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DE843438C - Wand- und Deckenzugschalter - Google Patents

Wand- und Deckenzugschalter

Info

Publication number
DE843438C
DE843438C DENDAT843438D DE843438DA DE843438C DE 843438 C DE843438 C DE 843438C DE NDAT843438 D DENDAT843438 D DE NDAT843438D DE 843438D A DE843438D A DE 843438DA DE 843438 C DE843438 C DE 843438C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
pull
shaft
lever
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT843438D
Other languages
English (en)
Inventor
Albrecht Jung
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Albrecht Jung GmbH and Co KG
Original Assignee
Albrecht Jung GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE843438C publication Critical patent/DE843438C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H17/00Switches having flexible operating part adapted only for pulling, e.g. cord, chain

Landscapes

  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

  • Wand- und Deckenzugschalter Bei Zugschaltern mit zur Sockelgrundfläche senkrechter Welle ist es bekannt, die Schalterwelle nach vorn aus der Abdeckkappe herauszuführen und auf ilir einen außerhalb der Abdeckung liegenden Hebel, sogenannten Zughebel, anzuordnen, an (lern das als Bedienungsorgan dienende 1)iegsaine Zugorgan befestigt ist. Schalter mit zum Sockel sei ikrec'hter Welle und vor der Abdeckung liegendem Zughebel sind nur zur Anbringung an der Wand geeignet, aber nicht als Eeckenzugschalter zu gebrauchen.
  • Für die wahlweise Anbringung an Wand und Decke verwendet man meist Zugschalter mit zur Sockelgrundfläche paralleler Achse oder Welle. Dabei geschieht der Antrieb durch eine innerhalb der Schalterkappe angeordnete Rolle, sogenannte Zugrolle. Das an dieser befestigte biegsame Zugorgan wird durch eine mittlere Öffnung in der Decke der Schalterkappe nach außen geführt. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß das biegsame Zugorgan wegen seiner ständigen Reibung am Rand der dafür vorgesehenen Durchlaßöffnung einer staken Abnutzung unterliegt und deshalb von Zeit zu Zeit erneuert werden muB. Es gibt allerdings auch schon einen Zugschalter mit zur Sockelgrundfläche paralleler Welle und einem Zughebel. Dabei ist der Zughebel innerhalb der Schalterkappe auf der die Schalträdchen tragenden Welle drehbar gelagert und mit dieser d'urdh eine Knarre gekuppelt, während er zugleich unter Wirkung einer Rückdrehfeder steht. Das zur Befestigung des biegsamen Zugorgans dienende Ende des Hebels tritt durch einen Schlitz in der Decke der Schalterkappe nach vorn heraus. Dieser Sehalter läßt sich ähnlich wie der bekannte Schaltei mit zur Sockelgrundfläche senkrechter Welle und auf deren vorderem Ende befestigtem Zughebel nur als Wandzugschalter, nicht aber als Deckenzugschalter benutzen. Außerdem besteht der Nachteil, daß durch den offenen Schlitz in der Schalterkappe Staub eindringen kann, was ein Verschmutzen des Schalters zur Folge hat.
  • Der Erfindung Liegt die Aufgabe zugrunde, die geschilderten Mängel zu beseitigen und einen wahlweise als Wand- und Deckenzugschalter benutzbaren Schalter zu schaffen, bei dem die Reibung des biegsamen Zugorgans in einer Öffnung der Schalterabdeckung vermieden ist. Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß unter Anwendung eines Schalters mit zur Sockelgrundfläche paralleler Welle dadurch gelöst, daß für den Antrieb des Sehalters ein außerhalb> der Schalterkappe und seitlich derselben liegender Zughebel angeordnet ist, der wahlweise in zwei um etwa 9o° gegeneinander versetzten Grundstellungen an einem Ende der Welle anbringbar ist. Wie leicht ersichtlich,. ermöglicht die neuartige Anordnung des Zughebels die Benutzung des Schalters sowohl als Wand- wie auch als Deckenzugschalter. Es ist nur nötig, den Zughebel in einer der jeweiligen Benutzungsart angepaßten Grundstellung, nämlich in jedem Fall so anzubringen, daß der Hebel in der Ruhelage schräg nach oben zeigt, also durch Zug an dem daran befestigten biegsamen Zugorgan leicht und um den vollen Schaltweg gedreht werden kann. Die Umstellung des Zughebels ist des'hall> ohne weiteres möglich, weil der Hebel auf einem Ende der Schalterwelle sitzt und infolgedessen unabhängig von den anderen, auf der Welle angebrachten Schalterteilen gelöst und wieder angebracht werden kann. Auf der anderen Seite wird, wie ebenfalls ersichtlich, erreicht, daß das Zugorgan vom Zug'hehel frei 'herabhängt, also nicht durch eine Öffnung in der Schalterkappe hindurchgeführt und um dreh Öffnungsrand herum in eine andere Richtung abgebogen werden muß. Damit ist der bei den bekannten Zugschaltern mit innerhalb der Schalterkappe angeordneter Zugrolle auftretende schnelle Verschleiß des Zugorgans vermieden und eine lange Lebensdauer desselben gewährleistet. Gegenüber dem bekannten Zugschalter mit zur Sockelgrundfläche paralleler Welle und einem durch einen Schlitz der Abdeckung nach außen geführten Zughebel besteht weiterhin der Vorteil, daß in der Schaltetkappe nur eine zur Welle konzentrische, kreisrunde Öffnung zum Durchtritt des Wellenendes oder der Nabe des Zughebels vorhanden zu sein braucht. Diese Öffnung kann durch die Welle und/oder die Zughebelnabe nahezu vollkommen verschlossen werden, so daß ein Verstaubem des Schalters verhindert ist. Eine besonders zweckmäßige tlusfü hrung besteht darin, daß die Nabe des Zughebels in die in der Schalterkappe vorgesehene Durchtrittsöffnung eingreift. Es ergibt sich dann nämlich weiterhin noch der Vorteil, daß die Hebelnabe ganz oder größtenteils innerhalb der Grundfläche des Schalters liegt, so daß der Zughebel dicht an die Kappenwandung herangerückt werden kann, was für das gute Aussehen des Sehalters empfehlenswert ist. Ferner braucht dann das zum Aufstecken der Hebelnabe dienende Wellenende nicht aus der Schalterkappe herauszuragen, sondern es kann innerhalb der letzteren liegen, so daß die Kappe ohne Behinderung durch die Schalterwelle und ohne seitliche Verschiebung auf den Schalter aufgestülpt und wieder entfernt werden kann.
  • Der Zugschalter nach der Erfindung weist zweckmäßig ein solches Schaltergetriebe auf, dessen Schaltweg kleiner als 9ö° ist, nämlich 6o° oder insbesondere nur 45° beträgt. Zu dem Zweck 'können kreissägeartige Schalträdchen verwendet werden, die sechs oder gar acht Zähne haben. Schaltergetriebe mit 'einem Schaltwinkel von weniger als 9o" und mit kreissägeartig verzahnten Schalträdchen, die acht Zähne aufweisen, sind zwar bei einem Teil der bekannten Zugschalter schon verwendet worden. Sie bieten aber bei einem Deckenzugschalter mit zur Grundfläche paralleler Welle und einem außerhalb der Schalterkappe angeordneten, wahlweise in zwei um 9o° versetzten Grundstellungen an der Schalterwelle anzubringenden Zughebel noch einen besonderen Vorteil. Dieser besteht darin, daß der Zughebel in jedem Fall, also auch dann, wenn der Schalter als Deckenzugsdhalter verwendet wird, so angeordnet werden kann, daß seine Grund- oder Ausgangsstellung und seine Endlage nach Ausführung eines Schaltvorganges symmetrisch oder im wesentlichen symmetrisch zur waagerechten Achsenebene der Sc'hälterwelle liegen, was für eine leichte Bedienung von Bedeutung ist. Bei einem Schaltwinkel von 90° wurde diese Anordnung nicht möglich sein, weil dann bei Verwendung des Schalters als Deckenzug-Schalter die Zimmerdecke dem Hebel im Weg sein würde, es sei denn, daß man eine unerwünschte VergrößerungderBauhöhe des Schalters in Kauf nimmt.
