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DE8508143U1 - Vorrichtung zur Beobachtung der Druckbahn in einer Druckmaschine - Google Patents

Vorrichtung zur Beobachtung der Druckbahn in einer Druckmaschine

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Publication number
DE8508143U1
DE8508143U1 DE19858508143 DE8508143U DE8508143U1 DE 8508143 U1 DE8508143 U1 DE 8508143U1 DE 19858508143 DE19858508143 DE 19858508143 DE 8508143 U DE8508143 U DE 8508143U DE 8508143 U1 DE8508143 U1 DE 8508143U1
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DE
Germany
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deflection
roller
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Expired
Application number
DE19858508143
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English (en)
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Automation fur Grafische Technik 4005 Meerbusch De GmbH
Original Assignee
Automation fur Grafische Technik 4005 Meerbusch De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Automation fur Grafische Technik 4005 Meerbusch De GmbH filed Critical Automation fur Grafische Technik 4005 Meerbusch De GmbH
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Publication of DE8508143U1 publication Critical patent/DE8508143U1/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F33/00Indicating, counting, warning, control or safety devices
    • B41F33/0036Devices for scanning or checking the printed matter for quality control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description

Automation für grafische Technik GmbH, Grünstr. 32, 4005 Meerbusch 1
Vorrichtung zur Beobachtung der Druckbahn in einer Druckmaschine
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Beobachtung der Druckbahn in einer Druckmaschine mit zwei Führungsroi Len zum Ausspannen der Druckbahn vor einem Betrachtungsgerät, das ein stehendes Bild von der laufenden Druckbahn erzeugt, und mit einer mittig zwischen den Führungsrollen angeordneten Ablenkeinrichtung zum Ablenken der Druckbahn vom Betrach-
15 tungsgerät weg.
Derartige Vorrichtungen dienen dazu, den Drucker in die Lage zu versetzen, die Druckqualität auch bei mit hoher Geschwindigkeit laufender Druckbahn visueil zu überprüfen.
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Eine solche Vorrichtung ist beispielsweise aus dem Prospekt "Bahnbeobachtungsanlagen rota-speed" der Firma Opti-Cclor bekannt. Bei dieser Vorrichtung wird die Druckbahn im Anschluß an den Druckprozeß
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Dresdner Bank AG Neuss 10O-SI<5.iod CBLi; 3ÖO aod QO) Postscheck: Essen 2Ο62 -43-A39 CBLZ 3B010O 43)
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zwischen zwei übereinander angeordneten Führungsrollen ausgespannt. Vor der so ausgespannten Druckbahn ist ein Betrachtungsgerät angeordnet, in dem ein schräggestellter Planspiegel sowie darüber ein horizontal gelagerter SpiegeIzy I inder angeordnet sind. Durch den Planspiegel wird das von der Druckbahn kommende Bild auf den synchron mit der Druckbahn umlaufenden Spiegelzylinder geworfen, so daß hierdurch in einem Sehschlitz ein trotz sehne I lauf ender Druckbahn stehendes Bild erzeugt wird, das die Qualitätskontrolle des Drucks ermöglicht.
Zur Erzielung eines verzerrungsfreien, stehenden Bildes wäre es erforderlich, daß die Druckbahn zwisehen den beiden Führungsro I len bogenförmig mit einem bestimmten Radius verläuft. Dieser bogenförmige Verlauf wird dadurch angenähert, daß in der Mitte zwischen den beiden Führungsrollen eine Ablenkeinrichtung angeordnet ist, die für eine entsprechende
Umlenkung der Druckbahn vom Betrachtungsgerät weg
sorgt. Konkret besteht die Ablenkeinrichtung aus einer Umlenkrolle, die derart angeordnet ist, daß der Verlauf der Druckbahn dem idealen bogenförmigen Verlauf weitgehend angenähert ist und somit ein weitgehend verzerrungsfreies Bild erzeugt wird.
