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DE857012C - Einbahn-Spielzeug - Google Patents

Einbahn-Spielzeug

Info

Publication number
DE857012C
DE857012C DEM7409A DEM0007409A DE857012C DE 857012 C DE857012 C DE 857012C DE M7409 A DEM7409 A DE M7409A DE M0007409 A DEM0007409 A DE M0007409A DE 857012 C DE857012 C DE 857012C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide
way
toy according
vehicle
route
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM7409A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM7409A priority Critical patent/DE857012C/de
Priority to DEM9048A priority patent/DE898124C/de
Priority to DEM9196A priority patent/DE887476C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE857012C publication Critical patent/DE857012C/de
Priority to DEM20791A priority patent/DE934148C/de
Priority to DEM21591A priority patent/DE933138C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H29/00Drive mechanisms for toys in general
    • A63H29/02Clockwork mechanisms
    • A63H29/04Helical-spring driving mechanisms

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Einbahn-Spielzeug Die Erfindung betrifft ein Einbahn-Spielzeug, das durch eine an einer Leitschiene entlang rollenden Lenkrolle steuerbar ist. Sie ist darauf gerichtet, ein Spielzeug zu schaffen, welches vielfache Spielmöglichkeiten bietet, zum einen durch dauernde beliebige :Änderung des Verlaufs des Fahrweges, zum andern durch Einfügung von dem Streckenführungsmittel angepaßten Aufstell- und Anlauf-, Ausweich-, Abzweig-, Kreuzungs- und sonstigen Spielmitteln.
  • Gemäß der Erfindung findet als die Lenkrolle führendes Leitmittel ein loses, auf die Fahrbahn auflegbares, «-illkürlich in seinem Verlauf aufbau-bzw. ausrichtbares, gegebenenfalls während des Spielvorgangs veränderliches, stab- oder rohrförmiges Streckenführungsmittel Verwendung. Dieses kann ein biegbarer Leiter sein, an welchem eine Rillenlenkrolle der Fahrspielzeuge entlang läuft. Der Leiter kann aus Draht, vorzugsweise aus einer ausgereckten Schraubenfeder bestehen. Als vorteilhaft erweist sich auch ein elastischer Kunststoffschlauch oder ein schlaffer Strang, z. B. eine Schnur, ein dünnes Seil, eine Litze.od. dgl. Die Rillenlenkrolle rollt, wenn ein schlaffer Strang als Streckenführungsmittel vorgesehen ist, ohne Fahrbahnberührung ab, so daB das Fahrzeuggewicht sich belastend auf den Strang auswirkt, dieser also die nötige Haftung auf der Fahrbahn beim Darüberfahren de: Fahrzeugs findet. Bei anderem Streckenführungsmittel empfiehlt sich die Ausbildung derart, daß die Rillenlenkrolle, bei bodenfreien Vorderrädern, auf der Fahrbahn abrollt, so daß das Streckenführungsmittel die Lenkrolle nur lenkend führt. Es ist deshalb in diesem Fall zweckvoll der Killendurchmesser größer als der Leiterdurchmesser. Eine ausgezogene Schraubenfeder hat neben dem geringeren Gewicht und dem geringeren Preis den Vorteil, daß sie im Bedarfsfall durch zusätzliches Strecken ausgerichtet werden kann und eine große Standsicherheit besitzt.
  • lm Gegensatz zu bekannten Einbahn-Spielzeugen, bei welchen die Lenkrolle sich auf einer Führungsschiene vorwärts bewegt, die wegen ihrer sockelartigen Unterlagen in der Herstellung ziemlich teuer kommt und den Fahrwegverlauf weitgehend vorschreibt, zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, daß jeder zum Spielverlauf passende Fahrweg gewählt werden kann, und zwar unter Anwendung kleinstzulässiger Bogen. Hinzu kommt, daß auch ein viele Meter langes Streckenführungsmittel gemäß der Erfindung, da es sich um einen unt@erlaglosen Leiter handelt, in kleinere Verpackungskarton aufbewahrt und rasch in Gebrauchslage gebracht werden kann.
