DE843096C - Verfahren zur Herstellung von Schweissstahl - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von SchweissstahlInfo
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Schweißstahl Diese Erfindung betrifft die Herstellung von Schweißstahl, insbesondere nach dem bekannten Astonprozeß.
- Beim Astonprozeß wird das geschmolzene raffinierte Eisen mit geschmolzener Schlacke vermischt und eine schwammige Luppe von Schweißstahl gebildet. Die Vermischung wird am besten dadurch bewerkstelligt, daß das geschmolzene Eisen in ein Bad geschmolzener Schlacke gegossen wird. Das Eisen wird auf diese Weise granuliert und die ver-(lichteten oder teilweise verdichteten Eisenkörner einzeln mit Schlacke überzogen und zusammengeschweißt, so daß sich auf dem Boden des Behälters eine zusammenpreßbare 'Masse oder eine Luppe von Schweißstahl bildet. Die so entstandene Luppe wird gepreßt, um überschüssige Schlacke auszuscheiden, und zu einem Block umgebildet, der dann gewalzt oder in einen Barren umgewandelt werden oder irgendeine andere Form erhalten kann.
- Vor unserer Erfindung wurde zur Herstellung von Schweißstahl nach dem Astonprozeß gewöhnlich raffiniertes Eisen mit einem )Kohlenstoffgehalt von o,o6 bis 0,20010 verwendet. Der Höhe des Kohlenstoffgehalts wurde keine besondere Bedeutung beigemessen und ihrer Einhaltung und Überprüfung keine wesentliche Beachtung geschenkt. Es war natürlich seit Jahren bekannt, daß Schweißstahl hoher Qualität 0,05 % Kohlenstoff oder weniger enthalten muß. Schweißstahl mit o,o5 % Kohlenstoff oder weniger läßt sich herstellen, wenn geschmolzenes raffiniertes Eisen, das einen Kohlenstoffgehalt über o,o6 0;''o besitzt, mit geschmolzener Schlacke nach dein Astonprozeß vermischt wird.
- Schweißstahl neigt in gewissem Maße zum Altern. Wenn der Kohlenstoffgehalt des Schweißstahls erhöht wird, wird diese Neigung zum Altern unterdrückt. Deshalb muß zur Einschränkung dieser Herabsetzung der Alterung des Schweißstahls der Kohlenstoffgehalt sehr niedrig gehalten werden. Auf (rund dieser Erwägung miißte also der Gehalt an Kohlenstoff im geschmolzenen raffinierten Eisen in .Mischung mit geschmolzener Schlacke bei der Her-,tellung von Schweißstahl nach dem Astonprozeß so niedrig als möglich gehalten werden.
- Wir fanden jedoch, daß bei zu starker Herabsetzung des Kohlenstoffgehalts im geschmolzenen raffinierten Eisen die Oxydationswirkung der Schlacke das Altern im Endprodukt zu sehr steigert. Anscheinend bewirkt die Oxydation, die bei der \'ertnischung des Eisens mit der Schlacke auftritt, in unerwünschter Weise eine filtermäßige Alterung des Enderzeugnisses, wenn der Kohlenstoffgehalt in dem geschmolzenen Eisen besonders niedrig ist.
- Wir stellten fest, daß der Kohlenstoffgehalt unter o,o6 % und am besten, um eine Übersteigerung des Alterns heim Fertigprodukt zu vermeiden, zwischen etwa 0,03 und o,o6% liegen sollte. Wir fanden weiterhin, daß bei einem derartigen Kohlenstoffgehalt das Fertigprodukt bessere Eigenschaften hinsiehtlich der Zurückdrängung und Übersteigerung desAlterns aufweist. Dieser Kohlenstoffgehalt liegt unter dem Kohlenstoffgehalt, den man früher als brauchbar ansah, und er ergibt einen wesentlich einheitlicheren und qualitätsmäßig wertvolleren Schweißstahl.
Claims (1)
- PATE NTANSPP UCI-I: Verfahren zur Herstellung von Schweißstahl nach dem Astonprozeß, dadurch gekennzeichnet, daß als geschmolzenes raffiniertes Eisen ein Eisen mit einem Kohlenstoffgehalt von mindestens 0,03 % und unter o.o6 % verwendet wird.
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| DEB8121A Expired DE843096C (de) | 1941-09-20 | 1950-07-11 | Verfahren zur Herstellung von Schweissstahl |
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1950
- 1950-07-11 DE DEB8121A patent/DE843096C/de not_active Expired
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