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DE858188C - Selbsttaetiges Geschwindigkeitswechselgetriebe - Google Patents

Selbsttaetiges Geschwindigkeitswechselgetriebe

Info

Publication number
DE858188C
DE858188C DEW2803A DEW0002803A DE858188C DE 858188 C DE858188 C DE 858188C DE W2803 A DEW2803 A DE W2803A DE W0002803 A DEW0002803 A DE W0002803A DE 858188 C DE858188 C DE 858188C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
centrifugal
drum
wheel
transmission according
stator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW2803A
Other languages
English (en)
Inventor
William Alfred Duffield
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WINDFIELDS 1946 Ltd
Original Assignee
WINDFIELDS 1946 Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WINDFIELDS 1946 Ltd filed Critical WINDFIELDS 1946 Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE858188C publication Critical patent/DE858188C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H47/00Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing
    • F16H47/06Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type
    • F16H47/08Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type the mechanical gearing being of the type with members having orbital motion
    • F16H47/085Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type the mechanical gearing being of the type with members having orbital motion with at least two mechanical connections between the hydrokinetic gearing and the mechanical gearing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/48Control of exclusively fluid gearing hydrodynamic
    • F16H61/50Control of exclusively fluid gearing hydrodynamic controlled by changing the flow, force, or reaction of the liquid in the working circuit, while maintaining a completely filled working circuit
    • F16H61/58Control of exclusively fluid gearing hydrodynamic controlled by changing the flow, force, or reaction of the liquid in the working circuit, while maintaining a completely filled working circuit by change of the mechanical connection of, or between, the runners
    • F16H61/62Control of exclusively fluid gearing hydrodynamic controlled by changing the flow, force, or reaction of the liquid in the working circuit, while maintaining a completely filled working circuit by change of the mechanical connection of, or between, the runners involving use of a speed-changing gearing or of a clutch in the connection between runners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)
  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)
  • Arrangement Of Transmissions (AREA)