  • Darin erschöpft sich die Erfindung aber nicht, welche es zusätzlich ermöglicht, unabhängig von einer unterlagengebundenen Schienenanlage eine dauernd veränderbare und den Spielbedürfnissen anpaßbare Bahnanlage einzurichten, indem in das Streckenführungsmitteldieobenangegebenen zusätzlichen Spielmittel eingefügt werden. Durch diese Spielmittel, welche starre Leitstege haben, erhält die ganze Anlage eine überraschende Stabilität, wie es überhaupt möglich ist, in den Verlauf des elastischen Streckenführungsmittels zusätzlich gerade oder gebogen unbiegbare Leitstücke, die zweckmäßig klein und platzsparend im Verpackungskarton unterbringbar sind, einzusetzen. Die vielerlei Ausbildungen, welche die Erfindung für ein Einbahn-Spielzeug bietet, schließen auch die Möglichkeit ein, das elastische Streckenführungsmittel z. B. durch Unterlegen eines Pappestückes od. dgl. über Fahrbahnerhöhungen, wie Türschwellen usw., zu verlegen.
  • Die Endendes Streckenführungsmittels sind, um es durch Ansetzen weiterer Stücke verlängern oder um eine in sich geschlossene Fahrbahn bilden zu können, mit ungefähr profilgleichen Kupplungsgliedern, z. B. Steckstiften oder dünnen federnden Schraubhülsen, versehen. Es sind vorteilhaft die Verbindungsteile auch so ausgebildet, daß ein sattes Aufschieben von federnden, dünnwandigen Hülsen auf das zugehörige zweckmäßig gleich starke Ende des Streckenleiters oder der Einsteckenden ohne störenden, nur wenig überragenden Übergang erfolgt.
  • Es kann die Rillenlenkrolle an einer ungefähr senkrecht auf Vor- oder Nachlauf einstellbaren Achse verstellbar gelagert sein, so daß die Lenkrolle auch beim Verlassen der Leitstege zuverlässig geradeaus fährt und das Fahrzeug sicher auf die folgende Führungsstrecke, den anschließenden Leitsteg od. dgl. z. B. selbst auch nach längerer führungsloser Fahrt aufläuft. Dabei ist es möglich, die Lenkrolle, die auch durch ein anderes Führungsglied ersetzt werden kann, an einem Drehschemel od. dgl. so anzubringen, daß durch diesen die Vorderräder in Abhängigkeit von der Einstellung der Lenkrolle verstellt werden.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind in der nachstehenden Beschreibung der Zeichnung erläutert, welche die Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt Fig. i einen Längsschnitt durch ein Spielfahrzeug mit an einer Schraubenfeder entlang rollenden Lenkrolle, Fig.2 eine Vorderansicht dazu bei aufgebrochenem Gehäuseoberteil, Fig. 3 eine Unteransicht des Fahrzeugvorderteils, Fig. 4a in vergrößerter Darstellung die Lenkrolle und das Strecken.führungsmittel, Fig. 4b die gleiche Darstellung bei einem laschen Streckenführungsmittel, Fig. 5 die Seitenansicht eines Aufstell- und Anlaufmittels, Fig. 6 eine Draufsicht dazu, Fig. 7 eine Draufsicht einer Ausweichstelle, Fig.8 die gleiche Ansicht bei betätigter Sperreinrichtung, Fig. 9 eine Stirnansicht zu Fig. 7, Fig. io eine Stirnansicht zu Fig. 8, Fig. 11 die Draufsicht einer Abzweigstelle, Fig. 12 eine dreifache Abzweigstelle in Draufsicht finit Drehscheibenschalter, Fig. 13 eine Kreuzungsstelle mit rechtwinklig zueinander angeordneten Streckenführungsmitteln, Fig. 14 eine Kreuzungsstelle mit anderswinklig angeordneten Streckenführungsmitteln, Fig. 15 das Ankuppeln einer der Streckenführungsmitteln dienenden Schraubenfeder an ein Einsatzmittel, Fig. 16 ein Beispiel einer Bahnanlage, Fig. 17 eine Ausweich- und Überholstelle besonderer Ausbildung, Fig. 18 eine mehrschienige Ausweichstelle, Fig. i9 eine Steckverbindung, Fig.2o ein Kupplungselement in Gestalt einer Drahtspirale, Fig.21 eine Ansicht einer längs geschlitzten, dünnwandigen Steckhülse, Fig. 21' eine Stirnansicht dazu, Fig. 21" die Steckverbindung mit einer geschlitzten Hülse in vergrößerter Darstellung, Fig. 22 eine Draufsicht des die Lenkrolle aufnehmenden Lagerteils, Fig. 23 eine Seitenansicht dazu.
