Kante 7 nach dem Unterteil zu gleichmäßig abgeschrägt sein, oder sie kann über die ganze Fläche gleichmäßig vertieft sein.
- Die Vertiefung kann in Ansicht rund oder sie kann auch mehr oder weniger quadratisch oder elliptisch oder eiförmig sein. Die scharfe Schulter 6 kann erhaben oder vertieft sein, d. h. sie kann aus der zylindrischen Fläche, anstatt, wie in Fig. 1 bis 3 dargestellt, unter die Fläche sich zu erstrecken, nach außen hervorstehen. Die obere Kante dieses Vorsprunges kann etwas halbmondförmig sein oder zunehmend geformt sein, um den Fingerspitzen in Form und zu dem Zweck sich anzupassen, wie dies in Verbindung mit den Fig. I bis 3 beschrieben ist.
- Fig. 4 zeigt eine andere Durchführung der Erfindung, bei der die Verriegelung durch Verformung des Rohres in Richtung auswärts anstatt in Richtung einwärts gebildet wird.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Einführvorrichtung für einen Tampon mit einem den Tampon tragenden Außenrohr, einem in dem vorderen Endteil des Außenrohres liegenden Tampon und einem inneren Einführrohr dessen einer Endteil in den rückliegenden Endteil des Außenrohres teleskopartig eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Wand des Außenrohres verformt ist, um eine Fingeranlage auf der Umfangsfläche des Außenrohres zu bilden, und ein Teil der Wand des Innenrohres in der gleichen Weise verformt ist, so daß ein Eingriffsvorsprung und eine Rast gegebildet werden, die die Rohre auslösbar miteinander verriegeln.
- 2. Einführvorrichtung für einen Tampon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Wand des Innenrohres nach einwärts verformt ist, um eine Rast in der Umfangsfläche des Innenrohres zu bilden, und ein Teil der Wand des Außenrohres nach einwärts verformt ist. um einen Vorsprung zu bilden, der so liegt, daß er in die Rast des Innenrohres eingreift, und um außen eine äußere frei liegende Vertiefung zu bilden, deren eine Endwand eine quer liegende Schulter bildet, die eine Finger anlage für das Außenrohr bildet.
- 3. Einführvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung um eine Strecke in die Rast hinein sich erstreckt, die größer ist als der größte Abstand zwischen den Rohren.
- 4. Einführvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung um eine Strecke in die Rast hinein sich erstreckt, die größer ist als der größte Abstand zwischen den Rohren, jedoch um eine Größe sich erstreckt, die kleiner als die relative Ekistizitätsverformungsgrenze der Rohre ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US851397XA | 1950-09-09 | 1950-09-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE851397C true DE851397C (de) | 1952-10-02 |
Family
ID=22189698
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET3811A Expired DE851397C (de) | 1950-09-09 | 1951-01-20 | Vorrichtung zum Einfuehren eines Tampons in Koerperhoehlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE851397C (de) |
-
1951
- 1951-01-20 DE DET3811A patent/DE851397C/de not_active Expired
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