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DE855873C - Fernschreibsender - Google Patents

Fernschreibsender

Info

Publication number
DE855873C
DE855873C DEP55575A DEP0055575A DE855873C DE 855873 C DE855873 C DE 855873C DE P55575 A DEP55575 A DE P55575A DE P0055575 A DEP0055575 A DE P0055575A DE 855873 C DE855873 C DE 855873C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transmitter according
teletype
soundtrack
key
carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP55575A
Other languages
English (en)
Inventor
Camillo Dipl-Ing Bodenstein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DEP55575A priority Critical patent/DE855873C/de
Priority to DES416A priority patent/DE910665C/de
Priority to DES417A priority patent/DE910666C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE855873C publication Critical patent/DE855873C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L13/00Details of the apparatus or circuits covered by groups H04L15/00 or H04L17/00
    • H04L13/02Details not particular to receiver or transmitter
    • H04L13/08Intermediate storage means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Recording Or Reproducing By Magnetic Means (AREA)

Description

  • Fernschreibsender Fernschreibmaschinen sind bekannt. Durch das Drücken einer Schreibmaschinentaste wird eine Impulskombination Wiinferkombination) hergestellt, welche für die gedrückte Taste charakteristisch ist. Diese Kombination wird in der bekannten Fernschreibmaschine durch Schließung von Kontakten gebildet, und mittels einer Abfrageeinrichtung wird fernübertragen, welche Kontakte geschlossen sind. I)ie Impulse, die übertragen «-erden, sind üblicherweise Gleichstromimpulse, die einer .Gleichstromduelle entnommen «erden. Es können auch Wechselstrominipulse gesendet Nverden, sofern eine Wechselstronitluelle dafür zur Verfügung steht.
  • Erfindungsgemäß wird für die Fernübertragung eine .lufzeichnung der zu übertragenden Impulskombination auf einem :lufzeichnungsträger benutzt und von diesem Tr:iger mittels eines geeigneten Abtiahmegerätes abgenommen und fernübertragen. Bei Anwendung des Magnettonverfahrens z. B. wird ein Tonträger benutzt, auf welchen die zu sendenden Impulskombinationen vorher aufgebracht wurden. Unter Verwendung eines Abnahmekopfes, der auch als Hörkopf bezeichnet wird, wird dann die aufgebrachte Impulskombination abgenommen und fernübertragen. Dies hat außer einer Vereinfachung der Vorrichtung auch noch den Vorteil, daß die empfangenen Impulskombinationen zum Empfangsort verzerrungsfrei übertragen werden können. Denn es ist mnglich, magnetisch die Impulse exakt und sauber aufzubringen, beispielsweise unter Benutzung einer mit aller Sorgfalt hergestellten Mutteraufzeich= nung. Es wird also für jedes zu übertragende Zeichen, beispielsweise für alle Buchstaben des Alphabets und für die Ziffern o bis 9, die entsprechende Imhulskombination beispielsweise auf einem breiten Band in nebeneinanderliegenden Tonspuren aufgezeichnet. Zweckmäßiger noch ist es, die Aufzeichnung unmittelbar auf der Oberfläche einer Trommel vorzunehmen. Es braucht das Abnahmegerät nur einmal vorhanden zu sein; ,die Auswahl der zu Übertragenden Impulskombination erfolgt dann dadurch, daß die Tonspuren oder das Abnahmegerät relativ zueinander verschoben werden, bis die richtige Tonspur sich im Wirkungsbereich des Abnahmegerätes befindet. Es kann aber auch für jede Tonspur ein eigenes Abnahmegerät vorgesehen sein. Die Auswahl kann dann am einfachsten dadurch geschehen, daß jeweils nur ein bestimmtes Abnahmegerät eingeschaltet wird.
