DE850111C - Lenkvorrichtung fuer Einachsschlepper - Google Patents
Lenkvorrichtung fuer EinachsschlepperInfo
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- DE850111C DE850111C DEG5516A DEG0005516A DE850111C DE 850111 C DE850111 C DE 850111C DE G5516 A DEG5516 A DE G5516A DE G0005516 A DEG0005516 A DE G0005516A DE 850111 C DE850111 C DE 850111C
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- DE
- Germany
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- steering
- brakes
- clutches
- steering device
- link
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- Expired
Links
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D11/00—Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like
- B62D11/02—Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides
- B62D11/06—Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source
- B62D11/08—Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source using brakes or clutches as main steering-effecting means
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D51/00—Motor vehicles characterised by the driver not being seated
- B62D51/001—Motor vehicles characterised by the driver not being seated characterised by the vehicle control device
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Of Braking Force In Braking Systems (AREA)
Description
- Lenkvorrichtung für Einachsschlepper Um den verhältnismäßig großen Kraftaufwand zum Lenken von Einachsschleppern herabzumindern, benutzt man Lenkbremsen oder kuppelt beim Kurvenfahren das auf der Kurveninnenseite laufende Rad aus. Zur Bedienung dieser Lenkvorrichtungen müssen am Lenker entsprechende Bedienungselemente (Hebel oder Drehgriffe) vorhanden sein, welche über Gestänge, Bowdenzüge od. dgl. mit den Lenkorganen in Verbindung stehen. Die Anordnung dieser Bedienungselemente am Lenker kann so erfolgen, daß entweder ein einzelner Griff an einem Lenkholm sowohl nach rechts als auch nach links zu lenken gestattet, oder an jedem Lenkholm je ein Handgriff vorhanden ist, welcher jeweils nach der entsprechenden Seite die Lenkung einleitet. Diese Anordnungen haben jedoch den Nachteil, daß beim Fahren von einem Anhänger aus in engen Kurven der Lenker so weit seitlich ausgelenkt wird, daß vom Fahrersitz aus nur noch ein Lenkholm im Griffbereich bleibt, wodurch ein am anderen Holm befindliches Lenkorgan nicht mehr betätigt werden kann.
- Weiter ist vorgeschlagen, den 'ganzen Lenkholm zur Betätigung der Kupplung so zu verwenden, daß beim Linksschwenken des Holms die linke Kupplung betätigt wird und umgekehrt die andere Seite. Der Nachteil der letzteren Anordnung liegt in der losen Anordnung des Lenkers, welcher ein einwandfreies Führen des Geräts nicht .gut ermöglicht. Wohl ist durch eine vorgeschlagene Feststellvorrichtung in Mittenstellung eine Verbesserung zu erreichen; man verzichtet jedoch dabei wieder auf die Lenkmöglichkeit.
- Gemäß der Erfindung erfolgt die Betätigung der Lenkorgane durch einen zweiarmigen Hebel am Ende des Lenkholms derart, daß ein Bewegen des Hebels in die gewünschte Fahrtrichtung automatisch die Lenkbremsen oder -kupplungen so beeinflußt, daß das Fahrzeug jede Bewegung des Lenkhebels mitmacht. Die Betätigung kann dabei mit beiden Händen oder auch mit einer Hand sowohl nach rechts als auch nach links an nur einem Griff erfolgen. Hierdurch ist auch bei seitlich ausgeschwenktem Lenker eine .Beeinflussung beider Lenkbremsen vom Fahrersitz aus möglich.
- Abb. i zeigt schematisch einen Einachsschlepper mit Anhängerin einer Rechtskurve. Es wird hier dargestellt, daß beispielsweise in dieser Stellung die linke Hand des Fahrers den linken Handgriff nicht mehr erreicht, eine an diesem Handgriff befindliche Lenkvorrichtung also nicht mehr bedient werden kann, während der rechte Handgriff noch im Griffbereich liegt.
- Abb. 2 zeigt eine Ausführung des . hinteren Lenkerteils in Draufsicht.
- An den Lenkholmen a befindet sich in der Mitte ein Drehpunkt b, um welchen der zweiarmige Lenkhebel c drehbar ist. Der Bowdenzug dl führt zur linken Lenkbremse oder -kupplung, während der Bowdenzug d$ zur rechten Lenkbremse führt. Die Hüllen der Bowdenzüge sind an Bügeln ei und e2 am Querstück der Lenkholme a befestigt, während die Zugseile @in Bolzen f1 und f2 eingehängt sind. Diese Bolzen sind in Führungen am Querstück längs verschiebbar gelagert und werden durch Federn g1 und g2 in der Nullstellung gehalten. Am hinteren Ende der Bolzen f1 und f2 befinden sich Bunde lt, und h2, welche hinter den Lenkhebel c greifen, dergestalt, daß bei einer Bewegung des Lenkhebels c nach links die linke, nach rechts die rechte Lenkbremse betätigt wird, wobei es gleichgültig ist, ob die Betätigung des Hebels mit beiden Händen oder nur mit einer Hand erfolgt.
