[go: up one dir, main page]

DE858146C - Vorrichtung zur Haertepruefung von Schleifkoerpern, Natur- und Kunststeinen, Baustoffen u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur Haertepruefung von Schleifkoerpern, Natur- und Kunststeinen, Baustoffen u. dgl.

Info

Publication number
DE858146C
DE858146C DEP5399A DEP0005399A DE858146C DE 858146 C DE858146 C DE 858146C DE P5399 A DEP5399 A DE P5399A DE P0005399 A DEP0005399 A DE P0005399A DE 858146 C DE858146 C DE 858146C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
test
hardness
chisel
grinding
grain size
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP5399A
Other languages
English (en)
Inventor
Gotthold Dr-Ing Pahlitzsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP5399A priority Critical patent/DE858146C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE858146C publication Critical patent/DE858146C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/40Investigating hardness or rebound hardness
    • G01N3/48Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under impulsive load by indentors, e.g. falling ball

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Testing Of Devices, Machine Parts, Or Other Structures Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Härteprüfung von Schleifkörpern, Natur- und Kunststeinen, Baustoffen u. dgl.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gerät zur Prüfung der Härte vornehmlich von Schleifscheiben und ähnlichen Schleifwerkzeugen wie auch von Hartstoffen aller Art. Bekanntlich bestehen Schleifkörper aus dcnl eigentlichen Schleifmittel in Form von Körnerii z.B. aus Korund oder Siliciumkarbid usw, und einer diese Körner zusammenhaltenden Bindemasse mineralischer, keramischer oder organischer Art. Je nach der Zusammensetzung der Bindung wie auch nach dem Mischungsverhältnis von Korn zu Bindung, ferner auch nach Kornart, Korngröße und Kornform, erhält man Schleifkörper verschiedener Härte, wobei man hier unter Härte nicht die physikalische Härte versteht, sondern den Widerstand, den die Bindung dem Ausbrechen der Schleifkörner aus deren Verband bei einer Beanspruchung derselben entgegensetzt. Diese Eigenschaft der Schleifkörper ist von wesentlicher Bedeutung für deren praktische Anwendung. Es hat daher in den letzten 30 Jahren auch nicht an Bemühungen gefehlt, diese Härte von Schleifkörpern meßtechnisch zu erfassen und objektive Prüfmethoden an Stelle der auch heute vielfach noch üblichen subjektiven Prüfung mit dem Handstichel zu setzen. Nur wenige der vorgeschlagenen Prüfverfahren haben Eingang in die Praxis gefunden.
  • Soweit dies der Fall war, blieben die betreffenden Geräte im wesentlichen nur auf die Hersteller von Schleifkörpern beschränkt, weil sie zumeist zu teuer in der Anschaffung waren oder aber besondere Erfahrungen in der Handhabung und Beurteilung der Prüfergehnisse erforderten. Gerade aller der Verbraucher von Schleifscheiben ist besonders an der Prüfung der ihm gelieferten Schleifscheiben interessiert, um deren zweckmäßigen Einsatz steuern zu können. Deshalb ist das erfiitdungsgemä.ße Gerät besonders auf die Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten. Es weist gegenüber bekannten Geräten eine Reihe von sehr wesenlichen Vorzügen auf, die in ihrer Gesamtheit einen erhel,-lichen technischen Fortschritt verkörpern. Das Gerät beruht auf dem Schlagbohrverfahren. Nach eingehenden Untersuchungen gewährleistet dieses Verfahren eine besonders gute Einordnung der Schleifkörper nach Härtegraden. Es hat gegenüber dem an sich ebenso guten Sandstrahlverfahren, das von allen Prüfverfahren die teuerste Apparatur erfordert, noch den Vorteil, daß sich die Korngröße im gleichen Sinne auswirkt wie beim Schleifen selbst. Das Schlagbohrverfahren wurde durch das amerikanische Patent 1 830 842 im Jahre 1925 bekannt. Das entsprechende Gerät zeig aber eine Reihe von Nachteilen, die durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen vermieden werden. Nachteilig waren die geringe Schlagfrequenz und die dadurch bedingte längere Prüfdauer, die Anhäufung von Splitterstaub im Bohrloch mit der Folge, daß die Bohrtiefe nicht proportional mit der Schlagzahl ansteigt, weil ein Teil der Schlagenergie für die weitere Zerkleinerung des Splitterstaubes der braucht wird, ferner der Umstand, daß bei konstanter Schlagzahl die erreichte Bohrtiefe gemessen X4rd, wodurch sich der prozentuale Meßfehler mit der Härte der Schleifscheibe ändert, die Ablesung einer Fühluhr und die Umstellung der gemessenen Bohrtiefe auf die Nortonskala, und schließlich das umständliche Auswechseln des Bohrmeißels nach jeder Prüfung. Das Gerät war im übrigen auch nur stationär verwendbar.