  • Der Träger für die Tonspuren, der also die einzelnen Tonspuren nebeneinanderaufgezeichnet trägt, kann verschiebbar angeordnet sein, wobei das Maß der Verschiebung davon abhängt, welche Taste der Fernschreibmaschine gedrückt wird. Es soll die dieser Taste entsprechende Tonspur an das Abnahmegerät, vorzugsweise vor den Hörkopf gebracht werden. Es kann aber statt dessen auch der Hörkopf verschiebbar angeordnet sein und beispielsweise periodisch an der Trommel oder an dem bandförmigen Aufzeichnungsträger vorbeibewegt werden bis zu einem Anschlag, der durch das Niederdrücken einer Schreibmaschinentaste ausgewählt und mechanisch oder elektromagnetisch in den Verschiebungsweg gebracht wird. Während der Unterbrechung der Verschiebung erfolgt dann der Transport des Aufzeichnungsträgers, d. h. die Übertragung der Aufzeichnung zur Empfangsstation. Es ist vorteilhaft, daß die Einrichtung, welche die Verschiebung des Tonspurträgers oder des Abnahmegerätes an der gewünschten Stelle ihres Weges einhalten soll, an einem Glied angreift, dessen Bewegungen größer sind als die des Abnahmegerätes oder des Aufzeichnungsträgers. Dadurch wird die Genauigkeit des;gewählten Verschiebungsmaßes größer. Die Impulskombination kann, wie schon gesagt wurde, als Wechselstromimpulskombination aufgezeichnet sein, wobei, um die sonst bei jedem Fernschreibsender notwendigen Sendefilter einzusparen, das Aufsprechen auf den Tonträger über Sendefilter erfolgen und ein bekanntes Tastverfahren, z. B. das Ruhestrom-, das Arbeitsstrom- oder das Phasensprungverfahren, angewendet werden kann. Ferner kann man die Vorteile der W-T-Telegraphie darin auch für das Fernschreibverfahren ausnutzen, ohne daß es zu dem Zweck notwendig ist, daß der Geber über eine oder mehrere Wechselstromquellen verschiedener Frequenzhöhe und Sendefilter verfügt. Der Empfangsort ist mit einem oder mehreren Filtern für die ankommenden Frequenzen versehen. Man kann dies beispielsweise auch ausnutzen, um zur Sicherheit jede Impulskombination zweimal zu übertragen, und zwar zweimal gleichzeitig oder nacheinander mit verschiedener Frequenz. Der Empfang, d. h. das Schreiben eines Buchstabens oder einer Zahl am Empfangsort kann davon abhängig gemacht werden, daß beide Impulskombinationen in gleicher oder inverser Gestalt empfangen werden. Die Sicherheit der Übertragung wird dadurch erhöht, ohne daß ein Mehraufwand an Zeit dafür notwendig ist.
  • Weitere Einzelheiten und Durchführungsmöglichkeiten der Erfindung werden durch Figuren erläutert, die aber nur schematisch gehalten sind und nur als Beispiele dienen ,sollen, ohne,daß die Erfindung auf die in den Figuren gezeichneten Ausführungsarten des Erfindungsgedankens beschränkt sein soll.
  • Fig. i zeigt schematisch einen trommelförmigen Magnettonträger stark vergrößert, die Verteilung der Tonspuren und Anwendung eines verschiebbaren Abnahmekopfes K. Fig. 2 erläutert den Antrieb der die Tonspuren tragenden Trommeln sowie die Vorrichtung für den Übergang auf eine andere Tonspur. Fig. 3 erläutert einen Teil der Vorrichtung, die zum Übergang auf eine andere Tonspur dient, und Fig. q gibt eine elektromagnetische Steuerung derAuswahl einer bestimmtenTonspur wieder.
  • Fig. 5 zeigt eine andere Ausführungsform der Vorrichtung; durch welche der Hörkopf vor die Tonspur gebracht wird, welche die einer gedrückten Taste der Fernschreibmaschine zugeordnete Impulskombination enthält. Dabei ist eine Anordnung mit nur einem Hörkopf vorgesehen, welcher an der Trommel entlang bewegt wird, auf der nebeneinander die verschiedenen Tonspuren (Impulskombinationen) aufgezeichnet sind.
