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DE842118C - Belag fuer Waende, Decken, Holzteile u. dgl. - Google Patents

Belag fuer Waende, Decken, Holzteile u. dgl.

Info

Publication number
DE842118C
DE842118C DEA12804A DEA0012804A DE842118C DE 842118 C DE842118 C DE 842118C DE A12804 A DEA12804 A DE A12804A DE A0012804 A DEA0012804 A DE A0012804A DE 842118 C DE842118 C DE 842118C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
covering
walls
fabric
ceilings
wooden parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA12804A
Other languages
English (en)
Inventor
Xaver Auer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEA12804A priority Critical patent/DE842118C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE842118C publication Critical patent/DE842118C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/002Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings made of webs, e.g. of fabrics, or wallpaper, used as coverings or linings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Wände,' Decken, Holzteile u. dgl., wie Türfüllungen. Möbel usw., sind bekannt, die aus dekorativen Gründen mit Stoff bespannt sind. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, ein feinmaschiges Baumwollgewebe (Baumwollnessel) von ungefähr 1/,2 mm Maschenweite aus Fäden von etwa 1/1o mm Stärke auf Wände oder Decken aufzuleimen und sodann mit Farbe zu bedecken, um auf diese Weise Oberfläehen# fehler der Unterlage abzudecken.
  • Diese Art des Belages hat sich nicht in der Praxis durchgesetzt. insbesondere deshalb nicht, weil eine wirksame Verhinderung einer Oberflächenrißbildung an den Wänden oder Decken nicht festzustellen war, trotzdem die Herstellung der Wände und Decken auf diese Art verteuert wurde.
  • Ein solcher Wandbelag ergibt glatte Wandflächen ohne besondere dekorative oder akustische Wirkungen. Risse in Wänden und Decken oder Verputzrisse, wie sie sich an Stoßstellen von Mauerwänden mit Holzbalken bei Fachwerkbauweise stets bilden, können bei dieser Art ,von Belag nicht abgedeckt werden und werden irgendwie im Belag sichtbar, wodurch das Aussehen der Wände und Decken leidet und somit der angestrebte Zweck nicht erreicht wird.
  • Erfindungsgemäß ist zur Erzielung einer besonderen dekorativen und akustischen Wirkung und zur Vermeidung von Oberflächenrissen als Träger für den Farbanstrich ein grobmaschiges Gewebe, insbesondere das unter der Warenbezeie'hnung Stramin bekannte, von einer Maschenweite von etwa i mm und mehr und einer Fadenstärke von 1/a bis 1/p mm und mehr vorgesehen.
  • Die Erfindung ist beispielsweise in der Zeichnung veranschaulicht, und es stellt dar Fig. t eine perspektivische Ansicht einer Raumecke (Wände und Decke) in etwa sechsfacher Vergrößerung, Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Teil einer Fachwerkwand, die durch einen erfindungsgemäßen Belag abgedeckt ist. vor Aufbringung des Deckfarbanstrichs ttnd Fig.3 eine Draufsicht auf eine Holzfuge, die durch einen erfindungsgemäßen Belag abgedeckt ist, vor Aufbringung der Deckfarbschicht.
  • In F ig. 1 der Zeichnung bedeutet i ein vorstehendes Ende eines Rohrs des Rabitzgeflechts einer Decke, 2 den Deckenverputz. Erfindungsgemäß ist mittels einer Leim- oder Klebeschicht 3 (vorzugsweise Kleister auf Zellulosebasis, wie er z. B. unter dem geschützten Namen Glutolin erhältlich ist), ein grobmaschiges Gewebe 4, vorzugsweise Stramin, fest mit dem Deckenverputz 2 verbunden. Dieses Gewebe ist durch eine Farbschicht 5 abgedeckt, dergestalt. daß im -Maßstab der Maschengröße, also dicht nebeneinander, an den Kreuzungsstellen derGewebefäden einzelne Knötchen in der Farbfläche erscheinen, wodurch nicht nur ein besonderer dekorativer Effekt, sondern auch eine schallabsorbierende Wirkung erzielt und ein sogenannter Nachhall in dem betreffenden Raum weitgehend vermieden wird. Als Farbe eignen sich besonders Anstriche mit Ölbinder, vorzugsweise ein Anstrich mit den unter den Firmenbezeichnungen AC 2 oder Membranit bekanntgewordenen Ölbindern. Diese auf Ölbasis hergestellten Binder haben auch nach langer Trocknung noch gute Dehnungseigenschaften. Weiterhin eignen sich auch Zweischichtenanstriche, deren erste Schicht aus Vorlack besteht und deren zweite Schicht aus einem auf Kunstharzbasis beruhenden Decklack besteht. Auch dieser Anstrich weist im erhärteten Zustand günstige Dehnungseigenschaften auf, was bei Lacken auf Leinölbasis nicht der Fall ist.
  • Besonders zweckmäßig ist es, wenn der Belag so angeordnet wird, daß die Richtung der Kett- und Schußfäden, des Gewebes schräg, insbesondere diagonal zu der Richtung, angeordnet ist, in welcher die Möglichkeit der Rißbildung besonders besteht.
  • Aus Fig. 2 ist zu ersehen. wie der Belag 4 mit Kette und Schuß zweckmäßig diagonal zu dem Balken 6 einer Fachwerkwand angeordnet ist und Risse 7 und 8, die zwischen dem Fachwerkbalken und der Wand entstanden sind oder entstehen können, abgedeckt sind. Dadurch wird erzielt, daß sich beim Arbeiten der Wand an diesen kritischen Stellen infolge der großen Dehnungsmöglichkeit des erfindungsgemäßen Belages Risse nicht bilden können, da der Belag Bewegungen der Unterlage, auf die er aufgeklebt ist, mitmachen kann, ohne daß ein Reißen des Belages und des darauf aufgebrachten Farbanstrichs zu befürchten ist.
  • Aus Fig. 3 ist zu ersehen, wie das Gewebe 4 mit Kette und Schuß schräg zur Maserung 9 eines Holzbretts mit.Fuge io angeordnet ist.
  • Das Gewebe ist auch vorteilhaft auf Bauplatten beliebiger Art, wie z. B. auf unter dem Firmennamen Heraklitplatten auf dem Markt befindlichen Bauplatten, anzuwenden; um die Stöße der einzelnen Platten gegeneinander abzudecken, ohne daß für diesen Zweck eine stärkere Verputzschicht oder besondere Leisten notwendig sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Aufgeklebter, gewebeartiger Belag für Wände, Türfüllungen, Möbel od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung der Rißbildung ein verhältnismäßig grobmaschiger Gewebestoff, vorzugsweise das unter der Warenbezeichnung Stramin bekannte, auf die Flächen aufgebracht ist. z. Belag nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer günstigeren Dehnungsmöglichkeit im fertigen Zustand die Richtung der Kett- und Schußfäden des Gewebes schräg, im wesentlichen diagonal zur Hauptausdehnung der bespannten Fläche bzw. schräg zur Faserrichtung des Holzes verläuft.
DEA12804A 1951-01-26 1951-01-26 Belag fuer Waende, Decken, Holzteile u. dgl. Expired DE842118C (de)

Priority Applications (1)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE842118C true DE842118C (de) 1952-06-23

Family

ID=6922636

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DEA12804A Expired DE842118C (de) 1951-01-26 1951-01-26 Belag fuer Waende, Decken, Holzteile u. dgl.

Country Status (1)

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