Description

  • Selbsttätiges Geschwindigkeitswechselgetriebe Es ist bekannt, ein aus Pumpenrad, Turbinenrad und Leitrad bestehendes Flüssigkeitsgetriebe, das bei feststehendem Leitrad als Momentwandler arbeitet, zeitweise auch als hydraulische Kupplung wirken zu lassen, indem das Leitrad entweder an die treibende Seite zur Unterstützung des Pumpenrads oder an die getriebene Seite zur Unterstützung des Turbinenrads angekuppelt wird. Bei einem bekannten Getriebe dieser Art ist ein selbsttätiger Wechsel zwischen Wandlerbetrieb und Kupplungsbetrieb dadurch ermöglicht, daß das Leitrad sich entgegen der Antriebsdrehrichtung über ein erstes Gesperre an der festen Umgebung und in der Drehrichtung über ein zweites Gesperre an der Abtriebswelle abstützen kann, so daß je nach dem Überwiegen des Abtriebsmoments oder des Antriebsmoments das Leitrad stillsteht oder mitläuft. Hierauf fußend, ist der Gegenstand der Erfindung ein selbsttätiges Geschwindigkeitswechselgetriebe mit bald als Drehmomentwandler, bald als Flüssigkeitskupplung wirkendem Flüssigkeitsgetriebe, dessen Leitrad sich gegen die Antriebsrichtung über ein Gesperre an dem festen Gehäuse abstützt und in der Drehrichtung an die Antriebsseite angekuppelt werden kann, das in erster Linie dadurch gekennzeichnet ist, daß das Leitrad über eine Fliehkraftkupplung mit dem Pumpenrad des Flüssigkeitsgetriebes kuppelbar ist und dem Flüssigkeitsgetriebe ein Umlaufrädergetriebe nachgeordnet ist, dessen Umlaufräderträger fest mit dem Leitrad verbunden ist.
  • Ein in dieser Weise ausgebildetes Wechselgetriebe eignet sich besonders für den Einbau in Kraftfahrzeuge, da es sich selbsttätig den wechselnden Erfordernissen des Kraftfahrbetriebs hinsichtlich Belastung, Geschwindigkeit und Drehmoment anpaßt. Ferner ermöglicht das selbsttätige Getriebe nach der Erfindung ein wirksames Anwerfen des Motors durch Vorstoßen des Wagens ohne besondere zusätzliche Hilfsmittel für diesen Zweck.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels. Es zeigt Fig. i einen Längsschnitt durch ein selbsttätiges Wechselgetriebe nach der Erfindung, Fig. 2 und 3 Querschnitte durch dasselbe nach den Linien 2-2 und 3-3 in Fig. i, die die Fliehkraftkupplung und deren Steuervorrichtung erkennen lassen, Fig.4 in größerem Maßstab die Verbindung zwischen der Fliehkraftkupplung und der Steuervorrichtung, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 in Fig. 3, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie 6-6 in Fig. 3, Fig. 7 einen der Fig. 3 entsprechenden Schnitt, jedoch bei angelegtem Kupplungsschuh.
  • Die treibende Welle i ist mit dem Schwungrad 2 gekuppelt. Das Gehäuse 4 des Flüssigkeitsgetriebes ist mittels der Nabe 9 im Schwungrad 2 zentriert und mit diesem durch einen Armstern 3 elastisch verbunden.
  • Das Flüssigkeitsgetriebe besteht aus dem Pumpenrad 5, das mit dem Gehäuse 4 zu einer Einheit verschraubt ist, dem Turbinenrad 6 und dem Leitrad io. Das Turbinenrad 6 ist mit der Nabe 7 versehen, auf der das Gehäuse 4 mittels des Kugellagers 8 gelagert ist und die auf das vordere Ende der Turbinenwelle 14 aufgekeilt ist. Das eine Zentralrad 15 eines Umlaufrädergetriebes bildet mit dem rückwärtigen Ende der Welle 14 ein Ganzes. Das Leitrad io ist auf der Nahe 7 des Turbinenrads mittels des Kugellagers ii gelagert und mit seiner Nabe ioa auf die Buchse 2o aufgekeilt. Das Pumpenrad 5 ist mittels des Gleitlagers 12 auf der Nahe loa gelagert und andererseits mit einer Kupplühgstrommel 32 fest verbunden.
  • Eine Zwischenwelle 13, die sich in der Turbinenwelle 14 dreht, ist beispielsweise durch Anstauchen mit dem zweiten Zentralrad 17 des Umlaufrädergetriebes versehen. Der Umlaufräderträger i8 desselben ist mit einem Flansch der Buchse 20 vernietet und somit fest mit dem Leitrad io verbunden und andererseits mit dem Flansch 23a einer Buchse 23 verschraubt, in der die Welle 13 mittels des Gleitlagers 25 gelagert ist. Der Räderträger 18 trägt die drei Lagerbolzen 29 für die Umlaufräder 28 und 28a, die mit den Zentralrädern 15 und 17 im Eingriff stehen.
