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DE856900C - Anordnung bei Radiogeraeten oder anderen Schallfrequenzverstaerkern - Google Patents

Anordnung bei Radiogeraeten oder anderen Schallfrequenzverstaerkern

Info

Publication number
DE856900C
DE856900C DEP52749A DEP0052749A DE856900C DE 856900 C DE856900 C DE 856900C DE P52749 A DEP52749 A DE P52749A DE P0052749 A DEP0052749 A DE P0052749A DE 856900 C DE856900 C DE 856900C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
additional
switch
loudspeaker
amplifier
changeover switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP52749A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gylling and Co AB
Original Assignee
Gylling and Co AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gylling and Co AB filed Critical Gylling and Co AB
Application granted granted Critical
Publication of DE856900C publication Critical patent/DE856900C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching
    • H04M9/001Two-way communication systems between a limited number of parties

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Anordnung bei Radiogeräten oder anderen Schallfrequenzverstärkern Vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung bei Radiogeräten oder anderen Schallfrequenzverstärkern mit dazugehörigem Lautsprecher und mit Abgriffen zum Anschließen von zusätzlichen Lautsprechern, wobei zur Ein- und Ausschaltung von einem oder mehreren der zusätzlichen Lautsprecher ein Umschalter vorgesehen ist, der zwei zusätzliche Lagen einnehmen kann, in einer von welchen Lagen der eingebaute Lautsprecher an die Ausgangsseite des Verstärkers angeschlossen wird, während ein zusätzlicher Lautsprecher über einen geeigneten Transformator an die Eingangsseite des Verstärkers angeschlossen ist, um als :Mikrophon zu dienen, und in der anderen von welchen Lagen der eingebaute Lautsprecher über einen geeigneten Transformator an die Eingangsseite des Verstärkers angeschlossen ist, während der zusätzliche Lautsprecher an die Ausgangsseite des Verstärkers angeschlossen ist. Die Erfindung bezweckt, auf bequeme Weise eine gegenseitige Gesprächverbindung zwischen dem Radiogerät und dem entfernten zusätzlichen Lautsprecher zu ermöglichen, und zwar unter Verwendung der beiden Lautsprecher abwechselnd als Lautsprecher und als Mikrophone sowie des im Radiogerät enthaltenen Lautverstärkers. Die Erfindung kennzeichnet sich hauptsächlich dadurch, daß eine der zusätzlichen Lagen des Umschalters rückfedernd angeordnet ist; so daß bei der Freigabe des Steuerorgans des Umschalters, nachdem es in diese Lage gebracht worden ist, der, Umschalter selbsttätig mittels einer Feder in die andere der zusätzlichen Lagen zurückgeführt wird.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben werden, welche den Niederfrequenzverstärker eines Radiogeräts, mit einem Umschalter nach der Erfindung versehen, schematisch veranschaulicht.
  • In der Zeichnung stellt i eine Spule, zum Zwischenfrequenzteil eines Radioempfängers gehörend, vor. Sie ist mit ihrem einen Ende an eine Diodenanode 2 einer Röhre 3 angeschlossen. Ihr anderes Ende ist an einen Widerstand 4 angeschlossen, welcher mit seinem anderen Ende an die Kathode 5 der Röhre 3 angeschlossen ist. Sobald durch nicht gezeigte Verrichtungen eine mit Niederfrequenz modulierte, zwischenfrequente Spannung in der Spule i erzeugt wird, wird über den Widerstand 4, infolge der Gleichrichtung in der Diode 2, 5, niederfrequente Modulationsspannung vorhanden sein. Der Widerstand 4 ist zu einem Kondensator zur Ableitung von Hochfrequenz parallel geschaltet. Die Niederfrequenzspannung wird über einen Widerstand 7 abgenommen und über einen Umschalter 8 und einen Kondensator 9 an die Kontakte a und b eines Umschalters iö geführt. Zwischen der Verbindungsstelle zwischen dem Widerstand 7 und dem Umschalter 8 und Erde ist zwecks Ableitung noch vorhandener Hochfrequenz ein Kondensator vi eingeschaltet. Vom beweglichen Kontakt des Umschalters io aus wird, wenn der Umschalter die in der Zeichnung gezeigte Lage einnimmt, die Niederfrequenz an das eine Ende eines Potentibmeters 12 weitergeleitet; dessen" anderes Ende an Erde angeschlossen ist. .
