DE840221C - Elektrostatisches Figurenspiel mit in einem Gehaeuse befindlichen beweglichen losen Figuren - Google Patents
Elektrostatisches Figurenspiel mit in einem Gehaeuse befindlichen beweglichen losen FigurenInfo
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Description
- Elektrostatisches Figurenspiel mit in einem Gehäuse befindlichen beweglichen losen Figuren Gegenstand der Erfindung ist ein elektrostatisches Figurenspiel mit in einem Gehäuse befindlichen beweglichen losen Figuren, wobei das Gehäuse mindestens eine durchsichtige Deckplatte aus einem durch Reibung elektrostatisch aufladbaren Stoff besitzt.
- Zur Verbesserung der Wirksamkeit und Anschaulichkeit derartiger Figurenspiele und zur Erhöhung der Beweglichkeit und der Bewegungsdauer der Figuren wird der Erfindung gemäß vorgeschlagen, die Bodenfläche des Gehäuses mehr oder weniger leitfähig auszubilden und mittelbar oder unmittelbar zu erden, wobei die übrigen Umgrenzungsflächen durch einen durchsichtigen Isolierstoff gebildet werden. Die leitfähige Bodenfläche des Gehäuses oder ihr leitender Belag wird dabei der weiteren Erfindung gemäß zur Erzielung von Spitzenentladungen geprägt, gewellt, gerillt oder sonstwie unregelmäßig ausgebildet. Der die Figuren umschließende durchsichtige Oberteil des Gehäuses besteht erfindungsgemäß aus Triazetatfolge oder einem ähnlichen chemischen Stoff, der in besonderem Maße elektrostatisch erregbar ist. Die Deckfläche und die Bodenfläche werden zweckmäßig eben ausgebildet und parallel zueinander in einem Abstand angeordnet, der etwas größer als die größte Länge der zwischen ihnen befindlichen Figuren ist. Die Figuren werden der weiteren Erfindung gemäß so ausgebildet, daß ihre Schwerpunkte möglichst tief bzw. einseitig liegen, zu welchem Zweck sie z. B. am unteren Ende mit kleinen Gewichten versehen werden können. Die Figuren können aber auch von vornherein so ausgebildet werden, daß ihre Schwerpunkte ohnehin am unteren Ende der Figur liegen. Diese Schwerpunktlage verhindert, daß die Figuren als Ganzes von der Gehäuseladung angezogen und statisch dort bzw. an der Deckfläche festgehalten werden. Infolge der einseitigen Schwerpunktlage werden sie nur aufgerichtet und bleiben mit ihrem unteren Ende mit der Bodenfläche in Berührung. Die Betätigung des Spiels erfolgt in bekannter Weise dadurch, daß durch L?berstreichen der Deckfläche des Gehäuses entweder mit der Hand oder einem Tuch, Fell od. dgl, das Gehäuse elektrisch geladen und damit zwischen dem Gehäuse und der Bodenplatte eine elektrostatische Ladung erzeugt wird, unter deren Einfluß sich die Figuren aufrichten und auf der Bodenfläche tänzerische, springende oder gleitende Bewegungen ausführen.
- Wenn sich die Figuren aufrichten und so in die Nähe des als Ladungsträger wirkenden Gehäuses kommen, fließt ein Teil der Ladung über die Figuren, je nach deren Isolationswert mehr oder weniger rasch, nach der Bodenplatte ab. Sobald aber die über der Figur befindliche Ladung partiell absinkt, wird die Figur nach einem anderen Ort mit höherem Ladungspotential gezogen. Dieser Vorgang wiederholt sich, solange überhaupt nennenswerteLadungen vorhanden sind. Die Figuren bewegen sich deshalb lebhaft und längere Zeit innerhalb des Gehäuses hin und her, bis die Ladung verschwunden ist, und geben damit für den Beschauer eine immer wieder reproduzierbare, anziehende und interessante Unterhaltung.