  • Auf dem Boden i des Fahrzeugs ist das regulierte Laufwerk 2 befestigt mit Antriebsachse und Laufrädern 3, von welchen mindestens eines fest auf der Achse angeordnet ist. Unter dem vorderen Teil des Gehäuseaufbaues 4 ist mittels eines am Laufwerk angebrachten, gabelförmig nach vorn sich erstreckenden Trägers 5 der Bolzen 9 gelagert, um dessen Achse der die Achszapfen 8 der Lenkrolle 7 aufnehmende Lagerbügel 12 hin und her drehbar ist. Das Ausmaß der Schwenkbewegung des Bügels 12 ist dabei zweckvoll durch Lappen 5' begrenzt. Die Vorderräder io berühren die Laufbahn nicht. Das Strccl:enfülirtingsniittel ist beim Ausführungsbeispiel nach Fig. i und 2 sowie 4a eine ausgereckte Schraubenfeder aus Stahldraht od. dgl. In diesem Fall ist, wie Fig. 4a deutlich erkennen läßt, die Rille 6 der Lenkrolle 7 weiter als der Durchniesser des Streckenführungsmittels i i. Die Rolle wälzt sich während der Fahrt auf der Fahrbahn ab. Wenn dagegen, wie bei Fig. 4b, ein schlaffer Strang i i' als Streckenführungsmittel dient, so umfaßt die Rille 6 der Lenkrolle 7 den Strang und rollt auf ihm ohne Fahrbahnberührung oder ohne Druck auf die Fahrbahn ab, drückt ihn also schon infolge des Fahrzeuggewichts unter Erhöhung der Haftung gegen die Fahrbahn, so daß er sich nicht seitlich zu verschieben vermag.
  • Das Tragteil 5 kann gemäß Fig. 22 und 23 mit Rasten g" versehen sein, in welche der Schwenkbolzen g wechselweise eindrückbar ist. Er wird in der jeweiligen Rastenlage durch eine Feder g" gehalten. Auf diese `'eise kann die Einstellung auf Vorlauf, Normallauf oder Nachlauf in einfacher Weise erreicht werden. Die Vorlauf- und Nachlaufstelluligen sind in Fig. 23 angedeutet.
