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DE857130C - Sterilisiergeraet fuer aerztliche Instrumente, Verbandstoffe u. dgl. - Google Patents

Sterilisiergeraet fuer aerztliche Instrumente, Verbandstoffe u. dgl.

Info

Publication number
DE857130C
DE857130C DEL8103A DEL0008103A DE857130C DE 857130 C DE857130 C DE 857130C DE L8103 A DEL8103 A DE L8103A DE L0008103 A DEL0008103 A DE L0008103A DE 857130 C DE857130 C DE 857130C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
medical instruments
sterilizer
pressure
cooling device
boiler
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL8103A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Liebl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEL8103A priority Critical patent/DE857130C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE857130C publication Critical patent/DE857130C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor
    • A61L2/02Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor using physical phenomena
    • A61L2/04Heat
    • A61L2/06Hot gas
    • A61L2/07Steam

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

  • Beim Sterilisieren von ärztlichen Instrumenten sowie von Verbandstoffen u. dgl. müssen verschiedene Höchsttemperaturen, z. B. ioo bzw. 120 und 134', eingehalten werden, um die betreffenden Gegenstände- nicht durch zu große Hitze zu beschädigen. Für diese Zwecke wurden bisher verschiedenartig gebaute Sterilisiergeräte verwendet, nämlich sog. Dampftöpfe, welche bei Atmosphärendruck Temperaturen bis ioo' ergeben, und sogenannte Autoklaven oder Hochdrucksterilisatoren, die unter Überdruck die erforderlichen Temperaturen von 120 und 134' erzeugen. Diese beiden Gerätebauarten unterscheiden sich also vor allem dadurch, daß die Hochdrucksterilisatoren druckdicht verschließbar sind und nur intermittierend betrieben werden können, während die Dampftöpfe keinen inneren Überdruck entstehen lassen dürfen und, um einen möglichst großen Teil des entstehenden Dampfes zu kondensieren, in ihrem oberen Teil mit einer Kühlvorrichtung ausgestattet sein müssen. Gleichzeitig benötigen sie einen Wasserzufluß, der einen bestimmten Wasserstand sichert, weil sie sonst leerkochen würden. Dank dieser letztgenannten Einrichtung ist, im Gegensatz zu den Hochdrucksterilisatoren, bei Dampftöpfen ein ununterbrochener Betrieb möglich.
  • Für Krankenhäuser usw. bestand somit die Notwendigkeit, stets mindestens je eines dieser Geräte aufzustellen, was nicht nur einen erheblichen Kostenaufwand, sondern auch einen in manchen Fällen untragbaren Platzbedarf verursachte.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile durch ein Gerät, das sowohl als Darnpftopf oder auch als Hochdrucksterilisator benutzbar ist. Dies wird dadurch erreicht, daß das Gerät über ein wahlweise schließbares Ventil mit dem bei Darnpftöpfen üb- lichen, Wasser zuführenden C1berlaufgefäß verbunden ist und zugleich einen Deckel aufweist, der sowohl druckdicht verschlossen als auch so ein-,gestellt werden kann, daß er Dampf entweichen läßt. Zweckmäßig wird auch hier eine Kühlvorrichtung vorgesehen; dabei ist eine nicht unerhebliche Verbesserung und Vereinfachung dadurch möglich, daß der Ablauf der Kühlvorrichtung mit dem Wasserzufluß verbunden wird, so daß zur Speisung des Gerätes das angewärmte Kühlwasser zur Verfügung steht, also Heizleistung gespart wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Der Kessel i enthält in seinem unteren Teil die z. B. elektrischen Heizvorrichtungen 3 und darüber den Behälter 5 für die gelochten Trommeln 7, in denen sich das Sterilisiergut befindet. Der Raum zwischen dem Kessel i und dem Behälter 5 ist mit Wasser gefüllt; der Grad der Füllung kann an dem Wasserstandsglas 9 abgelesen werden. Am Boden des Behälters 5 ist eine Abdampfleitutig 13 angeschlossen, die ein Thermoineter 15, eine Drosselöffnung 16 und ein Ventil 17 enthält. Am unteren Teil des Kessels i ist eine Zuleitung ig angeschlossen, die ebenfalls ein Ventil 21 ent'hält und zu dem Überlaufgefäß 23 führt, (las von einer Wasserleitung 25 gespeist -,vird. Ain oberen Rand des Kessels i ist eine Kühlvorrichtung in Form eines kreisförmigen Rohres 27 nilt einer Ableitung 33 und einer durch ein Ventil 31 drossel- und absperrbaren Zuleitung 2o vorgesehen; die letztere ist vorteilhaft so angeordnet, daß sie in (las Cberlaufgefäß 23 mündet. Oberhall) dieser Kühlvorrichtung befindet sick der Deckel 35, der mittels der bekannten Verschraubungen 37 druckdicht verschlossen %"-erden kann. Dieses Gerät kann in verschiedener Weise benutzt werden, und zwar: I. Als Hochdrucksterilisator: In diesem Fall sind sowohl die Ventile 17. 21 und 31 als auch die Verschraubungen 37 geschlOsset, zu halten, bis das Thermometer 15 den erfor(lerli#7lieii Wärinegrad inzeigt, worauf der eigentliche Sterilisiervorgang beginnen kann.
  • II. Als Dampftopf: Für diesen Fall Nverden die Ventile 17, 21 und 31 sowie die Verschraubungeil 37 geöffnet. Der entwickelte Danipf durchdringt die Trommeln 7 und entweicht durch die Ableitung 13. Sobald das Thermornc'er i; ioo-- anzei4-, beginnt der Sterilisiervorgang. 1---iiie Cberschreitung dieser Temperatur wird auch bei dichter Füllung der Trommeln 7, die eine Erhi3litlii(# des Dampfdruckes zur Folge haben könnte, dadurch vermieden, daß infolge der offengelassenen Verschraubun,',ren 37 der Dampf an den Diclltull#-sfli"-icileil des Duclels 3-3 elltweichen kann. Die KühlvorriChtlillg 27 be-,virkt eine mindestens teilweise Kondensation des Dampfes und das aus der Al)leltull" 33 austretende angewärmte Kühlwasser füllt das Cberlaufgefäß 23. von wo es den verdampften Teil des MITassers im Kessel i ersetzt; die Wasserzuleltung 2,3 kann somit in diesem Fall abgesperrt

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sterilisierger; . it t . t . ir ärztliche Instrumente. Verbandstofie 11. (1-1., dadurch #,eizeiiii7eicliiiet, daß der Kessel ( i) Über ein \val ilweise schließbares Ventil (21) nilt einein Wasser zuführenden überlaufgefäß (23) verbunden ist und einen Deckel (35) besitzt, der druckdicht verschlossen werden kann.
  2. 2. Sterilisiergerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kessel (i) im oberen Teil eine Kühlvorrichtung (27) besitzt. 3. Sterilisiergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ableitung (33) der Kühlvorrichtung in den Wasserzufluß (23) mündet.
DEL8103A 1951-01-16 1951-01-16 Sterilisiergeraet fuer aerztliche Instrumente, Verbandstoffe u. dgl. Expired DE857130C (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE857130C true DE857130C (de) 1952-11-27

Family

ID=7257370

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DEL8103A Expired DE857130C (de) 1951-01-16 1951-01-16 Sterilisiergeraet fuer aerztliche Instrumente, Verbandstoffe u. dgl.

Country Status (1)

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