  • Das Potentiometer 12 ist mit einem festen Abgriff 13 versehen, der über den ersten Kontakt a eines Umschalters 14 und dessen beweglichen Kontakt in seiner in der Zeichnung gezeigten Lage an einen Widerstand 15 angeschlossen ist, der seinerseits in Reihe mit einem Kondensator 16 an Erde angeschlossen ist. Diese Vorrichtung dient in bekannter Weise dazu, bei geringen Lautstärken die tiefen Frequenzen des wiedergegebenen Schalls hervorzuheben.
  • Vom Schiebekontakt 17 des Potentiometers 12 aus wird die Niederfrequenz über einen Kondensator i8 an das Steuergitter i9 der Röhre 3 geführt. Das Steuergitter i9 erhält Vorspannung von einer nicht gezeigten Spannungsquelle aus über einen Widerstand 20.
  • Von der Anode 21 der Röhre 3 aus wird die .Niederfrequenz über einen Kondensator 22 nach dem Gitter 24 einer Endröhre 23 geleitet. Das Gitter 24 erhält Vorspannung über einen Widerstand 25 von einer nicht gezeigten Spannungsquelle aus. Die Anode 2r der Röhre 3 erhält Spannung über einen Widerstand 26 von einer nicht gezeigten Spannungsquelle aus. Die Anode 27 der Röhre 23 ist an das eine Ende der Primärwicklung 28 eines Ausgangstransformators29 angeschlossen. Das andere Ende derPrimärwicklung 28 ist an eine nicht gezeigte Spannungsquelle angeschlossen. Die Sekundärwicklung 3o des Transformators 29 ist mit ihrem einen Ende an Erde, mit ihrem anderen Ende an drei Kontakte a, b und c eines Umschalters 31 und an zwei Kontakte b und d eines Umschalters 32 angeschlossen. Der bewegliche Kontakt des Umschalters 31 ist an einen im Gerät eingebauten Lautsprecher 33 angeschlossen, dessen anderer Pol an Erde angeschlossen ist. Der 1>ewegliclie Kontakt des Umschalters 32 ist an eine am Gerät vorgesehene Anschlüßbuchse 34. angeschlossen. Eine andere Anschlußbuchse 35 ist an Erde angeschlossen. Die Buchsen 34 und 35 dienen zum Anschluß eines zusätzlichen; vom Gerät entfernten Lautsprechers 36.
  • Ein Eingangstransformator 37 ist mit dem einen Ende seiner Primärwicklung 38 an den Kontakt c des Umschalters 32 angeschlossen. Sein anderes Ende ist an Erde angeschlossen. Die Sekundärwicklung`39 des Transformators 37 ist zwischen Erde und zwei Kontakten c und d des Umschalters io angeschlossen.
  • Der bewegliche Kontakt des Umschalters 8 ist umstellbar zwischen zwei Kontakten a und b, von denen der Kontakt b an eine Buchse 4o angeschlossen ist. Eine andere Buchse 41 ist an Erde angeschlossen. Die Buchsen 40 und 41 dienen zum Anschluß eines Tonabnehmers.
  • Die Röhren 3 und 23 erhalten außer den obenerwähnten Elektroden auch andere für innere Funktion notwendige Elemente, die aber für das richtige Verständnis der Erfindung von keinem Belang sind.
  • Die Umschalter io, 14, 31 und 32 sind so mechanisch zusammengekuppelt, daß sie mittels eines einzigen Steuerorgans gleichzeitig betätigt werden. Dies ist durch die punktierte Linie 42 angedeutet.