  • Um eine möglichst einfache Bauart des erfindungsgemäßen Zugschalters zu erzielen, kann der Zughebel mit einer an ihm festen Nabe auf einem vierkantigen Ende der Schalterwelle umsteckbar befestigt sein. Die unter Wirkung eurer Rüc'kdrehfeder stehende Welle ist dann in an sich bekannter Weise mit dem oder den Schalträdchen duroh eine Knarre gekuppelt. Vorzugsweise wird der Schalter dabei mit den bekannten, kreissägeartig verzahnten Schalträdchen ausgestattet, die ein augenblickliches Schließen und Unterbrechen des elektrischen Stroms durch Einfallen von am Rücken der Rädchenzähne schleifenden Sockelkontaktfedern in die Zahnlücken ermöglichen, so daß sich die Anwendung eines aus Schnellfeder und Gesperre bestehenden Sprungwerks erübrigt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Dabei zeigt Fig. i eine Draufsicht eines Wand- und Deckerzzugschalters bei abgenommener Schalterkappe, Fig. z einen senkrechten Schnitt nach der Linie A-A in Fig. i, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt nach der Linie B-B in Fig. i, Fig. -1 eine Seitenansicht des Schalters bei Verwendung als Wandzugschalter und Fig. 5 eine Seitenansicht bei Verwendung als Deckenzugschalter.
  • Die hig. 1 bis 3 sind in einem größeren Maßstab ausgeführt als die Fig. 4 und 5.
  • Der durch eine Kappe i aus Isolierstoff abgedeckte Schalter besitzt einen Isolierstoffsockel 2 von rechteckiger Grundrißfigur, der nahe seiner Quermittellinie mit zwei Befestigungslöchern 3 versehen ist. Der Sockel 2 enthält eine mittlere Höhlung 4 zum teilweisen Eingriff zweier Isolierstoffsc'halträ dchen 5, 6, die drehbar auf einer auf der Quermittellinie des Sockels angeordneten Welle 7 sitzen. Die Welle 7 ist in zwei ,Metallböckclien 8 gelagert, die links und rechts von der Höhlung 4 am Sockel angeschraubt sind und zugleic'Ii zur Befestigung der Abdeckkappe i dienen, indem ilirv winklig abgebogenen vorderen Enden Gewindelöcher für die Befestigungsschrauben 9 der Kappe enthalten.
  • Die beiden Schalträdchen 5, 6 sind auf der Schalterwelle 7 drehbar angeordnet und durch zwei in aclisetiparallelen Bohrungen der Rädchen sitzende Metallstifte io gekuppelt. Sie liegen dicht beieinander, sind jedoch durch eine zwischen ihnen an-. geordnete l:reisförinige Isolierstoffscheibe ii, deren Rand die Rädchen überragt, voneinander getrennt. Die Schalträdchen sind kreissägeartig verzahnt >xnd weisen je acht Zähne auf, woraus sich ein Schaltwiti'kel von 45° ergibt. Jeder zweite Zahn trägt an seiner Rüc'kenfläc`he einen Kontaktbelag 12, wobei die licläge eines jeden Rädchens in bekannter Weise durch eine seitliche, kreuzförmige Brücke verbunden sind. Die init Kontakten belegten Zähne des einen lZädclietis sind, wie bei Wechselschaltern üblicli, gegenüber denjenigen des anderen Rädchens versetzt. Das linke Schalträdchen 5 enthält in einer Höhlung seiner äußeren Seitenfläche eine undirehbar eingelagerte Knarrsclieibe 13, mit der eine gezahnte Mitnehmerscheilw 1.4 zusammetlwi#rkt. Die Scheibe i4 ist entgegen dein Druck einer Feder 15 auf der Welle 7 verschiebbar angeordnet, aller mit dieser auf Mitdrehung dadurch gekuppelt, daß sie mit zwei Zungen an einer auf der Welle urdrehbar sitzenden Scheibe 16 geführt ist. Die beiden Zahnscheibec1 13, 14 bilden eine Knarre zum schrittweisen l@ortschalten der beiden Rädchen 5, 6 durch Drehen der @\'elle 7. Die Führungsscheibe 16 weist zwei den Schalträdchen abgekehrte Ansätze 17, 18 auf, die im Zusammenwirken mit einem Ansatz i9 des benachbarten L agerböckchens 8 das Hinundherdrehen der Welle 7 auf den Schaltweg der IZäddlien 5,6, d.11. auf 45° begrenzen. Am Scheibenansatz 17 greift das eine Ende einer die Welle nach jedem Schaltvorgang zurückdrehenden Feder 2o an, deren anderes Ende am Ansatz i9 des Lager-8 allgestützt ist.