  • Die erfinderischen Maßnahmen bestehen in folgendem: Die Rückführung des Prüfwerkzeuges, das den Schleifkörper, wie bekannt, im freien Fall trifft. erfolgt elekromagnetisch. Der Meißelschaft ist so ausgebildet, daß er wie ein Spulenkern in die Magnetspule hineingezogen wird. Beim Erreichen der oberen Grenzlage wird die Elektromagnetspule durch Betätigen von Kontakten üblicher Art stromlos und gibt daher den Fall des Meißels frei. Beim Aufschlagen wird über einen zweiten Kontakt der Strom wieder eingeschaltet, und das Spiel wiederholt sich so lange, bis die vorher eingestellte Bohrtiefe erreicht ist. In diesem Augenblick wird durch einen dritten Kontakt das Gerät stromlos gemacht und der Bohrvorgang beendet. Die Anzahl der für die eingestellte Bohrtiefe erforderlichen Schläge wird auf ein vom Gerät getrenntes, ebenfalls elektrisch betätigtes Zählwerk besonderer Art übertragen. Bei jedem Schlaghub wird der Meißel, wie heim Schlagbohren üblich, um einen bestimmten Winkelbetrag, z.B. 300, umgesetzt. Dieses Umsetzen erfolgt durch ein beim Rückhub des Meißels betätigtes Schrittschaltwerk, ohne daß hierzu ein zusätzlicher Antrieb benötigt wird. Der Winkellietrag für das Umsetzen des Meißels ist einstellbar.
  • Durch die Vereinigung der oben beschriebenen Maßnahmen wird gegenüber einem magnetiscnen Antrieb eine wesentlich höhere Schlagfrequenz erreicht. Je nach Fallhöhe und Fallgewicht können Schlagfrequenzen von 3 bis 5 Hertz und darüber erreicht werden. Wie ollen erwähnt. arbeitet das Gerät mit konstanter, nach Bedarf einstellbarer, Bohrtiefe im Gegensatz zu anderen ähnlich gearteten Prüfverfahren. I)ies hat den großen Vorzug. daß sich der unvermeidbare Gerätfehler bei weichen wie auch bei harten Schleifscheiben prozentual stets in der gleichen Größe auswirkt, während anderenfalls hei konstanter Schlagzahl harte Schleifscheiben kleine Eindringtiefen und weiche Scheiben größere Eindringtiefen ergeben und somit bei einem gegebenen Gerätfehler harte Schleifscheiben relativ weniger genau definiert werden können als weichere und andererseits bei sehr weichen Schleifscheiben keine zu tiefen, die Festigkeit der Schleifscheibe beeinträchtigenden Bohrlöcher entstehen.
  • Für die Sicherheit der Härtebestimmung ist eine weitere Maßnahme von besonderer Bedeutung, nämlich die Beseitigung des Slitterstaubes aus dem Bohrloch, ein Umstand, der bisher liei keinem der bekanntgewordenen Härteprüfgeräte beachtet wurde. Bleibt der Splitterstaul) im Bohrloch, so wird ein Teil der Schaltarbeit zur weiteren Zertrümmerung des Splitterstaubes verbraucht. Das drückt sich darin aus, daß die Bohrtiefe mit der Schlagzahl sehr viel langsamer und nicht proportional zunimmt. Entfernt man nach jedem Schlag den Splitterstaub aus dem Bohrloch, so wächst die Bohrtiefe, wie zahlreiche Versuche ergeben haben, proportional mit der Schlagzahl, und das Ergebnis wird nicht verfälscht. Bei dem Gerät gemaß der vorliegenden Erfindung erfolgt die Entfernung des Splitterstaubes durch einen intermittierenden Luftstrom, der durch einen mit der Schlagspindel verbundenen Rlasehalg oder einer ähnlichen Einrichtung jeweils beim Meißelrückhub erzeugt wird. Diese kleine Luftmenge genügt völlig, um das Bohrloch auszublasen.
