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Einbahn-Spielzeug Die Erfindung betrifft ein Einbahn-Spielzeug, das
durch eine an einer Leitschiene entlang rollenden Lenkrolle steuerbar ist. Sie ist
darauf gerichtet, ein Spielzeug zu schaffen, welches vielfache Spielmöglichkeiten
bietet, zum einen durch dauernde beliebige :Änderung des Verlaufs des Fahrweges,
zum andern durch Einfügung von dem Streckenführungsmittel angepaßten Aufstell- und
Anlauf-, Ausweich-, Abzweig-, Kreuzungs- und sonstigen Spielmitteln.
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Gemäß der Erfindung findet als die Lenkrolle führendes Leitmittel
ein loses, auf die Fahrbahn auflegbares, «-illkürlich in seinem Verlauf aufbau-bzw.
ausrichtbares, gegebenenfalls während des Spielvorgangs veränderliches, stab- oder
rohrförmiges Streckenführungsmittel Verwendung. Dieses kann ein biegbarer Leiter
sein, an welchem eine Rillenlenkrolle der Fahrspielzeuge entlang läuft. Der Leiter
kann aus Draht, vorzugsweise aus einer ausgereckten Schraubenfeder bestehen. Als
vorteilhaft erweist sich auch ein elastischer Kunststoffschlauch oder ein schlaffer
Strang, z. B. eine Schnur, ein dünnes Seil, eine Litze.od. dgl. Die Rillenlenkrolle
rollt, wenn ein schlaffer Strang als Streckenführungsmittel vorgesehen ist, ohne
Fahrbahnberührung ab, so daB das Fahrzeuggewicht sich belastend auf den Strang auswirkt,
dieser also die nötige Haftung auf der Fahrbahn beim Darüberfahren de: Fahrzeugs
findet. Bei anderem Streckenführungsmittel empfiehlt sich die Ausbildung derart,
daß die Rillenlenkrolle, bei bodenfreien Vorderrädern,
auf der Fahrbahn
abrollt, so daß das Streckenführungsmittel die Lenkrolle nur lenkend führt. Es ist
deshalb in diesem Fall zweckvoll der Killendurchmesser größer als der Leiterdurchmesser.
Eine ausgezogene Schraubenfeder hat neben dem geringeren Gewicht und dem geringeren
Preis den Vorteil, daß sie im Bedarfsfall durch zusätzliches Strecken ausgerichtet
werden kann und eine große Standsicherheit besitzt.
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lm Gegensatz zu bekannten Einbahn-Spielzeugen, bei welchen die Lenkrolle
sich auf einer Führungsschiene vorwärts bewegt, die wegen ihrer sockelartigen Unterlagen
in der Herstellung ziemlich teuer kommt und den Fahrwegverlauf weitgehend vorschreibt,
zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, daß jeder zum Spielverlauf passende Fahrweg
gewählt werden kann, und zwar unter Anwendung kleinstzulässiger Bogen. Hinzu kommt,
daß auch ein viele Meter langes Streckenführungsmittel gemäß der Erfindung, da es
sich um einen unt@erlaglosen Leiter handelt, in kleinere Verpackungskarton aufbewahrt
und rasch in Gebrauchslage gebracht werden kann.
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Darin erschöpft sich die Erfindung aber nicht, welche es zusätzlich
ermöglicht, unabhängig von einer unterlagengebundenen Schienenanlage eine dauernd
veränderbare und den Spielbedürfnissen anpaßbare Bahnanlage einzurichten, indem
in das Streckenführungsmitteldieobenangegebenen zusätzlichen Spielmittel eingefügt
werden. Durch diese Spielmittel, welche starre Leitstege haben, erhält die ganze
Anlage eine überraschende Stabilität, wie es überhaupt möglich ist, in den Verlauf
des elastischen Streckenführungsmittels zusätzlich gerade oder gebogen unbiegbare
Leitstücke, die zweckmäßig klein und platzsparend im Verpackungskarton unterbringbar
sind, einzusetzen. Die vielerlei Ausbildungen, welche die Erfindung für ein Einbahn-Spielzeug
bietet, schließen auch die Möglichkeit ein, das elastische Streckenführungsmittel
z. B. durch Unterlegen eines Pappestückes od. dgl. über Fahrbahnerhöhungen, wie
Türschwellen usw., zu verlegen.
