DE850997C - Fuehrungsrahmen fuer Schiebefenster von Kraftfahrzeugtueren - Google Patents
Fuehrungsrahmen fuer Schiebefenster von KraftfahrzeugtuerenInfo
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- DE850997C DE850997C DED1538D DED0001538D DE850997C DE 850997 C DE850997 C DE 850997C DE D1538 D DED1538 D DE D1538D DE D0001538 D DED0001538 D DE D0001538D DE 850997 C DE850997 C DE 850997C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
- B60J10/00—Sealing arrangements
- B60J10/80—Sealing arrangements specially adapted for opening panels, e.g. doors
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Description
- Führungsrahmen für Schiebefenster von Kraftfahrzeugtüren Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung von Führungsrahmen für Schiebefenster von Kraftfahrzeugen, die unabhängig vom Türunterteil aus einem einheitlichen Blechprofil hergestellt sind.
- Die Erfindung besteht darin, daß der Rahmen einen haarnadelförmigen Profilquerschnitt aufweist, von dessen beiden nach außen gerichteten Schenkeln der eine mit einer nach innen offenen, U-förmigen Dichtungsrinne und der andere mit einer ebenfalls U-förmigen Führungsrinne für das Schiebefenster versehen ist.
- Gegenüber den bekannten, aus einer Vielzahl von Blechpreßteilen zusammengesetzten Führungsrahmen unterscheidet sich die Erfindung vorteilhaft durch eine wesentliche Verbilligung der Herstellung, da die vielen bisher notwendigen, die Verbindung der Blechpreßteile untereinander durch Bördeln und/oder Schweißen bewirkenden Arbeitsvorgänge in Wegfall kommen und höchstens nur eine Schweißstelle erforderlich ist.
- Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht eines Kraftfahrzeuges, dessen Türen mit Führungsrahmen gemäß der Erfindung ausgerüstet sind, Abb. 2 einen Querschnitt durch die Führungsrahmen zweier Türen einer Fahrzeugseite nach der Linie 2-2 in Abb. i, wobei der Rahmen als Hohlprofil ausgebildet ist und die Querschnittsform eines Fensterschlüssels aufweist, Abb. 3 einen Querschnitt durch den Führungsrahmen, welcher teilweise als Hohlprofil ausgebildet ist, wobei die volle Querschnittsform eines Fensterschlüssels durch eine Holzleiste ergänzt ist, Abb. 4 einen Querschnitt durch den als Vollprofil ausgebildeten Führungsrahmen, mit einem eingesetzten nichtmetallischen Fensterschlüssel, Abb. 5 eine schaubildliche Darstellung eines Teiles der Türoberkante und eines Endes des Führungsrahmens vor dem Zusammenbau, Abb. 6 eine schaubildliche Darstellung eines Teiles der Tliroberkante und eines Endes des Führungsrahmens nach dem Zusammenbau und Abb. 7 einen Schnitt durch die Verbindungsstelle von Türoberkante und Rahmenende nach der Linie 7-7 in Abb. 6.
- Der aus nur einem ,Stück Blech gekümpelte Führungsrahmen besteht aus einer als Hohl- oder Vollprofil ausgebildeten Rahmenleiste io mit U-förmigen Rinnen i 1, 12 zur Führung des Schiebefensters 13 und zur Aufnahme eines Dichtungsstreifens 14 frür die Fensterrahmen- bzw. Türöffnung. Hierbei bilden der Steg 15 der Rahmenleiste io die Stirnfläche des Rahmens und gemäß Abb. i die anschließende, dem Steg 15 gegenüberliegende gewölbte Wand 16 die Form eines Fensterschlüssels. Am Ende der Wölbung ist die Wand 16 zu einem bis gegen den Steg 15 stoßenden Schenkel 17 der U-förmigen Rinne i i zur Aufnahme der Führung 18 für das Schiebefenster 13 rechtwinklig abgebogen, wobei der andere Schenkel der Rinne i i durch einen von einem Seitenrand des gekümpelten Bleches abgebogenen Flansch i9 gebildet wird. Die U-förmige Rinne i i kann mit dem Steg 15 durch Schweißen verbunden sein. Das freie Ende des Steges 15 ist mit einem entgegengesetzt zum Flansch i9 und in dessen Ebene verlaufenden Flansch 2o ausgestattet, welcher an seinem Ende eine rechtwinklige Abbiegung 21 aufweist und im Verein mit dem Steg 1.9 die U-förmige Rinne 12 zur Aufnahme des Dichtungsstreifens 14 bildet. Die Flansche 19, 20 schließen den Führungsrahmen auf der Außenseite des Fensters 13 ab und sind außerdem durch eine lösbare Zierleiste 22, die klauenartig die freien Kanten der Flansche 19, 20 festklemmend umfaßt, abgedeckt.
- Nach Abb. 3 ist die Rahmenleiste io ebenfalls als Hohlprofil ausgebildet, wobei jedoch die Wand 16 vom Ende des Schenkels 17, diesem entlang bis etwa zur Schenkelmitte und von hier geradlinig bis zur hinteren Kante des Steges 15 verläuft. In diese so entstandene Einbuchtung ist eine beispielsweise aus Edelholz bestehende Zierleiste 23 eingesetzt, die die volle Querschnittsform eines Fensterschlüssels ergänzt. Dadurch ist es möglich, die auf der Innenseite des Fensters 13 liegende Rahmenleiste des Führungsrahmens nach Farbe und Formgebung vollkommen der jeweils bevorzugten Innenausstattung des Fahrzeuges anzupassen.