  • Der Räderträger i8 bildet zugleich das Innenteil einer Fliehkraftkupplung und trägt zu diesem Zweck etwa drei auf den Umfang verteilte Bolzen 3o, auf denen je ein Kupplungsschuh 31 gelagert ist. Jeder Schuh erstreckt sich bogenförmig etwa über ein Drittel des Umfangs und ist an seiner Außenseite mit einem Reibungsbelag 31a versehen, mit dem sich die Schuhe bei der Auswärtsbewegung an die Innenseite der Kuppiungstrommel 32 anlegen.
  • Die Buchse 23 ist mittels des Kugellagers 22 im Getriebegehäuse 21 gelagert. Sie bildet den inneren Laufring eines Freilaufgesperres 24, dessen äußerer Laufring 26 mit der Rückwand des Gehäuses 21 durch Bolzen 27 verschraubt ist.
  • In eine Aussparung zwischen den Flanschen 23a, der Buchse 23 und dem mit diesen verschraubten Räderträger 18 greift eine Trommel 34, an der ein Ring 34a befestigt ist, der an der anderen Seite des Flanschs 2311 anliegt, derart, daß die Trommel 34 sich auf diesem Flansch drehen kann. Der Flansch 23a weist an seinem Umfang mehrere tangentiale Aussparungen 23' auf, in denen Federn 35 sitzen; entsprechende Aussparungen sind in der Trommel 34 und ihrem Ring 34a vorgesehen, wobei die letzteren etwas schmaler als die Aussparungen im Flansch 23a und in der Trommel 34 sind, so daß die Federn in den Aussparungen festgehalten werden. Die Längen der Aussparungen sind so bemessen, daß die Federn einen Druck einerseits auf die Trommel 34 und andererseits auf den Flansch 23a und damit den Räderträger 18 ausüben, wie aus Fig. 6 ersichtlich ist.
  • Verbindungsglieder 36 greifen einerseits an der Trommel 34 und andererseits an den freien Enden der Kupplungsschuhe 31 an, derart, daß eine nach außen gerichtete Bewegung der Schuhe mit einer leichteren Drehung der Trommel 34 gegenüber dem Räderträger 18 und einer entsprechenden Zusammendrückung der Federn 35 verbunden ist. Die Federn haben daher die Neigung, die Kupplungsschuhe entgegen der Fliehkraft einwärts zu bewegen. Aus Fig. 3 und 7 ist die innere und äußere Stellung der Kupplungsschuhe ersichtlich, wobei die übereinstimmende Bewegung derselben und damit gleicher Kupplungsdruck und gleicher Verschleiß durch die Verbindung der Schuhe mit der Steuertrommel 34 sichergestellt ist. Gewöhnlich wird die Fliehkraftkupplung also erst wirksam, wenn die Fliehkraft die Rückstellkraft der Federn überwindet. Jedoch kann durch Handeinwirkung die Kupplung vorzeitig zur Wirkung gebracht werden, indem mittels eines Bandes 37 eine Bremskraft auf die Trommel 34 ausgeübt wird.
  • Ein dem Wechselgetriebe nachgeschaltetes Wendegetriebe umfaßt ein Kegelrad R1 auf der Zwischenwelle 13 und ein Kegelrad R2 auf der Abtriebswelle R3, die in dem Gehäuse R4 mittels des Kugellagers R5 gelagert ist. Mit den Rädern R1 und R2 stehen Zahnritzel R9 im Eingriff, die in dem Träger R' auf Bolzen R3 drehbar gelagert sind.
  • Der Steuerung des Wendegetriebes dienen Kupplungskränze R11, R12 und R1°, R', von denen der erstere durch Bolzen R13 mit dem Gehäuse R1 verschraubt und der letztere mit einer Trommel R15 vernietet ist. Diese Trommel kann durch ein Band R11 gebremst werden, um die Drehung der Zwischenwelle 13 während der Schaltbewegungen des Wendegetriebes zu unterbrechen. In Aussparungen R21 des Ritzelträgers R' sind Mitnehmer in Form von Schwingen angeordnet, die durch einen Gleitring R's gesteuert werden, der von der Schaltwelle R" mittels der Gabel R2° in der Längsrichtung verschoben werden kann, so daß die Mitnehmer entweder die in Fig. i dargestellte neutrale Mittellage einnehmen oder mit einem der Kupplungskränze R1° und R11 in Eingriff gebracht werden. Die Arbeitsweise ist folgende: Sofern die Antriebsmaschinen das Pumpenrad 5 des Flüssigkeitsgetriebes langsam, mit normaler Leerlaufgeschwindigkeit dreht, wird die Kupplung R1° am Wendegetriebe eingerückt, um das Fahrzeug mit der ',Maschine für den Vorwärtsgang zu kuppeln. Während dieses Vorgangs wird vorübergehend das Band R16 angelegt, um die Trommel R15 und damit die Welle 13 stillzusetzen und dadurch ein leichtes Einrücken der Schwinge R 1 ` in die Kupplung R16 zu ermöglichen.