  • Um das Streckenführungsmittel durch Ansetzen weiterer Stücke verlängern oder um eine geschlossene Führungsbahn herstellen zu können, sind die Streckenführungsmittel an den Enden mit ungefähr profilgleichen Kupplungsgliedern versehen. Es können z. B. die Enden einer Schraubenfeder durch einen Stegzapfei144 gemäß Fig. ig miteinander verbunden werden. Es ist aber auch möglich, ein kleines Schraubenfederstück in die beiden Enden der das Streckenführungsmittel bildenden Schraubenfeder einzudrehen, sozusagen einzuschrauben und sie dadurch miteinander zu verbinden. Bei anderen Streckenführungsmitteln finden Kupplungsglieder geeigneter :\usbildung Verwendung. Ist das Streckenführungsmittel schlauchförmig, so genügt ein Steckstift. Ist es stabförmig, so wird zweckvoll eine durch Längsschlitzung federnde, möglichst dünnwandige federnde Steckhülse 45 verwendet, wie sie in Fig. 21, 21' und 21" gezeigt ist, die den Vorzug hat, daß sie gleichzeitig bei der in der Erfindung vorgesehenen gemeinsamen Anwendung von Streckenführungsmitteln aus Schraubenfedern und aus vollem Material bestehenden Führungsmitteln als gemeinsames Verbindungsmittel dient. Bei schlaffen Streckenzuführungsmitteln werden diese z. B. an ihren Enden zweckvoll so versteift, wie dies z. B. bei Schnürsenkeln der Fall ist, so daß sie im Durchmesser mit den Enden der anderen Streckenführungsmittel übereinstimmen.
  • Kupplungsglieder, die möglichst dünnwandig sind, ermöglichen eine gute Anpassung an die Endstücke der Streckenführungsmittel, auch wenn es sich um billige Drahtleiter mit unabgesetzten Enden handelt. Es ist dann dem Spieler möglich, sich im Bedarfsfall mit Abfalldrähten zu behelfen.
  • Es ist, wie schon erwähnt, vorteilhaft, bei Bildung einer Bahnanlage ein Aufstell- und Anlaufmittel 13 einzufügen, wie es in Fig. 5 und 6 dargestellt ist. Dieses besteht im wesentlichen aus den winkelig zueinander verlaufenden Führungsleisten 14, welche, wenn das Fahrzeug auf die streckenführungslose Stelle des Anlaufmittels 13 gestellt wird, die Lenkrolle 7 bei Fahrt auf das Streckenführungsmittel i i einstellen, also die Lenkrolle in die richtige Laufrichtung zur Auffahrt auf das an dem Aufstellmittel fest angeordneten Fahrführungsmittelansteckteil zwingen. Den beiden Führungsleisten 14 ist vorzugsweise ein feststehender Leitsteg 15 vorgeschaltet, der zweckvoll bei 24 zwischen die Führungsstege 14 einragt und mit dem anschließenden Streckenführungsmittel kuppelbar ist, z. B. indem die die genannten Teile aufnehmende Tragplatte 22 mit Steckenden 16 oder vollen Enden versehen ist, auf welche die Steckhülse 45 federnd haftend aufschiebbar ist.
  • Das Aufstell- und Anlaufmittel 13 ist beim gezeichneten Ausführungsbeispiel mit einer Stoppeinrichtung versehen, welche aus einem Wippenfallhebel 17 besteht, der ein Gewicht 18 trägt und mit seinem Finger ig in den Bewegungsbereich des Fahrzeugs, z. B. dessen Stoßstange 20, einragt, wenn er die Lage gemäß Fig. 5 und 6 einnimmt. Durch Umlegen des Hebels 17 in die punktiert angedeutete Lage wird der Stoppfinger ig meine Versenkung 21 der Tragplatte geschwenkt, das Fahrzeug mithin zur Weiterfahrt freigegeben.
  • Es erweist sich als nützlich, die Grundplatte 22 mit seitlichen Begrenzungswänden 23 zu versehen, durch welche das Fahrzeug beim Aufstellen und Anlaufen und beim Spielverlauf bei der Durchfahrt eine zusätzliche Führung erhält und nicht an den Stopphebel oder dessen Lagerung anstößt.