  • Ebenfalls in Fig. 6 ist nur ein Hörkopf vorgesehen, welcher an der Trommel entlang bewegt wird. Die Verschiebungseinrichtung ist anders gestaltet als in Fig. 5.
  • In Fig. i ist i eine Trommel, auf deren Umfang acht Tonspuren angedeutet sind. Im allgemeinen braucht man mehr als acht Tonspuren, aber um die Darstellung nicht zu überladen, sei angenommen, daß mit der Einrichtung dreistellige Zahlen aus den Ziffern i bis 8 übertragen werden sollen. Dementsprechend sind also acht Tonspuren (i), (2), ...(8) vorhanden. Es ist nun möglich, mit nur einem Abnahmekopf K, der wahlweise vor eine der Tonspuren gebracht wird, die einzelnen Aufzeichnungen abzunehmen und nach Verstärkung an den Empfangsort zu übertragen. Die Trommel ist so gesteuert, daß sie jeweils nur einen Umlauf oder beispielsweise einen Viertelumlauf ausführt und dann erst, nachdem der Abnahmekopf Gelegenheit zur Neueinstellung hatte, zum nächsten Umlaufschritt ansetzt.
  • An Stelle der Verwendung nur eines Hörkopfes kann man beispielsweise für jede Tonspur einen besonderen Hörkopf anwenden. Diese Hörköpfe stehen jeder vor einer Tonspur. Zwischen den acht Hörköpfen liegen sieben untereinander gleiche Zwischenräume. Wenn die Hörköpfe auf einer Längsschiene räumlich in dem geforderten geringen Abstand nicht unterzubringen sind, kann man sie auch staffeln. Beispielsweise kann auch durch eine axiale Verschiebung der Trommel der Übergang von einer Tonspur auf die nächste Tonspur erfolgen. Die Hörköpfe brauchen dann nicht seitlich verschoben zu werden. Gemäß hig. 2 wird die Trommel i z. B. durch ein Malteserkreuzgetrieüe 2 unter Verwendung einer magnetischen Kupplung 3 jeweils für eine Umdrehung oder einen ganzzahligen Bruchteil davon angetrieben. Zur Schließung der magnetischen Kupplung 3 dient eine Magnetwicklung i, welche nur nach (lern Drücken einer Taste der Fernschreibmaschine jeweils für eine Viertelumdrehung des Malteserrades eingeschaltet ist. Die Trommel i wird durch eine Feder 4 von einem ringförmigen Widerlager fortgedrückt. Die Feder 4 wirkt auf eine Ringscheibe 6, und zwischen diese und die Trommel i ist ein Kugellager 7 eingesetzt. Die Ringscheibe 6 kann noch zusätzlich gegen Drehung gesichert sein, jedoch soll sie in der Achsrichtung der Trommel möglichst leicht beweglich sein.
  • Wenn die magnetische Kupplung 3 durch die Spule i eingeschaltet wird, wird dadurch die Trominel t gegen die Kraft der Feder 4 in Richtung auf (las «"iderlager 5 gezogen. Dieses Widerlager ist bei der Anordnung in Fig. i auf der rechten Seite zu denken.
  • Zwischen (las Widerlager 5 und die Ringscheibe 6 können sich nun Platinen 8, 9, 1o, i i, 12 usw. schieben, wodurch daß Maß der Seitenverschiebung der Trommel i bestimmt wird. Diese Platinen, von denen in Fig. 2 nur die Platinen 8 und 12 zu sehen sind, haben unterschiedliche Dicke. Sie werden je durch einen Elektromagneten vorgestoßen, und zwar die Platine 8 durch einen Elektromagneten a, welcher erregt wird, wenn die Tonspur (9) benutzt wird; die Platine 12 wird zwischen Widerlager 5 und Ring 6 gebracht, weim die Tonspur (5) zur Wirkung kommen soll. Die Platine 12 ist schwächer als die Platine B. Es ergibt sich bei Erregung des zugehörigen Magneten e eine Verschiebung der Magnettrommel i, bis die Tonspur (5) vor dem Hörkopf steht.