  • Die Antriebsmaschine wird nun beschleunigt, wobei auf das Turbinenrad 6 ein vervielfachtes Drehmoment übertragen wird, das über Hohlwelle 14, Zentralrad 15, Umlaufräder 28 und 28a und Zentralrad 17 in die Zwischenwelle 13 weitergeleitet wird, wobei in dem Umlaufrädergetriebe entsprechend dem Übersetzungsverhältnis der Räder eine weitere Verstärkung des Drehmoments stattfindet. Während dieser Phase wird die Reaktionskraft des Leitrads io und diejenige des Räderträgers i8 durch das Freilaufgesperre 24 auf das Gehäuse übertragen.
  • Mit dem Zunehmen der Geschwindigkeit und dem Abnehmen des Lastmoments des Leitrads 6 wird schließlich der Punkt erreicht, in dem Gleichheit mit dem Moment des Pumpenrads 5 eintritt und das Leitrad io in der Antriebsdrehrichtung umzulaufen beginnt, so daß der Wandlerbetrieb in den Kupplungsbetrieb übergeht.
  • Um den gemeinsamen Schlupf der beiden angetriebenen Räder 6 und io des Flüssigkeitsgetriebes auf einen zu vernachlässigenden Betrag herabzusetzen, wird der mit dem Leitrad io umlaufende Räderträger 18 durch die Fliehkraftkupplung mit der Trommel 32 gekuppelt, sobald der Räderträger i8 eine festgelegte minutliche Drehzahl überschreitet und die Wirkung der durch die Glieder 36 auf die Kupplungsschuhe wirkenden Federn 35 überwindet. Wenn der Eingriff der Fliehkraftkupplung hergestellt ist, sind der Räderträger i8 und das Pumpenrad 5 direkt miteinander gekuppelt, so daß der Räderträger 18 und das Leitrad io sich mit derselben Geschwindigkeit wie das Pumpenrad 5 drehen.
  • Die Übertragung erfolgt nun direkt oder mit hoher Übersetzung, wobei die Leistung das Zentralrad 17 auf zwei Wegen erreicht, einmal auf rein mechanischem Wege über Schwungrad 2, Armstern 3, Gehäuse 4, Pumpenrad 5, Kupplungstrommel 32, Räderträger 18 und Ritzel 28a zum Zentralrad 17 und andererseits über die Kupplungsflüssigkeit zwischen Pumpenrad 5 und Turbinenrad 6, Nabe 7, Welle 14, Zentralrad 15 und Umlaufräder 28 und 28a zum Zentralrad 17. Die Aufteilung des Drehmoments zwischen diesen beiden Wegen hängt von dem Untersetzungsverhältnis des Umlaufrädergetriebes ab, wobei zu beachten ist, daß die Reibungshemmungen der Lager sowie der Flüssigkeit im Flüssigkeitsgetriebe sämtlich auf der Seite des mechanischen Antriebs in Zuschlag kommen. Aus obigem ist ersichtlich, daß, wenn die Übertragung direkt oder hoch übersetzt arbeitet, das als Flüssigkeitskupplung arbeitende Flüssigkeitsgetriebe nur einen sehr viel kleineren Anteil der Last überträgt als im Wandlerbetrieb, wobei der Prozentsatz von dem Untersetzungsverhältnis abhängt. Wenn die Last ansteigt und die Geschwindigkeit abnimmt, etwa bei starker Steigung oder beim Fahren in Schnee oder Sand, muß die direkte oder hoch übersetzte Übertragung abgebrochen und auf Wandlerbetrieb übergegangen werden. Dies erfolgt dadurch, daß die Wirksamkeit der Fliehkraftkupplung infolge des Abnehmens der Geschwindigkeit nachläßt und aus demselben Grunde das Leitrad io eine auf Rückwärtslauf gerichtete Kraft ausübt und je nach Last und Geschwindigkeit mit Unterstützung der Federn 35 die Fliehkraftkupplung außer Eingriff bringt, so daß das Flüssigkeitsgetriebe wieder als :Momentwandler und das Umlaufgetriebe als Untersetzung wirksam ist.
  • Aus der vorstehenden Erläuterung der Arbeitsweise ergibt sich, daß das Leitrad io die Rolle eines Steuerorgans spielt, indem es bei Vorwärtslauf die Fliehkraftkupplung mitnimmt und im gegebenen Augenblick den Räderträger 18 mit dem Pumpenrad 5 und der Eingangswelle i verbindet und so einen direkten und hoch übersetzten Übertragungsweg herstellt. Es ergibt sich ferner, daß die Übertragung in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit und dem Drehmoment gesteuert wird.