  • Eine weitere Besonderheit bildet das Anzeigewerk, auf das mit jedem Hul, ein elektrischer Impuls übertragen wird. Über ein elektromagnetisch betätigtes Schrittschaltwerk wird eine Walze schrittweise in Umdrehung versetzt, auf der die Härtegrade der Nortonskala in Form einer Schraubenlinie aufgetragen sind. Über der Walze befindet sich ein Sehschlitz. All letzterem entlang gleitet ein Zeiger, dessen Vorschulliewegung der Steigung der Schraubenlinie der Skala auf der Anzeigewalze entspricht. Da nicht jedem Schlaghub ein Härte grad der Nortonskala entspricht, sondern den einzelnen Härtegraden viel mehr Schlagzahlbereiche zugeordnet sind (diese Zuordnung ist empirisch ermittelt) erscheinen die Ruchsta{ienbezeichnungen der verschiedenen Härtegrade jeweils mehrfach hintereinander auf der schraul>enbandförmigen Skala der Anzeigewalze. I)ie Erfahrung hat nun aber weiterhin gelehrt, daß liei der Härteprüfung von Schleifscheiben sowohl die Korngröße als auch die Kornart von Einfluß sind. Grol>körnige Schleif- scheiben ergeben beim Schlagbohrverfahren größere Eindringtiefen als feinkörnige Scheiben bzw. benötigt maii liei gleichem Nortonhärtegrad für die gleiche Eindringtiefe bei grobkörnigen Schleifscheilien eine geringere Schlagzahl als bei feinkörnigen Scheifen. Es ist daher erforderlich, das Anzeigewerk so zu gestalten, daß es den Einfluß der Korngröße zu erfassen gestattet. Dies kann erfindungsgemäß z. B. dadurch geschehen, daß der bzw. den Anzeigewalzen ein mehrstufiges Getriebe vorgeschaltet wird, dessen einzelne Stufen den Korngrößen zugeordnet sind. Die Einstellung des Getriebes auf die zu prüfende Korngröße ist in diesem Fall vor Beginn des eigentlichen Prüfvorganges vorzunehmeit. Das Anzeigewerk stellt in diesem Falle also eine Art Rechenwerk dar, in das zwei Werte hineingegeben werden, die funktionsmäßig miteinander zusammenhängen. Sofern erforderlich, lassen sich als weitere Korrekturgrößen auch die Kornart und/oder die Rindungsart einbeziehen. l)as Anzeigewerk kanu aller erfindungsgemäß auch rein elektrisch ausgebildet werden, z. B. in der Weise, daß die mit jedem Schlaghub ausgelösten elektrischen 1 ml)ulse die schrittweise Drehung einer Schaltwalze bewirken, durch die eine größere Anzahl v von in Reihe geschalteten Widerständen bestimmter Größe proportional der Hubzahl geschaltet wird, die iii einem Stromkreis liegen. in dem sich auch ein Amperemeter befindet. Da I = U/R, ist die aiigezeigte Stromstärke proportional der Härte. i)as Amperemeter wird in diesem Falle also auf ilärtegrade geeicht. Zur Rerücksichtigung der Korngröße wird in den erwähneten Stromkreis wiederum eine Reihe von Widerständen eingeschaltet, die parallel zu den erstgenannten Widerständen liegt. Hierdurch wird erreicht, daß die Spannung U eine Funktion der Korngröße wird.
  • Ebenso wird durch weitere in den Stromkreis wahlweise einschaltl)are Widerstände bewirkt. daß iei diesem elektrischen Anzeigevorgang auch die Anzahl der Testungen eingestellt werden kann, aus denen jeweils eiii Mittelwert gebildet werden soll. Die Spaiiiiuiig t des Stromkreises ist dann gleichzeitig auch <1er Anzahl der Testungeit proportional.
  • Der besondere Vorteil beider Anzeigewerke ist, daß der jeweilige Härtegrad unmittelbar in Nortongraden abgelesen werden kann. Es s ist weder eine Umrechnung des angezeigten Wertes noch die Anwendung von Tabellen, Schaubildern oder Nomogrammen erforderlich, um den Härtegrad einer Schleifscheibe zu ermitteln. I)as Gerät arbeitet somit narrensicher und gestattet die Anwendung desselben auch tlurch ungeschulte Kräfte. im Falle der elektrischen Anzeige besteht zusätzlich noch der besondere Vorzug, daß die Einstellung auf die betreffende Korngröße sowohl vor wie auch während oder auch erst nach dem eigentlichen Prüfvorgang vorgenommen werden kann. Es macht also nichts aus, wenn die Einstellung auf die Korngröße oder auch auf die gewünschte Anzahl von Testungen bei Beginn es Prüfvorganges etwa vergessen wurde.