- Darüber hinaus ist gemäß Abb. 4 die Rahmenleiste io als Vollprofil ausgebildet, wobei die Wand 16 vom Ende des Schenkels 17 diesem entlang bis zum Steg 1.5 -und von hier bis zur hinteren Kante des Steges verläuft. In diese Einbuchtung ist ein vorzugsweise nichtmetallischer, beispielsweise aus Kunstharz bestehender Fensterschlüssel 23' eingesetzt.
- Die Verbindung des Führungsrahmens mit der Fahrzeugtür erfolgt, wie aus Abb. 5 bis 7 ersichtlich, in der Weise, daß die Rahmenenden mit ihren verlängerten Stegen 15 in auf der Oberkante 24 der Tür 25 parallel zur Stirnfläche 26 der Tür vorgesehene Schlitze 27 eingeführt und mit der Innenseite der Stirnfläche 26 beispielsweise durch Schweißen fest verbunden werden. Das auf der Oberkante 24 der Tür 25 aufsitzende Rahmenprofil ist mit dieser ebenfalls durch Schweißen fest verbunden. Die verlängerten Enden des Steges 15 sind um die Blechwandstärke der Stirnfläche 26 nach innen abgekröpft, so daß die Stirnflächen 15, 26 und die Rinnen 12, 28 für den Dichtungsstreifen 14 des Führungsrahmens und der Tür 25 bündig verlaufen (Abb. 7).
- Die Erfindung ermöglicht den Zusammenbau des Führungsrahmens mit der Tür ohne die Zierleiste 22, welche erst nach der Fertigstellung des Fahrzeuges auf den Führungsrahmen aufgeklemmt wird, so daß die beispielsweise verchromte Zierleiste 22 keinerlei Beschädigung während des Fertigungsvorganges ausgesetzt ist.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Unabhängig vom Türunterteil aus einem einteiligen Blechprofil hergestellter Führungsrahmen für Schiebefenster von Kraftfahrzeugtüren, gekennzeichnet durch einen im wesentlichen haarnadelförmigen Profilquerschnitt, von dessen beiden nach außen gerichteten Schenkeln der eine (15) mit einer nach innen offenen; U-förmigen Dichtungsrinne (12), der andere (16) mit einer ebenfalls U-förmigen Führungsrinne (ii) für das Schiebefenster versehen ist.
- 2. Rahmen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Führungsrinne (ii) enthaltende Schenkel (16) auf der Innenseite des Fensters zusammen mit dem inneren Teil des anderen Schenkels (15) ein geschlossenes Hohlprofil (io) bildet, welches vorzugsweise die Querschnittsform einer Fensterschlüsselleiste (Abb.2) oder eines Teiles des Querschnitts einer solchen Leiste (Abb. 3) bildet.
- 3. Rahmen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (15, 16) des Rahmenprofils in ihrer ganzen Länge dicht aufeinanderliegen und der durch die Fensterführungsrinne (ii) an dem einen Schenkel (16) gebildete Absatz durch eine besonders aufgesetzte Schlüsselleiste (23' in Abb. 4) ausgefüllt wird.
- 4. Rahmen nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenprofil auf seiner Außenseite durch eine vorzugsweise verchromte Zierleiste (22) abgedeckt ist.
- 5. Rahmen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zierleiste (22) mit ihren hakenförmigen Seitenrändern die freien Kanten der beiden Schenkel (i5, 16) klemmend umfaßt.
- 6. Rahmen nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die Dichtungsrinne enthaltenden Schenkel (i5) -über die unteren Rahmenenden hinaus verlängert, in entsprechende Schlitze (27) des Türunterteiles (25) eingeflührt und sämtliche Teile des Rahmenprofils an ihren Berührungsstellen mit dem Türunterteil mit diesem durch Schweißen verbunden sind. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. i 670 859, 2 21o 612, 2232345-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED1538D DE850997C (de) | 1941-12-21 | 1941-12-21 | Fuehrungsrahmen fuer Schiebefenster von Kraftfahrzeugtueren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED1538D DE850997C (de) | 1941-12-21 | 1941-12-21 | Fuehrungsrahmen fuer Schiebefenster von Kraftfahrzeugtueren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE850997C true DE850997C (de) | 1952-09-29 |
Family
ID=7029345
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED1538D Expired DE850997C (de) | 1941-12-21 | 1941-12-21 | Fuehrungsrahmen fuer Schiebefenster von Kraftfahrzeugtueren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE850997C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4142599A1 (de) * | 1991-12-21 | 1993-06-24 | Daimler Benz Ag | Anordnung zur befestigung einer zierblende |
| US8317248B2 (en) | 2009-04-03 | 2012-11-27 | GM Global Technology Operations LLC | Trim cover arrangement for motor vehicles |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1670859A (en) * | 1926-01-26 | 1928-05-22 | Heintz Mfg Co | Door |
| US2210612A (en) * | 1937-09-04 | 1940-08-06 | Murray Corp | Vehicle door |
| US2232345A (en) * | 1937-04-17 | 1941-02-18 | Budd Edward G Mfg Co | Door, especially for automobiles |
-
1941
- 1941-12-21 DE DED1538D patent/DE850997C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US1670859A (en) * | 1926-01-26 | 1928-05-22 | Heintz Mfg Co | Door |
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