- 1)1e Figuren, die in ihrer Höhe etwas geringer bernessen sind als die lichte Höhe des Gehäuses, können sowohl flach als auch geprägt aus Papier. Kunststoff od. dgl. hergestellt sein; sie können auch körperhaft ausgebildet und aus dünnwandigen Werkstoffen, vorzugsweise Isolierstoffen. wie Glas, Lack, Kunststoff usw., bestehen.
- Flache oder geprägte Figuren können beidseitig ein- oder mehrfarbig bedruckt sein, wobei durch die Zusammensetzung der Druckfarben der Isolationswert der Figuren weitgehend beeinflußt werden kann. Die Beeinflussung des Isolationswertes kann ferner auch durch die Dicke des Druckfarbenauftrages und durch die räumliche Anordnung des Druckes auf der Figur erfolgen.
- Anstatt die Figuren beidseitig zu bedrucken, können diese auch aus einem durchsichtigen, einseitig bedruckten Material bestehen. Es können auch zwei spiegelbildlich einseitig bedruckte Figuren zu einer einzigen vereinigt werden.
- Auch körperliche, d. h. plastische Figuren können ebenfalls bedruckt, gespritzt, bemalt oder sonst mit einem dünneren oderdickeren, mehr oder weniger leitenden Farbauftrag versehen sein.
- Die Art der Figuren kann außerordentlich mannigfaltig sein; sie können die Formen von Tieren, Tänzern, Boxern, Schlittschuhläufern usw. bis zu reinen Phantasieformen aufweisen. An Stelle oder in Verbindung mit den Figuren können auch andere Gegenstände, wie z. B. Flaumfedern, Faserbüschel usw., verw endet werden.
- Besonders reizvolle Effekte können dadurch erzielt werden, daß@z. B. die Figuren mit anregbaren oder selbstleuchtenden 'Phosphoren ganz öder teilweise imprägniert sind und das Spielzeug im verdunkelten Raum betätigt wird. Ebenfalls kann auch die Bodenplatte mit solchen Phosphoren imprägniert sein, wobei zweckmäßig, falls Figuren und Bodenplatt leuchtend sind, Fhosphore verschiedener Leuchtfarbe verwendet werden.
- Die Figuren können einzeln oder auch zu mehreren gleichzeitig im Gehäuse untergebracht werden. Bei Verwendung mehrerer Figuren können diese je nach den gewünschten Effekten getrennt oder auch paarweise oder mehrfach, z. B. durch Fäden, gekoppelt sein.
- Die den Schwerpunkt am unteren Ende der Figuren bildenden Gewichte können je nach den gewünschten Effekten aus Metall oder Isolierstoff oder aus mehr oder weniger leitenden Substanzen bestehen. Sie können an den Figuren durch Ankleben, Anklemmen, Tauchen oder sonst beliebige Art befestigt werden. Zweckmäßig werden bei flachen Figuren, die ausgestanzt werden, schon vor dem Ausstanzen metallische oder sonstige Stoffe auf dem Stanzgut aufgebracht und mit ausgestanzt. Ge= gebenenfalls kann auch als Stanzgut ein Material von ungleicher Dicke in der Weise benutzt werden, daß die dickeren Materialteile am unteren Ende der Figur liegen, wodurch der Figurenschwerpunkt ohne weiteres an ihrem Fußende liegt.
- Soweit Gewichte zur Schwerpunktverlagerung verwendet werden, können diese der weiteren Erfindung gemäß auch dazu benutzt werden, bei der Bewegung der Figuren ein trappelndes Geräusch zu erzeugen, wobei die Bodenplatte als Resonanzboden dienen kann.
- Wenn die Gewichte aus leitendem Material bestehen und ihre Ausbildung und Anordnung an den Figuren der weiteren Erfindung gemäß so erfolgt, daß die Berührungsfläche zwischen dem Gewicht der Figur und der Bodenfläche möglichst punktförmig ist, und bei Figuren mit mehreren Gewichten diese möglichst nicht gleichzeitig die Bodenfläche berühren können, ergibt sich durch die intermittierende Ableitung eine besondere Beweglichkeit der Figuren.
