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DE850374C - Verfahren zur Herstellung von Rohlingen fuer Lastwagenanhaengerachsen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Rohlingen fuer Lastwagenanhaengerachsen

Info

Publication number
DE850374C
DE850374C DEST3284A DEST003284A DE850374C DE 850374 C DE850374 C DE 850374C DE ST3284 A DEST3284 A DE ST3284A DE ST003284 A DEST003284 A DE ST003284A DE 850374 C DE850374 C DE 850374C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rod
cams
axle
blanks
truck trailer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST3284A
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Kick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stahlwerke Brueninghaus GmbH
Original Assignee
Stahlwerke Brueninghaus GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stahlwerke Brueninghaus GmbH filed Critical Stahlwerke Brueninghaus GmbH
Priority to DEST3284A priority Critical patent/DE850374C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE850374C publication Critical patent/DE850374C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/06Making machine elements axles or shafts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Rohlingen für Lastwagenanhängerachsen Mit wachsendem Ladegewicht der Lastwagenanhänger steigen auch die Abmessungen der Achsen. Das Gewicht einer Anhängerachse für einen Zwölftonnerlastwagen beträgt bereits etwa 125 kg bei einer Länge von über 2 m und einem trapezförmigen Querschnitt im Achsmittelteil von etwa 90 X 90 mm.
  • Die bisher bekannten Schmiedeverfahren für die Herstellung der Rohlinge für solche Lastwagenanhängerachsen sind nicht wirtschaftlich.
  • Soweit es sich um ausschließliche Schmiedeverfahren handelte, sind zwei grundsätzliche Verfahren bekannt gewesen. Bei dem einen Schmiedeverfahren wurde die Achse zweiteilig hergestellt. Jedes Teil wurde für sich aus einem Knüppel von quadratischem Querschnitt freiformvorgeschmiedet und im Gesenk fertig geschlagen. Die beiden Teile wurden dann durch Stumpfschweißung verbunden. Dieses Verfahren erfordert sehr viel Arbeit und hohes_Einsatzgewieht. Nachteilig ist selbstverständlich auch die Verbindung beider Teile durch eine Schweißung, zumal wenn der stumpf zu verschweißende Querschnitt größere Abmessungen aufweist. Bei dem anderen Schmiedeverfahren wurde die Achse einstückig aus einem Knüppel von quadratischem Querschnitt voll ausgeschmiedet, und zwar durch Vorrecken und Fertigschmieden im Gesenk, wozu mehrmalige Erwärmung notwendig war. Diese Herstellung ist nur mit verhältnismäßig schweren Hämmern möglich und insbesondere wegen der mehrmalig notwendig werdenden Erwärmung während der Herstellung teuer.
  • Es ist fernerhin noch bekannt, Lastwagenanhängerachsen aus einem Walzstab herzustellen und die Federauflagen durch Anschweißen von Lappen herzustellen. Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß Schweißnähte vorhanden sind und die Festigkeit der Achse geringer ist als die einer durchgeschmiedeten Achse.
  • Zur Vermeidung der angeführten Nachteile der bisher bekannten Herstellungsverfahren und insbesondere um die Ausschmiedung sehr starker Achsen mit verhältnismäßig kleinen Hämmern durchführen zu können, schlägt die Erfindung vor, von einem stabförmigen Vorwerkstück mit flachrechteckigem Querschnitt auszugehen, aus welchem zunächst durch Austrennen von Längsstreifen an einer seiner Kanten ein Zwischenwerkstück gebildet wird, das im Bereich der später auszuformenden Federauflagen in Form je eines nockenartigen Ansatzes die ursprüngliche Stabbreite behalten hat, während die Stabbreite zwischen diesen Nocken für den Achsmittelteil gleichbleibend und in den Stabenden für die Achsschenkel, sich nach den Enden hin verjüngend, reduziert ist, worauf das Zwischenwerkstück durch Schlagen im Gesenk zum Achsrohling verformt wird. Die Längsstreifen werden zweckmäßig durch Brennschneiden ausgetrennt. Eine weitere Vereinfachung und Einsparung von Werkstoff wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß aus einem Stab größerer Länge mehrere Zwischenstücke ausgeschnitten werden in der Weise, daß aufeinanderfolgend die Nocken der Zwischenwerkstücke wechselweise nach der einen und der anderen Stabkante hin liegen und die einander zugekehrten verjüngten Enden der benachbarten Zwischenstücke einander übergreifen.