Druckbahnen werden heute vielfach auf beiden Seiten bedruckt, so daß das Bedürfnis besteht, die Druckbat.n und damit die Druckqualität auch auf der vom Betrachtungsgerät abgewandten Seite zu kontrollieren. Dem steht entgegen, daß die Druckbahn auf dieser Seite auf Grund deren Umlenkung durch die Ablenkeinrichtung einen für die Zwecke des Betrachtungsgerätes unbrauchbaren Verlauf hat, denn statt
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des geforderten konkaven Verlaufs ist ihre Biegung an dieser Seite konvex, so daß - würde man dort ein Betrachtungsgerät installieren - ein völlig verzerrtes Bild entstände.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Voi— richtung der eingangs genannten Art so zu gestalten, daß auf möglichst einfache Weise ein Beobachten der Druckbahn von beiden Seiten möglich ist. IO
Diese Aufgabe wird zum einen dadurch gelöst, daß die Ablenkeinrichtung zwei komplimentäre, den Druckbahnweg einfassende Ablenkelemente aufweist, wobei die Ablenkelemente und/oder zumindest eino der Führungsrollen quer zur Druckbahn zwischen zwei die Druckbahn in die eine oder andere Richtung ablenkenden Endstellungen verfahrbar sind, und daß das Betrachtungsgerät von der einen zur anderen Seite des Druckbahnweges bewegbar aufgehängt ist. Alternativ zur bewegbaren Aufhängung des Betrachtungsgerätes oder zwecks Vereinfachung dieser bewegbaren Aufhängung wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß eine Spiegelanordnung auf zumindest einer Seite des Druckbahnweges, zweckmäßigerweise auf beiden Seiten, zur Umlenkung des von der Druckbahn kommenden Bildes zum Betrachtungsgerät vorgesehen ist.
Mit Hilfe dieser Vorrichtung kann die Umlenkung durch entsprechende Bewegung der Ablenkelemente und/ oder zumindest einer der Führungsrollen so geändert werden, daß je nach Bedarf auf der einen oder auf der anderen Seite der Druckbahn ein etwa konkaver Verlauf verwirklicht wird. Durch eine entsprechende Aufhängung und/oder durch eine Spiegelanordnung wird
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dann nur noch ein Betrachtungsgerät für die Beobachtung beider Seiten der Druckbahn benötigt. Entsprechend kostengünstig und platzsparend gestaltet sich diese Vorrichtung.
In Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß beidseits der Ablenkeinrichtung je ein um ca.45° zum nichtabgelenkten Druckbahnweg schräggestellter Spiegel vorgesehen ist, wobei die Spiegel einen Winkel von ca. 90° einschließen, und daß das Betrachtungsgerät zwischen den beiden Spiegeln quer zum Weg der Druckbahn verschiebbar geführt ist. Diese Ausbildung zeichnet sich durch besonders einfache Gestaltung der Führungseinrichtung für das Betrachtungsgerät und der Spiegelanordnung aus.
Zweckmäßigerweise sind die beiden Führungsrollen übereinander angeordnet und stehen die Spiegel senkrecht. Die beiden Ablenkelemente sollten in jeweils an sich bekannter Weise Umlenkrollen sein. Es sind aber auch andere Ablenkelemente denkbar.
Die Ablenkelemente sind vorteilhafterweise beidseits auf einem gemeinsamen Schlitten gelagert, da sie sich dann präzise bewegen lassen. Sofern alternativ oder in Kombination dazu die Führungsrollen bewegbar sein sollen, kann eine entsprechende Schlittenausbildung vorgesehen werden.
Bei der Veränderung der Umlenkung der Druckbahn mittels der Ablenkelemente und/oder der Führungsrollen entstehen innerhalb der Vorrichtung Wegänderungen, die sich auf nachfolgende Einrichtungen negativ auswirken können. In der Mittellage, bei der die Druck-
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bahn zwischen den Führungsrollen nicht abgelenkt ist, ist der Druckbahnweg am kürzesten, während er in den Endstellungen der Ablenkelemente bzw. Führungsrollen am größten ist. Damit insoweit keine Probleme entstehen, ist erfindungsgemäß zumindest eine Umlenkwalze vorgesehen, die zum Ausgleich der Längenänderung des Druckbannweges zwischen den Führungsrollen beim Verfahren der Ablenkelemente und/ oder der Führungsrollen entsprechend bewegbar ist.
Dabei ist es denkbar, daß eine der Führungsrollen oder sogar beide eine solche bewegbare Umlenkwalze bilden. Als vorteilhaft hat sich jedoch erwiesen, eine zusätzliche Umlenkwalze vor der ersten oder hinter der zweiten Führungsrolle anzuordnen.
