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DE851320C - Einrichtung zur Beheizung von Wehrkanten - Google Patents

Einrichtung zur Beheizung von Wehrkanten

Info

Publication number
DE851320C
DE851320C DEM1645D DEM0001645D DE851320C DE 851320 C DE851320 C DE 851320C DE M1645 D DEM1645 D DE M1645D DE M0001645 D DEM0001645 D DE M0001645D DE 851320 C DE851320 C DE 851320C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
warm air
weir
sealing
air
edges
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM1645D
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Dr-Ing Sauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DEM1645D priority Critical patent/DE851320C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE851320C publication Critical patent/DE851320C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Beheizung von Wehrkanten Bei Wehranlagen besteht die Gefahr, .daß die beweglichen Teile (Walzen, Schwitzen usw.) im Winter festfrieren. Es ist dann eine Regulierung nicht mehr möglich, was unter Umständen eine große betriebliche Behinderung bedeutet. Es .gibt Einrichtungen, um die Kanten und Dichtungsleisten so zu beheizen, daß eine Eisbildung unmöglich wird, und zwar benützen die seither üblichen elektrischen Heizungen meist die Dichtungsschiene als Leiter für einen Strom von großer Stromstärke. Der Größe das Widerstands der Schiene entsprechend wird eine bestimmte Wärmemenge erzeugt. Der iBau dieser Heizungen stößt wegen der Beschaffung der dazu notwendigen Kupfermengen auf gewisse Schwierigkeiten und ist sehr teuer im Betrieb.
  • Nach der Erfindung sind die Wehrkanten, Dichtungsschienen od. dgl. als Hohlkörper ausgebildet, und die zur Verhütung der Eisbildung notwendige Wärmemenge wird mit einem Lufterhitzer einem Luftstrom mitgeteilt, der mit einem Ventilator durch die Schiene gepumpt wird. Es ergeben sich durch diese Anordnung folgende Vorteile gegenüber anderen Wärmeträgern.
  • Bei Wasser besteht Frostgefahr bei Betriebsunterbrechung, bei Sole besteht Korrosionsgefahr und bei 01 die Gefahr der Zerstörung des Betons bei Undichtheiten. Außerdem ist 01 Sparstoff, ebenso wie Glycerin.
  • ,Bei Verwendung von Dichtungsschienen mit eingeschweißten Stegen erfolgt außerdem noch eine willkommene Versteifung dieser Schiene.
  • Die Anordnung kann auch zur Beheizung breiter Flächen angewandt werden. Hierbei geht der erhitzte Luftstrom nicht durch die Dichtungsschiene, sondern durch ein an der zu beheizenden Fläche angeordnetes Rohrsystem oder durch Kanäle, die an der zu beheizenden Fläche durch eingeschweißte Stege gebildet werden.
  • Die Temperatur, auf die sich die Luft bei Annahme einer bestimmten zuzuführenden Wärmemenge erhitzt, ist abhängig von der sich einstellenden Wärmeübergangszahl und damit von der gewählten Luftgeschwindigkeit.
  • In den Zeichnungen sind einige Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i und 2 eine sehematieche Darstellung einer Warmluftheizanlage, Abb. 3 eine Schützenwehranlage im Schnitt, Abb. 4 Teilschnitt einer Schützenwehranlage, Abb. 5 einen Schnitt eines Klapperwehrs, Abb. 6 einen Querschnitt der Abb. 7, Abb. 7 Teilschnitte einer DoppelschÜtzenwehranlage.
  • In Abb. i und 2 ist mit i die zu beheizende Schiene bezeichnet, die durch Einschweißen der Stege 2 mit zwei Kaniäden versehen ist. ARn Ende 3 ist der mittlere Steg derart verkürzt, daß die Luft in die seitliche Rückströmkammer Übertreten .kann. Der Luftstrom wird mit dem Ventilator 4 durch einen Lufterhitzer 5 :gedrückt und der Schiene zugeführt. Durch die Leitung 6 saugt der Ventilator die Abluftwieder an. Durch diesen Umlaufbetrieb werden lästige Kondensationserscheinungen vermieden.
  • Eine Wehranlage mit zwei Schützen ist in Abb. 3 dargestellt. Der linke Verschluß 7° ruht auf zwei Armierungen 8, die z. B. nach Abb. 2 Hohlräume enthalten, durch die warme Luft gepumpt wird. Der rechte Verschluß 7b ruht auf Rollen g. Die Dichtung wird durch ein Schild io bewirkt, das am Ende einen Dichtungsbalken i i .trägt, der auf der Armierung 12 schleift. Auch diese .Armierung ist mit Hohlräumen versehen, durch die erhitzte Luft geblasen wird. In A'bb. 4 ist diese Dichtung vergrößert dargestellt. Die Abb. 5 und 6 lassen erkennen, wie bei einem Klappenwehr 13, das bekanntlich bei 14 drehbar ist und eine Sohlendichtung 15 aufweist, die seitliche Dichtungswand 16 als Hohlkörper ausgebildet ist. Hier befindet sich hinter der eisernen Vorderwand ein schmaler Raum, der durch Stege 17 in mehrere Kanäle unterteilt ist, durch welche die im Heizkörper 5 erhitzte Luft mit einem Ventilator 4 gepumpt wird.