  • Das Verfahren nach der Erfindung sei nachstehend an Hand der Fig. i bis 12 erläutert. Das Ausgangswerkstück i ist nach Fig. i ein Stab von flachrechteckigem Querschnitt mit einer Stabbreite B. An der einen Kante 5 dieses Stabes werden Längsstreifen 2, 3 und 4 ausgetrennt, und zwar zweckmäßig durch Ausbrennen (Fig. 2). Nach diesem Austrennen der Streifen zeigt das Zwischenwerkstück 6 zwei Nocken 9 und io, die für die spätere Ausformung der Federauflagen 7 und 8 vorgesehen sind. In diesen Nocken ist die Breite B des ursprünglichen Stabes i erhalten geblieben. Zwischen den Nocken 9 und io ist die Breite des Stabes auf die gleichmäßige Breite b reduziert. Dieser Teil zwischen den Nocken 9 und io bildet den Mittelteil i i des fertig geschmiedeten Achsenrohlings nach Fig. 3 bis 5. Seine Breite b ist so gewählt, daß der rechteckige Querschnitt nach einer hiervon leicht trapezförmig abweichenden Form ausgeschmiedet werden kann. Die Stabenden sind sich verjüngend ausgeschnitten (Ausschnitte 3 und 4), so daß in dem Zwischenwerkstück 6 bereits die den Achsschenkeln 12 und 13 entsprechende Verjüngung in einer Vorform vorhanden ist.
  • Das Zwischenwerkstück 6 wird nach entsprechender Erhitzung hochkant zwischen den Gesenkteilen 14 und 15 ausgeschmiedet. Das Untergesenk 15 ist in den Fig. 8 bis 12 in mehreren Schnitten und in einer Draufsicht dargestellt. Beim Einschlagen des Zwischenstückes 6 werden die Nocken 9 und io in den entsprechenden Ausnehmungen i i und 12 des Gesenkes zu den Federauflagen 7 und,8 ausgeformt. Die verjüngten Endteile des Zwischenwerkstückes 6 werden zu den kegelstumpfförmigen Achsschenkeln 12 und 13 umgeformt und der Mittelteil des Zwischenwerkstückes 6 zum Achsenmittelteil mit einem trapezförmigen Querschnitt ausgeformt.
  • Durch das Ausschneiden der Vorform (Zwischenwerkstück 6) aus dem flachrechteckigen Stab ist das Ausschmieden derart erleichtert, daß der gesamte Schmiedevorgang in einer Hitze durchgeführt werden kann und die Hitze am Ende des Schmiedevorganges noch ausreicht für die Härtestufe des anschließenden Vergütungsvorganges.
  • Die aus dem Stab i ansgetrennten Streifen 2, 3 und 4 sind für kleinere Schmiedeteile noch auswertbar, so daß praktisch kein Werkstoffabfall vorhanden ist.
  • Zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit des Verfahrens wird man zweckmäßig nicht für jedes einzelne Zwischenwerkstück 6 einen Stab i entsprechender Länge verwenden, sondern, wie in den Fig. 6 und 7 dargestellt, aus einem Stab größerer Länge zugleich mehrere Zwischenwerkstücke ausschneiden. Es ist hierzu notwendig, wie in Fig. 7 dargestellt, die aufeinanderfolgenden Werkstücke mit ihren Nocken wechselweise nach der einen bzw. der anderen Stabkante hin zu legen. Es können dann die verjüngten Enden der Zwischenwerkstücke 6 übereinandergreifend ausgeschnitten werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Rohlingen für Lastwagenanhängerachsen mit ausgeschmiedeten Federauflagen, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Stabes (i) von flachrechteckigem Querschnitt, aus welchem zunächst durch Austrennen von Längsstreifen (2, 3, 4) an einer seiner Kanten (5) ein Zwischenwerkstück (6) gebildet wird, das im Bereich der später auszuformenden Federauflagen (7 und 8) in Form je eines nockenartigen Ansatzes (9 und i o) die ursprüngliche Stabbreite (B) behalten hat, während die Stabbreite zwischen diesen Nocken für den Achsmittelteil (i i) gleichbleibend (b = konstant) und in den Stabenden für die Achssehenkel(12 und,13),sich nach den Endenhin verjüngend (von b auf b'), reduziert ist, worauf das Zwischenwerkstück (6) durch Schlagen im Gesenk zum Achsrohling (Fig. 3, 4 und 5) verformt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Austrennen der Längsstreifen (2, 3, 4) durch Brennschneiden erfolgt.
  3. 3. Verfahren nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß aus einem Stab größerer Länge (Fig. 6) mehrere Zwischenwerkstücke (6) ausgeschnitten werden, in der Weise, daß aufeinanderfolgend die Nocken (9, io) der Zwischenwerkstücke wechselweise nach der einen und der anderen Stabkante hin liegen und die einander zugekehrten verjüngten Enden der benachbarten Zwischenstücke einander übergreifen (Fig. 7).
DEST3284A 1951-04-21 1951-04-21 Verfahren zur Herstellung von Rohlingen fuer Lastwagenanhaengerachsen Expired DE850374C (de)

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DE850374C true DE850374C (de) 1952-09-25

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DEST3284A Expired DE850374C (de) 1951-04-21 1951-04-21 Verfahren zur Herstellung von Rohlingen fuer Lastwagenanhaengerachsen

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