  • Die Anordnung der Platinen 8 bis 12 usw. geht aus Fig. 3 hervor. Dort sind in Anpassung an die Verwendung von acht Hörköpfen gemäß Fig. i acht Platinen 9, 10, 11, 12 usw. mit je einer Magnetspule a bis 11 vorgesehen. Die Platinen stehen im Kranz um das Widerlager5. Wenn eine der Magnetspulen erregt wird, schiebt sie ihre Platine über den Rand des Widerlagers 5. Da die Platinen von Stufe zu Stufe dünner werden (der Magnet a steuert die stärkste und der =Magnet li die dünnste Platine), hängt es nun also davon ab, welche Spule erregt wird und wie weit dadurch bei der Einschaltung der magnetischen Kupplung 3 die Magnettontrominel i seitlich verstellt wird. Um seitliche Beanspruchungen der Trommellagerung zu vermeiden, kann die Anordnung auch so getroffen werden, wie sie beispielsweise bei einer gestrichelt eingezeichneten Platine 13 angedeutet ist, die sich gleichzeitig an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen in den Ringspalt einschiebt. Die Platine 13 ist zu dem Zweck mit einer Platine 14 verbunden, welche die gleiche Stärke wie die Platine 13 hat. Man kann auch eine Verdopplung der Magnetspulen vorsehen und von zwei gegenüberliegenden Seiten aus je eine Platine in den Ringspalt vorschieben. Die Steuerung der Platinen, d. h. die Erregung ihrer 1NIagneten a bis h ist für die Auswahl der zu übertragenden Impulskombination maßgebend. Die Auswahl der Magneten wird durch Tasten der Fernschreibmaschine vorgenommen.
  • In Fig. .4 -wird nicht die Trommel 15, sondern ein Abnahmekopf 16 verschoben. Zur Übertragung der gewählten Tonspur ruht die Verschiebung für die Dauer der Abnahme der Tonspur. Die Tonspuren können schmal sein, so daß also sämtliche Tonspuren auf einer Trommel geringer Länge nebeneinander derart untergebracht werden können, daß im Hinblick auf die Breite des Hörkopfes ein genügender .Abstand zwischen den einzelnen Tonspuren besteht. Bei der Anordnung in Fig. 4 kann nun die Trommel 15 ähnlich wie in Fig. 2 durch ein Maltesergetriebe und eine magnetische Kupplung absatzweise gedreht werden. Während der Neueinstellung des Hörkopfes vor einer anderen Tonspur steht die Trommel still. Erst wenn der Hörkopf eingestellt ist, führt die Trommel einen Umdrehungsschritt aus, wobei sich die Trommel einmal ganz um ihre Achse dreht oder um einen ganzzahligen Bruchteil einer Umdrehung. Bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 4 ist der Abnahmekopf 16 ständig in 'hin und her gehender Bewegung und wird nur angehalten vor der zu übertragenden Tonspur für die Dauer der Übertragung. Die Auswahl der zur Wirkung kommenden Tonspur wird dadurch erreicht, daß der Abnahmekopf 16 vor der durch die gedrückte Schreibmaschinentaste ausgewählten Tonspur abgefangen und vorübergehend festgehalten wird.