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Die Endendes Streckenführungsmittels sind, um es durch Ansetzen weiterer
Stücke verlängern oder um eine in sich geschlossene Fahrbahn bilden zu können, mit
ungefähr profilgleichen Kupplungsgliedern, z. B. Steckstiften oder dünnen federnden
Schraubhülsen, versehen. Es sind vorteilhaft die Verbindungsteile auch so ausgebildet,
daß ein sattes Aufschieben von federnden, dünnwandigen Hülsen auf das zugehörige
zweckmäßig gleich starke Ende des Streckenleiters oder der Einsteckenden ohne störenden,
nur wenig überragenden Übergang erfolgt.
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Es kann die Rillenlenkrolle an einer ungefähr senkrecht auf Vor- oder
Nachlauf einstellbaren Achse verstellbar gelagert sein, so daß die Lenkrolle auch
beim Verlassen der Leitstege zuverlässig geradeaus fährt und das Fahrzeug sicher
auf die folgende Führungsstrecke, den anschließenden Leitsteg od. dgl. z. B. selbst
auch nach längerer führungsloser Fahrt aufläuft. Dabei ist es möglich, die Lenkrolle,
die auch durch ein anderes Führungsglied ersetzt werden kann, an einem Drehschemel
od. dgl. so anzubringen, daß durch diesen die Vorderräder in Abhängigkeit von der
Einstellung der Lenkrolle verstellt werden.
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Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind in der nachstehenden
Beschreibung der Zeichnung erläutert, welche die Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
Es zeigt Fig. i einen Längsschnitt durch ein Spielfahrzeug mit an einer Schraubenfeder
entlang rollenden Lenkrolle, Fig.2 eine Vorderansicht dazu bei aufgebrochenem Gehäuseoberteil,
Fig. 3 eine Unteransicht des Fahrzeugvorderteils, Fig. 4a in vergrößerter Darstellung
die Lenkrolle und das Strecken.führungsmittel, Fig. 4b die gleiche Darstellung bei
einem laschen Streckenführungsmittel, Fig. 5 die Seitenansicht eines Aufstell- und
Anlaufmittels, Fig. 6 eine Draufsicht dazu, Fig. 7 eine Draufsicht einer Ausweichstelle,
Fig.8 die gleiche Ansicht bei betätigter Sperreinrichtung, Fig. 9 eine Stirnansicht
zu Fig. 7, Fig. io eine Stirnansicht zu Fig. 8, Fig. 11 die Draufsicht einer Abzweigstelle,
Fig. 12 eine dreifache Abzweigstelle in Draufsicht finit Drehscheibenschalter, Fig.
13 eine Kreuzungsstelle mit rechtwinklig zueinander angeordneten Streckenführungsmitteln,
Fig. 14 eine Kreuzungsstelle mit anderswinklig angeordneten Streckenführungsmitteln,
Fig. 15 das Ankuppeln einer der Streckenführungsmitteln dienenden Schraubenfeder
an ein Einsatzmittel, Fig. 16 ein Beispiel einer Bahnanlage, Fig. 17 eine Ausweich-
und Überholstelle besonderer Ausbildung, Fig. 18 eine mehrschienige Ausweichstelle,
Fig. i9 eine Steckverbindung, Fig.2o ein Kupplungselement in Gestalt einer Drahtspirale,
Fig.21 eine Ansicht einer längs geschlitzten, dünnwandigen Steckhülse, Fig. 21'
eine Stirnansicht dazu, Fig. 21" die Steckverbindung mit einer geschlitzten Hülse
in vergrößerter Darstellung, Fig. 22 eine Draufsicht des die Lenkrolle aufnehmenden
Lagerteils, Fig. 23 eine Seitenansicht dazu.
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Auf dem Boden i des Fahrzeugs ist das regulierte Laufwerk 2 befestigt
mit Antriebsachse und Laufrädern 3, von welchen mindestens eines fest auf der Achse
angeordnet ist. Unter dem vorderen Teil des Gehäuseaufbaues 4 ist mittels eines
am Laufwerk angebrachten, gabelförmig nach vorn sich erstreckenden Trägers 5 der
Bolzen 9 gelagert, um dessen Achse der die Achszapfen 8 der Lenkrolle 7 aufnehmende
Lagerbügel 12 hin und her drehbar ist. Das Ausmaß der Schwenkbewegung des Bügels
12 ist dabei zweckvoll durch Lappen 5' begrenzt. Die Vorderräder io berühren die
Laufbahn nicht.
