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Trook-engleichricht,er der Druckplatten!1>auart 1>este'hen b,ekanntlichäüs
einer größeren Anizahl von Gleidhrichterscheiben, die auf einen Tragbolzen aufgereilit
sind. Dabei ist es vielfach notwendig, d@aß längs der Gleichrichtersäule =an einzelne
Gleichric'literschei-benAnschlußverbindungen geführt werden, 11111 bestimmte Gleiehridh.terschaltungen,
beispielsweise die bekannte Graetzschaltung,herstellen zu kötitieti. Zu dem Zweck
werden auf den Tragbolzen außer dien Gleichrichterscheiben und den zum Aufbau der
Gleichridhtersäule erforderlichen AJistandstücken, Kühlblechen usw. liocti Anschlußfahnen
aufgebracht, die aus einer den Tragbolzen umfassenden Öse und einem daran anschließenden
131eclistreifen bestehen. Das Ende der Kontaktt'a'linen ist für das Anlöten oder
ein anderweitiges liefestig@en von Zuleitungsdrähten mit Bdhrungen oder zusätzlich
noch mit entsprechend geformten Ansätzen ausgerüstet.
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Ansdlilußfahnen dieser Art sind zwar für den Aufbau von Trockengleichrichtern
von besonderer 1>e@deutung, sie können jedoch auch für aivdere elektrische Geräte
oder Geräteteile verwendet werden.
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Es war bisher allgemein üblich, die Anschlußfalinen so auszubilden,
daß die Bohrung der Anschlußöse auf der verlängerten Mittellinie der an die (äse
anschließenden Fahne liegt, daß also die Ansdhlußfahne im wesentlichen ein mit Bezug
auf die Mittellinie dies Fahnenstreifens symmetrisches (,@ebil@de darstellt. Gegenstand
der Erfindung ist eine Anschlußfahne für Trockengleichrichter oder andere elektrische
Gseräte, welche in ihrer Form von den bisher üblichen Anschlußfahnen abweicht. Gemäß
der Erfindung schließt der B1ecl1stteifen der Anschlußfahne tangential an die Öse
an, und die ganze Fahne ist so geformt und bemessen, daß -sie durch einen "einfachen
"Trenn ,s(iniitt aus einem Blechstreifen 1>7w. Bandblech hergestellt werden kanai.
- Die Erfindung hat den 'Vorteil, daß die zur Herstellung erforderliclien Werkzeuge
vereinfacht und daß außerdem der bei der Herstellung notw,endiige Materialabfall
wesentlich verringert wird.
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1-)ie Erfindung sei an Hänid der Fig. i und 2 näher erläutert. In
Fig.i sind vier Anschlußfahnen 1 bis ,I dargestellt, die, wie bisher üblich, so
geformt sind, daß die Bohrung auf der Mittelachse der Blechstreifen liegt. Fig.
1 zeigt, wie die vier Anschlußfahnen aus einem Bandblech 5 ausgestanzt «-erden müssen;
um mit möglichst wenig Materialabfall auskommen zu können. Die Zeichnung läßt erkennen,
daß jeweils zwei Anschlußfahnen in der einen Richtung und die beiden anderen Anschl-ußfa'hnen
i11 der anderen Richtung aus dem Banidblech 5 anisgestanzt werden müssen, unid daß
mit Rücksicht auf die nicht vermeidbaren Ungenauigkeiten der Stanzwerkzeuge gewisse
Mindestabstände zwischen den einzelnen Stanzlagen .der Anschlußfa'hnen beibehalten
werden müssen. Fig. 2 zeigt die erfindungsgemäße Form der Anschlußfahnen und deren
Anordnung auf einem Bandblech, aus dem sie hergestellt werden sollen. Hinsichtlich
der I@ornlgelrung unterscheiden sich die . Anschlußfalinen der Fig. 2 von denen
der Fig. i dadurch, daß die lileclistreifeli der Fahnen tangential an die Ösen anschließen.
.Außerdem sind die Fahnen ;hinsidhtlicfli der Breite der Bleclis'treifen und des
äußeren Durchiness@ers der Ösen so geformt, daß die einzelnen Failinen unmittelbar
aneinander anschließend, aus dein Bandblech liergestellt werden können. Aus dem
Vergleich finit Fig. r geht online weiteres hervor, claß der bei <I,er l1erstellung
sich ergebende Materialabfall @\-eselltlich kleiner ist als bei dem Herstellungsvorgang
für die bisherige Form .der Anschlußfahnen. Bei den in der Zeichnung angenommenen
Abmessungen ergibt sich eine Ersparnis von 12°/o. Diese Ersparnis läßt sich noch
wesentlich erhöhen, Ncetin der äußere Durchmesser der Ösen der Anschlußfalinen kleiner
gemacht wird. Dies läßt sich mit Rücksicht auf die elektrischen Anforderungen, die
an eine :\tisclrl@ußfalhne gestellt werden, vielfach durchaus in Kauf nehmen. Es
besteht auch,dieMögliclikeit, ,die Kontaktfläche der Ösen dadurch zu vergrößern,
daß ein Teil der bei der Herstellung nach Fig. 2 abfallen Iden Zwickel noch mit
der Öse verbunden bleibt, wie dies für die untere Aliscqilußfahtie in 11,1g. 2 punktiert
angedeutet ist.
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Für die Herstellung ist es bei Fig. 2 wesentlich, daß die Am.schlußfahne
durch einen einfach-en Trenn schnitt, wie er längs des oberen Randes der oberen
Anschlußfa'hne in Fig.2 punktiert angegeben ist, aus dem Banidiblech gewonnen werden
kann. Die dazu erforderlichen Werkzeuge sinid wesentlich einfacher als die Stan-r_-,N-erkzeuge
für das Herstellungsverfahren nach Fig. i.
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Die Anschlußfahnen gemäß der Erfindung erhalten an ihrem Ende, wie
dies in-Fig. 2 ersichtlich ist, eine etwas verminderte Blechbreite, damit bei einer
Fahne nicht an ein und derselben Stelle zweimal ein Trennschnitt vorgenommen wird
unid, dadurch Unsauberkeiten an dien Rändern der Fahne entstehen. In Fig. 2 ist
zu erkennen, daß zwischen den, Punkten a und h die Breite des Streifenas
der Fahnen kleiner bemessen ist als längs des übrigen Teils der Anschlußfaline.