- Die Beweglichkeit der Figuren kann ferner auch durch Ausnutzung einer Art Spitzenentladung durch entsprechende unregelmäßige Ausgestaltung der Bodenfläche, z. B. durch Prägen, Riffeln usw., erhöht werden.
- Die Figuren sind im übrigen so ausgebildet, daß sie jeweils mindestens paarweise die gleichen'elektriscben und schwerpunktmäßigen Eigenschaften aufweisen, damit z. B. bei Ausbildung und Benutzung der Bodenplatte bzw. des gesamten Gehäuses als Wettspielsystern, Sportplatz, Tanzplatz, Boxring od. dgl. das Ergebnis mit etwa gleicher Häufigkeit auf beide Figuren verteilt wird. Die Figuren selbst können für solche Totospiele zur leichten Unterscheidbarkeit auch in verschiedenen Farben hergestellt sein. Zur Erhöhung des Effektes können die Figuren z. B. auch Haare aus Kunstseide, Seide od. ähnl. Stoffen erhalten, die sich dann in. bekanntdrWeise bei Ladung sträuben und bei Entladung zurückfallen. Ferner können an den Figuren Gegenstände oder Körperteile, wie Arme und Beine,.
Bodenfläche des Kastens oder Gehäuses dient. Innerhalb dieses Gehäuses sind dann die Figuren 3 untergebracht. Durch Bestreichen der Oberfläche des Gehäuses i wird die elektrische Ladung und damit die Spielbewegung bewirkt. Das durchsichtige Isolierstoffgehäuse i ist im übrigen an einer Seite mit einer Klappe io od. dgl. versehen, die zum Einsetzen und Herausnehmen der Figuren dient.hampelinannähulich leicht beweglich ausgebildet sein, so daß diese Teile unter (lein Linfluß wechseln- der Ladung sich gegenüber dein übrigen Figuren- körper selbständig auf und ab bewegen können. In der Zeichnung sind Ausführungsformen des Erfinclungsgegenstancles beispielsweise schematisch dargestellt, und zwar zeigt :'\lilt. t die prinzipielle Anordnung des erfindungs- gemäßen Spielzeugs, Al)lt. 2 eine Ausführungsform des Spielzeugs und Abb. 3 eine andere Form des Spielzeugs. Zwischen einer Fläche i, die aus einem durch- sichtigen oder durchscheinenden Isolierstoff besteht, und einer unterhalb derselben angeordneten, mehr oder weniger leitenden Bodenfläche 2 sind Figuren 3 angeordnet, die sich unter dem Einfluß des zwischen den Flächen i und 2 gebildeten elektrostatischen Feldes aufgerichtet befinden. Der Abstand- der Flächen t und 2 ist etwas größer als die größte I.:inge der Figuren. Die leitfähige -Bodenfläche 2 stellt älter ihrem Aufstellungsort mittelbar oder un- mittelbar finit der Erde in Verbindung und ist dem nach geerdet. Das elektrische Feld zwischen den Flächen 1 und 2 wird durch Bestreichen der Außen- s , e i te der Fläche i i nit der Hand oder einem sonstigen geeigneten Tuch, Fell od. dgl. bewirkt. Unter dessen Einfluß werden die anfänglich am Boden liegenden Figuren 3 aufgerichtet, so daß sie mit ihren oberen Enden in die ;Fähe der als Ladungsträger wirkenden Fläche i kommen. Dadurch fließt ein Teil der La- ,(hing über die Figuren. je nach deren Isolationswert mehr oder weniger rasch, nach der Bodenplatte ab, so daß jede Figur nach dein partiellen Absinken der Ladung filier ihren K('ilifen nach einem anderen Ort finit liiiliereni Ladungspotential gezogen wird usf., wobei sich die Figuren zwischen den Flächen i und 2 lebhaft bewegen, solange eitle nennenswerte Ladung in der Fläche i und damit eilt elektt'ostatisches Feld zwischen t und 2 vorhanden ist. Die Figuren 3 sind an ihrem unteren Ende mit !:leinen Gewichten .I versehen, so daß ihr Schwer- punkt an ihrem unteren Ende liegt und die Figuren unter (lein Einfluß des Feldes sich aufrichten, ohne von der -eladenen Fläche i angezogen bzw. auf- w;. rt, gezogen zu werden. Um die Beweglichkeit der 1#'iguren zti erhöhen, sind die Figuren so ausgestaltet, (laß sie mehrere. ini vorliegenden Beispiel e vor- springende Entladungspunkte 5 und 6 haben, über welche die Ladung vorzugsweise fließt. Die zur Tief- legutig (fies Schwerpunktes dienenden Gewichte 4 können sowohl leitend als auch nichtleitend aus- gebiIdet seift. So kann z. 13. das an dein einen Fuß der eitlen higur angebrachte Gewicht? aus Metall und (las am anderen Fuß dieser Figur angebrachte Gewicht 8 aus Isolierstoff bestehen, wodurch eine weitere Erliöliung der Beweglichkeit erreicht wird. Ferner können die Figuren mit Haaren 9 aus Kunst- seide, Seide od. dgl. versehen sein, die sich unter dem Einfluß der 1-adung sträuben und nach Entladung wieder zurückfallen. Abb. 2 zeigt ein Gehäuse gemäß der Erfindung, hei welchem die Fläche t als durchsichtiger Kasten ausgehil(let ist, während die geerdete Fläche 2 als - Abb.3 zeigt ein ähnliches Gehäuse wie Abb.2, nur ist dessen Form rund.
- Im übrigen können die verschiedensten Gehäuseformen gebildet werden; auch kann das Gehäuse selbst in beliebiger Form, z. B. als Sportplatz, Boxring, Tanzplatz od. dgl., ausgebildet sein. Auch kann der Boden in Felder aufgeteilt und gegebenenfalls mit Ziffernsystemen bedruckt sein, um Wettspiele in bezug auf die sich bewegenden Figuren zu ermöglichen.
- Die Figurenpaare können im übrigen gegebenenfalls durch einen Faden miteinander gekoppelt sein, so daß ihre Stellung zueinander in gewissem Umfang begrenzt ist.
- Um einen raumsparenden Versand zu ermöglichen, werden zweckmäßig die Teile des Spielzeugs, insbesondere die durchsichtige Gehäusewandung, aus einem einzigen flachen Stück hergestellt, dessen Ober- und Seitenteile an ihren Grenzlinien mit Falzrillen od. dgl. versehen sind, so daß sie leicht zur Gehäuseform abgebogen bzw. abgekantet werden können. Auf diese Weise können die Teile des Spiels in einem Umschlag untergebracht werden. Der Käufer kann dann das vorgeschnittene und mit Falzrillen versehene Gehäuse bei der Inbetriebnahme des Spielzeugs, ohne Werkzeug zu benötigen, selbst zusammensetzen. Das vorgeschnittene und mit Falzrillen versehene Gehäuse kann auch an den zu verbindenden Rändern mit einem Klebstoff imprägniert sein, der nach Art der bekannten Selbstklebepostkarten nur auf einer zweiten gleichartig imprägnierten Stelle klebt, so daß der Käufer die Zusammenstellung des Spielzeugs, ohne Klebstoff zu benötigen, vornehmen kann. Natürlich ist es auch möglich, die Kleberänder mit einem der bekannten Gummikitte zu imprägnieren und diese bis zum Gebrauch mit einem Gazestreifen, der dann abgezogen wird, zu schützen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrostatisches Figurenspiel mit in einem Gehäuse befindlichen beweglichen losen Figuren, wobei das Gehäuse mindestens eine durchsichtige Deckplatte aus einem durch Reibung elektrostatisch aufladbaren Stoff besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenfläche des Gehäuses leitfähig und geerdet ist, während die übrigen Umgrenzungsflächen durch einen durchsichtigen Isolierstoff gebildet werden.