  • Eine Ausweichanordnung mit zwei parallelen festen Leitstegen und einem Schwinghebel mit Bolzen 29 und 30 ist in Fig. 7 bis io veranschaulicht. Es sind auf einer Grundplatte 27 feststehende Leitstege 15 mit Ansteckenden 16 vorgesehen, die an das Streckenführungsmittel ankuppelbar sind. An der Grundplatte ist der Schwinghebel 26 bei 28 schwingbar gelagert. Er besitzt einen hochstehenden Stopparm z9 und einen Fahrtfreigabearm 30, welche in den Schlitzen 31 der Grundplatte 27 hin und her gleiten können. Diese Arme ragen in ihrer Normallage, wie Fig. 7 deutlich erkennen läßt, in den Fahrbereich der Fahrzeuge ein. Der Schwinghebel 26 wird in dieser Lage durch die Feder 32 gehalten. Durch das ankommende, durchfahrende Fahrzeug wird der hochstehende Freigabearm 3o einschließlich dem Schwinghebel 26 mit Stopparm 29 verschwenkt, so daß das bisher angehaltene Fahrzeug frei wird und seine Fahrt fortsetzen kann.
  • In die Bahnanlage kann auch eine Abzweigstelle eingeschaltet werden, wie sie in Fig. i i veranschaulicht ist. Auf der Grundplatte 33 sind die feststehenden Leitstege 15 angeordnet, und zwar derart, daß mit einem etwa in Richtung des anschließenden Streckenführungsmittels verlaufenden Steg zwei sich gabelnde Stege nach- bzw. vorgeschaltet sind. Dabei ist wichtig, daß der Leitsteg der Gabel, von welchem das Fahrzeug abläuft, zum anderen Leitsteg dieser Gabel, auf welchen das Fahrzeug aufläuft, so angeordnet ist, daß die Lenkrolle vor Verlassen des einen Steges vom anderen bereits in ihrer Rille erfaßt wird. Die Eililenkung erfolgt zweckmäßig in beiden Richtungen in einer Rechtskurve.
  • Bei Benutzung von zwei Fahrzeugen und vier zwischengesteckten Abzweigstellen gemäß Fig. 17 und 16 ist eine abwechselnde eingleisige Rundfahrt zweier Fahrzeuge in entgegengesetzter Fahrtrichtung ermöglicht.
  • Nach Eig. 12 ist ein Ausbildungsbeispiel so getroffen, daß die Leitsteggabel drei Stege 15 aufweist und eilt r-#n,schlußs@tellsteg 37 mittels einer Drehscheibe 39 so einstellbar ist, daß er wechselweise die \-erbindung zwischen dem Anschlußleitsteg 46 und den Fortleitstegen 15 herstellt. An der die Leitstege aufnehmenden Grundplatte 36 ist mittels eines Griffes 38 die Drehscheibe 39 finit ihrem in Rasten 40 einklinkendeltStellglied39verstellbargelagert. kille solche Abzweigstelle ist für Durchgangsbahnhöfe, für Sackbahnhöfe, für Einstellballen, Parkstellen us\v. geeignet. Werden zwei solche Abzweigstellers gcniäß Fig. t£3 durch Einfügung von Streckenführungsmitteln i i vereinigt, so ergibt sich eine Mehrfachüberhol- und :ltisweichstelle, welche gemäß Fig. 5, 6 und 7 bis to mit Stoppeinrichtungen versehen sein kann.
  • Bei . Anlagen mit Sackbahnhöfen, Einstelldiallen od. dgl. sind Fahrzeuge 41 besonders vorteilhaft, welche hinten und vorn mit einer Lenkrolle versehen sind und ein für Vorwärts- auf Rückwärtsfahrt umschaltbares Lauiwerk 42 besitzen, wie dies in Fig. 12 angedeutet ist. In diesem Fall mag sich dann die angetriebene Laufräderachse 43 zwischen den beiden Lenkrollen befinden.
  • Wenn das Fahrzeug mit einem Zweiachsan.häliger verseiieri ist, so kann dieser zweckvoll ebenfalls mit einer Lenkrolle ausgerüstet sein. Bei Einachsanhängern ist dies in der Regel nicht nötig.