  • Zu dem Zweck ist der Abnahmekopf 16 auf einer an der Unterseite gezahnten Stange 17 angebracht. In die Zahnung i8 auf derUnterseite dieser Stange 17 greift ein Ritzel i9 ein. Dieses ist in starrer Verbindung mit einer größeren Radscheibe oder Radsegment 20. Das Radsegment wird durch irgendeine nicht dargestellte Antriebsvorrichtung hin und 'her gedreht, und zwar umeinen gleichbleibenden Winkelbetrag. An dem Rad 2o, das als Ganzes oder an seinem Umfang aus magnetisierbarem Stoff besteht, ist eine Nase 21 aus ebenfalls magnetisierbarem Stoff angebracht. Im Kreisbogen angeordnete Magnetkerne 22, 23, 24 usw. werden je durch eine Magnetspule 25, 26 und 27 erregt. Diese Magnetkerne wenden der Scheibe 2o einen geschlitzten Kopf zu, in den die Nase 21 hineinpaßt. Die :\-lagnetkerne sind von Federblechen 28, 29 und 30 in solchem Abstand von der Scheibe 2o gehalten, daß die Nase 21 ohne Berührung mit den Spitzen der Magnetkerne hin und her pendeln kann. Wenn aber eine der Magnetspulen 25, 26 oder 27 usw. erregt ist, dann wird in dem Augenblick, in dem sich die Nase 21 vor dem Kopf des erregten Magneten befindet, der Magnetkern von der Scheibe 2o angezogen, so daß die Nase 21 sich in den gespaltenen Kopf des betreffenden Magnetkernes legt, wie dies beim Magnetkern 22 gezeichnet ist. Die Magnetkerne sind durch Leisten 31, 32, 33, 34 und 35 geführt, so daß sie in der Lage sind, die Scheibe 20 mittels der Nase 21 anzuhalten. Die Drehung der Scheibe 20 wird also, je nachdem welcher der Magnetkerne die Nase 21 fängt, in einer anderen Winkelstellung angehalten. Das bedeutet, daß von dem Ritzel i9 der Hörkopf 16 an einer bestimmten Stelle an der Längswand der Trommel 15, d. h. also vor einer bestimmten Tonspur angehalten wird. Die Magnetspulen 25, 26, 27 usw. entsprechen nun den '-Magneten a bis h in Fig. 3, d. h. je nachdem welche Taste der Fernschreibmaschine gedrückt worden ist, ist eine von diesen Magnetspulen erregt, und der zugehörige Magnetkern fängt die Scheibe 2a in einer bestimmten Stellung ab. Es ist noch ein zweites Ritzel 36 als zweite Auflage für die hin und her verschiebbare Schiene 17 vorhanden. Dieses Ritzel braucht aber nicht mit dem Ritzel i9 gekuppelt sein. Man kann auch eine glatte Lauffläche zur Auflage für das zweite dann ungezahnte Rad vorsehen. Auf der Oberseite der Schiene 17 ist ein Widerlager 37, beispielsweise eine Gleitschiene, vorgesehen, so daß sich die Schiene 17 genau parallel zum Mantel der Trommel 15 bewegt und infolgedessen der Abstand des Abnahmekopfes 16 von der Trommel 15 stets der gleiche ist. Man kann nun die Antriebsvorrichtung für die Scheibe 20 mit einer Rutschkupplung versehen für die Dauer des Anhaltens derScheibe 2o. Es ist aber zweckmäßiger und verringert den Verschleiß, wenn eine Kontakteinrichtung vorgesehen wird, die den Antrieb für die Scheibe 20 so lange aufhebt, wie einer der Magnetkerne 22, 23, 24 usw. in der beim Magnetkern 22 gezeichneten Fangstellung steht. Zu diesem Zweck sind beispielsweise eine in der Figur nur teilweise gezeichnete Kontaktschiene 38 vorgesehen und Kontakte 39, 40 usw. für jeden Magneten. Ein in die Fangstellung springender Magnetkern schließt dann einen dieser Kontakte. Alle diese Kontakte liegen parallel in einem Stromkreis einer Spule 42, welche bei ihrer Erregung die Kupplung der Scheibe 20 mit ihrem Antrieb unterbricht. Weiterhin kann im selben oder einem parallelen Stromkreis eine Spule 41 liegen, die den Antrieb der Trommel 15 mit dieser Trommel