  • Das rechte Ende 2 1 der Schalterwelle 7 ist vierkantig gestaltet und dient zur umsteckliaren Befestigung eines Zughebels 22; 23. Dieser Hebel lleste'lit aus einer Nabe 22 aus Isolierpreßstoff und einem damit starr verbundenen metallenen Hebelarm 23. Die Nabe 22 enthält, ein auf das Wellenende 21 passendes Vierkantloch 24 und eine daran sich anschließende Bohrung 25; die eine Schraube 26 sowie eine den Kopf der Schraube an einer Schulter der Nabenl>dhrung abstützende Feder 27 aufnimmt. Der Zughebel 22, 23 wird ähnlich wie ein Schalterknebel mit seinem, Vierkantloch 24 auf das Wellenende 21 gesteckt und dann mit Hilfe der in eine Gewindebohrung der Welle 7 eingeschraubten Schraube 26 befestigt. Der Zughebel kommt, wie aus der Zeichnung ersichtlich, auf der Außenseite der Schalterkappe i zu liegen, befindet sich also außerhalb der letzteren. Seine Nabe 222 tritt durch ein in der Kappenwandung vorgesehenes Lod1128 hindurch, wobei sie .den Sockel 2 übergreift. Das Loch 28 ist kreisförmig gestaltet und konzentrisch zur Welle 7 angeordnet; es wird durch die Hebelnabe 22 im wesentlichen abgeschlossen. Das Wellenende 21 liegt ganz innerhalb der Kappe i, so daß diese bei entferntem Hebel 22, 23 ohne Behinderung durch die Welle abgenommen und wieder aufgestülpt werden kann. Wegen der vierkantigen Gestaltung des Wellenendes 21 und der Aufstecköffnung 24 der Hebelnabe kann der Zughebel 22, 23 in vier verschiedenen Drehstellungen an der Welle befestigt werden: Prakfsch kommen davon jedoch, nur zwei Stellungen in Frage, nämlich eine 'Stellung für die Verwendung des Schalters an der Wand und eine dagegen um 9o° versetzte Stellung für die Verwendung an der Decke. Der Zughebel wird nämlich in jedem Fall so angeordnet, daß er in seiner Grund-oder Ausgangsstellung mit Bezug auf die waagerechte Achsenebene der Welle (diese Ebene verläuft. einmal senkrecht zur Sockelgrundfläche und das andere 1Mal parallel dazu) schräg nach oben zeigt, und zwar genau oder annähernd im Winkel von 22"30'. Bei Ausführung eines Schaltvorgangs wird er um 45° nach unten gedreht, so daß er dann mit Bezug auf die waagerechte Achsenebene der Welle 7 um einen Winkel von ebenfalls im wesentlichen 22° 3o' nach unten zeigt (siehe die strichpunktierten Linien in Fig. 4 und 5). Seine beiden Endlagen sind also mit Bezug auf die genannte Achsenebene symmetrisch angeordnet, so daß das am Hebel befestigte, zur Bedienung des Schalters dienende Zugorgan 29 während des ganzen Schaltvorgangs an einem möglichst großen Hebelarm wirkt, und zwar bei beiden Anwendungsarten des Schalters.
  • 'Mit den beiden Schalträdchen 5, 6 wirken wie üblich am Sockel 2 angebrachte Kontaktfedern zusammen, die an ,den Rückenflächen der Rädchenzähne schleifen und jeweils beim Schaltvorgang von der Spitze des einen Zahns auf den Rücken des nächsten Zahns herabschnellen. Es sind im ganzen vier Kontaktfedern 30, 31 vorgesehen, die in Durchmesserrichtung der Schalträdchen paarweise gegenüberliegen. Dabei sind die beiden Kontaktfedern 3o auf der einen Seite je mit einer eigenen A,nsclilußklemme 32, die beiden Kontakte 31 auf der anderen Seite dagegen mit einer gemeinsamen Anschluß'klemme 33 verbunden. Die Klemmplatten der je aus einer Blechplatte und einer Schraube mit breitem Kopf bestehenden Klemmen weisen je einen zur Befestigung einer Sc'hleifkonta'ktfeder bzw. eines Federpaars dienenden Fortsatz 34 bzw. 35 auf, der zweckmäßig auf eine kleinere Breite als die Klemmplatte abgesetzt ist.