  • Ein weiterer Vorzug der elektrischen Anzeige liegt darin. daß wälireiid des Prüfvorganges der Stromkreis stromlos bleiben kann und erst nach Beendigung desselben, wenn das Schrittschaltwerk sich in der der erreichtenSchlagzahl entsprechenden Stellung befindet, der Strom eingeschaltet wird.
  • Wenn erforderlich, können die beschriebenen .Nnzeigewerke, die den Erfindungsgedanken im übrigen nur beispielhaft wiedergeben, auch registrierend oder mit einem Stempelwerk ausgebildet werden unter Anwendung bekannter Mittel.
  • Als Prüfwerkzeuge finden entweder Stahlplättchen geringer Breite und Dicke Verwendung oder kronenbohrerähnlich ausgebildete Werkzeuge aus Hartmetall oder anderen geeigneten verschleißfesten Stoffen. die am Ende des Schlagbolzens eingespannt werden. Für den Fall der Anwendung von Stahlplättchen wird der Meißel nach jedem Prüfvorgang oder auch nur nach einer jeweils bestimmten Anzahl von Prüfvorgängen ausgewechselt. Um das Auswechseln zu erleichtern, ist ein besonderes. mit dem Schlagbolzen verbundenes Meißelmagazin bzw. ein Schnellwechselfutter vorgesehen. Die Meißelplättchen werden flach aneinandergelegt, gestapelt und durch Federdruck und einen Schieber der Wirkstelle zugeführt und durch Keilwirkung gespannt.

Claims (10)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E: 1. Vorrichtung zur Härteprüfung von Schleifkörpern, Natur- und Kunststeinen, Baustoffen u. dgl., bei der ein im freien Fall auf den Prüfkörper auftreffender Meißel oder ähnlich gestaltetes Werkzeug, das nach jedem Schlag um eineii bestimmten Winkelbetrag umgesetzt wird, einen Eindruck im Prüfobjekt erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückhub des Meißels durch einen Elektromagneten erfolgt dessen Kern durch einen Schaft gebildet wird, der an seinem einen Ende das eigentliche Schlagbohrwerkzeug trägt und dessen anderes Ende bei jedem Rückhub einen Blasebalg od. dgl. betätigt, dessen Luftinhalt zum Weghlasen des angefallenen Splitterstaubs bzw. Bohrmehls dient und der gleichzeitig die Dämpfung der Rückhubberwegung kurz vor Erreichen eines Begrenzungsanschlages bewirkt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils gegen Hubende einsetzende schrittweise Drehung des Prüfwerkzeuges, deren Winkelbetrag einstellbar ist, unmittelbar von der Rückhubbewegung durch ein geeignetes Schrittschaltwerk abgeleitet wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2. dadurch gekennzeichnet, daß zum raschen Auswechseln der Prüfmeißel diese dem Meißelhalter aus einem mit dem Schlagliolzen verbundenen Magazin nach Bedarf zugeführt werden.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 his 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Maß fiir die Härte des Prüfobjektcs die Schläge gezählt werden, die zur Erzielung einer vorher bestimmten Eindringtiefe des Prüfwerkzeuges erforderlich sind und daß bei Erreichen dieser Einldringtiefe durch Betätigen einstellbarer elektrischer Kontakte der Magnet stromlos und der Prüfvorgang damit beendet wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die nach Anspruch 4 vorgesehene Zähluiig der Schläge durch ein elektromagnetisch betätigtes Zählwerk bewirkt wird.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß speziell zur Härtebestimmung von Schleifscheiben und Schleifkörpern das Zählwerk mit einem Anzeige- bzw.