Die Umlenkwalze ist zweckmäßigerweise auf einem Exzenter gelagert, über den die Umlenkwalze für den Längenausgleich durch Drehen des Exzenters verschwenkbar ist. Dies ist eine einfache Lösung für die Bewegung der Umlenkwalze.
Nach der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß die Ablenkelemente bzw. Fütirungsrol Ie (n) derart mit der Umlenkwalze gekoppelt sind, daß erstere bei Bewegung der Umlenkwalze entsprechend zwangsbewegt werden. Die Kopplung geschieht dabei zweckmäßigerweise mechanisch, beispielsweise durch einen Kettentrieb mit entsprechend angepaßter Übersetzung. Denkbar ist aber auch eine elektrische bzw. elektronische Kopplung.
Für die Bewegung der Umlenkwalze bietet sich ein Druckluftmotor an.
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In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines AusführungsbeipieLs näher veranschauLicht. Es zeigen :
Figur 1 eine teiLweise Seitenansicht der
Vorrichtung in schematischer DarsteLLung und
Figur 2 einen HörizontaLschnitt durch diese Vorrichtung in der Ebene A-A gemäß
Figur 1 .
Die in den beiden Figuren dargesteLLte Vorrichtung weist zwei übereinander angeordnete FührungsroLLen 1, 2 auf, über die eine von oben Links aus der hier nicht näher dargesteLLten Druckmaschine kommende Druckbahn 3 nach unten Läuft.
In der Mitte zwischen den beiden FührungsroLlen 1, durchläuft die Druckbahn 3 eine Ablenkeinrichtung Wie insbesondere Figur 2 ersehen Läßt, weist diese Ablenkeinrichtung 4 zwei nebeneinander im Abstand angeordnete Umlenkrollen 5, 6 auf, die an ihren Enden auf je einem Schlitten 7, 8 gelagert sind. Zwisehen den beiden Umlenkrollen 5, 6 verläuft die Druckbahn 3. Die Schlitten 7, 8 sind horizontal auf je einer Schlittenführung 9, 10 verfahrbar.
Wie Figur 1 zeigt, befindet sich unternalb der zweifen Führungsrolle 2 eine Umlenkwalze 11, um die herum die Druckbahn 3 läuft. Anschließend geht die Druckbahn 3 nach rechts über eine weitere Walze 12 heraus.
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Die Umlenkwalze 11 ist auf einer Exzenterwelle mit der Drehachse 13 gelagert. Durch Drehen der Exzenterwelle kann die Drehachse 14 der Umlenkwalze 11 ur knapp 180° verschwenkt werden, so daß die Umlenkwalze 11 dann die gestrichelt dargestellte Lage e i nn i mmt.
Auf der Exzenterwelle koaxial zu deren Drehachse ist ein strichpunktiert dargestelltes Kettenrad 15 drehfest angeordnet. Um dieses Kettenrad 15 herumgelegt ist eine gleichfalls strichpunktiert dargestellte Kette 16 gelegt, die nach oben geführt ist und unterhalb der Ablenkeinri ei.tung 4 über zwei ortsfeste Umlenkkettenräder 17, 18 geht. Die Kette 16 ist mit der Ablenkeinrichtung 4 derart verbunden, daß durch eine Bewegung der Kette 16 in der einen oder anderen Richtung eine entsprechende Verschiebung der Ablenkeinrichtung 4 bewirkt wird.
Zu beiden Seiten der Druckbahn 3 ist je ein Spiegel 19, 20 angeordnet, deren Stellung sich insbesondere aus Figur 2 ersehen läßt. Zur Druckbahn 3 sind sie jeweils in einem Winkel von 45° schräggestellt, und zwar in der Weise, daß beide Spiegel 19, 20 einen Winkel von 90° einschließen. Entsprechend werden die von beiden Seiten der Druckbahn 3 kommenden Bilder durch die Spiegel 19, 20 jeweils um 90° umgelenkt. Nach dieser Umlenkung trifft das Bild auf ein an sich bekanntes Betrachtungsgerät 21. Innerhalb dieses Betrachtungsgerätes 21 befindet sich ein schräggestellter Planspiegel 22, der das Bild nach oben auf eine Spiegelwalze 23 umlenkt. Diese Spiegel walze 23 dreht sich synchron mit der Druckbahn 3 und wandelt deshalb die immer wiederkehrenden Druck-
bilder in ein stehendes BiLd um, das dann durch einen hier nicht näher dargestellten Schlitz an der Rückseite des Betrachtungsgerätes 21 kontrolliert werden kann. Die nähere konstruktive Gestaltung des Betrachtungsgerätes 21 gehört zum Stand der Technik.