  • In der gezeigten Lage (Lage a) der Umschalter 8, 10, 14, 31 und 3? ist das Gerät als ein gewöhnlicher Radioempfänger geschaltet, wobei nur der eingebaute Lautsprecher 33 wirksam ist. Wenn die Umschalter io, 14, 31 und 32 mittels ihres gemeinsamen Steuerorgans um einen Schritt nach rechts in die Lage b gedreht werden, tritt eine Schaltungsveränderung nur beim Umschalter 32 ein. Es wird hierbei der Lautsprecher 36 zum Lautsprecher 33 parallel eingeschaltet. Beide Lautsprecher 33 und 36 sind also in dieser Lage als Lautsprecher wirksam.
  • Wenn die Umschalter io, 14, 31 und 32 um noch einen Schritt nach rechts in die Lage c gedreht werden, tritt am Umschalter io die Veränderung ein. Das obere Ende des Potentiometers 12 wird vom Kondensator 9 abgeschaltet und an die Sekundärwicklung 39 des Transformators 37 angeschlossen. Beim Umschalter 14 wird die Verbindung zwischen dem festen Abgriff 13 des Potentiometers 12 und dem Widerstand i _s unterbrochen. Beim Unischalter 3i tritt keine Veränderung ein, weil der Lautsprecher 33 auch in der Lage c an die Sekundärwicklung 3o des Transformators 29 angeschlossen ist. Beim Umschalter 32 tritt die Veränderung ein, daß der Lautsprecher 36 von der Sekundärwicklung 3o des Transformators 29 abgeschaltet und statt dessen an die Primärwicklung 38 des Transformators 37 angeschlossen wird.
  • Die Anordnung ist jetzt zum Telephonieren in der Richtung vom zusätzlichen Lautsprecher 36 nach dein Gerät geschaltet. Wenn jemand gegen die Membran des Lautsprechers 36 spricht, werden in dessen Wicklungen Spannungen erzeugt, die über den Umschalter 32 an die Primärwicklung 38 des Transformators 37 geführt werden. Von der Sekundärwicklung 39 aus wird aufwärts transformierte Spannung abgenommen, die über den Unischalter co an das Potentiometer 12 und von dort über dessen Schiebekontakt 17 und den Kondensator 18 an das Steuergitter i9 der Röhre 3 geführt wird. Da der Lautsprecher 33 über den Kontakt c des Umschalters 31 an die Sekundärwicklung 30 des Transformators 29 angeschlossen ist, wird der Schall im Lautsprecher 33 wiedergegeben werden.
  • Wenn die Umschalter io, 1,4, 31 und 32 nun noch einen Schritt nach rechts in die Lage d, die rückfedernd ist, gedreht werden, tritt an den Umschaltern io und 14 keine Veränderung ein. Durch den Umschalter 31 wird der Lautsprecher 33 von der Sekundärwicklung 30 des Transformators 29 alr geschaltet und an die Primärwicklung 38 des Transförmators 37 angeschaltet. Am Umschalter 32 tritt die Veränderung ein, daß der Lautsprecher 36 von der Primärwicklung 38 des Transformators 37 abgeschaltet und statt dessen an die Sekundärwicklung 3o des Ausgangstransformators 29 angeschlossen wird.
  • Die Anordnung ist jetzt zum Telephonieren in der Richtung vom Gerät nach dem zusätzlichen Lautsprecher 36 geschaltet.
  • Das gemeinsame Steuerorgan der Umschalter io, 1.4, 31 und 32 ist zweckmäßig als ein von der Drehungsachse her radial gerichteter Arm ausgebildet, dessen Winkellage eine solche ist, daß der Arm eine im wesentlichen waagerechte Lage einnimmt, wenn die Umschalter in der Lage c stehen. Durch Drücken mit dem Finger auf das von der Drehungsachse abgekehrte Ende des Arms können dabei die Umschalter zwecks Umkehrung der Verbindungsrichtung in die Lage d umgestellt werden. Bei der Freigabe des Arnis nach dem Niederdrücken werden die Umschalter selbsttätig in die Lage c zurückgeführt. Der Arie dient somit als eine vorn ('lief telephoniesvstem her bekannte Sprech-Abliorch-Taste.
  • Soll der Widerstand 15 und der Kondensator 16 in den Lagen c und d des Umschalters 14 vom Potentiometer 12 abgeschaltet werden, wird die Gesamtverstiirkung des Verstärkers in diesen Lagen selbsttätig zunehmen, besonders für mittelhohe und hohe Tonfrequenzen. Dies ist vorteilhaft, weil teils die von der Sekundärwicklung 39 des Transformators 37 aus gewonnene Spannung im allgemeinen niedriger ist als diejenige Spannung, die bei 1Zadioempfang oder Gracnmophonspielen dem Potentiocneter aufgedrückt wird, teils das Hervorheben der hohen Tonfrequenzen die Verständlichkeit der Sprache erhöht.