    Registrierwerk verbunden ist, das ohne Umrechnen unmittelbar den Nortonhärtegrad unter Berücksichtigung von Kornart und Korngröße des verwendeten 5 chlei fkörpers anzeigt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch I bis 6, dadadurch gekennzeichnet, daß Kornart und Korngröße nach entsprechender Eichung des Gerätes durch einen in das Anzeigewerk vor, während oder nach dem Prüfvorganlg hineinzugebenden Korrekturfaktor mit in das Prüfergebnis eingehen.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß durch Vorschalten eines geeigneten mehrstufigen Getriebes vor das Schaltzählwerk eine selbsttätige Mittelwertbildung aus einer vorher zu bestimmenden Anzahl von Prüfvorgängen stattfindet.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorgänge nach Anspruch 6 bis 8 elektrisch gesteuert werden durch schrittweises Zuschalten von Widerständen, deren Größe proportional der Anzahl der Schläge ist, und die in einem Stromkreis mit einem Amperemeter liegen, das auf Härtegrade geeicht ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß auch Kornart und Korngröße sowie die Mittelwertbildung aus mehreren aufeinanderfolgenden Prüfvorgängen durch Zu- bzw. Abschalten von Widerständen geeigneter Größe ihre Berücksichtigung finden.
DEP5399A 1951-04-17 1951-04-17 Vorrichtung zur Haertepruefung von Schleifkoerpern, Natur- und Kunststeinen, Baustoffen u. dgl. Expired DE858146C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP5399A DE858146C (de) 1951-04-17 1951-04-17 Vorrichtung zur Haertepruefung von Schleifkoerpern, Natur- und Kunststeinen, Baustoffen u. dgl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP5399A DE858146C (de) 1951-04-17 1951-04-17 Vorrichtung zur Haertepruefung von Schleifkoerpern, Natur- und Kunststeinen, Baustoffen u. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE858146C true DE858146C (de) 1952-12-04

Family

ID=7359976

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP5399A Expired DE858146C (de) 1951-04-17 1951-04-17 Vorrichtung zur Haertepruefung von Schleifkoerpern, Natur- und Kunststeinen, Baustoffen u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE858146C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2201658C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum quantitativen Bestimmen der Verschleißwirkung von Magnetbändern
DE3334570C2 (de) Vorrichtung zur Erfassung des Rißstartes bei einer Bruchmechanik-Probe
DE858146C (de) Vorrichtung zur Haertepruefung von Schleifkoerpern, Natur- und Kunststeinen, Baustoffen u. dgl.
DE2626801A1 (de) Zaehlervorrichtung
EP0524201B1 (de) Verfahren zur härtemessung nach der ultraschall-kontakt-impedanz-methode
DE2528575C3 (de)
DE3507206A1 (de) Verfahren und anordnung zur bestimmung von gesteinseigenschaften
CH692398A5 (de) Verfahren zur Härteprüfung von Werkstücken und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
CH651929A5 (de) Sandpruefgeraet.
AT314874B (de) Vorrichtung zum Messen der Griffigkeit und Verschleißfestigkeit von Straßenbaustoffen
DE9305327U1 (de) Setzungsmeßgerät mit Fallgewicht
DE2141751B2 (de) Verfahren fuer die messung der korneigenschaften von ferromagnetischen materialien
DE448600C (de) Geraet zur Pruefung der Haerte von Werkstuecken o. dgl.
DE404561C (de) Vorrichtung zur Feststellung der Bearbeitungszeiten von Materialien an Arbeitsmascheinen
DE3741992C2 (de) Verwendung einer Prüfeinrichtung zur Ermittlung des Widerstandes gegen schneidende Verschleißbeanspruchung
DE858147C (de) Verfahren und Einrichtungen zur Bestimmung der Haerte insbesondere von koernigen Stoffen, wie Schleifscheiben
DE650915C (de) Verfahren zur Pruefung von Baustoffen auf Abnutzung
DE1902773A1 (de) Pruefgeraet zum Messen der Oberflaecheneigenschaften von Strassenbaustoffen
DE540227C (de) Einrichtung zur UEberwachung der Arbeitsweise, insbesondere der Steinschaerfe von Holzschleifern mit hydraulischen Pressen
DE920152C (de) Registrierendes Schlagpruefgeraet
DE3710741A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur rechnergesteuerten ermittlung der haerte insbesonders von metallischen werkstoffen
DE2837746B1 (de) Testkoerper fuer magnetische Risspruefgeraete
DE592574C (de) Verfahren und Maschine zum Pruefen von Feilen
DE742875C (de) Evolventen-Pruefgeraet mit Normal-Evolventenerzeugung durch Abwaelzen an einer auswechselbaren Grundkreisscheibe
DE866069C (de) Anordnung zur Messung der Verlustziffer und der Magnetisierbarkeit von Probeblechen