Soll die in beiden Ansichten rechte Seite der Druckbahn 3 kontrolliert werden, so nehmen alle Teile der Vorrichtung die durchgezogen gezeichneten Stellungen ein. So befinden sich die Umlenkrollen 5, 6 der Ablenkeinrichtung 4 am linken Ende der Schlittenführungen 9, 10, so daß die Druckbahn 3 zwischen den beiden ortsfest angeordneten Führungsrollen 1, 2 einen symmetrisch nach links abgelenkten, durchgezogen dargestellten Verlauf hat. Mit Blick auf die rechte Seite der Druckbahn 3 wird somit ein konkaver Verlauf angenähert.
Die Umlenkwalze 11 befindet sich ebenfalls in der durchgezogen gezeichneten Endstellung, während das Betrachtungsgerät 21 (vgl. Figur 2) rechts vor dem rechten Spiegel 20 steht. Damit das Betrachtungsgerät 21 ein Bild von der Druckbahn 3 erhält, wird diese auf beiden Seiten entsprechend beleuchtet. 25
Soll die andere, also die linke Seite der Druckbahn 3 kontrolliert werden, so wird das Betrachtungsgerät 21 nach links verschoben, bis es die gestrichelt gezeichnete Stellung vor dem Spiegel 19 einnimmt. Gleichzeitig wird die Exzenterwelle um ihre Drehachse 13 um knapp 180 verdreht, über das Kettenrad 15, die Kette 16 und das Umlenkkettenrad 17 werden die Schlitten 7, 8 hierdurch so angetrieben, daß sie sich nach rechts verschieben, bis die Umlenkrollen
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5, 6 die gestrichelt gezeichnete Endstellung einnehmen. Gleichzeitig wird die Umlenkwalze 11 entsprechend verschwenkt, wobei der Weg um diese Walze sich zunächst entsprechend der Verkürzung des Weges zwisehen den Führungsrollen 1, 2 verlängert, und zwar bis zur Mittenstellung der Umlenkrollen 5, 6. Dann wird der Weg um die Umlenkwalzen entsprechend der Verlängerung des Weges der Druckbahn 3 zwischen den Fühfungsföuen 1, 2 bei We "i t e Γ5 C π "ι eben der umlenkrollen 5, 6 wieder verkürzt. Insgesamt wird durch die Verschwenkung der Umlenkwalze 11 ein Längenausgleich dergestalt bewirkt, daß der Gesamtweg der Druckbahn 3 zwischen einem bestimmten Punkt vor der ersten Führungsrolle 1 und nach der Umlenkwalze 11 immer konstant bleibt.
In der gestrichelt gezeichneten Endstellung der Umlenkrollen 5, 6 und der Umlenkwalze 11 verläuft die Druckbahn 3, wie ebenfalls gestrichelt gezeichnet.
Hierdurch ist sie mit Blick auf die zu betrachtende, linke Seite einem konkaven Verlauf angenähert. Das von ihr ausgehende Bild wird über den Spiegel 19 auf das nach links verschobene Betrachtungsgerät 21 geworfen, das dann für ein stehendes Bild sorgt. Will man wieder die rechte Seite der Druckbahn 3 kontrollieren, so vollzieht sich der Vorgang umgekehrt, d. h. die Exzenterwelle mit dem Kettenrad 15 wird in umgekehrter, also gegen den Uhrzeigersinn gedreht, wodurch die Umlenkwalze 11 wieder entsprechend verschwenkt und die Umlenkrollen 5, 6 wieder in die durchgestrichen gezeichnete Stellung veschoben werden. Entsprechend wird auch das Betrachtungsgerät wieder nach rechts verschoben, wobei auch diese Bewegung mit den übrigen Bewegungen mechanisch oder
-10-
-10-elektrisch gekoppelt sein kann.
Wie zu ersehen ist, wird die beiderseitige Kontrolle der Druckbahn 3 auf engstem Raum und mit schnellem Wechsel unter Verwendung nur eines Betrachtungsgerätes 21 mög lieh.