für die Abnahme einer Tonspur kuppelt. Es wird also für die Dauer der Abnahme einer Tonspur der Antrieb der Scheibe 2o ausgesetzt. Man kann die Anordnung aber auch so gestalten, daß dieser Stromkreis zur Erregung der Spulen 41 und 42, statt unmittelbar auf die Antriebsvorrichtungen einzuwirken, je einen Hilfsstromkreis schließt. Der Stromkreis der Spulen 41 und 42 kann auch über die Blattfedern 28, 29 und 30, verlaufen, indem diese Blattfedern nicht Kontaktpaare zusammendrücken, sondern selber einen Gegenkontakt erreichen und schließen. Anstatt einer hin und her gehenden Drehung der Scheibe 2o kann diese auch ständig in gleichem Sinne umlaufen, wenn z. B. vorübergehend die Kupplung des-Ritzels i9 mit der Schiene 17 aufgehoben und die Schiene etwa durch eine Federkraft in die Anfangsstellung zurückgeführt wird, so daß der Hörkopf 16 seinen Arbeitsweg immer an der einen Seite der Trommel beginnt. Auch ist es möglich, bei Verwendung nur eines Hörkopfes oder etwa zweier Hörköpfe die Trommel 15 zu verschieben, etwa wie dies durch. Fig. 2 erläutert ist. Eine Verschiebung des Abnahmekopfes erscheint günstiger, weil dann die Trommel nur eine Drehbewegung auszuführen braucht. Bei der Verwendung von zwei Abnahmeköpfen wird der maximale Verschiebungsweg des einzelnen Hörkopfes verkleinert, aber die Steuerung und Auswahl muß durch eine entsprechende Umschaltung zwischen dem Bereich des einen und dem des anderen Abnahmekopfes unterscheiden.
  • In Fig. 4 ist der Antriebsmechanismus für die Bewegung der Schiene 17 nicht gezeigt. Wenn das Ritzel i9 ständig angekuppelt bleibt und beim Wechsel der Drehrichtung des Ritzels 19 seine Drehgeschwindigkeit gleichbleibt, erfolgen Hin- und Rückgang der Schiene 17 mit gleicher Geschwindigkeit. Es ist zweifellos günstiger, wenn der Rücklauf der Schiene 17, welche den Hörkopf 16 trägt, rascher erfolgt als der Vorlauf von links nach rechts, weil beim Rücklauf keine Einstellung auf eine Tonspur vorgenommen wird.
  • Eine Einrichtung mit beschleunigtem Rücklauf des Hörkopfes zeigt die Fig. 5. Unter Fortlassung entbehrlicher Einzelheiten wird in dieser Figur eine hin und zurück bewegte Schiene 43 gezeigt, welche wie in Fig..4 einen Hörkopf 44 vor einer Trommel 45 entlang bewegt. Die Schiene 43 kann durch eine Rückholfeder 46 bis gegen einen Anschlag 47 gezogen werden. An der Schiene ist ein Bolzen oder eine Rolle 48 angebracht. Ein Sternrad 49 dreht sich im Uhrzeigersinn und nimmt, wie aus der Zeichnung hervorgeht, die Schiene 43 mittels des Dornes 48 für ein gewisses Wegstück mit, bis der Dorn 48 über der äußersten Kante eines Zackens des Sternrades 49 abgleitet. Beim Weiterlauf faßt der nächste Zacken des Sternrades den Bolzen 48 und bewegt dadurch die Schiene 43 von neuem nach rechts. Da das Sternrad im Ausführungsbeispiel vierzackig ist, nimmt es bei einer vollen Umdrehung die Schiene 43 viermal mit. Dem entspricht die Anordnung eines kreuzförmigen Rahmens 5o mit insgesamt vier auf den vollen Kreisumlauf gleichmäßig vorspringenden Nasen 51, die wie bei der Anordnung in Fig. 4 vor den Kernen 52 vom Elektromagneten vorbeibewegt werden. Diese Elektromagneten halten das mit dem Sternrad 49 gekuppelte Kreuz 5o an ihrem Platz fest. In Abhängigkeit davon, welche Fernschreibmaschinentaste gedrückt wurde, wird jeweils die Erregerwicklung nur eines dieser Magneten eingeschaltet, die auf einem Viertelkreisbogen verteilt angeordnet sind. Im übrigen arbeitet diese Einrichtung wie die in Fig. 4 gezeigte.