- 2. Elektrostatisches Figurenspiel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenfläche des Gehäuses oder ihr leitender Belag zur Erzeugung von Spitzenentladungen geprägt, gewellt, gerillt oder sonstwie unregelmäßig ausgebildet ist. 3. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenfläche des Gehäuses bzw. der leitende Belag des Systems ganz oder teilweise aus selbstleuchtenden oder zum Leuchten anregbaren Substanzen hergestellt oder mit solchen überzogen ist. .4. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gel:eiinzeichnet, daß die zu bevvegeilden Figuren oder sonstigen Gegenstände so ausgebildet sind, claß ihre Schwerpunkte möglichst tief bzw. einseitig liegen. Einrichtung nach Anspruch i bis 4 oder einem oder mehreren derselben, dadurch gekennzeichnet, daß die Figuren zur einseitigen Schwerpunktbildung bzw. Tiefhaltung des Schwerpunktes mit Gewichten versehen sind. 6. Einrichtung nach Anspruch i bis oder eirein oder mehreren derselben, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Gewichte entweder aus leitendem Werkstoff, wie -Metall, oder aus isolierendem Werkstoff, insbesondere Kunststoff, bestehen. Einrichtung nach Anspruch i bis 6 oder einem oder mehreren derselben, dadurch gekelinzeichnet, daß die Gewichte aus einem harten oder hart werdenden Werkstoff bestehen, so daß bei der Bewegung der Figuren ein trappelndes Geräusch erzeugt wird. B. Einrichtung nach Anspruch i bis 7 oder einem oder mehreren derselben, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichte aus Schichten oder Tropfen von getrocknetem Lack, Siegellack od. dgl. bestehen, der gegebenenfalls durch Zusätze leitfähig gemacht ist. g. Einrichtung nach Anspruch i bis 8 oder einem oder mehreren derselben, dadurch gekennzeichnet, daß die Figuren oder sonstigen Gegenstände beidseitig ein- oder mehrfarbig bedruckt oder beklebt sind. io. Einrichtung nach Anspruch i bis 9 oder einem oder mehreren derselben, dadurch gekennzeichnet, daß die Figuren oder sonstigen Gegenstände aus durchsichtigem Material bestehen. i 1. Einrichtung nach Anspruch i bis 1o oder eirein oder mehreren derselben, dadurch gekennzeichnet, daß die Figuren oder Gegenstände hochgeprägt sind. 12. Einrichtung nach Anspruch i bis i i oder einem oder mehreren derselben, dadurch gekennzeichnet, daß die Figuren oder Gegenstände körperhaft aus zwei spiegelbildlichen, hochgeprägten Teilen zusammengefügt sind. 13. Einrichtung nach Anspruch i bis 12 oder einem oder mehreren derselben, dadurch gekennzeichnet, daß die Figuren oder Gegenstände als diiiiinvandige Hohlkörper ausgebildet sind. 14. Einrichtung nach Anspruch i bis 13 oder einem oder mehreren derselben, dadurch gekennzeichnet, daß die Figuren oder Gegenstände ganz oder teilweise aus selbstleuchtenden oder zum Leuchten anregbaren Substanzen bestehen oder mit solchen überzogen sind. 15. Einrichtung nach Anspruch i bis 14 oder einem oder mehreren derselben, dadurch gekennzeichnet, daß die Figuren einerseits und die Bodenfläche andererseits mit verschiedenfarbig leuchtenden Substanzen überzogen sind, oder aus solchen verschiedenfarbig leuchtenden Substanzen bestehen. 16. Einrichtung nach Anspruch i bis 15 oder einem oder mehreren derselben, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung mehrerer Figuren oder Gegenstände diese sämtlich, teilweise oder gruppenweise, miteinander gekoppelt sind. 17. Einrichtung nach Anspruch i bis 16 oder einem oder mehreren derselben, dadurch gekennzeichnet, daß Einzelteile oder Glieder der Figuren für sich beweglich ausgebildet sind, so daß diese Glieder der Figur gegenüber selbständige Bewegungen ausführen können. 18. Einrichtung nach Anspruch i bis 17 oder einem oder mehreren derselben, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte so ausgebildet ist, daß sie ein Ziffern- bzw. Zahlensystem, ein Totosystem, einen Sportplatz, einen Tanzplatz, einen Boxring od. dgl: darstellt. Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 259486.
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1950
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