Das Strccl:enfülirtingsniittel ist beim Ausführungsbeispiel
nach Fig. i und 2 sowie 4a eine ausgereckte Schraubenfeder aus Stahldraht od. dgl.
In diesem Fall ist, wie Fig. 4a deutlich erkennen läßt, die Rille 6 der Lenkrolle
7 weiter als der Durchniesser des Streckenführungsmittels i i. Die Rolle wälzt sich
während der Fahrt auf der Fahrbahn ab. Wenn dagegen, wie bei Fig. 4b, ein schlaffer
Strang i i' als Streckenführungsmittel dient, so umfaßt die Rille 6 der Lenkrolle
7 den Strang und rollt auf ihm ohne Fahrbahnberührung oder ohne Druck auf die Fahrbahn
ab, drückt ihn also schon infolge des Fahrzeuggewichts unter Erhöhung der Haftung
gegen die Fahrbahn, so daß er sich nicht seitlich zu verschieben vermag.
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Das Tragteil 5 kann gemäß Fig. 22 und 23 mit Rasten g" versehen sein,
in welche der Schwenkbolzen g wechselweise eindrückbar ist. Er wird in der jeweiligen
Rastenlage durch eine Feder g" gehalten. Auf diese `'eise kann die Einstellung auf
Vorlauf, Normallauf oder Nachlauf in einfacher Weise erreicht werden. Die Vorlauf-
und Nachlaufstelluligen sind in Fig. 23 angedeutet.
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Um das Streckenführungsmittel durch Ansetzen weiterer Stücke verlängern
oder um eine geschlossene Führungsbahn herstellen zu können, sind die Streckenführungsmittel
an den Enden mit ungefähr profilgleichen Kupplungsgliedern versehen. Es können z.
B. die Enden einer Schraubenfeder durch einen Stegzapfei144 gemäß Fig. ig miteinander
verbunden werden. Es ist aber auch möglich, ein kleines Schraubenfederstück in die
beiden Enden der das Streckenführungsmittel bildenden Schraubenfeder einzudrehen,
sozusagen einzuschrauben und sie dadurch miteinander zu verbinden. Bei anderen Streckenführungsmitteln
finden Kupplungsglieder geeigneter :\usbildung Verwendung. Ist das Streckenführungsmittel
schlauchförmig, so genügt ein Steckstift. Ist es stabförmig, so wird zweckvoll eine
durch Längsschlitzung federnde, möglichst dünnwandige federnde Steckhülse 45 verwendet,
wie sie in Fig. 21, 21' und 21" gezeigt ist, die den Vorzug hat, daß sie gleichzeitig
bei der in der Erfindung vorgesehenen gemeinsamen Anwendung von Streckenführungsmitteln
aus Schraubenfedern und aus vollem Material bestehenden Führungsmitteln als gemeinsames
Verbindungsmittel dient. Bei schlaffen Streckenzuführungsmitteln werden diese z.
B. an ihren Enden zweckvoll so versteift, wie dies z. B. bei Schnürsenkeln der Fall
ist, so daß sie im Durchmesser mit den Enden der anderen Streckenführungsmittel
übereinstimmen.
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Kupplungsglieder, die möglichst dünnwandig sind, ermöglichen eine
gute Anpassung an die Endstücke der Streckenführungsmittel, auch wenn es sich um
billige Drahtleiter mit unabgesetzten Enden handelt. Es ist dann dem Spieler möglich,
sich im Bedarfsfall mit Abfalldrähten zu behelfen.
