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DE854358C - Verfahren zur Herstellung von ungesaettigten AEthern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von ungesaettigten AEthern

Info

Publication number
DE854358C
DE854358C DEC817A DEC0000817A DE854358C DE 854358 C DE854358 C DE 854358C DE C817 A DEC817 A DE C817A DE C0000817 A DEC0000817 A DE C0000817A DE 854358 C DE854358 C DE 854358C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ether
production
unsaturated ethers
ethers
hydrogen halide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC817A
Other languages
English (en)
Inventor
Isidor Raitzyn
Marius Seon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pechiney SA
Original Assignee
Pechiney SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pechiney SA filed Critical Pechiney SA
Application granted granted Critical
Publication of DE854358C publication Critical patent/DE854358C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C41/00Preparation of ethers; Preparation of compounds having groups, groups or groups
    • C07C41/01Preparation of ethers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von ungesättigten Äthern , Es ist bekannt, daß man aus organischen Halogenverbindungen ein Molekül Halogenwasserstoffsäure abspalten kann, indem man sie bei einer entsprechenden Temperatur über halogenwasserstoffentziehende Katalysatoren leitet, unter denen Bariumchlorid zu erwähnen ist.
  • Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß ganz andere Ergebnisse erhalten werden, wenn anstatt Bariumchlorid Bariumsulfat als Katalysator für die Halogenwasserstoffabspaltung verwendet wird.
  • So ermöglicht es Bariumsulfat, wenn man von einfach- oder mehrfach chlorierten Äthern ausgeht, ungesättigte Äther zu erhalten, während Bariumchlorid auch eine Spaltung der Ätherbindung bewirkt.
  • Hierbei kann in Apparaturen von kleinen Ab- messungen ohne wesentlichen Verbrauch an chemischen Reagenzien gearbeitet werden.
  • Auf diese Weise können eine Anzahl von ungesättigten Äthern hergestellt werden, die wertvolle Produkte darstellen, welche z. B. als Ausgangsstoffe für die Herstellung neuartiger synthetischer Kautschuke sowie von Diolefinen verwendet werden können.
  • So zersetzt sich z. B. Chlorisoamylmethyläther unter der Einwirkung von Bariumchlorid in Isopren, Chlorwasserstoffsäure und Methylalkohol, während dasselbe Produkt bei Überleiten über Bariumsulfat -y-Isoamylenmethyläther [i-Methox -3-methylbuten ' y (4)1 und damit ein neues Erzeugnis von industriellem Interesse ergibt.
  • y-Isoam)#lenme,thyläther ist bisher nicht isoliert worden, auch in der Literatur findet sich keine Erwähnung über die Möglichkeit des Vorhandenseins oder eine etwaige Verwertung dieser Verbindung, Beispiel i Dieses Beispiel stellt den Unterschied der katalytischen Wirkung von Bariumsulfat und Bariumchlorid heraus.
  • Man stellt gemäß den bekannten Verfahren Chlorisoamylmethyläther durch Einwirkung -vqn Monochlordimethvlä,ther auf Isobutylen her. Daraufhin läßt man die Dämpfe des Chlorisoamylmethyläthers' in einem auf 31o' erhitzten Ofen über einen Katalysator streichen, der aus Bariumchlorid auf einer Unterlage, wie Kieselerde, besteht. Ein Deflegmator, der am Ofenausgang angebracht ist, läßt den nicht umgesetzten Chlorisoamylmethyläther zurückfließen, während die unter iioo' bei Atmosphärendruck siedenden Zersetzungsprodukte übergehen.