  • Im Rahmen der Erfindung sind mancherlei Abänderungen des dargestellten Beispiels sowie andere Ausführungsformen und Anwendungen möglich. So könnte der Zugschalter statt als Wechselschalter auch als Serienschalter oder -2infacher Ein- und Ausschalter ausgebildet sein. Ferner könnte an Stelle von zwei Schalträdchen auch nur ein solches Rädchen vorgesehen sein, oder die beiden gezeichneten Schalträdchen könnten aus einem Stück bestehen. Die Schalträdchen könnten statt acht auch sechs Zähne haben, wobei sich ein Schaltweg von 6o° ergibt. Der Zugschalter könnte statt mit kreissägeartig verzahnten Schalträdchen auch mit zylindrischen Rädchen ausgestattet sein, wobei in ihrem Antrieb eine besondere Schnellfeder eingeschaltet werden 'kann. Statt daß der Zughebel 22, 23 mit einer an ihm starren Nabe auf der Welle 7 befestigt ist, 'könnte auch ein solcher, z. B. von Zugschaltern mit dem Sockel senkrechter Welle her bekannter Zug41ebel angeordnet werden, dessen Hebelarm an der Nabe ,drehbar sitzt und damit durch eine Knarre gekuppelt ist. Dann fällt auf der einen Seite die im Beispiel gezeigte, zwischen Welle 7 und Schalträdchen 5, 6 eingeschaltete Knarre 13, 14 fort, und die Rädchen sind auf der Welle undrehbar anzuordnen. Anderseits ist eine unmittelbar auf den Zughehel einwirkende Rückdrehfeder anzuordnen, die in an sieh bekannter Weise in einer mit der Hebelnabe drehbar verbundenen Kapsel untergebracht und abgestützt sein kann, die beim Aufstecken der Hebelnabe auf der Schalterwelle .dadurch festgelegt wird, daß daran vorgesehene Nasen oder Zapfen in Löcher der Abdeckkappe eingreifen. Die dargestellte Einrichtung ist jedoch einfacher. Statt daß der Zughebel mit seiner Nabe in ein Loch der Kappenwand eingreift, könnte auch das zum Aufstecken des Hebels dienende Wellenende 21 durch ein Loch der Kappe i nach außen geführt sein, so daß der Zughebel auch mit seiner Nabe außerhalb der Kappe liegt. Um in diesem Fall die Kappe abnehmen zu können, könnte sie eine etwas größere Weite als in der Zeichnung erhalten, so daß sie zum Zweck des Überstülpens über den Schalter und des Abnehmens in Richtung der Schalterwelle 7 verschoben werden kann. Natürlich ist es auch möglich, in der Wandung der Schalterkappe i einen nach dem Kappenrand hin offenen Schlitz zum Durchtritt der Sehalterwelle oder, im Beispiel, der Hebelnabe anzubringen und den oberhalb bzw. hinter der Welle liegenden Teildes Schlitzes nach dem Überstülpen der Kappe durch ein Einsatzstück zu verschließen, das vor Ab- nehmender Kappe wieder zu entfernen ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wand- und Deckenzugschalter mit zur Sockelgrundfläche paralleler Welle, gekennzeichnet durch einen außerhalb der Schalterkappe (i) und seitlich derselben angeordneten Zughebel (22, 23), der wahlweise in zwei um etwa 9o° gegeneinander versetzten Grundstellungen am einen Ende der Schalterwelle (7) anbringbar ist.
  2. 2. Wand- und Deckenzugschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zughebel (22, 23) mit seiner an ihm festen Nabe (22) auf einem vierkantigen Ende (21) der Welle (7) umsteckbar befestigt ist, während die unter Wirkung einer Rückdre!hfeder stehende Welle (7) in an sich bekannter Weise mit dem oder den Schalträdchen (5, 6) .durch eine Knarre (13, 14) gekuppelt ist.
  3. 3. Wand- und Deckenzugschalter nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zughebel (22, 23) mit seiner Nabe (22) in eine Öffnung (28) der Schalterkappe eingreift.
  4. 4. Wand- und Deckenzugschalter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung eines solchen an sich bekannten Schaltergetriebes, dessen Schaltweg kleiner ist als 9o° und 6o° oder insbesondere nur 45° beträgt.
DENDAT843438D 1948-10-02 Wand- und Deckenzugschalter Expired DE843438C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE843438T 1948-10-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE843438C true DE843438C (de) 1952-07-07

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ID=579912

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DENDAT843438D Expired DE843438C (de) 1948-10-02 Wand- und Deckenzugschalter

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