  • Steht zum Antrieb der Luftpumpe (Ventilator oder Kapselpumpe) nur elektrische. Energie zur Verfügung, so kommt für die iErwärmung der Luft zweckmäßi.gerweise nur ein elektrischer Winderhitzer in Anwendung. Die Zuführung der Luft erfolgt bei allen Ausführungen stets .durch isolierte Rohrleitungen.
  • Außer den obererwähnten Fällen, in denen die zu beheizenden Armierungen fest mit dem Bauwerk verbunden sind, kann auch der Fall auftreten, daß die Dichtungsstelle zwischen :zwei beweglichen Schützen 18 und i9 eisfrei gehalten werden soll. In der Skizze ist ein Schnitt durch die Oberschütze i8 und die Unterschütze i9 dargestellt. Die Luftkanäle 20 sind hier durch eine vornehmlich im Winter anzubringende Konstruktion am besten aus Holz gebildet, .die im Sommer wieder abgenommen werden kann. An den Luftkanälen sitzt die Dichtungsleiste 21. Es kann unter Umständen die Gefahr entstehen, daß der Hohlraum, durch den die :Luft gepumpt wird, bei Nichtgebrauch der .Anlage feucht wird und dadurch ;Anrostungen entstehen, die das Bauwerk im Laufe -der :Zeit beschädigen. Es ist nun möglich, durch Einbau einer Trockenpatrone (z. B. Chlorcalcium) an irgendeiner Stelle der Rohrleitung die Luft trocken zu halten und das @Schwitzen der Leitung wirksam zu verhindern. Da ein Zutritt neuer Luft nur beim Abstellen eintritt (durch die Albkühlung des Luftinhalts), kann mit einer praktisch unbegrenzten Lebensdauer der Trockenpatrone gerechnet werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Verhindern des Festfrierens der beweglichen Teile von Wehranlagen, bestehend aus beheizten Wehrkanten, Dichtungsleisten od. dgl., dadurch .gekennzeichnet, daß durch hohl ausgebildete Kanten, Leisten, Flächen od. dgl. ein warmer Luftstrom geführt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Warmluft im Kreislauf umgewälzt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach .Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Dichtungsleisten od. dgl. an Warmluftkanäle angesetzt sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Schützen auf mit Hohlräumen bzw. Kanälen ausgestalteten Armierungen geführt sind, durch welche die Warmluft strömt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit Rollenführungen versehene Schützen mit .besonderen Dichtungsleisten auf in den Warmluftstrom eingeschalteten hohlen Schienen schleifen.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungswandungen von Klappen-, Walzenwehren od. dgl. hohl ausgebildet und gegebenenfalls durch Stege in mehrere Umleitungskanäle unterteilt sind.
  7. 7. Vorrichtung nach ,Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Trockenhaltung der Warmluft und Verhinderung des Schwitzens der Warmluftleitungen an einer oder mehreren Stellen derselben Trockenpatronen, z. B. mit Chlorealciumfüllung od. dgl., eingesetzt sind.
DEM1645D 1943-07-18 1943-07-18 Einrichtung zur Beheizung von Wehrkanten Expired DE851320C (de)

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DEM1645D DE851320C (de) 1943-07-18 1943-07-18 Einrichtung zur Beheizung von Wehrkanten

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DEM1645D DE851320C (de) 1943-07-18 1943-07-18 Einrichtung zur Beheizung von Wehrkanten

Publications (1)

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DE851320C true DE851320C (de) 1952-10-02

Family

ID=7291330

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DEM1645D Expired DE851320C (de) 1943-07-18 1943-07-18 Einrichtung zur Beheizung von Wehrkanten

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DE (1) DE851320C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977667C (de) * 1954-09-12 1968-03-14 Ernst Dipl-Ing Rosenkranz Regelbare Heizvorrichtung zum Schutz gegen Vereisen der Flaechen von Schleusentoren oder einem Wasserstand ausgesetzten Hallentoren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977667C (de) * 1954-09-12 1968-03-14 Ernst Dipl-Ing Rosenkranz Regelbare Heizvorrichtung zum Schutz gegen Vereisen der Flaechen von Schleusentoren oder einem Wasserstand ausgesetzten Hallentoren

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