  • Der Transformator 37 wird zweckmäßig so bemessen, daß seine Primärwicklung 38 eine verhältnismäßig niedrige Windungszahl erhält. Dadurch wird mit einer gewissen gegebenen Sekundärwicklung eine 'höhe Übersetzungszahl erzielt und außerdem eine ziemlich niedrige Primärinduktanz, wodurch die Wiedergabe der niedrigen Tonfrequenzen zugunsten der Deutlichkeit der Sprache herabgesetzt wird.
  • Obgleich die Erfindung im vorstehenden im Anschluß an eine gewisse Ausführungsform derselben beschrieben worden ist, ist es offenbar, daß mehrere Varianten innerhalb ihres durch die Patentansprüche angegebenen Rahmens in Betracht komrnen können. Beispielsweise können die Umschalter 10, 1.4, 31 und 32 in vielerlei Weise ausgeführt werden. In der Zeichnung sind sie der besseren Klarstellung wegen als vier Umschalterabschnitte gezeigt. Sie können sonst zu einem oder zwei Abschnitten vereinigt werden.
  • Vorrichtungen zur selbsttätigen Erhöhung der Empfindlichkeit des Verstärkers können in verschiedener Weise ausgeführt werden. Man kann z. B. eine separate Lautstärkekontrolle anordnen, welche in die Schaltlagen c und d eingeschaltet wird und von der normalen Kontrolle völlig unabhängig ist. Auch andere Abänderungen können in Betracht kommen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRACHE: i. Anordnung bei Radiogeräten oder anderen Schallfrequenzverstärkern mit dazugehörigem Lautsprecher und mit Abgriffen zum Anschließen von zusätzlichen Lautsprechern, wobei zur Ein- und Ausschaltung von einem oder mehreren der zusätzlichen Lautsprecher ein Umschalter vorgesehen ist, der zwei zusätzliche Lagen einnehmen kann, in einer von welchen Lagen der eingebaute Lautsprecher an die Ausgangsseite des Verstärkers angeschlossen wird, während ein zusätzlicher Lautsprecher über einen geeigneten Transformator an die Eingangsseite des Verstärkers angeschlossen ist, um als Mikrophon zu dienen, und in der anderen von welchen Lagen der eingebaute Lautsprecher über einen geeigneten Transformator an die Eingangsseite des Verstärkers angeschlossen ist, während der zusätzliche Lautsprecher @an die Ausgangsseite des Verstärkers angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine (d) der zusätzlichen Lagen (c, d) des Umschalters rückfedernd so angeordnet ist, daß bei der Freigabe des Steuerorgans des Umschalters, nachdem es in diese Lage gebracht worden ist, der Umschalter selbsttätig mittels einer Feder in die andere (c) der zusätzlichen Lagen zurückgeführt wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan des Umschalters (1o, 14, 31 und 32) aus einem von der Drehungsachse her radial gerichteten Arm besteht, der so angeordnet ist, daß, wenn der Umschalter in seiner nicht rückfedernden zusätzlichen Lage (c) steht, der Arm eine im wesentlichen waagerechte Lage einnimmt, so daß durch Niederdrücken des der Drehungsachse abgekehrten Endes des Arms der Umschalter in die rückfedernde zusätzliche Lage (d) gebracht wird.
DEP52749A 1948-08-23 1949-08-24 Anordnung bei Radiogeraeten oder anderen Schallfrequenzverstaerkern Expired DE856900C (de)

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SE856900X 1948-08-23

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DE856900C true DE856900C (de) 1952-11-24

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DEP52749A Expired DE856900C (de) 1948-08-23 1949-08-24 Anordnung bei Radiogeraeten oder anderen Schallfrequenzverstaerkern

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