  • In den besprochenen Ausführungsbeispielen erfolgt die Auswahl der zu übertragenden Tonspur elektromagnetisch, beispielsweise über Kontakte, die durch das Drücken der Schreibmaschinentasten geschlossen werden. Es ist nun keine Verschiebung des Aufzeichnungsträgers oder des Abnahmegerätes notwendig, wenn man für jede Tonspur ein eigenes Abnahmegerät vorsieht, jeweils einen der Hörköpfe einschaltet, während alle anderen gleichzeitig abgeschaltet sind.
  • Bei einer Anordnung mit nur einem Abnahmegerät kann das Maß der notwendigen Verschiebung auch durch rein mechanische Mittel eingestellt werden, indem beispielsweise von jeder Taste der Fernschreibmaschine eine Platine in den Verschiebungsweg gebracht werden kann, um die Verschiebung an der richtigen Stelle aufzuhalten. Den Transport des Aufzeichnungsträgers nach erfolgter Auswahl kann man beispielsweise elektromagnetisch bewirken. Ein durch das Drücken einer Taste der Fernschreibmaschine geschlossener Stromkreis wird durch eine Haltevorrichtung so lange aufrechterhalten, wie die Übertragung der Impulskombination erfordert. Beispielsweise können die Kontakte magnetisch gehalten werden, bis sie nach der Übertragung einer Impulskombination mechanisch geöffnet werden. Dieses Öffnen des zu einer bestimmten Fernschreibmaschinentaste gehörenden Kontaktes ist zu dem Zweck beispielsweise mit der Antriebsvorrichtung für den Aufzeichnungsträger gekuppelt, so daß er zur Wirkung kommt, wenn der Transport des Aufzeichnungsträgers vollendet ist.

Claims (21)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fernschreibsender zur Aussendung unterschiedlicher, den Schriftzeichen entsprechender Impulskombinationen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der Sendeimpulse entsprechend magnetisierte Aufzeichnungsträger und durch die Magnetisierungen dieser Träger beeinflußbare :\litasteinrichtungen' vorgesehen sind, denen die aufgezeichneten Impulse in wählbaren, jeweils den zu sendenden Schriftzeichen entsprechenden Kombinationen entnommen werden.
  2. 2. Fernschreibsender nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Aufzeichnungsträger ein vorzugsweise endloses Band finit nebeneinanderliegenden Tonspuren dient.
  3. 3. Fernschreibsender nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Aufzeichnungsträger eine Trommel (1, 15, 45) mit nebeneinanderliegenden Tonspuren dient.
  4. 4. Fernschreibsender nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als magnetische Aufzeichnungsträger Drähte dienen, die auf einem gemeinsamen Band oder auf einer Trommel (i, 15, 45) nebeneinander gehalten sind.
  5. 5. Fernschreibsender nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Tonspur ein besonderes Gerät zur Abnahme der aufgezeichneten Impulskombination vorgesehen und durch Drücken einer Taste der Fernschreibmaschine das Abnahmegerät der entsprechenden Tonspur zur Wirkung gebracht wird.
  6. 6. Fernschreibsender nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die durch das ()rücken einer Taste der Fernschreibmaschine gewählte Tonspur (1, 15, 45) und ein Abnahmegerät, z. B. ein Hörkopf (K, 16, 44), zueinander in Arbeitslage gebracht werden.
  7. 7. Fernschreibsender nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Drücken einer Taste der Fernschreibmaschine die Größe einer relativen X'erschiebung zwischen Tonspurtr:iger (1, 15, 45) und Abnahmegerät (K, 16, 44) gewählt wird. B.
  8. Fernschreibsender nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Tonspurträger (1) oder das :1bnahmegerät (K) gegen eine Rückholkraft (4) seitlich verschoben wird bis zum Anschlag an eine durch das Drücken einer Taste der Fernschreibmaschine gewählte Anhaltevorrichtung (8, 9, io usw.).
