DE854804C - Heizvorrichtung fuer die Laufflaechen-Haertung von Schienen od. dgl. - Google Patents
Heizvorrichtung fuer die Laufflaechen-Haertung von Schienen od. dgl.Info
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
- C21D9/00—Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
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Description
- Heizvorrichtung für -die Laufflächen-Härtung von Schienen od. dgl. Bei der Laufflächen-Härtung von Schienen für Weichen, beispielsweise von Flügelschienen, Herzstückspitzen, Backenschienen usw., wird in einem gewissen Bereich der Höchstbeanspruchung dieser Schienen eine Stoffvergütung in der Art gefordert, daß bei der Schiene innerhalb der Härtezone die Festigkeit von ihrem Normalwert von 8o kg/mm2 auf eine gewisse Länge auf etwa izo kg/mm2 gleiChmäßig ansteigt, um dann, gleichmäßig fallend, auf einer gewissen Länge die Normalfestigkeit von 8o kg/mm2 wieder zu erreichen.
- Die bisher bekannten Verfahren gehen davon aus, die Schiene auf der Länge der Härtezone im ganzen Querschnitt durch Einsatz im Ofen zu erhitzen oder eine entsprechende Laufflächenanwärmung mittels Brenner oder anderer Geräte vorzunehmen, um darauf die Schiene, an einem Punkte beginnend, nach beiden Seiten abzuschrecken. Die hierbei erzielten Ergebnisse sind bisher jedoch nicht ganz befriedigend, da die Härtung nach diesem Verfahren oft unregelmäßig ausfällt, so daß die geforderte, gleichmäßig innerhalb der Härtezone ansteigende und wieder abfallende Härtung nicht zuverlässig erreicht wird.
- Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, durch eine besondere Vorrichtung die Lauffläche so anzuwärmen, daß, an einer Stelle beginnend, eine gleichmäßig ansteigende Erwärmung erzeugt wird, die in einem vorbestimmten Punkte ihren Höchstwert erreicht und dann wieder gleichmäßig abfällt. Beim Abschrecken der so erwärmten Schiene wird innerhalb der Härtezone eine der Erwärmung entsprechende, gleichmäßig steigende und dann fallende Härtung erzielt.
- Die Zeichnung zeigt in Fig. i eine Schiene i mit der Härtezone a bis c, deren Höchstwert bei b liegt, während mit L1 und L2 die Zonen gleichmäßig steigender bzw. fallender Härte bezeichnet sind.
- Fig. 2 bis 9 zeigen als Ausführungsbeispiele Brenner für die Heizvorrichtung, und zwar in Fig. 2 bis 4 in Seitenansicht und in Ansicht von unten.
- Fig. io und ii zeigen Brennerquerschnitte mit Abschirmvorrichtung, während Fig. 12 einen Brennerquerschnitt erkennen läßt, der der Schienenkopfform angepaßt ist.
- Gemäß Fig. 2 sind zwei Brenner z, deren Brennstoffzuführungen 3 an den Brennerenden liegen, durch ein Gelenk 4 mittels der Verstellvorrichtung 5 in einer dem gewünschten Härteabfall entsprechenden Stellung einstellbar.
- Nach Fig. 3 besteht der Brenner aus einem Stück, das winkelförmig, nach Fig.4 bogenförmig hergestellt ist.
- Gemäß Fig. 5 sind die Flammenbohrungen 6 verschieden groß, um die ansteigende und die abfallende Erwärmung zu erzielen. Die Bohrungen können nach Fig.6 auch in ungleichmäßigen Abständen angeordnet sein.
- Bei Fig. 7 sind die Flammenbohrungen 7 zwar gleich groß, aber in ungleichen Abständen angeordnet.
- In Fig. 8 ist ein Brenner dargestellt, dessen Brennfläche in Kammern8 unterteilt ist. Die Verbindung der einzelnen Kammern kann über einzelne Ventile od. dgl. erfolgen, so daß in den nach den Brennerenden zu liegenden Kammern ein geringerer Gasdruck herstellbar ist als in den dazwischenliegenden Kammern.
- Fig.9 zeigt einen Brenner, der mit verschiebbaren Manschetten 9 versehen ist, die eine beliebige Begrenzung der anzuwäurmenden Flächeermöglichen.
- Nach Fig. io und i i sind Abschirmvorrichtungen 1o vorgesehen, .die aus Flacheisenstücken, aus Gußeisen, aus feuerfestem Stoff od. dgl. hergestellt sein können und die der Vermeidung von Wärmeverlusten dienen. Mit ihnen ist eine Erwärmung der Werkstücke sowohl von unten (Fig. io) als auch von oben her (Fig. i r) möglich. Gemäß Fig. 12 ist der Brennerquerschnitt der Kopfform einer Schiene angepaßt.
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Heizvorrichtung für die Laufflächen-Härtung von Schienen od. dgl., gekennzeichnet durch eine solche Anordnung der Flammen, daß der Grad der Härtung der zu härtenden Strecke von einem Scheitelpunkt nach den Enden dieser Strecke abnimmt.
- 2. Heizvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Brenner (2), deren Brennstoffzuführungen (3) an den Enden oder an einer beliebigen Stelle liegen, durch ein Gelenk (4) mittels verstellbarer Einrichtung (5) in einer dem gewünschten Härteabfall entsprechenden Stellung einstellbar sind.
- 3. Heizvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Brenner aus einem Stück besteht und winkelförmig oder bogenförmig hergestellt ist.
- 4. Heizvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Brenner verschieden große Flammenbohrungen (6) in ,gleichen oder ungleichen Abständen angeordnet sind.
- 5. Heizvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d.aß die Flammenbohrungen (7) gleich groß sind, aber in ungleichen Abständen angeordnet sind.
- 6. Heizvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß .die Brennerfläche in Kammern (8) unterteilt ist, deren Verbindung über einstellbare Ventile od. dgl. erfolgt.
- Heizvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Brenner verschiebbare Manschetten (9) vorgesehen sind, die eine beliebige Begrenzung der anzuwärmenden Fläche ermöglichen. B.
- Heizvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Brenner im Querschnitt der Kopfform des Werkstückes angepaßt sind.
- 9. Heizvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 8, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung, daß eine Erwärmung der Werkstücke sowohl von oben als auch von unten möglich ist. io. Heizvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, .daß zur Vermeidung von Wärmeverlusten Abschirmvorrichtungen (io) geeigneter Ausbildung vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DED9355A DE854804C (de) | 1951-06-10 | 1951-06-10 | Heizvorrichtung fuer die Laufflaechen-Haertung von Schienen od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DED9355A DE854804C (de) | 1951-06-10 | 1951-06-10 | Heizvorrichtung fuer die Laufflaechen-Haertung von Schienen od. dgl. |
Publications (1)
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|---|---|
| DE854804C true DE854804C (de) | 1952-11-06 |
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ID=7032849
Family Applications (1)
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| DED9355A Expired DE854804C (de) | 1951-06-10 | 1951-06-10 | Heizvorrichtung fuer die Laufflaechen-Haertung von Schienen od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE854804C (de) |
-
1951
- 1951-06-10 DE DED9355A patent/DE854804C/de not_active Expired
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