- Abb.3 zeigt eine Anordnung ähnlich Abb.2, wobei jedoch an dem zweiarmigen Lenkhebel c eine Traverse i angebracht ist, welche mit den beiden Enden k unter die Bunde hl und lt. greift und in Fahrstellung dicht am Lenkhebel anliegt. In dieser Stellung arbeitet 'die Lenkvorrichtung, wie unter Abb. 2 beschrieben. In der Mitte der Traverse i befindet sich eine Gewindespindel l mit Kurbel oder Handrad m. Beim Drehen der Kurbel verschiebt sich die Traverse i nach hinten, zieht dabei die beiden Bolzen f1 und f2 und dabei die Bowdenzüge dl und d2 an, so daß beide Bremsen gleichzeitig angezogen werden und das Fahrzeug abgebremst wird. Der Bremsausgleich erfolgt dabei über den Drehpunkt b. Es ist damit die Möglichkeit .geschaffen, in einfacher Weise die Lenkbremsen auch als Fahr- undHaltebretnsen zu verwenden. Die Verschiebung der Traverse 'kann sinngemäß statt mit Gewindespindel auch durch Exzenter, Hebelübersetzung oder ähnliche Mittel erfolgen.
- In Abb. 4 ist eine Ausführung der Lenkvorrichtung dargestellt, bei welcher auf einer an den Lenkerholmen befestigten Achse n eine Rolle o drehbar angeordnet ist, über welche die beiden Zugorgane p für die Bremsbetätigung geführt sind. Die Rolle wird durch das Handrad q betätigt.
- Abb. 5 zeigt in Seitenansicht die Rolle o und das Handrad q auf der Achse n, welche in diesem Falle auf einer Mutter y so angeordnet ist, daß sie mit Hilfe der Spindel s und der Kurbel t in Längsrichtung verschiebbar ist, wodurch beide Bremsen gleichzeitig angezogen werden.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: t. Lenkvorrichtung für Einachsschlepper mit Lenkbremsen oder Lenkkupplungen, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende eines am Schlepper fest angeordneten Lenkers (a) ein zweiter drehbarer Lenker (c), vorzugsweise ein zweiarmiger Hebel, angeordnet ist, welcher Tiber Züge oder Gestänge (dl, (12) wallweise die rechte oder die linke Kupplung oder Lenkbremse betätigt.
- 2. Lenkvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehbewegung des Zusatzlenkers (c) eine solche Betätigung der Lenkbremsen oder Kupplungen zugeordnet ist, daß z. B. beim Drehen des Lenkers nach rechts auch die Lenkung des Fahrzeugs nach rechts bzw. umgekehrt erfolgt.
- 3. Lenkvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatzlenker (c) gegenüber dem starren Lenker (d) so verschiebbar angeordnet ist, daß durch Zwischenschalten einer entsprechenden Betätigungsspindel (l) oder eines entsprechenden Hebels beide Lenkbremsen oder Kupplungen zugleich in Eingriff gebracht werden, wodurch das ganze Fahrzeug abgebremst wird.
- 4. Lenkvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Lenker (a) Federn (g1, g2) so eingebaut sind, da.ß sie den Lenkhebel (c) oder das Lenkrad in die Mittelstellung zurückziehen.
- 5. Lenkvorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung der Lenkbremsen oder Kupplungen durch ein über eine Rolle (o) geführtes Seil (p) erfolgt, wobei die Rolle in fester Verbindung mit dem Lenker (a) steht.
- 6. Lenkvorrichtung nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die das Betätigungsseil (p) für die Lenkbremsen oder Len=kkupplungen tragende Rolle (o) beispielsweise mittels einer Spindel (s) verstellbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG5516A DE850111C (de) | 1951-03-22 | 1951-03-23 | Lenkvorrichtung fuer Einachsschlepper |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE303495X | 1951-03-22 | ||
| DEG5516A DE850111C (de) | 1951-03-22 | 1951-03-23 | Lenkvorrichtung fuer Einachsschlepper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE850111C true DE850111C (de) | 1952-09-22 |
Family
ID=25787897
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG5516A Expired DE850111C (de) | 1951-03-22 | 1951-03-23 | Lenkvorrichtung fuer Einachsschlepper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE850111C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3180305A (en) * | 1962-02-21 | 1965-04-27 | Gower-Rempel John | Vehicle, control system and driving system therefor |
-
1951
- 1951-03-23 DE DEG5516A patent/DE850111C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3180305A (en) * | 1962-02-21 | 1965-04-27 | Gower-Rempel John | Vehicle, control system and driving system therefor |
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