  9. 9. Fernschreibsender nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Maß der seitlichen Verschiebung durch elektromagnetisch in den \"erschiebungsweg gebrachte Anschläge (8, 9, io usw.) bestimmt wird. io.
  10. Fernschreibsender nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Tonspurträger (i) oder das Abnahmegerät (K) bei seiner seitlichen Verschiebung sich mit seinem Antrieb (2) kuppelt (Kupplung 3). i i.
  11. Fernschreibsender nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die bei der Auswahl der Tonspur erfolgende seitliche Verschiebung des Tonspurträgers (i) bzw. des Abnahmegerätes (K) während der Abnahme einer Tonspur ruht.
  12. 12. Fernschreibsender nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die seitliche Verschiebung zwischen Tonspurträger (15, 45) und Abnahmegerät (16, 44) ständig fortgesetzt und durch die Auswahl an der gewählten Stelle (z. B. 22 bzw. 52) unterbrochen wird.
  13. 13. Fernschreibsender nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Anhalten der seitlichen Verschiebung an der gewählten Stelle zeitlich mit der Unterbrechung der Antriebskraft für die Verschiebung und mit der Einschaltung des Antriebes für den Transport des Tonspurträgers verbunden ist (Schalter 39, 40)-i4.
  14. Fernschreibsender nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abiiahmegerät (K, 16, 44) jeweils für eine Gruppe von Tonspuren oder für alle Tonspuren benutzt ist.
  15. 15. Fernschreibsender nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Impulskombination auf der Länge des Tonspurträgers (1, 15, 45) mehrmals hintereinander aufgezeichnet ist.
  16. 16. Fernschreibsender nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschiebungsmaß mittels eines in vergrößertem Maßstabe sich bewegenden Gliedes (5o) gesteuert wird.
  17. 17. Fernschreibsender nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das zu verschiebende Glied (43) sich nach einer vorbestimmten Verschiebungsstrecke von dem Verschiebungsantrieb (49) löst und dann durch eine Rückholkraft (46) in die Anfangsstellung zurückgebracht wird.
  18. 18. Fernschreibsender nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulskombinationen auf dem verwendeten Aufzeichnungsträger (i, i5, 45) als Wechselstromimpulse aufgezeichnet sind. i9.
  19. Fernschreibsender nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulskombination auf dem Aufzeichnungsträger (i, 15, 45) hintereinander wiederholt je mit einer anderen Frequenz aufgezeichnet ist.
  20. 20. Fernschreibsender nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß durch jede Taste der Fernschreibmaschine ein zugehöriges Abnahmegerät eingeschaltet wird.
  21. 21. Fernschreibsender nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß jede Taste der Fernschreibmaschine mit einem verstellbaren Anschlag verbunden ist und diesen in den Verschiebungsweg des ,Tonspurträgers oder des Abnahmegerätes bringt, wenn die Taste gedrückt wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 590995, 731 479; schweizerische Patentschrift Nr. 23.5672.
DEP55575A 1949-09-22 1949-09-22 Fernschreibsender Expired DE855873C (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP55575A DE855873C (de) 1949-09-22 1949-09-22 Fernschreibsender
DES416A DE910665C (de) 1949-09-22 1949-10-30 Fernschreibsender mit auf einem Aufzeichnungstraeger aufgezeichneten Impulskombinationen
DES417A DE910666C (de) 1949-09-22 1949-10-30 Impulsgeber fuer Fernschreibsender

Applications Claiming Priority (1)

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DEP55575A DE855873C (de) 1949-09-22 1949-09-22 Fernschreibsender

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DE855873C true DE855873C (de) 1952-11-17

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ID=7387861

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DEP55575A Expired DE855873C (de) 1949-09-22 1949-09-22 Fernschreibsender

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DE (1) DE855873C (de)

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