  • Es findet eine Zersetzung in Isopren, Chlorwasserstoffsäure und Methylalkohol nach folgender Reaktion statt: Ein Teil der Chlorwasserstoffsäure reagiert mit dem entstandenen Alkohol unter Bildung vo n Methylchlorid, Im Gegensatz dazu erhält man, wenn man erfindungsgemäß auf dieselbe Weise, wie oben beschrieben, arbeitet, aber Bariumehlorid durch Bariumsulfat auf einer Unterlage aus Kieselerde oder auch ohne eine solche, z. B. in Form von kleinen Zylindern, ersetzt, mit guter Ausbeute -y-Isoamylenmethyläther gemäß folgender Reaktionsgleichung: Der entstandene Äther wird kondensiert. Nach der Rektifikation erhält man diesen in Form einer in Wasser unlöslichen Flüssigkeit mit folgenden physikalischen Daten: Dichte bei 15' = o,8oo, Siedepunkt = 95', Jodzahl = 254, Brechungsindex n w = 1,403.
  • D Seine Eigenschaften gestatten es, ihn leicht von seinem bekannten Isomeren, dem y-Dimethylallylmethyläther, zu unterscheiden.
  • Beispiel 2 Der durch Einwirkung von Mionoclilordimeth#,1-äther auf Diisobutylen in Gegenwart von Zinkchlorid erhaltene chlorierte Äther wird der Halogenwasserstoffabspaltung mit Bariumsulfat unterzogen. Dieser Äther wird in folgender Weise hergestellt: In einem mit einem Rührwerk ausgestatteten Kolben trägt man eine i Mol entsprechende Menge Diisobutylen ein und fügt tropfenweise Monochlor-'dimethyläther unter Außenkühlung zu, um die Temperatur auf 3o bis 35' zu halten. Die Menge des b enutzten Zinkchlorids kann zwischen 5 und io0/, schwanken. Nach einstündiger Rührzeit stellt man fest, daß der Monochlordimethyläther sich mit dem Diisobutylen verbunden hat.
  • Das erhaltene Produkt wird mit Wasser gewaschen, um den Katalysator herauszulösen und den überschüssigent Monochlordimethyläther zu zersetzen. C8 H',' -j C, H, 0 ci # C, H', 0 ci Man erhält einen Chloräther, der bei Durchleitung durch einen auf 300' erhitzten Ofen, der gemäß der im zweiten Teil des Beispiels i beschriebenen Arbeitsweise Bariumsulfat enthält, quantitativ Chlorwasserstoffsäure verliert und sich zu einem ungesättigten Äther entsprechend der Formel CI1H2,0 umsetzt.
  • Dieses Erzeugnis besteht wahrscheinlich aus einer Mischung von zwei Isomeren mit den folgenden Zusammensetzungen: Die Erfindung ist keineswegs auf die obigen Beispiele beschränkt. Auch eine Arbeitsweise, wie z.B. unter atmosphärischem bzw. erhöhtem oder vermindertem Druck, fällt in den Rahmen der Erfindung. Ebenso kann man je nach der benutzten Reaktion die Temperaturen in weiten Grenzen verändern.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von ungesättigten Äthern, dadurch gekennzeichnet, daß durch katalytische Einwirkung von Bariumsulfat auf die entsprechenden halogenierten Äther in Dampfphase Halogenwasserstoff abgespalten wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruchi, dadurch gekennzeichnet, daß die Halogenwasserstoffabspaltung aus den halogenierten Äthern bei einer Temperatur, die nicht wesentlich unterhalb von 300' liegt, durchgeführt wird.
DEC817A 1948-06-15 1950-04-16 Verfahren zur Herstellung von ungesaettigten AEthern Expired DE854358C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR854358X 1948-06-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE854358C true DE854358C (de) 1952-11-04

Family

ID=9327713

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC817A Expired DE854358C (de) 1948-06-15 1950-04-16 Verfahren zur Herstellung von ungesaettigten AEthern

Country Status (1)

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DE (1) DE854358C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1005056B (de) * 1953-07-29 1957-03-28 Consortium Elektrochem Ind Verfahren zur Herstellung von Divinylaether

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1005056B (de) * 1953-07-29 1957-03-28 Consortium Elektrochem Ind Verfahren zur Herstellung von Divinylaether

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