  • Die Kreuzungen gemäß Fig. 13 und 14 bestehen aus den fest auf einer Grundplatte angeordneten Leitstegen 15, deren linden to zum Anschluß all d-ie betreffenden Streckenführungsinittel zweckmäßig unter Verwendung voll Steckhülsen 45 zugeordnet sein können. Die Leitstege 15 besitzen all der Kreuzungsstelle Durchlauflücken für die Lenkrolle und für die Laufräder.
  • Die in der Zeichnung als Beispiel dargestellte vollständige Bahnanlage ist erfindungsgemäß aus lose auf die Fahrbahn aufgelegten, in ihrem Verlauf willkürlich ausrichtbaren und jederzeit veränderlichen Streckenführungsmitteln zusammengesetzt. Zwischen diese sind Abzweigstellen, Aufstell- und .@rilat1failttel, Kreuzungen und eine Überholstrecke eingeschaltet.
  • Die Abgabelungen der Fig. i i und 12 mit angesteckten starren Einschienenbögen ermöglichen während der An- oder Durchfahrzeit eines Fahrzeugs die Einfahrt eines zweiten Autos und danach (sie l'ückiahrt auf derselben Einschienenstrecke a, genau so wie es bei Fig. 17 und i9 auf der Doppelstrecke 6 zutrifft. Beide ermöglichen über ein Streckenmittel eine entgegengesetzte Fahrt zweier Autos in bestimmten Zeitabschnitten.
  • Wenn das Spielfahrzeug durch ein Federlaufwerk angetrieben wird, so kann der Bahnanlage noch eine Werkaufzugsvorrichtung zugeordnet sein, die zweckvoll in einem als Tankstelle ausgebildeten Gegehäuse untergebracht ist, wobei als @raftübertragungsmittel eine als Tankschlauch gestaltete biegsame @@-elle dienen mag. E: kann dann der Spieler sein Fahrzeug, so oft es erforderlich ist, betanken lassen. Die Aufzugsvorrichtung kann dabei sowohl motorisch als auch von Hand, z. B. mittels einer Kurbeleinrichtung, zu betätigen sein.
  • Es ist möglich, die Aufstell- und Ablaufmittel derart auszubilden, daß sie als llaltestelle, als Bahnhof od. dg1. wirken.

Claims (1)

  1. PATEir'rAN5l'KLtiHE: i. Ei.nba.lin-Spielzeug, das durch eine an einer Leitschiene entlang rollenden Lenkrolle steuer- bar ist, dadurch gekennzeichnet, daß als die Lenkrolle führendes Leitmittel ein loses, auf die Fahrbahn auflegbares, willkürlich in seinem Verlauf aus.i-iclitbares, gegebenenfalls während des Spielvorgangs veränderliches, Stab- oder rohrförmiges Streckenführungsmittel dient. 2. Einbalin-Spielzeug nach Anspruch i, da- durch gekennzeichnet, daß das Streckenführungs- mittel ein ie lt -er "fiter ist und an diesem die Rillenlenkrolle der Spielzeuge entlang läuft, die auf der Fahrbahn abrollt. 3. Einl>alin-Shielzcng nach deli Ansprüchen i ulid 2, dadurch gel-z#2nlizeiclinet, daß als Strecken- führungsmittel cin biegbarcr .Leiter, z.13. ein Draht, vorzugsweise eine ausgereckte Schrauben- fedei- dient. 4. Einbalin-Spielzeug nach Anspruch i, da- durch ge.keillizeichliet, daß das Sti-ccl<eilfüh.ruilgs- mittel ein schlaffer Strang, z. 1>. eine Schnur, ein dünnes Seil, eine Litze od. dg1., ist Lind darauf die l\.illenlenl<rollc entlang läuft. die ohne Fahr- bahnberührting abrollt. 5. Eiii.l>aiin-Spi,-lzetig nach Anspruch i, da- durch gekelinzeiclinet, daß das Streckenführungs- mittel aus unl>iegbai-en, geraden oder @,enen Stücken und aus biegbaren 1-Ztüc1,-#ri zusammen- g setzt ist. - 6. Einbalin-Spielzeug nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gel<eniizeichnet, daß die Enden des Streckenfiihrungsmittels zur @ erlängerung durch Ansetzen oder zur Bildung einer in sich ge- schlossenen Führilngsbahn mit ungefähr profil- gleichen Kupphingsgiiedern, z. B. dünnen, fe- dernden Schubhülsen od. dgl., versehen sind. 7. Einbahn-Spielzeug nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in die Streckenführungsbahri wenigstens ein :\tifstell- und Anlaufmittel eingeschaltet ist, welches aus zwei die Lenkrolle auf (las Streckenführungs- mittel einstellenden, winklig zueinander verlail- fenden Führungsleisten besteht. R. Einl)alin-Spielzeug nach Anspruch 7, da- durch gekennzeichnet, daß dem Aufstell- Lind Anlaufmittel ein feststehender, mit dem Streckenführungsniittel kuppelbarer Leitsteg vorgeschaltet ist.
