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DE843246C - Verfahren zum Beizen von Garnen, Geweben u. dgl. - Google Patents

Verfahren zum Beizen von Garnen, Geweben u. dgl.

Info

Publication number
DE843246C
DE843246C DEP42277A DEP0042277A DE843246C DE 843246 C DE843246 C DE 843246C DE P42277 A DEP42277 A DE P42277A DE P0042277 A DEP0042277 A DE P0042277A DE 843246 C DE843246 C DE 843246C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pickling
sol
yarns
fabrics
yarn
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP42277A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Dr-Ing Breuning
Herbert Dipl-Chem Muss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ULTRAKUST GERAETEBAU DR ING OS
Original Assignee
ULTRAKUST GERAETEBAU DR ING OS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ULTRAKUST GERAETEBAU DR ING OS filed Critical ULTRAKUST GERAETEBAU DR ING OS
Priority to DEP42277A priority Critical patent/DE843246C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE843246C publication Critical patent/DE843246C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P5/00Other features in dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form
    • D06P5/20Physical treatments affecting dyeing, e.g. ultrasonic or electric
    • D06P5/2011Application of vibrations, pulses or waves for non-thermic purposes
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P3/00Special processes of dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the material treated
    • D06P3/02Material containing basic nitrogen
    • D06P3/04Material containing basic nitrogen containing amide groups
    • D06P3/24Polyamides; Polyurethanes
    • D06P3/241Polyamides; Polyurethanes using acid dyes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Chemical Or Physical Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Verfahren zum Beizen von Garnen, Geweben u. dgl. Bei bestimmten Gruppen von Textilfasern, wie z. B. bei pflanzlichen Fasern, beispielsweise Baumwolle, oder bei synthetischen Fasern, die nach verschiedenen Methoden aus Cellulose erzeugt werden, ist es erforderlich, diese durch eine bestimmte Vorbehandlung, der sogenannten Beize, für Farbstoffe empfänglich zu machen, falls man nicht Farbstoffe wie die sogenannten substantiven Farbstoffe verwendet.
  • Bisher hat man die Beizung so vorgenommen, daß die Lösung eines leicht hydrolysierbaren Metallsalzes auf die Faser aufgebracht wurde. Das vollgesogene Garn wurde alsdann gedämpft, d. h. mit überhitztem Wasserdampf behandelt, wodurch eine Hydrolyse der Salze stattfindet und diese in kolloidale basische Salze zerfallen. Hierdurch findet eine Fixierunz auf der Faser statt. Die Erfindung hat eine Verbesserung des beschriebenen Verfahrens zum Gegenstand und besteht darin, daß die Tränkung des Garnes unter dem Einflug niedrigfrequenten Ultraschalls stattfindet, wodurch eine intensive Durchtränkung und äußerst gleichmäßige Verteilung der Salzlösung gewährleistet ist. Es kommt hierfür zweckmäßig Ultraschall mit einer Frequenz unter ioo kHz zur Verwendung. Die Ultraschallfrequenz ist dabei im wesentlichen so niedrig zu bemessen, daß zwar eine Dispergierung, jedoch keine Koagulation eintritt.
  • Die Erfindung gestattet auch, eine Beizung von Garnen und Geweben derart vorzunehmen, daß man das Garn oder Gewebe in die Lösung eines Sols, z. B. Kieselsäuresols oder Aluminiumhydroxydsols, zur Tränkung einbringt und dabei mit Ultraschall' behandelt: Bei entsprechend niedrig bemessener Ultraschallfrequenz tritt noch keine Koagulation des Sols, wohl aber eine Förderung der Dispergierung ein. Nach dieser Behandlung kann durch ein gesondertes Verfahren eine Umbildung des Sols zum Gel vollzogen werden. Hierzu kann gleichfalls Ultraschall verwendet werden, .wobei . aber zweckmäßig mit höherer Ultraschallfrequenz gearbeitet wird. Das Garn oder Gewebe kann dann Ultraschall von so höher Frequenz ausgesetzt werden, daß eine Koagulation zum Gel eintritt. Das Gel vermag alsdann die Farbstoffe adsorptiv zu binden.
  • .Nachstehend sei ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung beschrieben.
  • Um z. B. Wolle außerordentlich echt zu färben, wird Chrombeize verwendet, die sich für alle Farben mit Ausnahme der roten Töne eignet. Das Ansudbad wird aus einer der Wolle entsprechenden Wassermenge mit 30/ o Bichromat und 2'/2'/0 Weinstein vom Wollegewicht angesetzt. In dieses geht man nun mit der gut gereinigten Ware bei etwa 70'. In dem Ansudbäd wird gleichzeitig entweder durch Eintauchen eines Schallgebers oder durch Erregen des ganzen Gefäßes oder eines Teils der Gefäßwandung ein Schallfeld erzeugt. Die Schalldichte beträgt zweckmäßigerweise mehrere @\'att/cm2. Das Farbgut verbleibt, während zum Kochen getrieben wird und nach Erreichung der Kochtemperatur, noch etwa i Stunde in dein Anad. - acli dem Beizen wird gespült und gefärbt. Auf eine solche Beizung können Alizarinfarbstofe und andere mehr verwendet werden.

Claims (6)

  1. _PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Beizen von Garnen, Geweben u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß beim Tränken des Garnes oder Gewebes die Beizlösung während des Beizvorganges Ultraschallwellen ausgesetzt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß Ultraschallwellen so niedriger Frequenz angewendet werden, daß zwar eine Dispergierung, jedoch keine Koagulation eintritt:
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß niedrigfrequenter Ultrasehall unter ioo kHz angewendet wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch, i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Garn oder Gewebe in die Lösung eines Sols, z. B. Kieselsäuresols oder Aluminiumhydroxydsols, zur Tränkung eingebracht wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche Behandlung danach zur Umbildung des Sols zum Gel vorgenommen wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Koagulation zum Gel durch Anwendung von Ultraschall hoher Frequenz bewirkt wird.
DEP42277A 1949-05-11 1949-05-11 Verfahren zum Beizen von Garnen, Geweben u. dgl. Expired DE843246C (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE843246C true DE843246C (de) 1952-07-07

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Country Status (1)

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DE (1) DE843246C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2475592A1 (fr) * 1980-02-13 1981-08-14 Rochon Gilles Procede de formation d'un motif colore indelebile et grand teint sur un tissu

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2475592A1 (fr) * 1980-02-13 1981-08-14 Rochon Gilles Procede de formation d'un motif colore indelebile et grand teint sur un tissu

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