Claims (13)

  1. Ansprüche:
    10
    20 25
    Vorrichte.g zur Beobachtung der Druckbahn in einer Druckmaschine mit zwei FührungsroiLen zum Ausspannen der Druckbahn vor einem Betrachtungsgerät, das ein stehendes Bild von der laufenden Druckbahn erzeugt, und mit einer mittig zwischen den Führungsrollen angeordneten Ablenkeinrichtung zum Ablenken der Druckbahn vom Betrachtungsgerät weg, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkeinrichtung <4) zwei komplementäre, den Druckbahnweg einfassende Ablenkelemente (5, 6) aufweist, wobei die Ablenkelemente (5, 6) und/oder zumindest eine der Führungsrollen (1, 2) quer zur Druckbahn (3) zwischen zwei die Druckbahn (3) in die eine oder andere Richtung ablenkenden Endstellungen verfahrbar sind, und daß das Betrachtungsgerät (21) von der einen zur anderen Seite des Druckbahnweges bewegbar aufgehängt ist.
    -2-
    -2-
  2. 2. Vorrichtung zur Beobachtung der Druckbahn in einer Druckmaschine mit zwei FührungsroLLen zum Ausspannen der Druckbahn vor einem Betrachtungsgerät, das ein stehendes Bild von der Laufenden Druckbahn erzeugt, und mit einer mittig zwischen den FührungsroLLen angeordneten AbLenkeinrichtung zum Ablenken der Druckbahn vom Betrachtungsgerät weg, insbesondere nach Asprpch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die AbLenkeinrichtung (4) zwei kompLementäre, den Druckbahnweg einfassende AblenkeLemente (5, 6) aufweist, wobei die Ablenkelemente (5, 6) und/oder zumindest eine der Führungsrollen (1 , 2) quer zur Druckbahn (3) zwischen zwei die Druckbahn (3) in die eine oder andere
    Richtung ablenkenden EndstelLungen verfahrbar
    sind, und daß eine Spiegelanordnung (19, 20) auf zumindest einer Seite des Druckbahnweges zur Umlenkung des von der Druckbahn (3) kommenden Bildes zum Betrachtungsgerät (21) vorgesehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten des Druckbahnweges eine Spiegelanordnung (19, 20) vorgesehen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gek3nnzeichnet, daß beidseits der Ablenkeinrichtung (4) je ein um ca. 45° zum nicht abgelenkten Druckbahnweg schräggestellter Spiegel (19, 20) vorgesehen ist, wobei die Spiegel (19, 20) ein»n
    Winkel von ca. 90° einschließen, und daß das
    Betrachtungsgerät (21) zwischen den beiden Spiegeln (19, 20) quer zum Weg der Druckbahn (3) verschiebbar geführt ist.
    -3-
    • ♦ * ·
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Führungs ro LLen (1, 2) übereinander angeordnet sind und die Spiegel. (19, 20) senkrecht stehen.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkelemente Umlenkrollen (5, 6) sind.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Anspüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkelemente (5, 6) und/oder die Führungsroi Ie(n) (1, 2) beidseits auf einem Schlitten (7, 8) gelagert sind.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine Umlenkwalze (11) vorgesehen ist, die zum Ausgleich der Längenänderung des Druckbahnweges zwischen den Führungsrollen (1, 2) beim Verfahren der Ablenkelemente (5, 6) und/oder der Führungsroi Ie (n) (1, 2) entsprechend bewegbar ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die UmlenkwaIze(n) (11) zusätzlich vor der ersten oder hinter der zweiten Führungsrolle (1, 2) angeordnet ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die UmlenkwaI ze(n) (11) auf einem Exzenter gelagert ist, über den die Umlenkwalze(n) (11) für den Längenausgleich verschwenkbar ist.
    -4-
    « r * ι m i
    -U-
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Ab LenkeLemente (5, 6) bzw. FührungsrolLe (n) (1, 2) derart mit der Umlenkwalze (11) gekoppelt sind, daß erstere bei Bewegung der Umlenkwalze (11) entsprechend zwangsbewegt werden.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkwalze (11) und die Ablenkelemente (5, 6) bzw. FührungsrolIe(n) (1, 2) über einen Kettentrieb (15, 16, 17, 18) verbunden s i nd.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Umlenkwalze (11) über einen Druckluftmotor geschieht.
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