    (). I?iullahn-Sllielzeug nach den .lnsprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Auf- stell- und'Anlaufniittel und der Leitsteg auf einer gemeinsamen Tragplatte angebracht sind. io. l:rnbahn-Spielzeug nach den Ansprüchen 7 Iris 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf oder an der Tragplatte des Aufstell- und Anlaufmittels eine <las Fahrzeug anhaltende bzw. freigebende Stoppeinrichtung, z. ß. in Gestalt eines umleg- baren Stelllieliels. vorgesehen ist. i r. Einl)ahli-Sl>ielzeug nach den Ansprüchen i bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß in die Streckcrifiihl-ungsbahn eine oder mehrere Ab- zweig- oclrr Ausweicheinrichtungen eingeschaltet sind, «-elche feststehende, mit cl.-in Strecken- führungsmittel kuppelbarc, Leitstege besitzen. 12. Einbahri-Spielzettg nach Anspruch i i, da- durch gekennzeichnet. dalli auf einer Tragplatte an einen iti .-#nschlußrichtung des Strecken- führungsmitteis angeordneten., feststehenden Leitsteg im Abstand -zwei weitere feststehende, sich gabelnde Leitstege anschließen. 13. Einbahri-Spielzeug nach Anspruch 12, da- durch gekennzeichnet. dal3 der Abstand der Gal>tlleitstege von dein Anschlußleitsteg so ge- wählt ist, daß die 1-ctil;rolle des Fahrspielzeuges vor (lern gänzlichen Verlassen des einen Steges den nächsten Steg erfaßt. 14. Einbahn-Spielzeug nach :\tisprucli i i, da- durch gekennzeichnet, daß auf einer Tragplatte an einem in Anschlußrichtung des Strecken- fiihrungsniittels angeordneten, feststehenden Leitsteg wenigstens zwei, vorzugsweise mehrere weitere feststehende Leitstege nach verschiede- nen Richtungen anschließen und zwischen den Anschlußleitsteg und diese Fortleitstege ein z.13. mittels einer Drehscheibe einstellbarer Steilsteg eingefügt ist. 15. Einbahn-Spielzeug nach den Ansprüchen t i bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Fort- leitstege nach der Gabelung parallel geführt sind und zwischen wenigstens zwei dieser Stege eine Sperreinrichtung eingebaut ist. die das ankom- mende Fahrzeug anhält und das entgegengesetzt fahrende, bisher angehaltene Fahrzeug freigibt. 16. Einbahn-Spielzeug nach Anspnich 15, da- durch gekennzeichnet, daß die Sperreinrichtung aus einem Schwinghebel besteht, der zwei hoch- stehende Stopparme trägt. die wechselweise in den Fahrbereich des einen «der des anderen von zwei entgegengesetzt fahrenden Fahrzeugen ein- ragen.