  • Manchmal ist es vorteilhaft, das Untersetzungsgetriebe zu verwenden, bevor es selbsttätig eingeschaltet wird. Dies kann durch Anlegen des Bandes 37 an die Trommel 34 erfolgen. Durch die Bremsung der Trommel wird bewirkt, daß die Schuhe 31 eingezogen und die Fliehkraftkupplung gelöst wird. Auf die gleiche Weise kann durch Stillsetzen des Räderträgers 18 das Getriebe im Wandlerbetrieb gehalten werden, um bei langem starkem Gefälle mit der Maschine zu bremsen.
  • Wenn die Maschine durch Vorstoßen des Wagens angelassen werden soll, braucht nur darauf geachtet zu werden, daß die Übertragung auf Vorwärtsgang eingeschaltet ist. Beim Vorstoßen des Wagens wird die Welle R3 zur Antriebswelle und erfolgt die Kraftübertragung über die Welle 13 zum Rädergetriebe und von da einerseits über den Räderträger 18 zum Leitrad io des Flüssigkeitsgetriebes und andererseits durch die Welle 14 zum Turbinenrad 6. Es ist zu beachten, daß für diese Übertragung keine zusätzliche Ausrüstung erforderlich ist, während gewöhnlich eine von der Abtriebswelle angetriebene zweite Ölpumpe nötig ist, weil die von der Maschine angetriebene Ölpumpe stillsteht.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätiges Geschwindigkeitswechselgetriebe mit aus Pumpenrad, Turbinenrad und Leitrad bestehendem, bald als Drehmomentwandler und bald als Flüssigkeitskupplung wirkendem Flüssigkeitsgetriebe, dessen Leitrad sich gegen die Drehrichtung über ein Freilaufgesperre an dem festen Gehäuse abstützt und in der Drehrichtung mit dem Pumpenrad verbunden werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitrad in Abhängigkeit von seiner Geschwindigkeit in der Drehrichtung durch eine Fliehkraftkupplung mit dem Pumpenrad kuppelbar ist und dem Flüssigkeitsgetriebe ein Umlaufrädergetriebe nachgeschaltet ist, dessen Umlaufräderträger fest mit dem Leitrad verbunden ist.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fliehkraftkupplung als Reibungskupplung eine mit dem Pumpenrad verbundene Trommel und am Umlaufräderträger sitzende Fliehkörper aufweist, die sich unter der Wirkung der Fliehkraft reibend gegen das Trommelinnere legen.
  3. 3. Getriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fliehkörper bewegungsschlüssig miteinander verbunden sind, so daß sie gleichmäßig zur Wirkung kommen.
  4. 4. Getriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fliehkörper durch Einwirkung von außen einziehbar sind.
  5. 5. Getriebe nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Umlaufräderträger eine Trommel verdrehbar angeordnet ist, die mit den Fliehkörpern durch Stellglieder verbunden und von außen abbremsbar ist.
  6. 6. Getriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fliehbewegung der Fliehkörper durch Federn entgegengewirkt wird.
  7. 7. Getriebe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn sich einerseits an der Bremstrommel und andererseits an dem Umlaufräderträger abstützen. Angezogene Druckschriften Deutsche Patentschriften Nr. 634 881, 732 945, 722 O75.
DEW2803A 1949-06-23 1950-06-29 Selbsttaetiges Geschwindigkeitswechselgetriebe Expired DE858188C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CA858188X 1949-06-23

Publications (1)

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DE858188C true DE858188C (de) 1952-12-04

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ID=4172712

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW2803A Expired DE858188C (de) 1949-06-23 1950-06-29 Selbsttaetiges Geschwindigkeitswechselgetriebe

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DE (1) DE858188C (de)

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