DE858212C - Dichtung an Schiffsschrauben mit verstellbaren Fluegeln - Google Patents
Dichtung an Schiffsschrauben mit verstellbaren FluegelnInfo
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- DE858212C DE858212C DEE1759D DEE0001759D DE858212C DE 858212 C DE858212 C DE 858212C DE E1759 D DEE1759 D DE E1759D DE E0001759 D DEE0001759 D DE E0001759D DE 858212 C DE858212 C DE 858212C
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- Germany
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- seal
- hub
- wing
- sealing ring
- shaft
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H3/00—Propeller-blade pitch changing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
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- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Sealing Devices (AREA)
Description
- Dichtung an Schiffsschrauben mit verstellbaren Flügeln Die Erfindung betrifft eine Dichtung an Schiffsschrauben mit verstellbaren Flügeln, von denen jeder lösbar mit einem gesondert in der Nabe gelagerten Schaft verbunden ist.
- Bei Schiffsschrauben werden an den Dichtungen wesentlich höhere Anforderungen gestellt als z. B. bei Luftschrauben, indem bei jenen im Innern der Schraubennabe ein verhältnismäßig hoher Schmiermitteldruck herrschen muß, um unter allen Umständen das Eindringen von Wasser zu verhindern. In die Nabe eindringendes Wasser kann nämlich das Schmiermittel unbrauchbar machen, und ferner kann es auch Sand, Schmutz u. dgl. ins Innere der Nabe mitführen, was leicht Anlaß zu Betriebsstörungen gibt. Bei Schiffsschrauben mit verstellbaren Flügeln ist es deshalb besonders wichtig, daß die Dichtung richtig eingebaut werden kann und zudem leicht zugänglich ist, um rasch überholt werden zu können.
- Zweck der Erfindung ist, eine Dichtung der erwähnten Art zu schaffen, welche den Anforderungen, die an eine solche Dichtung bei Schiffsschrauben gestellt werden, zu genügen vermag.
- Zu diesem Zweck sichert gemäß der Erfindung eine am Flügelschaft angeordnete Scheibe die richtige Lage eines in einer ringförmigen Aussparung der Nabe angeordneten und darin federnd abgestützten und mit seinem Außenumfang unmittelbar gegen die Nabe anliegenden Dichtungsringes, so daß der eingesetzte Flügel von demselben frei ist. Dabei kann der Dichtungsring lediglich durch das Entfernen des Flügels und der lösbar mit dem Flügelschaft verbundenen Scheibe oder, falls der Innendurchmesser dieses Ringes dem Außendurchmesser der Scheibe des Flügelschaftes entspricht, durch das Entfernen eines in Segmente unterteilten, in der Propellernabe untergebrachten Abschlußringes zugänglich werden.
- In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i die Dichtung im Schnitt an einer Schiffsschraube, Fig. 2 die Dichtung nach Fig. i in größerem Maßstab und Fig. 3 ebenfalls in größerem Maßstab und im Schnitt eine Abänderung der Dichtung.
- In Fig. i und 2 bezeichnet i die Nabe einer Schiffsschraube, deren Flügel mit 2 bezeichnet sind. 3 bezeichnet den Flügelschaft. Die Teile 2 und 3 sind mittels Schraubenbolzen 4 lösbar miteinander verbunden. Diese Bolzen 4 sind als Bruchbolzen ausgebildet, indem sie eine eingekehlte dünnere Stelle 5 aufweisen. Die Flügelschäfte 3 sind in bekannter Weise in der Propellernabe i drehbar angeordnet. Der betreffende Verstellmechanismus ist, weil bekannter Bauart, nicht dargestellt.
- In Verbindung mit jedem Flügel 2 und dessen Schaft 3 ist eine Dichtung vorgesehen, welche einmal einen den eigentlichen Dichtungsteil bildenden Ring 6 und ferner eine lösbar mit dem Flügelschaft 3 verbundene Scheibe aufweist. Der Dichtungsring 6 liegt auch gegen einen Ring 8 an, den eine Feder 9 gegen den Ring 6 drückt, so daß letzterer an den Außenflächen dicht gegen die Propellernabe i und die Scheibe 7 anliegt.