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Es ist, wie schon erwähnt, vorteilhaft, bei Bildung einer Bahnanlage
ein Aufstell- und Anlaufmittel 13 einzufügen, wie es in Fig. 5 und 6 dargestellt
ist. Dieses besteht im wesentlichen aus den winkelig zueinander verlaufenden Führungsleisten
14, welche, wenn das Fahrzeug auf die streckenführungslose Stelle des Anlaufmittels
13 gestellt wird, die Lenkrolle 7 bei Fahrt auf das Streckenführungsmittel i i einstellen,
also die Lenkrolle in die richtige Laufrichtung zur Auffahrt auf das an dem Aufstellmittel
fest angeordneten Fahrführungsmittelansteckteil zwingen. Den beiden Führungsleisten
14 ist vorzugsweise ein feststehender Leitsteg 15 vorgeschaltet, der zweckvoll bei
24 zwischen die Führungsstege 14 einragt und mit dem anschließenden Streckenführungsmittel
kuppelbar ist, z. B. indem die die genannten Teile aufnehmende Tragplatte 22 mit
Steckenden 16 oder vollen Enden versehen ist, auf welche die Steckhülse 45 federnd
haftend aufschiebbar ist.
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Das Aufstell- und Anlaufmittel 13 ist beim gezeichneten Ausführungsbeispiel
mit einer Stoppeinrichtung versehen, welche aus einem Wippenfallhebel 17 besteht,
der ein Gewicht 18 trägt und mit seinem Finger ig in den Bewegungsbereich des Fahrzeugs,
z. B. dessen Stoßstange 20, einragt, wenn er die Lage gemäß Fig. 5 und 6 einnimmt.
Durch Umlegen des Hebels 17 in die punktiert angedeutete Lage wird der Stoppfinger
ig meine Versenkung 21 der Tragplatte geschwenkt, das Fahrzeug mithin zur Weiterfahrt
freigegeben.
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Es erweist sich als nützlich, die Grundplatte 22 mit seitlichen Begrenzungswänden
23 zu versehen, durch welche das Fahrzeug beim Aufstellen und Anlaufen und beim
Spielverlauf bei der Durchfahrt eine zusätzliche Führung erhält und nicht an den
Stopphebel oder dessen Lagerung anstößt.
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Eine Ausweichanordnung mit zwei parallelen festen Leitstegen und einem
Schwinghebel mit Bolzen 29 und 30 ist in Fig. 7 bis io veranschaulicht. Es
sind auf einer Grundplatte 27 feststehende Leitstege 15 mit Ansteckenden 16 vorgesehen,
die an das Streckenführungsmittel ankuppelbar sind. An der Grundplatte ist der Schwinghebel
26 bei 28 schwingbar gelagert. Er besitzt einen hochstehenden Stopparm z9 und einen
Fahrtfreigabearm 30, welche in den Schlitzen 31 der Grundplatte 27 hin und her gleiten
können. Diese Arme ragen in ihrer Normallage, wie Fig. 7 deutlich erkennen läßt,
in den Fahrbereich der Fahrzeuge ein. Der Schwinghebel 26
wird in dieser Lage
durch die Feder 32 gehalten. Durch das ankommende, durchfahrende Fahrzeug wird der
hochstehende Freigabearm 3o einschließlich dem Schwinghebel 26 mit Stopparm 29 verschwenkt,
so daß das bisher angehaltene Fahrzeug frei wird und seine Fahrt fortsetzen kann.
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In die Bahnanlage kann auch eine Abzweigstelle eingeschaltet werden,
wie sie in Fig. i i veranschaulicht ist. Auf der Grundplatte 33 sind die feststehenden
Leitstege 15 angeordnet, und zwar derart, daß mit einem etwa in Richtung des anschließenden
Streckenführungsmittels verlaufenden Steg zwei sich gabelnde Stege nach- bzw. vorgeschaltet
sind. Dabei ist wichtig, daß der Leitsteg der Gabel, von welchem das Fahrzeug abläuft,
zum anderen Leitsteg dieser Gabel, auf welchen das Fahrzeug aufläuft, so angeordnet
ist, daß die Lenkrolle vor Verlassen des einen Steges vom anderen bereits in ihrer
Rille erfaßt
wird. Die Eililenkung erfolgt zweckmäßig in beiden
Richtungen in einer Rechtskurve.
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Bei Benutzung von zwei Fahrzeugen und vier zwischengesteckten Abzweigstellen
gemäß Fig. 17 und 16 ist eine abwechselnde eingleisige Rundfahrt zweier Fahrzeuge
in entgegengesetzter Fahrtrichtung ermöglicht.