    17. Einbahn-Spielzeug nach den Ansprüchen i bis V, dadurch gekennzeichnet, daß in die Streckenfiihrungsbahn Kreuzungen eingeschaltet sind, welche aus auf einer Tragplatte angebrach- ten, winklig zueinander gerichteten Leitstegen bestehen, die an Streckenführungsmitteln an kuppelbar sind und an der Kreuzungsstelle Durchlauflücken für die Lenkrolle und für d;ie Laufräder haben. 18. Einbahn-Spielzeug nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei mit Feder- laufwerk betriebenem Spielfahrzeug in die Streckenführungsbahn eine z. B. elektromoto- risch betriebene Werkaufzugsvorrichtung ein- ist. 19. Ein-bahn-Spielzeug nach Anspruch 18, da- durch gekennzeichnet. daß die Werkaufzugs- vorrichtung in einem eine Tankstelle darstellen- den Gehäuse untcrge-b-räuhrirt-- 2 - o. E--t--hff 1 n a . #,nach den Ansprüchen r 8 und ig, dadurch gekennzeichnet, daß als 1`raftülrertragungsmittel eine als Tankschlauch gestaltete biegsame Welle dient. 21. Einbahn-Spielzeug nach den Ansprüchen i liis 2o, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenk- rolle des Fahrzeugs an einem z. B. bügelförmigen Drehschemel gelagert und ihre Achse, vorzugs- weise mittels des Drehschemels, auf Vor- oder Normal- oder Nachlauf einstellbar ist. 22. Einbahn-Spielzeug nach Anspruch 21, da- durch gekennzeichnet, daß bei einem vierrädrigen Fahrzeug mindestens ein Hinterrad angetrieben und die beiden Vorderräder ohne Fahrbahn- berührung angeordnet sind. 23. Einbahn-Spielzeug nach den Ansprüchen 2 1 und 22, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem vierrädrigen Fahrzeug die beiden Hinterräder angetrieben und- die beiden Vorderräder auf der Fahrbahn abrollen. 24. Einbalin-Spielzeug nach den Ansprüchen 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderachse in Abhängigkeit von der Dreh- schenrelbewegung auf die betreitende Fahrtrich- tung einstellbar ist. 2;. Einbahn-Spielzeug nach den Ansprüchen i bis 24, dadurch gekennzeichnet. daß das Streckenführungsmittel aus starren Leitern be- liebiger Form gebildet ist, zwischen die Abzwei- gungen, Haltestellen. Kreuzungen, Ausweich- stellen und biegbare Leitern od. dgl. zur Bildung einer veränderbaren Spielanlage einfügbar send.
DEM7409A 1950-11-03 1950-11-03 Einbahn-Spielzeug Expired DE857012C (de)

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DEM7409A DE857012C (de) 1950-11-03 1950-11-03 Einbahn-Spielzeug
DEM9048A DE898124C (de) 1950-11-03 1951-04-01 Einbahn-Spiel mit durch Rillenlenkrolle ueber Fahrtfuehrungsleiter und Spielergaenzungsmittel gefuehrtem Fahrspielzeug
DEM9196A DE887476C (de) 1950-11-03 1951-04-14 Einbahnspiel mit Fahrtfuehrungsleiter und Spielergaenzungsmittel
DEM20791A DE934148C (de) 1950-11-03 1953-11-15 Einbahnspielzeug
DEM21591A DE933138C (de) 1950-11-03 1954-01-23 Einbahnspielzeug

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DE (1) DE857012C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1098421B (de) * 1955-12-08 1961-01-26 Dr Jur Wilhelm Heitmann Spielanlage mit an Leitstraengen gefuehrten Spielfahrzeugen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1098421B (de) * 1955-12-08 1961-01-26 Dr Jur Wilhelm Heitmann Spielanlage mit an Leitstraengen gefuehrten Spielfahrzeugen

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