- Bei der beschriebenen Bauart läßt sich der Flügel 2 entfernen, ohne daß an der Dichtung irgend etwas geändert wird, d. h. letztere bleibt auch bei abgenommenem oder abgebrochenem Flügel voll und ganz wirksam. Da die Scheibe 7 erst nach dem Einbau des eigentlichen Dichtungsringes 6 an dem Flügelschaft 3 zu befestigen ist, bietet die beschriebene Dichtung den weiteren Vorteil, daß sich der Dichtungsring 6 bei voller Zugänglichkeit des Raumes, in welchen er einzubauen ist, in letzteren einbringen läßt, so daß man jede Gewähr dafür hat, daß dieser Ring 6 richtig eingebaut ist.
- Bei der in Fig.3 gezeigten Bauart bezeichnet io einen Schraubenflügel, ii dessen Schaft und 12 eine mit letzterem ein Ganzes bildende Scheibe, welche einen Teil einer Dichtung bildet, deren eigentlicher Dichtungsring mit 13 bezeichnet ist. 14 bezeichnet einen in mehrere Segmente unterteilten Abschlußring bekannter Bauart, dessen Segmente sich mittels einer bajonettverschlußartigen Verbindung 15 mit der Propellernabe verbinden lassen und durch ein an dieser Nabe lösbar befestigtes Schlußstück in der erforderlichen Lage gesichert sind. Die Scheibe 12 legt zusammen mit dem Abschlußring 14 die Lage des eigentlichen Dichtungsringes 13 an seinem Innenumfang fest, wobei letzterer auch noch gegen einen Ring 16 anliegt, den eine Feder 17 gegen den Ring 13 preßt. Auch in diesem Falle bleibt die Dichtung im vollen Umfang wirksam, wenn der Flügel io entfernt werden oder abbrechen sollte. Durch Entfernen des Abschlußringes 14 bietet sich, ohne daß der Flügel io entfernt zu werden braucht, jederzeit Gelegenheit, den eigentlichen Dichtungsring zugänglich zu machen.
- Gewünschtenfalls kann bei der Ausführung nach Fig. 3 die Scheibe 12, ähnlich wie die Scheibe 7 der ersten Ausführungsform, als besonderes Stück hergestellt und am Schaft ii angeschraubt sein.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Dichtung an. Schiffsschrauben mit verstellbaren Flügeln, von denen jeder lösbar mit einem gesondert in der Nabe gelagerten Schaft verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine am Flügelschaft (3) angeordnete Scheibe (7 bzw. 12) die richtige Lage eines in einer ringförmigen Aussparung der Nabe (i) angeordneten und darin federnd abgestützten und mit seinem Außenumfang unmittelbar gegen die Nabe (i) anliegenden Dichtungsringes (6 bzw. 13) sichert, so daß der aufgesetzte Flügel (2) vom Dichtungsring (6 bzw. 13) frei ist.
- 2. Dichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die etwa den Außendurchmesser des Dichtungsringes habende Scheibe (7) lösbar mit dem Flügelschaft (3) verbunden ist.
- 3. Dichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsring (13), dessen Innendurchmesser dem Außendurchmesser der Scheibe (12) des Flügelschaftes (3) gleich ist, durch einen in Segmente unterteilten, in der Propellernabe (i) untergebrachten Abschlußring (14) gehalten wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH858212X | 1941-08-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE858212C true DE858212C (de) | 1952-12-04 |
Family
ID=4542888
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE1759D Expired DE858212C (de) | 1941-08-05 | 1942-06-30 | Dichtung an Schiffsschrauben mit verstellbaren Fluegeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE858212C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3916882A1 (de) * | 1989-05-24 | 1990-11-29 | Laukien Guenther | Verfahren und vorrichtung zum antreiben von wasserfahrzeugen |
| US5352139A (en) * | 1989-05-24 | 1994-10-04 | Gunther Laukien | Method and apparatus for the propulsion of water vehicles |
-
1942
- 1942-06-30 DE DEE1759D patent/DE858212C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3916882A1 (de) * | 1989-05-24 | 1990-11-29 | Laukien Guenther | Verfahren und vorrichtung zum antreiben von wasserfahrzeugen |
| US5352139A (en) * | 1989-05-24 | 1994-10-04 | Gunther Laukien | Method and apparatus for the propulsion of water vehicles |
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