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Nach Eig. 12 ist ein Ausbildungsbeispiel so getroffen, daß die Leitsteggabel
drei Stege 15 aufweist und eilt r-#n,schlußs@tellsteg 37 mittels einer Drehscheibe
39 so einstellbar ist, daß er wechselweise die \-erbindung zwischen dem Anschlußleitsteg
46 und den Fortleitstegen 15 herstellt. An der die Leitstege aufnehmenden Grundplatte
36 ist mittels eines Griffes 38 die Drehscheibe 39 finit ihrem in Rasten
40 einklinkendeltStellglied39verstellbargelagert. kille solche Abzweigstelle ist
für Durchgangsbahnhöfe, für Sackbahnhöfe, für Einstellballen, Parkstellen us\v.
geeignet. Werden zwei solche Abzweigstellers gcniäß Fig. t£3 durch Einfügung von
Streckenführungsmitteln i i vereinigt, so ergibt sich eine Mehrfachüberhol- und
:ltisweichstelle, welche gemäß Fig. 5, 6 und 7 bis to mit Stoppeinrichtungen versehen
sein kann.
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Bei . Anlagen mit Sackbahnhöfen, Einstelldiallen od. dgl. sind Fahrzeuge
41 besonders vorteilhaft, welche hinten und vorn mit einer Lenkrolle versehen sind
und ein für Vorwärts- auf Rückwärtsfahrt umschaltbares Lauiwerk 42 besitzen, wie
dies in Fig. 12 angedeutet ist. In diesem Fall mag sich dann die angetriebene Laufräderachse
43 zwischen den beiden Lenkrollen befinden.
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Wenn das Fahrzeug mit einem Zweiachsan.häliger verseiieri ist, so
kann dieser zweckvoll ebenfalls mit einer Lenkrolle ausgerüstet sein. Bei Einachsanhängern
ist dies in der Regel nicht nötig.
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Die Kreuzungen gemäß Fig. 13 und 14 bestehen aus den fest auf einer
Grundplatte angeordneten Leitstegen 15, deren linden to zum Anschluß all d-ie betreffenden
Streckenführungsinittel zweckmäßig unter Verwendung voll Steckhülsen 45 zugeordnet
sein können. Die Leitstege 15 besitzen all der Kreuzungsstelle Durchlauflücken für
die Lenkrolle und für die Laufräder.
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Die in der Zeichnung als Beispiel dargestellte vollständige Bahnanlage
ist erfindungsgemäß aus lose auf die Fahrbahn aufgelegten, in ihrem Verlauf willkürlich
ausrichtbaren und jederzeit veränderlichen Streckenführungsmitteln zusammengesetzt.
Zwischen diese sind Abzweigstellen, Aufstell- und .@rilat1failttel, Kreuzungen und
eine Überholstrecke eingeschaltet.
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Die Abgabelungen der Fig. i i und 12 mit angesteckten starren Einschienenbögen
ermöglichen während der An- oder Durchfahrzeit eines Fahrzeugs die Einfahrt eines
zweiten Autos und danach (sie l'ückiahrt auf derselben Einschienenstrecke a, genau
so wie es bei Fig. 17 und i9 auf der Doppelstrecke 6 zutrifft. Beide ermöglichen
über ein Streckenmittel eine entgegengesetzte Fahrt zweier Autos in bestimmten Zeitabschnitten.
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Wenn das Spielfahrzeug durch ein Federlaufwerk angetrieben wird, so
kann der Bahnanlage noch eine Werkaufzugsvorrichtung zugeordnet sein, die zweckvoll
in einem als Tankstelle ausgebildeten Gegehäuse untergebracht ist, wobei als @raftübertragungsmittel
eine als Tankschlauch gestaltete biegsame @@-elle dienen mag. E: kann dann der Spieler
sein Fahrzeug, so oft es erforderlich ist, betanken lassen. Die Aufzugsvorrichtung
kann dabei sowohl motorisch als auch von Hand, z. B. mittels einer Kurbeleinrichtung,
zu betätigen sein.
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Es ist möglich, die Aufstell- und Ablaufmittel derart auszubilden,
daß sie als llaltestelle, als Bahnhof od. dg1. wirken.